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[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

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Naja irgendwo muss ein großes Unternehmen auch ne klare Grenze ziehen, sonst geht jeder in die Gehaltsverhandlung mit dem Argument. Du hast momentan halt den Bachelor noch nicht, und es besteht ja auch die Möglichkeit, dass du garnicht bis zur BA kommst.

Willst das dann zurück zahlen?

das sagen ALLE denen ein abschluss fehlt :d
das höre ich von so vielen in der firma

Ja, nur die tolle IG Metall hat ja mit ERA damit geworben, dass die Tätigkeit und nicht der Abschluss entscheidend sein soll.
Denn die Tätigkeit führt er ja aus, also sollte er auch so bezahlt werden, das ist ja eigentlich der springende Punkt.
Hat die IG Metall damit natürlich null erreicht ;)

Genau auf den Punkt von Inso wollte ich hinaus.
Denn ich sehe es auch nicht ein, die Tätigkeit inzwischen wie Person A auszuführen, aber meine Stelle bleibt beim alten und wird auch wie die alte bezahlt.
Wenn ich anscheinend fähig genug bin, diese Stelle bzw. die Tätigkeit auszuführen, sollte es meiner Meinung nach zumindest ein ähnliches Gehalt geben.
 
bestimmte fachkräfte sind mangelware, denn keiner bildet diese fachkräfte entsprechend aus. viele it sicherheitsexperten werden gesucht und benötigt, aber woher sollen die kommen?!

und wenn es sie gibt, dann wollen/können die kleinen firmen das gehalt nicht zahlen.
 
fachkräfte sind nie mangelware, da man mit geld immer genug leute ranbekommt. wenn man wirklich jemanden braucht für einen bestimmten posten, kann man mit genug geld garantiert jemanden finden.
es mag supermegaspezialisten geben, wo es einfach nur sehr wenige für gibt. aber diese paar leute sind auch eher die ausnahme. die standardfachkraft mit techniker/ einfachen ing gibts wie sand am meer und kann man mit genügend geld und arbeitsbedingungen immer an sich binden.
wenn man allerdings meint, man sei der kaiser persönlich, darf man sich nicht wundern, wenn die untergebenen rebellieren und woanders arbeiten gehen.

bei mir im "fahrrad umkreis" gibts 2-3 firmen, die immerwieder ings suchen. mittlerweile ist einer der ehemaligen auch bei uns in der firma gelandet und die konnten dann genau erklären, wieso die immer suchen. größer sind die nicht geworden, nur ist dort niemand länger als paar monate.
frage mich immer, wie die so überhaupt geld verdienen können.
 
Zuletzt bearbeitet:
Der Fachlräftemangel bei Ingenieuren sieht so aus: Die Firmen finden keine Ings die für 15€ die Stunde kommen wollen :)
 
So siehts aus - in den Bereichen, wo der Mangel ist, ist häufig die Aussage, dass die Firmen kein adäquates Gehalt für gute Leute bezahlen möchten...
 
ne, sehe ich nicht so. klar wollen firmen billige arbeitskräfte, aber die spezialisten die sie wollen gibt es häufig auch nicht. die fallen leider nicht vom himmel
 
Problem ist, der Spezialist der irgendwo mit viel Gehalt gehalten wird fehlt ja trotzdem woanders.
Manche Firmen können einfach die geforderten Gehälter nicht bedienen, wenn die Arbeitnehmer die freie Wahl haben.
Ist zwar gut für den Arbeitnehmer der betroffen ist, mindert aber die Vielfalt an Unternehmen. Jede Firma fängt mal klein an. Google und Microsoft haben ihren ersten schlauen Köpfen auch nur nen warmen Händedruck gegeben und Idealismus verlangt - heute wirst du für sowas digital gesteinigt :fresse:
 
