[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

Also bei uns (Riesen Konzern) gibt es mit den Personaldienstleistungsfirmen nur feste Budget- und Zeitverträge, man kann einen Mitarbeiter zwar aus dem Projekt raus werfen (wenn er irgendetwas anstellt), aber dann kommt ein neuer Mitarbeiter für diesen.

Auslösen dieser Verträge ist nur möglich wenn beide Seiten einverstanden sind.
 
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Nur der Mitarbeiter hat nix zu melden. Die Entscheidungsträger werden sich schon einig und der der buckeln muss ist der Gelackmeierte. Naja Thema schweift ab.
 
Der Arbeitnehmer hat da doch nur dann Anspruch auf ne Tätigkeit wenn ihm das zugesagt wurde. Dann kann es halt sein dass die den IT-Fuzzi auf die Baustelle zum fegen schicken... Oder nicht?
 
Der Arbeitnehmer hat da doch nur dann Anspruch auf ne Tätigkeit wenn ihm das zugesagt wurde. Dann kann es halt sein dass die den IT-Fuzzi auf die Baustelle zum fegen schicken... Oder nicht?
Das ist Bestandteil des Arbeitsvertrags zwischen Arbeitnehmer und Leihfirma. Mit Produktionshelfern kann ich (als "Kunde") "machen was ich will"; hingegen sind Fachkräfte (z.B. Industriemechaniker) nur fachspezifisch einzusetzen; sprich 8 Std. Hof fegen ist nicht.
Wer natürlich bei Einstellung an einer Leihfirma seinen Vertrag vor Unterzeichnung nicht ausreichend durchliest, kann Pech haben und schlimmstenfalls auch als Industriekaufmann beim Kunden den Hof fegen müssen.

Ich als Kunde bespreche sowas allerdings nicht mit dem Mitarbeiter, sondern mit seiner Leihfirma.
In der Regel ergibt sich das automatisch. Ein Facharbeiter ist wesentlich teurer, das wäre für mich ohnehin unwirtschaftlich so jemanden für Basisaufgaben zu nutzen.
 
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Gut ich meine wer so denkt sollte auch überlegen ob er für eine ganze Woche einkaufen will ^^

Richtig teure Dinge wie Dach, Fassade, usw. kommen ja erst später, da hast noch Zeit ein kleines Polster aufzubauen.

Eben - man sollte sich da nicht immer die schlimmsten Dinge ausmalen :)

Icharbeite genau wie er als planer für mobilfunkstandorte beim Magenta verein und der job ist wirklich sehr sicher. Es werden wie blöd leute gesucht und man bekommt gute Weiterbildungen finanziert und steigt in den gehaltsgruppen schnell an.
Die Firma ist halt auch massiv überaltert und das merkt man als junger mensch sehr schnell und bekommt schnell Verantwortungsvolle Aufgaben

Gesendet von meinem HTC One mit der Hardwareluxx App

Das stimmt, in 10 Jahren werden hier die meisten schon in Rente sein. Haben jetzt innerhalb eines Jahres drei neue (feste) Mitarbeiter in der Planung bekommen und in den nächsten Wochen kommt nochmal einer. Insgesamt sind wir dann 11 Planer in DO.


Wir sehen uns mal auf der nächsten Betriebsversammlung :)
 
Dann definierst du das Wort falsch. Die können die Verträge schon von heute auf morgen auflösen, denn das ist der Sinn von Leiharbeit

ähm glaube ihr dreht euch hier im kreise. natürlich kann das unternehmen in den der leiharbeiter gerade seinen dienst tut jederzeit nach hause geschickt werden. der leiharbeiter ist allerdings bei der leiharbeitsfirma angestellt und dieses beschäftigungsverhältnis unterliegt natürlich gesetzlichen kündigungsfristen.
also: ausführendes unternehmen kann leiharbeiter nach hause schicken
leiharbeitsfirma kann leiharbeiter nur nach gesetzlichen regelungen (2wochen, 4 wochen 1monat usw) aufkündigen.

damit die leiharbeitsfirma auch da keine verluste einfährt muss jeder leiharbeiter stunden ohne ende ansammeln. häufig hat er ne 35/38stundenwoche im tarif stehen, arbeitet aber 40 stunden oder mehr. somit sammeln sich die stunden an, mit den das unternehmen die kündigungsfrist aussitzen kann. in richtigen betrieben wird man freigestellt nach der kündigung und bekommt die tage gratis geschenkt (wenn überstunden/urlaub schon verbraucht wurde). der trick ist hier natürlich beidemale die krankschreibung...
 
