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[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

Tom Tornado

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Schwoabaländle
Ich lach mich weg... die armen Topmodels... was soll ein Bauarbeiter auf dem Bau dagegen nur sagen der das für einen normalen Lohn sein Leben lang macht und mit einem kaputten Körper in Rente geht?
Oder die Jungs im Straßenbau?Bei +35°C mit nochmal paar hundert Grad warmen Asphalt? Dachdecker?
Zum einen sind sie idr sehr Jung wenn's 'losgeht'. Damit auch schon stark ueberfordert. Schau dir mal an wieviele von denen nach n paar Jahren Koks ziehen oder an der Nadel haengen.
Pech, liegt immer an einem selber, passiert auch 100000 andren, da scherts bloß keinen, die werden dann noch vorgeführt auf RTL2...
Zum anderen können sie nicht einfach mal in den Rewe zum einkaufen. Weil sie von Groupies oder Stalkern ueberrannt werden.
Als ob sie das auch tun würden, dafür haben se ja Minions...
Finde man sollte sich schon mal Gedanken machen, ob und was für einen Job man ausübt,und was der für Schattenseiten hat und dann abwägen.Es hält sie ja auch keiner ab, auf die Uni zu gehen und zb. Medizin oder IT zu studieren..
 
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DonChulio

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Ich musste innerlich Mal laut lachen als ich ein Interview mit einem Victorias Secret Supermodel im Fernsehen gesehen habe und sie erzählte wie hart der Job doch ist und so weiter. Mit 33 in Rente und schon mehr verdient als der gesamte Thread hier jemals verdienen wird; natürlich für einen harten Knochenjob. :d

Ich bin ebenfalls der Meinung dass manche ganz normalen Berufe besser verdienten sollten da sie genauso wie alle anderen zum Erhalt der Gesellschaft beitragen.
also hier ziehst du ganz Klar ins Lächerliche wie Hart dieser Job ist
 

2k5lexi

Moderator Lars Christmas
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Tundor

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Da muss ich jedesmal aufs neue drüber lachen, in Bangkok werden die Stickoxide on mass in die Luft geballert und hier versucht man gegen 0% zu kommen. Mittlerweile glaube ich, die Wissen sehr gut, dass das totaler Unsinn ist, aber irgendwie muss man ja an mehr und noch mehr Steuergelder kommen
Das ist leider das lahmste Argument überhaupt. Deutschland hat zwar nur 2% am globalen Anteil, aber gleichzeitig auch nur 1% der Bevölkerung. Wir sind also 100% über unserem Anteil. Und fairerweise muss man auch dazusagen, dass wir in den letzten 50 Jahren während andere Länder noch nicht so hoch entwickelt waren schon fleißig unser Budget beansprucht haben. Zum Thema bezahlen, da gibt's gute Konzepte unter anderem von den Grünen. Der Vorschlag ist z.B. die eingenommene CO2 Steuer an alle Bürger umzuverteilen. D.h. wenn du dich entscheidest einen 1.2L Polo zu fahren wirst du relativ wenig CO2 Steuer zahlen und wenn ich der Meinung bin ich brauche nen C63 AMG zahle ich relativ viel und du bekommst anteilig entsprechend mehr Geld erstattet. Dieses Thema ist leider viel zu komplex um es mit Stammtischparolen abzuhandeln.
 

PayDay

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Das ist leider das lahmste Argument überhaupt. Deutschland hat zwar nur 2% am globalen Anteil, aber gleichzeitig auch nur 1% der Bevölkerung. Wir sind also 100% über unserem Anteil. Und fairerweise muss man auch dazusagen, dass wir in den letzten 50 Jahren während andere Länder noch nicht so hoch entwickelt waren schon fleißig unser Budget beansprucht haben. Zum Thema bezahlen, da gibt's gute Konzepte unter anderem von den Grünen. Der Vorschlag ist z.B. die eingenommene CO2 Steuer an alle Bürger umzuverteilen. D.h. wenn du dich entscheidest einen 1.2L Polo zu fahren wirst du relativ wenig CO2 Steuer zahlen und wenn ich der Meinung bin ich brauche nen C63 AMG zahle ich relativ viel und du bekommst anteilig entsprechend mehr Geld erstattet. Dieses Thema ist leider viel zu komplex um es mit Stammtischparolen abzuhandeln.
wenn wir dabei sind, müßte man aber auch geld bekommen, wenn man co2 vernichtet.

