[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

Ist aber absolute Realität!
 
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Dann kannste auch ehrenamtlich Pfleger sein, wenn es nicht wegen des Geldes ist. Man geht immer für‘s Geld arbeiten - manchmal macht es zufällig auch Spaß.


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Ist aber absolute Realität!
Wenn ich dein Beispiel nehme mit den Fachkräften und meine Ausbildung als Restaurantfachmann (Sommeliers) einbeziehen würde kannst du bestimmt nicht mit meinem wissen mithalten.

Ebenso ist mein Lohn von dem abhängig was du zahlst beim Essen, wer ein gemütlichen Abend wünscht aber keine 20€ für ein Steak oder 15€ für Forelle bzw Schnitzel Wiener Art sollte selber mal 1 Monat wintersaison machen.

"Wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten."
 
Welches Beispiel?
Du kannst auch mit meinem Wissen in der Entwicklung nicht mithalten, ist doch aber logisch?
Ich glaube du hast was falsch verstanden.
 
Welches Beispiel?
Du kannst auch mit meinem Wissen in der Entwicklung nicht mithalten, ist doch aber logisch?
Ich glaube du hast was falsch verstanden.
Aber du sagst es ist fair andere schlecht zu zahlen.

Wenn der Lohn/Gehalt von 3. Abhängig ist wird es schwer gut bezahlt zu werden. Mit dem was für zb Pflege und auch in der Gastronomie gezahlt wird muss ja nicht nur Personal gezahlt werden da sind neben kosten drin (Strom, Wasser, Reparatur, Anschaffung neuer Geräte, eventuell Pacht, in der Pflege kommen Medikamente und Windeln Nahrung usw drauf).


Ich habe zu oft von dem "Besserverdienenden" gehört sie sind nicht bereit 19€ für ein Steak zu zahlen wenn es im Discounter 6,00 kostet. Es achten aber immer mehr Betriebe auf Qualität und Regionale Produkte (bei uns gibt es nur saisonale Produkte).

"Wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten."
 
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Und wenn inso Pfleger wäre und er dort mehr bekommen würde, wäre das auch fair.

Würde er hingegen weniger bekommen, wäre es unfair. Ist ja eine nachvollziehbare Haltung, ob das nun fair ist oder nicht, liegt wohl im Auge des Betrachters.
 
Und wenn inso Pfleger wäre und er dort mehr bekommen würde, wäre das auch fair.

Würde er hingegen weniger bekommen, wäre es unfair. Ist ja eine nachvollziehbare Haltung, ob das nun fair ist oder nicht, liegt wohl im Auge des Betrachters.
Ich sehe es so wenn die Berufe attraktiver wären was zum Großteil auch am Lohn liegt würden es mehr machen.

Mehr Personal würde bedeuten weniger Stunden für alle was in einem besseren Arbeits Klima endet.

"Wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten."
 
wir denken alle pfleger sollen viel bekommen, aber 2.000€ will denen auch keiner pro monat zahlen :p

also wirds eher nix mit eurer fairen bezahlung
 
Die Kluft ist einfach zu groß. Mich würde nicht stören, wenn eine Reinigungsfachkraft so viel wie ich verdienen würde

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Die Kluft ist einfach zu groß. Mich würde nicht stören, wenn eine Reinigungsfachkraft so viel wie ich verdienen würde

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Ich mecker auch auf hohem Niveau wenn ich sehe das mein Tipp steuerfrei ist, nur ist es eben ein zubrott und kann nicht zum Lohn gerechnet werden.

"Wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten."
 
Ich sehe es so wenn die Berufe attraktiver wären was zum Großteil auch am Lohn liegt würden es mehr machen.

Mehr Personal würde bedeuten weniger Stunden für alle was in einem besseren Arbeits Klima endet.

"Wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten."

Bedeutet aber weniger Geld für den Unternehmer. Und da ja alle heute nicht genug davon haben können (selbst Millionen sind noch verbesserungswürdig), geht es auch so weiter wie bisher bis auf wenige Ausnahmen.
 
Elistaer du hast meine Posts leider nicht verstanden, so gar nicht.
Ich sage nicht, dass es fair ist, dass die weniger kriegen.
Ich sage, es ist klar, dass die Leute die Jobs nehmen, die besser bezahlt werden und daher in manchen Bereichen ein Mangel an Personal da ist. Und würden die Leute mehr Gehalt bekommen, der Mangel eben nicht so groß wäre.
 