Wenn du gar nicht so viel verdienst kannst du doch gar nicht einschätzen ob das nicht viel ist.

Verdienen tue ich viel mehr, aber bezahlt bekomme ich leider nur 77k Brutto. :(

Ob man da Netto noch nen 1000er oben drauf bekommt kann ich schon abschätzen. Insbesondere macht dies bei einer Immofinanzierung bei der Bewertung durch die Banken auch einiges aus.
 
Ich hab damals über eine personalfirma meine erste Größe gehalterhöhung (80% netto) erhalten :d das Projekt in dem ich war, war begrenzt auf 1 Jahr, jedoch habe ich nach diesem Jahr auf Kosten der Firma viele Weiterbildungen genossen :)
 
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Verdienen tue ich viel mehr, aber bezahlt bekomme ich leider nur 77k Brutto. :(

Ob man da Netto noch nen 1000er oben drauf bekommt kann ich schon abschätzen. Insbesondere macht dies bei einer Immofinanzierung bei der Bewertung durch die Banken auch einiges aus.

Sicher macht das was aus. Ich kenne den Unterschied , hab selbst vor paar Jahren so viel bekommen. Aber man gewöhnt sich auch schnell an die 1000€ netto mehr im Monat. Und dann will man trotzdem immer wieder ne Stufe höher kommen. Wenn man es gut anstellt hat man sich schnell was zusammengespart.

free
 
Viel dürften es evtl. schon kennen - ich kannte es bis gerade eben nicht:


Da kann man echt nur den Kopf schütteln. Was läuft in dieser Welt nur falsch?

Interessantes Video, danke dafür. Es zeigt sehr gut einige Probleme unseres Landes bzw. die Fehler unserer Regierung, die solche Auswüchse möglich gemacht hat.
Der Gesetzgeber muss zusehen, dass Zeitarbeit und Werkverträge ganz klar wasserdicht gemacht / abgeschafft werden, damit solche Schlupflöcher nicht entstehen können.
In der heutigen Zeit auf die Moral und Ethik von Arbeitgebern zu hoffen, ist schlicht naiv und dumm. Geld regiert die Welt, sonst gar nichts.
Dass wir Steuerzahler letztlich die Aktionäre von Daimler bezahlen ist ein ziemlicher Hammer.

Allerdings empfinde ich geltende Tarifverträge für beispielsweise die Daimler-Dame aus dem Film auch als völlig überzogen. Wenn die Dame für solch stupide Arbeit mit Zuschläge und Gewinnbeteiligungen und und und am Monatsende mit 4000 brutto heim geht (es sei ihr persönlich absolut vergönnt!), wundert es nicht, dass das Lohngefüge für Daimler-eigenes Personal viel zu hochgeschraubt und damit zu teuer ist. Für mich fehlt die Relation zum Aufgabenbereich des Arbeitsplatzes.
 
wann sollte man eigentlich über einen Eigenheim nachdenken? Ich bin ende 20, Single, netto um die 2.400 €, unbefristetes Arbeitsverhältnis, Auto ist abbezahlt ;). Mit 250 k € könnte man hier in der Umgebung schöne Immobilienobjekte erwerben, dafür müsste ich um die 150 k € Kredit aufnehmen. Andererseits wohne ich schon sehr günstig (420 € warm/ 70 m²/ 2 Raumwohnung). Ich habe den Eindruck, dass der Immobilienpreis von Tag zu Tag steigt. Selber bauen traue ich mir net zu, einfach zu stressig...
 
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Es gibt vom Dirk Müller ein Buch, heißt "Cashkurs". Ist eine sehr empfehlenswerte Lektüre. Auf das Thema "Immobilienkauf" wird dort beleuchtet.
 
Wann man über ein Eigenheim nachdenken soll?
Die soziale Komponente wird dabei gerne mal unter den Tisch gegraben.

Meiner Meinung nach macht ein Eigenheim als Single wenig Sinn.
Wenn du eine günstige Wohnung hast, dann bleibe dort drin.
 
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Als Single würd ich auch in der Wohnung bleiben.

@Turbo: Wenn Freundin, dann gemeinsam über Haus nachdenken -> soziale Komponente
 
Ob ein Eigenheim für einen Single sinn macht oder nicht, ist ein Streitthema.

Der eine befürwortet es und der andere wieder nicht.
Entscheiden muss man es für sich selber ob man es möchte oder nicht.

Man sollte aber beachten das bei Arbeitslosigkeit oder Arbeitsunfähigkeit, man alles alleine stemmen muss.

Evtl. ist eine ETW die bessere Wahl.
 