das thema auto wurde schon 1000x hochgekocht. solange die regierung es nicht hinbekommt, eine vernünftige öffentliche verkehrsverbindung außerhalb von metropolen einzurichten, können sie das autofahren auch nicht drastisch verteuern. ich kann ohne auto nichtmal brötchen kaufen, geschweige denn ein wocheneinkauf tätigen. es gibt schlichtweg keine öffentliche verkehrsverbindung. zur arbeit bräuchte ich 3std pro tour, mit dem auto 20min.
was wir bräuchten wir eine stadtsteuer. wer innerhalb einer geschlossene ortschaft über 500k einwohnern lebt, muss eine großstadtsteuer zahlen. damit wird dann die wohnungsnot in großstädten bekämpft ^^

wenn die autoindustrie verschwindet, ist deutschland ein niemand. das verstehen nur irgendwie ganz viele leute nicht. es sind ja nicht nur die autos, sondern auch all die zulieferer dazu und dann die zulieferer dieser zulieferer und dann die ganzen firmen, welche diese zulieferer mit maschinen versorgen usw...
warum wird denn immer nur am autofahrer rumgeknüppelt, nie aber am hersteller? warum hat vw in deutschland lächerlichste strafen bekommen für den mega ****** mit dem diesel? weil deutschland nen 3 welt land wird ohne der autoindustrie. also dürfen die quasi machen was sie wollen.
das wäre so, als wenn man in dubai sagen würde, das es ab heute vertoten wäre, öl zu fördern.
 

KannsteKnicken

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Jup, ist hier nicht anders. Ohne Auto geht hier gar nichts.

Man sollte die Fahrzeit als teil der Arbeitszeit erklären, dann würden sich viele Firma aber ankucken wie viele Mitarbeiter plötzlich unter 6 Stunden in der Firma sind.
Nur mit Leuten arbeiten die "ums eck" Wohnen würde nicht funktionieren, davon gibt es dann nicht genug. Filialen in der Masse hochziehen wäre ziemlich teuer, daher sollte es das HomeOffice ordentlich befeuern.
Der Wegfall von ganz viel sinnloser Pendlerei würde dann Co2 sparen.
 

2k5lexi

Moderator Lars Christmas
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wenn die autoindustrie verschwindet, ist deutschland ein niemand. das verstehen nur irgendwie ganz viele leute nicht. es sind ja nicht nur die autos, sondern auch all die zulieferer dazu und dann die zulieferer dieser zulieferer und dann die ganzen firmen, welche diese zulieferer mit maschinen versorgen usw...
warum wird denn immer nur am autofahrer rumgeknüppelt, nie aber am hersteller? warum hat vw in deutschland lächerlichste strafen bekommen für den mega ****** mit dem diesel? weil deutschland nen 3 welt land wird ohne der autoindustrie. also dürfen die quasi machen was sie wollen.
das wäre so, als wenn man in dubai sagen würde, das es ab heute vertoten wäre, öl zu fördern.
Ist sehr kurz gedacht.
Autos nach aktueller Technologie geben viel CO2 frei welches bisher in Form von Erdöl und Gas gebunden ist.
Die Technologie hat sich so entwickelt, weil Benzin aus Öl eine relativ gute Energiedichte hat, aber besonders weil es als Treibstoff gut zu handhaben ist.
Flüssig bei Temperaturen in denen sich auch der Mensch wohlfühlt, dazu nicht besonders flüchtig sind schon zwei gute Eigenschaften, wenn man es Mal mit Wasserstoff oder Batterien vergleicht.

