[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

@blue eben nicht.

Das war nur ein Beispiel. Ich denke nicht das ich jeden meiner Gedanken hier ausführen muss damit ich der letzte Depp weis was ich meine.
Darum steht auch das man das nicht pauschal sagen kann....

Dave hats ja schon ganz gut auf den Punkt gebracht.


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Eben doch,

du sagst hier gerade dass man jedes Studium schafft wenn man schlau ist. Stimmt aber so definitiv nicht. Kommt auch auf die persönlichen Interessen an.
 
Ich habe eine Ausbildung gemacht UND ein Studium.

Im Studium hatte ich bessere Noten und ich fand es wesentlich einfacher.

Da ich eher technisch und rational veranlagt bin, und in der Ausbildung auch Kreativität gefordert wurde, habe ich mich dort entsprechend schwer getan.
Was ich allerdings insgesamt sagen kann: In der Ausbildung musste ich wesentlich mehr auswendig lernen weil in Klausuren einfach nur Wissen abgefragt wurde.
Im Studium musste ich generell mehr "verstehen".

Dazu passt meine Erfahrung, dass die mit gutem Abitur in der Ausbildung direkt viel bessere Noten geschrieben haben, weil sie das "Auswendiglernen" einfach noch drauf haben.
Ich bin nicht der Typ für Bulimielernen...

Gleichzeitig waren im Studium viele, die zwar ein super Abi hatten, im Studium aber total abgekackt sind.
Ich selbst habe kein Abi und meine FH-Reife nur durch die Ausbildung bekommen, aber im Studium hatte ich es gefühlt leichter als die Abiturienten.
 
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Man kann ein Studium was die Schwierigkeit angeht doch nicht mit einer Ausbildung vergleichen :confused:

In meiner Ausbildung habe ich den gleichen Stoff gelernt wie in den ersten beiden Semester Wirtschaftsrecht (bei meiner Freundin das gleiche mit BWL). Natürlich gibt es auch einfachere Ausbildungen wie auch schwere Studiengänge. Solche Pauschalaussagen finde ich persönlich einfach Lächerlich...

Für die praktische Arbeit selber hab ich mehr in der Ausbildung, als beim Studium gelernt. Das Studium selber ist mir auch durch praktische Beispiele aus dem Arbeitsalltag deutlich einfacher gefallen...
 
mind. 4 Std für eine Übung? (Montag)
von 8 bis 8 am Donnerstag? von Abends bis morgens?

Also das find ich bzgl. deiner Vorlesungen (bzgl. der Std) doch sehr viel.
Was studierst du denn und tust du dir leicht/schwer?

Die Vorlesungsfreie Zeit ist doch entspannt, nur drei Klausuren und das auf drei Wochen verteilt.

Ich studier Physik. Für die Übungen brauchen wir (und so fast jeder, den ich kenne) pro Woche ca. 20h. 10h theoretische Physik, 5 Mathe, 5 Experimentalphysik.

Und entspannt sind die Klausuren nicht, da ist 10h pro Tag 7 Tage pro Woche lernen angesagt. Keine Ahnung wie das bei Studiengängen mit 7 Klausuren pro Semester oder so ist, aber ich hätte vor jeder Klausur noch gut und gerne 3 bis 4 Tage mehr füllen können, Kollegen sagen so ca. das gleiche. Wenn da halt die Theo Klausur kommt für die man im Semester ~130h Übungen gerechnet hat braucht man auch ne gute Ecke Zeit, um das zu Wiederholen und zu verinnerlichen.

Sonderlich schwer fällt es mir eigentlich nicht, so vom Gefühl her. Schnitt liegt bei 2,2 / 2,3, das dürfte noch knapp im oberen Drittel sein soweit ich das Überblicke.

Weiter Diskussionen sollten wir sonst aber wirklich in den Studententhread verlagern.
 
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Wo steht das denn im Wortlaut ? Nich immer was reindichten was so nicht gemeint ist.

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Beeindruckend was ihr alle so treibt.
Ich bin gelernter Krankenpfleger und fand die Ausbildung auch nicht gerade einfach.
Da es mir aber ziemlich liegt und ich interessiert war ging es mir aber relativ gut von der Hand.
Ich kann den Aufwand eines Studienganges schwer einschätzen , da mir aber nur Sozialpädagogik oder soziale Arbeit juckt denke ich das es ebenso gut klappen könnte.
 
Nur, dass Sozialpädagogik und soziale Arbeit mittlerweile so überrannt sind, dass man da an unterschiedlichen Hochschulen einen NC von 1.0 oder annähernd in dem Bereich erwarten kann ^^
 
Jo.
Ich lasse es auch erstmal da ich nach der Ausbildung gut Fuss fassen konnte und mit recht vielen Sozialpädagogen zusammen arbeite.
Fortbildungen stillen fürs erste den Wissensdurst.
Bringt nur das Gehalt nicht wirklich voran was mir aber auch klar war .
Spaß machts wenigstens.
 
ich setzt gleich mal nen lebenslauf auf, eine konkurrenzfirma hat mich auf xing angeschrieben. finde das ganz interessant, seit ich hier arbeite, bekomme ich alle paar monate eine anfrage über xing.
 
