[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

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die schweiz kann man 2* rechnen. cheeseburger 2€, pizza 16€, wasser 4€...

am besten wenn man über basel wohnt und dort rein zum arbeiten fährt.
 
Also was gerade Fleisch angeht wirklich teuer. Wenn hier in Österreich Vorarlberg beim Spar oda so -25% auf Fleisch ist rennen dir die Schweizer die Bude ein :). Aber dazu muss man sagen in Vorarlberg sind die Lebenshaltungskosten auch höher als im Durchschnitt.
 
Ist aber glaube ich sehr Region abhängig ^^ habe sie zu dem Preis hier eigentlich auch noch nicht gesehen.

Zur Schweiz, es sind ja nicht nur Artikel teurer, andere sind sogar einiges günstiger. z.B. das iPhone kostet dort 70€ weniger.

Apple ist generell günstiger in der Schweiz.

Gesendet von meinem HUAWEI P6-U06 mit der Hardwareluxx App
 
Wars denen zu wenig? :)

Gesendet von meinem HTC One mit der Hardwareluxx App
 
2/3 verdienen sowieso mindestens soviel bzw. mehr in der Schweiz wie die geforderten rund 3300 Euro brutto Mindestlohn auf den Monat umgerechnet.

Gesendet von meinem Nexus 5 mit der Hardwareluxx App
 
wahrscheinlich sind die 77% die das jetzt schon verdienen so Stolz drauf und haben das Gefühl sich das selbst "erarbeitet" zu haben.
Dass die Schweizer manchmal anders ticken hat man ja bei der Zuwanderung gesehen..

Vielleicht wollen die 77% nicht, dass die restlichen 23% ohne besondere Leistungen auch in den Genuß von 3300€ brutto kommen.

Oder sie haben Angst, dass dann alles noch teurer wird.
Ich meine, wenn der Bäckerangestellte da jetzt 2000€ brutto bekommt und dann auf einmal 3300€ bekommen soll, wird da auch alles teurer.
 
Natürlich wird alles teurer wenn die ungelernten Massen plötzlich deutlich mehr verdienen
 
Nach all dem was ich hier so gelesen habe, bin ich ja fast am überlegen, ob ich meine Arbeitssuche nicht auch in die Schweiz ausweiten sollte.
Es ist ein Jammer, dass mir nicht in jungen Jahren so manche Einsicht gekommen ist, sonst wäre ich wohl schon lange nicht mehr in Deutschland.
Egal, irgendwann wird er Tag kommen, an dem ich diesem in meinen Augen sich immer seltsamer Entwickelnden Land den Rücken zudrehe...
Der erste Weg wird wohl mal sein, Bayern schnellst möglich wieder zu verlassen. :rolleyes:
 
Naja sagste hier "die Ausländer nehmen uns die Arbeitsplätze weg" Biste ganz schnell in der braunen Schublade.

Weil man es so aber auch nicht sagen kann, denn unabhängig von PC, machen die Ausländer zumeist jene Jobs, für die der Deutsche sich zu fein ist...
Ich habe in meiner Zeit auf Münchens Baustellen Arbeiter aus Rumänien, der Türkei, und Griechenland gesehen, die Arbeiten verrichtet haben, die ich unter diesen Umständen, und mit der Bezahlung niemals ausführen würde -NIEMALS, und wenn ich mir mein Essen klauen müsste aus Geldmangel.
Gerade die sog. Eisenflechter, welche den Bewehrungsstahl mit Draht fixieren, arbeiten in meinen Augen unter Teils Menschenunwürdigen Zuständen, alles gefördert von unserer tollen Politik.
 
Naja sagste hier "die Ausländer nehmen uns die Arbeitsplätze weg" Biste ganz schnell in der braunen Schublade.

Stimmt, denken und sagen sind zwei verschiedene paar Schuhe.

Aber zu Deiner Info, es ging den Schweizern bei der Abstimmung nicht wirklich um die Arbeitsplätze.

Szenario: Über die Einwanderungsinitiative wird in Deutschland abgestimmt. Wie würde das Ergebnis aussehen?
 
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Das würde überall ähnlich ausfallen. Die Frage ist ob man so eine Abstimmung macht.

@sheemie
Alles jobs die es überall auf der Welt gibt. Frage ist die Bezahlung.
In Rumänien liegt der durschnittslohn bei wenigen hundert Euro im Monat. Wenn die hier tausend im Monat bekommen und im Container wohnen können sind die froh und schicken davon noch was zu ihren verwandten. Dass unsere Industrie das ausnutzt ist eigentlich das Problem.
 
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Warum lehnt man das dann ab?

1) Weil nicht ueberall in der Schweiz gut gezahlt wird (vgl. Ostdeutschland)
2) Weil die Unternehmen und Unternehmensverbaende viel Geld in Panikmache investiert haben (vgl. Veroeffentlichungen von DIW, INSM, Gesamtmetall in DE)
3) Weil es die die ueber dem Schnitt liegen nicht interessiert.

Das würde überall ähnlich ausfallen. Die Frage ist ob man so eine Abstimmung macht.
Was mich dann wieder zur Frage bringt:
Ists ueberall gleich weil die gleiche Politik gemacht wird oder ists ueberall gleich, weil die Menschen gleich sind?
Oder andersherum gefragt: Wenn es eine finanziell ausgeglicherenere Gesellschaft gaebe, wuerden die Leute auch gegen Einwanderung stimmen?