@ HWK:
Naja, ist aber auch eine etwas vereinfachte Sicht der Dinge. Wenn eine Firma beschliesst sich auf gewisse Dinge zu spezialisieren sollte sie ja auch einen Plan haben wie das umsetzbar und finanzierbar ist. Und vor allem: Wie man Spezialisten anwerben kann obwohl man vielleicht noch nicht mit den großen Konkurrenten in Sachen Gehalt mitgehen kann. Es gibt immer Möglichkeiten auch abseits des Gehalts zu punkten. Wenn man als Arbeitgeber aber natürlich glaubt man sei Gott und alle Angestellten hätten ihm auf Knien für ihren Job zu danken ist es nur logisch und richtig wenn die Arbeitnehmer ihre Sachen packen und schnellstmöglichst wieder verschwinden. Wenn selbst dann kein Lerneffekt beim Arbeitgeber einsetzt greift die "natürliche Auslese des Marktes" und die Firma verschwindet irgendwann von der Bildfläche. Die einzigen die darunter dann zu leiden haben sind die Arbeitnehmer die zu brav und zu bequem waren sich gegen solche Methoden zu wehren. Was sagt uns das? Das kann jeder für sich selbst beantworten.
Ich bin zwar selbst kein Ing, aber ich habe es bisher auch immer so gehalten. Auch ich habe schon für ein, zwei Firmen gearbeitet die mir nicht das höchste Gehalt geboten aber mich mit ihrer Art und ihren Skills überzeugt haben.
 
Du vergisst die andere Seite. Es gibt sicher genau so die Arbeitnehmer die sich für Gott halten und wahnwitzige Vorstellungen bei den Gehältern haben. Manchen geht es halt um viel Kohle und ggf noch einen dicken Firmenwagen. Da kannste als Arbeitgeber benefits ohne ende bringen, wenn die das nicht interessiert.
Auch bei Berufseinsteigern. Wäre mal eine interessante Frage wieviele wirklich bereit sind, für ein geringeres Gehalt anzufangen weil ihnen eine Firma sympathisch ist, um dann später wenn der laden brummt, schnell eine Erhöhung zu bekommen...
 
Das Problem dabei ist aber, dass man irgendwie auf das Wort vom Chef vertrauen muss. Und wie oft hat man gerade in der Krise 2009 solche versprechen gehört an die sie dann plötzlich kein Chef mehr erinnern konnte als es wieder aufwärts ging?
 
Wenn ich überlege wie schwer es bei uns ist einen guten Netzwerker, einen guten Iso oder einen guten Allrounder zu finden: Ja, es gibt zu wenig Fachkräfte die gut sind. Und wir zahlen hier wirklich gut.
 
Greif, jetzt sprichst du einen weiteren Punkt an, die Leistungen der Arbeitnehmer. Keiner will eben mehr der „Sklave vom Dienst“ sein. :)
 
Immer probieren, verstehe die Frage nicht ;)
 
Wie gesagt, frisch ausgelernt. Hab den Dreh noch nicht ganz raus was das mit den Stellenbeschreibungen so auf sicht hat. :lol:
 
Die suchen halt ein "Mädchen für alles", deutet jetzt nicht unbedingt darauf hin dass da ein IT-Experte mit 10 Jahren Berufserfahrung gesucht wird.

Bewerb dich doch einfach, mehr als Nein sagen, was ich nicht glaube, können Sie ja nicht.
 
Du vergisst die andere Seite. Es gibt sicher genau so die Arbeitnehmer die sich für Gott halten und wahnwitzige Vorstellungen bei den Gehältern haben. Manchen geht es halt um viel Kohle und ggf noch einen dicken Firmenwagen. Da kannste als Arbeitgeber benefits ohne ende bringen, wenn die das nicht interessiert.
Auch bei Berufseinsteigern. Wäre mal eine interessante Frage wieviele wirklich bereit sind, für ein geringeres Gehalt anzufangen weil ihnen eine Firma sympathisch ist, um dann später wenn der laden brummt, schnell eine Erhöhung zu bekommen...