Thrik
Zufrieden in seinem job zu sein ist mit das wichtigste. Und jede Arbeit muss erledigt werden und sollte nicht gewertet werden.

Blue
Setzen 6. Das steht so da nicht. Du interpretierst da irgendwas rein.

@bawder
Was ist eig. mit der Loyalität zum eigenem Arbeitgeber ? Wenn es so einfach ist dich abzuwerben.
Wirft das auch kein gutes Licht auf dich als Arbeitnehmer finde ich.

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Thrik
Zufrieden in seinem job zu sein ist mit das wichtigste. Und jede Arbeit muss erledigt werden und sollte nicht gewertet werden.

@bawder
Was ist eig. mit der Loyalität zum eigenem Arbeitgeber ? Wenn es so einfach ist dich abzuwerben.
Wirft das auch kein gutes Licht auf dich als Arbeitnehmer finde ich.

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Sehe ich ähnlich. Aber meist geht die Zufriedenheit im Job mit dem Gehalt einher. Es sollte einfach nicht ZU wenig sein (auch wenn das jeder anders definieren würde..).

Loyalität sehe ich ein bisschen Zwiegespalten. Viele ArbeitGEBER sind auch nur noch bedingt "loyal". Schließlich schmeißen Firmen auch Mitarbeiter raus wenn Sie diese nicht mehr "benötigen" oder weil es der Firma gerade schlecht geht.
Wenn ich als arbeitnehmer mein Arbeitgeber also nicht mehr "benötige" weil ich ein besseres Angebot habe, oder weil es mir nicht gut geht beim Arbeitgeber, dann gehe ich halt woanders hin ;)
 
Ich steck ja nicht in der Vorgeschichte drin, aber: Loyal und fair dem AG ggü. ist es, ihn zumindest über das Angebot zu informieren. Besonders wenn man schon konkrete Zahlen angeboten bekommt sollte sich schnell zeigen, wie der aktuelle AG mit seinen MA umgeht.
Wenn natürlich schon bei bisherigen Personalgesprächen geblockt wurde oder das Klima negativ ist... da ist bringt einen Loyalität auch nicht weiter, da muss man dann nur aufpassen, das ganze sauber abzuwickeln, denn man sieht sich immer zweimal. Kommt m.M.n. auf die Vorgeschichte an.
 
meiner meinung nach macht es keinen sinn beim arbeitgeber anzusprechen, dass man angebote anderer firmen hat. ich hab ja keinen vertrag von denen oder sonstwas. am ende macht man sich in der jetzigen firma unbeliebt und verbaut sich die karriere und die andere firma findet jemand besseres.

zudem zählen bei einer firma eher die wirtschaftlichen faktoren, als loyalität usw. studenten gibts an allen ecken und enden.

also ich wüsste echt nicht wie man das ansprechen sollte...ich denke eher nach dem motto "hallo chef, ich hab da nen vertrag von einer anderen firman angeboten bekommen und werde das machen...."
 
Bin seit 1. April festangestellt und habe die Probezeit gut rumbekommen :)

Bin Grenzgänger und arbeite als IT-Supporter bei der Swisscom.

Brutto: 7500CHF
Netto: ca. 6000CHF
Netto in Euro: ca. 4900€

Abzüge sind:

- Privat Versicherung: 300€ Monatlich
- Miete 500€ warm ( 1 1/2 Zimmer, mehr brauch ich einfach nicht )
- KabelBW 65€
- O2 VDSL 35€
- Handy ca. 80€
- Auto und Benzin ca. 600€
- Essen und Trinken ca. 500€
- Rauchen ca. 250€
- Freundin ca. Unbezahlbar :d

2320€ ca. Nebenkosten macht ca. 2500€ monatlich die übrig bleiben aber die vierteljährlichen Steuern von ca. 1700€ schlägt dann auch zu Buche aber ich hab es keine Sekunde bisher bereut nach meiner Informatiker Ausbildung DE arbeitstechnisch den Rücken zu kehren, lächerlich was man hier verdient. Nachteil täglich über ne Stunde fahrt für ein weg, allgemein ist die Schweiz aber nur 5 min entfernt, da war das für mich schon immer klar und komme super mit den Schweizern aus , aber hab hier schon immer gelebt und kenn es nicht anders.
 
4900€ als Facharbeiter, ein Traum. Hast du mal ausgerechnet wie viel dir ungefähr bleiben würde, wenn du in die Schweiz umziehen würdest?

Was für vierteljährliche Steuern sind das eigentlich?
 