Jetzt kommen die logischen Punkte, die dennoch viele nicht auf dem Schirm haben:
Die netto Energie die täglich in Form von Erdöl gefördert und verbrannt wird müssen wir erstmal regenerativ/CO2 neutral herstellen. Dann müssen wir die Energie speichern und wieder verfügbar machen, in einer leicht zu handhaben Form. Am besten flüssig bei Wohlfühltemperaturen, wenn wir den Verbrenner beibehalten wollen.
Ob das jetzt super E10 oder E85 auf bioethanol oder Methanolbrennstoffzelle Basis ist, ist in erster Linie ziemlich egal. Der Sprit muss handhabbar sein.
Bei Wasserstoff hab ich da meine Zweifel, das ist aus technologischer sicht nicht die Zukunft des Automobiles.

(Tesla ist nicht an den Verbrenner gebunden und beantwortet die grundsätzliche Frage nach der Energieerzeugung und Speicherung anders)

Mit dieser sehr groben und grundsätzlichen Überlegung wird klar dass sich an der kompletten Infrastruktur was ändern wird.

Wohin die Reise geht - keine Ahnung.
Aber der Masterplan von Tesla die Energieerzeugung zu Dezentralisieren, möglichst CO2 neutral zu machen und zu Sozialisieren ist sicher nicht die dümmste Idee des 21 Jahrhunderts
 

Syrokx

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Also ich habe jedenfalls heute meine Billianz deutlich verbessert.
Neuer Arbeitsvertrag mit 15% mehr Gehalt bei nur noch 30% vom ursprünglichen Arbeitsweg mitm Fahrzeug.

# Umwelt und Geldbeutel gefällt das
 

2k5lexi

Moderator Lars Christmas
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Haha solange sich auch Menschen mit geringeren Einkommen für Autos mit hohen Verbrauch entscheiden ist das fahren von hoch motorisierten Verbrennern schlicht und einfach zu billig.
Hab Mal 2 Worte ergänzt, auch wenn ich den Gedanken teile.
So lange Rasen ein Hobby ist, ist diese Art der Mobilität zu billig.
Es soll Leute geben die nen 20 Jahre alten Corsa fahren, da ist aber dann sicher nicht das Hobby das Thema.
 

Daunti

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Man hört immer: Ja ich brauche auf dem Land ein Auto; mit dem ÖPNV brauche ich 90 statt 30 Minuten etc

Legitime Gründe für ein Auto, aber warum man dafür 10l/100km verbrennen muss will mir dann niemand beantworten.
Schon vor 50 Jahren konnte man mit nem Kleinwagen bei unter 5l/100km rauskommen.
 

shinin

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Welche Kleinwagen waren das? Gib mal bitte einen Link, danke. Die Autos werden halt immer schwerer - nicht vergessen.
 

2k5lexi

Moderator Lars Christmas
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Welche Kleinwagen waren das? Gib mal bitte einen Link, danke. Die Autos werden halt immer schwerer - nicht vergessen.
Auch wenn es 90er waren:
Citroen AX.
Golf1/2 vielleicht auch. Oder ein Polo aus der Zeit.
 

P4LL3R

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Gab auch einen 3 Liter Lupo. Also 3 Liter Verbrauch, nicht Hubraum. Das Konzept hat man aber aufgegeben, da die Nachfrage zu gering bzw. die Kosten aufgrund von Leichtbau usw. zu hoch waren.
 

shinin

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Diesel mit 4,8L - ja guuuut. Testverbrauch Benziner von 6,1 Liter Super.

Gab auch einen 3 Liter Lupo. Also 3 Liter Verbrauch, nicht Hubraum. Das Konzept hat man aber aufgegeben, da die Nachfrage zu gering bzw. die Kosten aufgrund von Leichtbau usw. zu hoch waren.
Ja, den Lupo kenne ich. Aber von vor 50 Jahren ist mir kein Auto mit Verbrauch unter 5L Verbrauch bekannt.
 