PS: http://www.hardwareluxx.de/community/f289/weltgeschehen-2014-a-863624-77.html#post22222017
 
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@2k5lexi:

zu Deinen Bemerkungen:

1) Ja, aber nicht so extrem.
2) Nicht in Panikmache, sondern in Aufklärung.
3) Die interessiert es sehr wohl, wahrscheinlich sogar mehr als diejenigen, die unter der Grenze liegen (da diese sich nicht wirklich viele Gedanken über die wirtschaftliche Situation und die zukünftiges auswirkungen machen)

Gegenfrage zu Deiner Frage:
Gäbe es überhaupt so eine rege Einwanderung, wenn es eine finanziell ausgeglichenere Gesellschaft gäbe?
 
Wenn ich ein Wasserfallbeispiel bringen darf: Ohne Gefaelle keine Bewegung.
Will meinen: Wenn ich das Gefuehl habe, dass es mir wo anders nicht besser geht - warum sollte ich dann auswandern?
 
Naja dazu folgende Fakten:
Die meisten Menschen wohnen in NRW. Und in dem Bundesland haben Einwanderer wohl ein schlechteres Image als im Rest des Landes... den Rest machen die Medien (Beispiel Roma-Hochhaus in Duisburg).

Für den Einwanderer sollte das Bundesland ja reichlich egal sein .. Hauptsache Job. Verglichen mit so manchem Herkunftsland ist es hier doch überall "besser".
 
Überlegt doch mal , warum wir hier die Mindestlohninitiative abgelehnt haben. Wer soll denn bitte Fliessbandarbeiter für CHF 4200 finanzieren können? Es hat schon seinen Grund, warum abgelehnt wurde. Ich verdiene zwar auch nur CHF 4000 und hätte gerne mehr, aber ich denke, wenn die Initiative angenommen worden wäre, dann hätten viele Arbeitgeber, welche auf günstige Arbeitskraft setzen, heftige Probleme bekommen bei der Finanzierung dieser. Ich will hier absolut keinen Job schlecht reden, aber dank "günstiger" Arbeitskraft finanzieren sich halt viele Arbeitgeber, weil diese sich schlichtweg keine teuren Arbeitnehmer leisten können. Was ja schon gehandelt wurden sind Tarifverträge in gewissen Firmen, wo man sich auf einen Mindestlohn festgelegt hat. Ich kann Euch nur ein Bild aus der Informatikbranche geben: Als Praktikant habe ich lächerliche CHF 700 verdient, durfte am Abend noch Einsätze leisten und wurde nicht einmal für Wochenendarbeit bezahlt. Spesen gab es auch keine. Aber ich habe halt mein Maul gehalten, weil ich die praktische Erfahrung für meinen Abschluss benötigt habe. Eine Kollegin von mir hat als Coiffeuse gearbeitet und in ihrem ersten Lehrjahr lächerliche CHF 250 verdient. Damit hätte ich nicht einmal 2 Wochen überlebt... was ich jedoch begrüssen würde, wenn in gewissen Branchen ein Mindestlohn eingeführt wird. Ich finde es einfach nicht okay, wenn Lehrlinge für einen lächerlichen Lohn ausgebeutet werden. Mir ist schon klar, dass es für viele Firmen ein Risiko ist, Lehrlinge auszubilden, da man (sorry wenn ich so formulieren muss) bei den heutigen Jugendlichen sich absolut nicht mehr sicher sein kann, ob daraus was wird. Die Lehrtochter mit der ich in der ehemaligen Firma arbeiten durfte war auch so eine Kanditatin. Super freundlich und sehr umgänglich, aber was Zuverlässigkeit, Kompetenz, Auftreten und Verhalten betroffen hat war sie eine "beinahe" Katastrophe... :fresse:.
 
Dass die Schweizer manchmal anders ticken hat man ja bei der Zuwanderung gesehen..

Ich find den Gedanken gar nich mal verwerflich. Mich kotzen die meisten mit ausländischen Wurzeln hier nämlich ziemlich an. Die benehmen sich nicht, die terrorisieren alle mit ihrer unglaublich beschissenen Musik (nicht unbedingt immer Rap), sie sprechen nicht gern unsere Sprache und arbeiten eher selten. Dazu haben sie von anderen eine unglaublich utopische Erwartungshaltung. Sie kleiden sich schlampig und legen keinen Wert auf einen ernstzunehmenden Auftritt. Ich kann das Volk der Schweiz im Grunde nur dafür beneiden, dass sie durchziehen was sie durchziehen und kein Blatt vor den Mund nehmen. Kann's denen echt nicht verübeln, dass sie Digga, Alder und Schwör nicht haben wollen. Ich persönlich stehe aber auch in Konflikt mit dem Sozialstaat DE. Ich halte nicht viel von Toleranz und Akzeptanz, wenn ich wen nich leiden kann und den nich hier haben will, wird mich das Gesetz halt auch nich umstimmen können.
 
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Ganz so krass würde ich es nicht sagen, aber dass wir der Selbstbedienungsladen Europas sind, gefällt mir auch nicht, und gegen Integrationsunwillige sollte man deutlich härter durchgreifen.
 
Diese Beschreibung passt auf deutsche genauso.
 
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