Ich habe damals meinen Chef auch informiert als mir ein besserer Vertrag bzw ein besseres Angebot vorlag.
Er wurde sehr gespraechig und redete von Vertragsanpassung, Optionen und möglichen Posten in der Zukunft.
Bin zwar trotzdem gegangen aber in meinem Fall wurde man sehr aufmerksam behandelt.
 
4900€ als Facharbeiter, ein Traum. Hast du mal ausgerechnet wie viel dir ungefähr bleiben würde, wenn du in die Schweiz umziehen würdest?

Was für vierteljährliche Steuern sind das eigentlich?

Ich hab ein halbes Jahr dort gelebt, aber freunde und Familie sind hier und das kann man mit keinem Geld aufwiegen finde ich. Es hat sich nur marginal gelohnt da zwar die deutschen Steuern weg fallen der Unterhalt aber in der Schweiz so hoch ist das der Preis zu hoch war für die ca. 700€ mehr im Monat :)

Als Grenzgänger bekommt man jährlich nen Wisch vom Finanzamt , da stehen die Beträge drauf die man vierteljährlich überweisen muss.
 
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Ist das dann vom deutschen oder schweizerischen Finanzamt? Heißt das man bezahlt dann monatlich weniger Steuern weil Grenzgänger oder ist das quasi eine doppelte Belastung?
 
Ist das dann vom deutschen oder schweizerischen Finanzamt? Heißt das man bezahlt dann monatlich weniger Steuern weil Grenzgänger oder ist das quasi eine doppelte Belastung?

Wie schon gesagt eher letzteres :d
Aber das ist das was oben vom netto CHF lohn schon abgezogen wurde.

Geld lass ich natürlich schon auch hier, getankt wird nur in der Schweiz und die schoggi hab ich seither auch nicht mehr in DE gekauft, ist zwar nicht viel aber die Schweizer fahren ja auch zu uns rüber zum einkaufen.

da werde ich blass vor neid :motz:.

Es steht doch jedem frei es auch zu versuchen, ich hab weder studiert noch ein Abi.
Hab nur ein sehr guten Realabschluss und eine gut abgeschlossene Fachinformatiker - Systemintegration Ausbildung, ist jetzt nicht so das ich was besonderes wäre, neidisch musst du da nicht sein ;)
 
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Was hast du denn nebenbei noch für Zertifikate etc. gemacht? Mit einem Realabschluss und einer FISI Ausbildung ist das Gehalt etwas arg hoch und in meinen Augen auch unrealistisch, ausser du hast 24/7 Dienst.
 
Unrealistisch ist das in der Schweiz als Informatiker nicht, zumindest nicht dann wenn man in grosse Firmen einsteigt.
An Zertifikaten habe ich, Cisco, Citrix und VMWare.
Und zwar nicht 24/7 Dienst, habe aber 100% und Schichtbetrieb, bin auch mal bis 24 Uhr bei der Arbeit.
 
Ich hatte mich mit meiner besseren Hälfte auch schon einmal zusammengesetzt und über die Schweiz nachgedacht (Ich studierter Wirtschaftsinformatiker, Sie hat Pflege studiert), aber solch hohe Zahlen mit den Qualifikationen hatte ich bisher nicht gefunden. Sollte mich da also nochmals etwas tiefergehend informieren anscheinend.
 
Es kommt halt drauf an, hab als Abschlusspräsi MDM gemacht und daher relativ qualifiziert darin, Swisscom hat intern solche Modelle am laufen und es ist schwierig da was gutes zu finden, das gute Arbeitszeugniss war sicher auch nicht verkehrt. Vielleicht wars Glück, ich weiss es nicht. Aus meiner ehemaligen IT Klasse ist auch einer direkt zur Swisscom, genau selbes gehalt, leider anderer Standort.
 
Ach Geld ist doch nicht alles, war auch mit meinem Leben in der Ausbildung zufrieden, so lange man sein Beruf mag.
Man darf auch nicht vergessen, hab ne 50 Stunden Woche + die Fahrerrei. Da geht man gerne mal um 6 Uhr los und kommt je nach Verkehr und Tag um 20 Uhr nach Hause.

Krankheitstage sind in der Schweiz noch weniger gerne gesehen als bei uns usw., das alles darf man nicht vergessen ;)
 
Ach Geld ist doch nicht alles, war auch mit meinem Leben in der Ausbildung zufrieden, so lange man sein Beruf mag.
Man darf auch nicht vergessen, hab ne 50 Stunden Woche + die Fahrerrei. Da geht man gerne mal um 6 Uhr los und kommt je nach Verkehr und Tag um 20 Uhr nach Hause.

Krankheitstage sind in der Schweiz noch weniger gerne gesehen als bei uns usw., das alles darf man nicht vergessen ;)

Wie läuft das den mit Arbeitserlaubnis und Steuern genau?
Du hast ja deine Lebensmittelpunkt in DE da muss man doch dann auch nochmal Steuern (20%?) zahlen oder?
Braucht man als Deutscher ne Schweizer Arbeitserlaubnis oder darf da jeder EUler einfach so anheueren?

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