PayDay

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Auch wenn es 90er waren:
Citroen AX.
Golf1/2 vielleicht auch. Oder ein Polo aus der Zeit.
nein. mein 1 wagen war ein 45ps polo und der schluckte locker 10liter. der nächste war ein 2liter opel und wieder 10liter, danach dann 90ps audi auch 10liter. die 5liter kisten damals gab es nicht wirklich oder wenn nur als märchenstunde.
heute fahre ich 1,4liter 150ps benziner aus den vag konzern, der auf dem papier 5,x liter verjubelt. schaffe ich aber nichtmal, wenn ich mit 80 nur landstraße langrolle. effektiv 6,5-7 liter ist wirklichkeitsnah für einen soliden normalen antrieb. das ist weder nen rasermotor noch ist es eine luftpumpe.
 
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PayDay

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dein dummes gebashe ist schon wieder ecke kinderkacke.
ein 150ps benziner beim passat ist der fast schwächste motor. das teil zieht wirklich nichts vom teller und ist ein reiner vernunftmotor.
 

Niggi

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Haha solange sich auch Menschen mit geringeren Einkommen für Autos mit hohen Verbrauch entscheiden ist das fahren von Verbrennern schlicht und einfach zu billig.
So pauschal würde ich das gar nicht betrachten. Es gibt dazu einfach zu viele Variablen wie Wohnort, Budget, Anzahl Köpfe, Ausbau ÖPNV usw. die über das Auto entscheiden.
Gerade in Randgebieten ist der ÖPNV wirklich nicht gut. Hier muss man sich zuerst durchgängige Konzepte überlegen, bevor man die individuelle Mobilität extrem verteuert.
Natürlich wird nicht im 10 Minuten Takt ein Bus über das Land tingeln. Da bedarf es dann autonome elektrische Fahrzeuge, die gerufen werden können und Zubringer zum ÖPNV sind. Das ganze lohnt sich aber nur, wenn es wirklich autonom ist und keine Preise für ein Taxi aufgerufen werden.
 

Polarcat

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Ich versuche die ganze Zeit herauszufinden, was das Alles mit dem Gehalt zu tun hat.. :hmm:
 

Holt

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Dann sollen die Minderleister oberhalb der Beitragsbemessungsgrenze halt verschwinden.
Leisten nix, tragen nix bei und betreiben Steuerhinterziehung als Hobby.
Hoffentlich meinst du das ironisch, denn es gibt viele hoch qualifizierte Arbeitnehmer die über den Beitragsbemessungsgrenzen liegen, keine Steuern hinterziehen und ohne deren Arbeit das Unternehmen viele der weniger qualifizierten Mitarbeiter nicht beschäftigen würde/könnte. Wenn all diese Leute gehen, dann ist für den Rest auch bald Gute-Nacht und dies hat man in der DDR in den 50ern ja gesehen, denn die Abwanderung der hoch qualifizierten Leute zu verhindern, war der eigentlich Grund für den Mauerbau.
Wenn ich schon lese, gestiegene Lebenshaltungskosten sind kein Grund für eine Lohnerhöhung, klappen sich meine Zehennägel um.
Da gibt es immer zwei Sichtweisen, die es Arbeitnehmers, der natürlich eine Lohnerhöhung möchte weil die Lebenshaltungskosten gestiegen sind und die des Arbeitgebers, der natürlich auch schauen muss ob der Mitarbeiter ihm diesen dann höheren Preis für seine Arbeit auch wert ist. Daher gilt es eben den Arbeitgeber eben genau davon zu überzeugen, was natürlich je nach Job oder weniger schwer ist.
Ist das nicht letztendlich eine Art Henne-Ei Diskussion?
Weil die Kosten steigen, sollten die Löhne steigen. Damit jedoch die Löhne steigen können, müssen die Betriebe mehr für ihre Dienstleistung/Waren verlangen -> Kosten steigen.
Richtig und deswegen gehört zur Inflation eben steigenden Preisen immer auch steigende Löhne, ohne die die Preise nicht dauerhaft steigen können, weil die Nachfrage sonst einbricht. Wobei man sich über die Definition von Inflation streiten kann, aber ich verwende die von den Zentralbanken gebräuchliche, eine andere wäre, dass schon alleine die Ausweitung der Geldmenge eine Inflation ist, unabhängig von der Preisentwicklung.