Bedeutet aber weniger Geld für den Unternehmer. Und da ja alle heute nicht genug davon haben können (selbst Millionen sind noch verbesserungswürdig), geht es auch so weiter wie bisher bis auf wenige Ausnahmen.

Wer dann mit Einsparungen anfängt, wenn er Verluste erwirtschaftet, ist auch deutlich zu spät dran. Immerhin kosten auch solche Einsparungen kurzfristig sehr viel Geld. Wir sind schließlich nicht die USA. Es wird zwar kritisiert, dass Unternehmen Rekordgewinne einfahren und Mitarbeiter in verhältnismäßig unrentablen Bereichen rausschmeißen, aber daran was passieren kann, wenn man sich nicht ständig neu marktgerecht aufstellt, bedenken wenige. Nokia, Saab und Schlecker seien hier einfach mal als Beispiele genannt.
 
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erstmal muss man es hinkriegen, das man egal für welchen beruf man sich entscheidet, man auch bei einer vollzeittätigkeit ein faires gehalt bekommt mit dem man auch leben kann.

wobei es denke ich auch steigerungen geben muss unter den berufen da sonst die motivation zur weiterbildung flöten geht vermute ich mal^^

da ist aber die politik gefragt, weil unternehmen kommen da drauf mit 100% sicherheit nicht.

aber die politik..:fresse:
 
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Wenn man jetzt die Pflegeversicherung erhöht um da bessere Gehälter zu zahlen schreien alle rum.
Und du meinst wirklich, dass dann Pflegekräfte mehr bekommen?
Da glaub ich aber sowas von nicht dran. Grad bei privaten Einrichtungen wird da abgezogen ohne Ende und schön alles in die eigene Tasche gescheffelt
 
Elistaer du hast meine Posts leider nicht verstanden, so gar nicht.
Ich sage nicht, dass es fair ist, dass die weniger kriegen.
Ich sage, es ist klar, dass die Leute die Jobs nehmen, die besser bezahlt werden und daher in manchen Bereichen ein Mangel an Personal da ist. Und würden die Leute mehr Gehalt bekommen, der Mangel eben nicht so groß wäre.
In diesem Fall möchte ich mich entschuldigen.

Ich habe nicht nur die Gastronomie gelernt, auch Chemisch Technischer Assistent aber zu der damaligen Zeit war es denen egal. 1 Jahr Job suche und nicht 1 Vorstellungsgespräch. Als Erklärung kam immer das gleiche 2 Jahre Berufserfahrung werden benötigt, davon war in der stellen Ausschreibungen nix zu lessen.

"Wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten."
 
Und du meinst wirklich, dass dann Pflegekräfte mehr bekommen?
Da glaub ich aber sowas von nicht dran. Grad bei privaten Einrichtungen wird da abgezogen ohne Ende und schön alles in die eigene Tasche gescheffelt

Deswegen bekomme sie ja heute schon so wenig. Wenn man mal sieht, was man als Heim so pro Patient bekommt, huiuiui :D
 
Würde behaupten ein ehemaliger Kollege hat E10 bekommen beim Einstieg als fisi im Amt auf nem Dorf. War auch erstaunt aber so berichtete er damals.
Hab jetzt keine Abrechnung gesehen, aber wirkte nicht so als hätte er Lügen müssen

Bei uns ist en Kollege Bankkaufmann, aber von den Tätigkeiten wie Fachinformatiker, wird auch nach E10 bezahlt.

Ich selbst Bankkaufmann & Bankfachwirt werde nach E3 (später E5) bezahlt was meines Erachtens viel zu wenig ist.
 
Diese spezifischen Fachkräfte fehlen dann aber, weil sich Leute gegen diesen Berufszweig entscheiden, weil bekannt ist, dass diese Leute schlechter bezahlt werden als andere vergleichbare Berufszweige.
Wie schon eben hier erwähnt, wieso sollte man eine Ausbildung zum Altenpfleger machen, wenn man weiß das man miese Arbeitszeiten, miese Arbeitsbedingungen und mittelmäßige Bezahlung bekommt?

Dazu noch das schlechte Ansehen bei vielel Leuten. Ich bin jedem Pfleger, der meine Mutter pflegt dankbar. Weder ich, noch meine Geschwister haben den Platz und die Zeit, um sie zuhause zu pflegen. Am Sonntag wollen wir alle da auflaufen und den Pflegern präsente überreichen, nicht weil die so wenig verdienen sondern weil sie es sich den Dank verdient haben.
 