Wieso macht ein Eigenheim für einen Single keinen Sinn? Es macht sicher nicht für jeden Sinn, aber es gibt schon Szenarien:

Er ist leidenschaftlicher Gärtner und hätte daher gerne einen eigenen Garten, über den er frei walten kann.
Er bastelt gerne (ob jetzt mit Holz, Autos, Kompressorkühlungen whatever) und braucht dafür einen entsprechenden Kellerraum / Garage oder so, in dem es eben mal laut und dreckig zugehen darf.

Sowas ist in Wohnungen oft nicht / nur eingeschränkt möglich.

Zum Thema:

Ich denke zwischen 30-35 kommt für die Meisten so das Fenster, ab dem es sinnvoll ist. Deine Eckdaten klingen jetzt so ganz gut und auch die aktuellen Zinsniveaus sind günstig - von daher, warum nicht.
 
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Ja schon nur ist man, wenn man in einer Partnerschaft ist, ja in gewissem Maße gebunden. Und als Single und mit einer Wohnung ist man immer noch ungebunden, kann für den Job auch mal wo anders hinziehen usw.
Also wenn man sich mal bindet, dann gleich richtig mit Frau und Haus :d

Ich weiß auch nicht, so wie du es schreibst ist es ja nicht ganz unlogisch. Aber alleine ein großes Haus planen und dann alleine beziehen ist irgendwie auch nicht das Gelbe vom Ei.

Edit: Zumindest nach meinem Empfinden, ist sicher bei jedem individuell ;)
 
Und als Erbe macht sich eine Bude auch gut. Wobei ich mein Leben lang aus Hass gegen Treppen ne Wohnung beziehen würde und ein Eigenheim eher vermieten würde :d
 
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Oder eingeschossig
 
Naja, Eigenheim hat halt den Vorteil, dass es (meistens) im Wert steigt und du es z.B. im Rentenalter wieder verkaufen kannst. Klar musst du über die Jahre auch gut was reinstecken, aber als Altersvorsorge ist es sicher nicht schlecht.

ich seh es auch als altersvorsorge. :)
 
Und als Erbe macht sich eine Bude auch gut. Wobei ich mein Leben lang aus Hass gegen Treppen ne Wohnung beziehen würde und ein Eigenheim eher vermieten würde :d

Ne Wohnung im 2. Stock ;P? Wie schon richtig eingeworfen wurde: Bungalow
Die sind zwar auf den m² Preis teurer (da in der Regel kein 2. Stockwerk), dafür hast du keine Treppen was dir im Alter entgegenkommen wird. Ich habe bis zu unserem Hausbau auch einen Bungalow gemietet und wir sind begeistert, wir überlegen daher auch einen zu bauen (bzw. bauen zu lassen --> keine Eigenleistung von mir, da 2 linke Hände)
 
Und als Erbe macht sich eine Bude auch gut. Wobei ich mein Leben lang aus Hass gegen Treppen ne Wohnung beziehen würde und ein Eigenheim eher vermieten würde :d

Nicht jedes Haus hat Treppen. ;)

Wobei mir jedes Haus mit Treppen 100 mal lieber wäre, als eine Wohnung im Erdgeschoss.
 
nen eigenheim ist nur gebundenes geld welches man fürs altersheim im hohen alter einsetzen kann. ansonsten ist das geld so oder so weg. und wenn man das haus nicht offiziell verkauft sondern an bedingungen geknüpft verschenkt (ich gebe dir haus, du zahlst altenheim), bekommste auch nur die billigste altenentsorgungsanstalt die deine verwandten finden konnten.
ein eigenheim hat man wegen dem freieren umgang und möglichkeiten.
 
Es gibt zig Vergleichsrechnungen ob nach z.B. 30 Jahren finanziell der Mieter oder der Häuslebauer besser dasteht. Das Problem bleibt, dass diese Rechnungen zuviele Faktoren beinhalten, die jeder für sich individuell drehen kann, damit das gewünschte Ergebnis rauskommt. Ergo: nicht zu pauschalisieren.
Einzig pauschalisieren würde ich, dass eine Immobilie bei gesunden Rahmenbedingungen durchaus eine gute Kapitalanlage sein kann (nicht muss!). Und weiterhin behaupte ich, dass das Lebensgefühl in einem Eigenheim durchaus besser sein kann (abhängig von pers. Vorlieben oder Familienstand etc.)

Ich persönlich kann mir für meine Lebenssituation unmöglich noch eine Wohnung vorstellen, da wäre ich viel zu eingeschränkt.

P.S.:

#pro immobilien-thread :)
*der Austausch diverser Ansichten / Erfahrungen / Meinungen zu diesem Thema hier ist durchaus interessant.
 
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