Gut verdienende Ingenieure und Unternehmer oder sackfaule Systemschmarotzer wie Investmentbanker und Erben?
Bei sackfaulen Systemschmarotzern würde mir andere als Investmentbanker oder reiche Erben einfallen.

Weil sie Einkommen generieren für dass sie nix geleistet haben und darauf auch noch weniger Steuer zahlen als Klempner Gustav Gans der mit seinen Händen arbeitet, Werte schafft durch Montage Dienstleistung und Einkommensteuer zahlt, während der andere auf seinem Hintern sitzt, Infrastruktur in Anspruch nimmt aber verhältnismäßig wenig dafür tut und erst Recht keine Werte schafft.

Und ich beziehe mich auf die Quandt, klatten, piech usw. Dieser Welt.
Jede Wette das die Quand, Klatten und Piechs jeder absolut mehr Steuern zahlen als ein Klempner? Die müssen ihr Einkommen nämlich auch versteuern und dies dürfte alleine aus den Dividenden so hoch sein, dass sie selbst bei 25% Kapitalertragssteuer mehr Steuern als ein Klempner zahlen. Sackfaul sind sie meistens auch nicht, die meisten von den Erben großer Unternehmen sind sogar unternehmerisch sehr aktiv.

Beispiel:
Bezos, Gates oder Musk.
Selbst wenn die rund um die Uhr arbeiten, ist deren Arbeit 100.000x so viel Wert wie die Arbeit von deren Ingenieuren?
Ist das unternehmerische Risiko so viel mehr wert?
Erstmal gehören deren Ingenieure ja wohl meist auch zu denen über den Beitragsbemessungsgrenzen über die du ja schon gemeckert hast und dann sind das wirklich die Extrembeispiele, die erfolgreichsten Unternehmer die reichsten geworden sind. Dem stehen aber Hunderttausende gegenüber die es nicht geschafft haben als Unternehmer erfolgreich zu sein und ebenso ist es bei Schauspielern, Spitzensportlern, Modells, etc.. Auch da verzerrt der Blick auf die erfolgreichsten von ihnen und wieviel diese den auf die Masse der Leute die es versuchen und vielleicht gerade über die Runden kommen oder scheitern.

Aber kann es sein, dass du total von Neid zerfressen bist?
Schon vor 50 Jahren konnte man mit nem Kleinwagen bei unter 5l/100km rauskommen.
Über die Sicherheit bzw. das Fehlen davon, der Auto aus damaliger Zeit, wollen wir mal lieber nicht reden und auch die Ansprüche an den Komfort und das Platzangebot sind heute andere als damals. Entsprechend sind die Autos eben auch größer und schwerer geworden. Will man wirklich eine Gesellschaft in der die Einkommensschwachen mit gefährlichen Verzichtsmobilen unterwegs und darin ihr Leben riskieren müssen?
 

Daunti

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Dromund Kaas
Will man wirklich eine Gesellschaft in der die Einkommensschwachen mit gefährlichen Verzichtsmobilen unterwegs und darin ihr Leben riskieren müssen?
Für eine so abartig schlechte Lesekompetenz müsste man dich zurück zur Schule schicken.

Hab doch gesagt was der Golf 8 verbraucht oder? Ist das jetzt eine besondere Todesfalle?
 