Klar, solche gibt es natürlich auch. Aber wie IcE-TeA schon richtig gesagt hat: Oft braucht es dann halt wirklich viel Vertrauen in den Chef. Und viele sind dann skeptisch weil man halt oft genug gehört hat wie Versprechen gebrochen wurden. Ist immer ein Risiko, in dem Fall vor allem für den Arbeitnehmer. Auch ich wurde schonmal enttäuscht nachdem vorab getroffene Vereinbarungen dann plötzlich als "doch nicht einlösbar" deklariert wurden. Von daher kann ich da niemandem einen Vorwurf machen wenn er so ein (eigentlich unnötiges) Risiko gar nicht erst eingehen möchte. Erst Recht nicht wenn es genügend sichere Alternativlösungen gibt.
Schwierig für junge Firmen die es ehrlich meinen. Die dürfen dann halt das ausbaden was andere, unseriösere Firmen vor Ihnen angestellt haben. Ist ja oft so im Leben.

Was meint ihr, soll ichs wagen und mich mal bewerben? Wäre eine 37 Stunden Woche und gerade mal 12km von meiner Wohnung entfernt.

Klar, bewirb dich einfach. Hast ja nichts zu verlieren.
Du wirst im Laufe deines Berufslebens immer wieder mal Absagen bekommen. Aber wenn man sich gar nicht erst bewirbt hat man von vornherein keine Chance auf ordentliche Jobs, also immer drauf los bewerben! :)
 
So habe ich es auch gemacht. Habe mich sogar auf Ingenieur stellen beworben. Der Bewerber der gesucht wird, den gibt es einfach nicht. Das wissen die Arbeitgeber auch...
 
Sehe ich auch so und wenn Du alle Anforderungspunkte einer Stellenausschreibung bereits erfüllst, was wäre denn der Reiz diese Stelle anzutreten?! Das sehen meiner Erfahrung nach auch viele Personaler so...
 
Wie gesagt, frisch ausgelernt. Hab den Dreh noch nicht ganz raus was das mit den Stellenbeschreibungen so auf sicht hat. :lol:
wichtig ist sich mit jeder einzelnen aufgabe auseinanderzusetzen und zu überlegen wie gut man das kann und warum man das machen will.auch ist es wichtig sich mit der firma un dden produkten zu beschäftigen.

in der stellenazeige wird nicht mal nach der dauer der berufserfahrung gefragt.
 
Customizing ERP System, der Telefonanlage, Digitalisierung von Prozessen
Erstellen von zentralisierten Update und Benutzerlösungen
Analyse Datenhaltung, Struktur Datenablage, Datensicherheit, Datenverfügbarkeit, Rechteverwaltung
User Support, Client Support, Inbetriebnahme neuer Arbeitsplätze, Trainieren von Client Nutzern
Auswertung IT Probleme durch unser Ticketsystem, Abwicklung von Servicefällen
Softwareverteilung, Patch Management Clients
Projektmanagement, Koordination von externen Dienstleistern
IT Strategie und Konzepte, gesetzliche Anforderungen umsetzen, Budgetplanung / Investitionen aus betriebswirtschaftlicher Sicht, Kostenkontrolle der IT Ausgaben, sowohl der Investitionen als auch der Übertragungs- und Anschlusskosten
Verhandlung und Überwachung von Wartungs-, Gewährleistungs- und Serviceverträgen
IT Verantwortung für unsere Standorte *ZENSIERT*


Das liest sich sowas von gruselig. Was genau soll der Mensch denn da tun? Consulting? First/Second Level Support? ITSM? Klingt für mich nach "wir haben hier einen Blumenstrauß von Aufgaben und suchen jemanden der sich darum kümmert".
 
aber dass ist halt leider die Realität, und dann wird gejammert dass man keine vernünftigen Leute findet und nur schrottige Bewerbungen bekommt.

Da ist vom Admin, über Entwickler, Projektleiter bis hin zum Abteilungsleiter eigentlich alles dabei...
 
Zuletzt bearbeitet:
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