Wobei die Reparatur bei älteren Autos mehr Geld in Anspruch nehmen kann. 25 Cent pro km ist schon unglaublich niedrig und kaum vorstellbar. Wir bekommen 42 Cent pro km, das ist gerade so ausreichend finde ich (für jeden km, nicht nur die einfache Strecke)
Ist relativ. Für den Polo 86C hab ich damals 999€ bezahlt, Reparaturen waren mal Bremsbeläge vorn -> 30€ , Trommeln hinten 60€, Radlager hinten 50€, Ölwechsel 20€ beim "Türken"^^, Satz neue Zündkabel 60€, 4 neue Kerzen 15€, LiMa überarbeiten lassen + Schleifkohlen 30€, Luftfilter 10€, gebrauchter Endpott mit Montage 50€
Diese Kosten oben verteilten sich auf 3,5 Jahre, das meiste davon ist eben Verschleiß/normale IH, die bei jedem Auto anfallen, egal ob neu oder alt.
Für mich war das Auto auch vom Azubigehalt locker zu halten, Steuer 94€ im Jahr dank Minikat, 30€ Haftplicht im Monat, ca. 6l Super auf 100km.
Wenn ich überlege, dass der neue Corolla 1 Jahr nach Kauf trotz Vertragshändlergarantie jetzt neue Bremsen rundum und hinten neue Dämpfer braucht, was mich knapp 900€ kosten soll, würde ich die These "ein olles Auto kostet viel mehr in der Wartung/Reparaturen" hier ganz schnell widerlegen!
wie gotcha schon sagt, man muss einen guten Gebrauchten erwischen und nicht die erstbeste Schüssel vom Kamelhändler an der Ecke vom Hof mitnehmen. 999€ für einen 1994er Polo86C mit CL Ausstattung war auch damals schon ein sehr hoher Kurs, aber am Ende war er es wert, denn Motor und Getriebe waren top, genau wie das Fahrwerk.
Am Ende hatte er gute 200k km runter und fürn TÜV hätte eine Antriebswelle gemacht werden müssen, sowie die Elektrik der Bordinstrumente. Da hab ich Ihn dann abgestoßen,.
Wenn man was altes Gebrauchtes fährt, sollte man auch ein Fabrikat wählen, welches oft auf den Straßen vertreten ist. Viele Teile, wie den Endpott, hab ich vom Schrottplatz bekommen. Golf und Polo haben die immer da. Da kann man gut was sparen.