Niggi

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Da gibt es immer zwei Sichtweisen, die es Arbeitnehmers, der natürlich eine Lohnerhöhung möchte weil die Lebenshaltungskosten gestiegen sind und die des Arbeitgebers, der natürlich auch schauen muss ob der Mitarbeiter ihm diesen dann höheren Preis für seine Arbeit auch wert ist. Daher gilt es eben den Arbeitgeber eben genau davon zu überzeugen, was natürlich je nach Job oder weniger schwer ist.
Im Endeffekt gibt es nur die Wahl zwischen richtig und falsch. Deine Ansicht ist leider mehr als falsch. Ich meine klar, für jemanden der kein Fünkchen Menschlichkeit in sich besitzt, klingt das super toll und man feiert sich weil man wieder einen Mitarbeiter über den Tisch gezogen hat.
Denn du hast nicht verstanden, dass der Mitarbeiter mit der Anpassung nur den Status Quo erhält, dementsprechend ist es nicht einmal eine Erhöhung. Denn jedes Jahr ohne Anpassung, leistet der Mitarbeiter die selbe Arbeit für im Endeffekt weniger Geld.

Um bei meinem Beispiel zu bleiben mit den Tarifen. Eine Erhöhung ist ein Aufstieg in der Stufe oder ein Sprung in eine höhere Gruppe.
 

pax.BuRny

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Mal etwas positives an der Corona-Sache: Hinsichtlich der Home-Office Arbeitsplätze tut sich was. Unternehmen riechen, dass weniger Bürokapazitäten auch geringere Kosten bedeuten. "Nicht in die Arbeit fahren" relativiert 3L Lupo vs. 3L Hubraum. Arbeitnehmer können ggf. weiter raus aufs Land. Das würde die Immobiliensituation in den Städten entspannen, ebenso den Geldbeutel der Arbeitnehmer.

Beispiel:
Bezos, Gates oder Musk.
Selbst wenn die rund um die Uhr arbeiten, ist deren Arbeit 100.000x so viel Wert wie die Arbeit von deren Ingenieuren?
Ist das unternehmerische Risiko so viel mehr wert?
Ist die Arbeit als solche so viel mehr wert als die Arbeit der Pfleger?
Ist es vertretbar dass ein Mensch zu Lebzeiten solchen Reichtum anhäufen kann?
Wie kommen solche Summen zu Stande?
(Wieder Mehrwerttheorie)

Ja. Ohne diese Menschen würden wir noch in Höhlen sitzen und in Löcher scheißen. Gute Ideen sind nichts wert ohne Menschen die sie vermarkten. Diese "Reichtümer" bestehen aus den Anteilen Ihrer Unternehmen, das sind keine Körten die unter dem Kopfkissen liegen. Den Wert der Unternehmen bestimmt allein der Markt.
 

L0rd_Helmchen

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Exil
Das werden Sozialisten nie verstehen...
 

Holt

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Im Endeffekt gibt es nur die Wahl zwischen richtig und falsch. Deine Ansicht ist leider mehr als falsch.
Wieso richtig oder falsch? Wenn meine Ansicht, dass es da einmal die Seite des Arbeitsgebers gibt und die des Arbeitsnehmers, so falsch ist, wieso verhandeln dann die beiden darüber? Direkt oder indirekt über Gewerkschaften, wobei diese natürlich in Form von Streiks mehr Druck als ein einzelner Arbeitnehmer ausüben kann und genau deshalb sollte ein Arbeitnehmer der nicht tarifgebunden arbeitet, eben wissen wie man bei einer Gehaltsverhandlung mehr rausholen kann. Es gibt ja nicht nur die Frage ob es eine Erhöhung gibt oder nicht, sondern auch um wie viel erhöht wird und da kann es eben wenige als die Inflationsrate oder auch mehr sein.

Für dich dürfte es aber besser sein, immer nur traifgebunden zu arbeiten, womit ja dann die Verhandlung an die Gewerkschaft ausgesourct werden, womit du dann aber auch kaum je mehr als den Tarif verdienen wirst.
 
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