Und du meinst wirklich, dass dann Pflegekräfte mehr bekommen?
Da glaub ich aber sowas von nicht dran. Grad bei privaten Einrichtungen wird da abgezogen ohne Ende und schön alles in die eigene Tasche gescheffelt
Nein, aber irgendwo muss das Geld herkommen. Entweder auf der Einnahmenseite, oder die Betreiber von solchen Einrichtungen verdienen sich damit derart eine goldene Nase, dass sie vor Geld nicht mehr geradeaus gucken können - dann müsste man da regulativ eingreifen.
 
aber daran was passieren kann, wenn man sich nicht ständig neu marktgerecht aufstellt, bedenken wenige
Im Falle der Gastronomie und Pflege bedenken dass wie man sieht sehr viele Arbeitnehmer indem sie sich marktgerecht aufstellen und nicht mehr in den genannten Branchen arbeiten. Die Tatsache "ich hab einen Job" alleine hilft leider weder beim bezahlen der Miete noch an der Supermarktkasse wenn der Lohn gerade so zum überleben reicht. Da kann man auch zuhause bleiben.

Wenn ein Unternehmen nur durch Hungerlöhne überleben kann stimmt es sowieso vorne und hinten nicht, dann ist es besser die Bude gleich zuzumachen.
 
"Bundesweit kostet Pflegebedürftige ein Platz im Pflegeheim im Schnitt rund 1.700 Euro pro Monat, wie eine Studie des PKV-Verbands zeigt."

pflege ist in deutschland so sau teuer
 
Das deckt sich mit der Rechnung, die wir monatlich zu begleichen haben, inkl dem Betrag, den die Pflegeversicherung bezahlt.
 
Im Pflegeheim, wo meine Mutter liegt (in Bochum) sind 6 Pfleger pro Schicht, für die gesamte Station zuständig. Bei Bewohnern, die sich noch selbst zum Teil verpflegen können, ist das noch ok. Aber da sind viele (inkl. meiner Mutter), die intensive Pflege benötigen (umlagern, Magensonden, Windeln usw.). Die Heime machen schon ordentlichen Gewinn, wir haben auch einige Zeit gebraucht, bis wir eins gefunden hatten, wo wir ein gutes Gefühl hatten. Bisher wurde es nicht getrübt.
 
Dann liegt das Problem da. Man lann halt mit bestimmten Bereichen nicht soviel Gewinn machen wenn es moralisch vertretbar sein soll. Kein Wunder, dass sich da kein Politiker ran traut, vor allem nicht von den Unternehmensnahen..
 
Achso und das rechtfertigt, daß es auf den Rücken der Mitarbeiter ausgetragen wird. Ich wäre bereit ein paar € mehr für die Pflegekasse zu zahlen, immerhin sind die, die jetzt die Pflege brauchen, diejenigen die uns den Wohlstand gebracht haben.
 
Wenn ich wechseln würde, dann würde ich mir selber ins Knie schießen. Schlechterer Arbeitsplatz, ich bin bei der Polizei eingesetzt, Top Arbeitsplatz.
Ich gehöre zu den Altbeschäftigten, für mich gilt noch der ver.di Manteltarifvertrag der seit August 2010 ausgelaufen ist, aber noch in Nachwirkung ist, da kein neuer allgemeinverbindlicher Manteltarif existiert.
Das bedeutet, ich bekomme 5% Nachtzulage in der Zeit von 23 Uhr bis 6 Uhr, 50 % Sonntags, 100% Feiertage, steuerfrei. ab der 246. Monatsstunde Überstundenzulage 25%.
Ich bekomme 3% vom Vorjahresbrutto als Weihnachtsgeld, 1% vom Vorjahresbrutto als Urlaubsgeld. Neue nichts, bzw. 25% Sonntag und Feiertag 50%.
Wenn ich wechsel bin ich neu, kriege nichts, nur miese Schichten, miese Jobs. Ich bin nicht irre genug für sowas, wirklich nicht. :)

Das nennst du Top? Vom Lohn mal abgesehen, kaum ein Arbeitgeber würde dich so lange arbeiten lassen, da absehbar ist, wann du zusammen klappst.

Was machen die eigentlich mit solchen Leuten? Werden die auch menschlich behandelt, oder so schnell wie möglich abgeschoben?
 
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