[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

In meiner alten Firma gab es in der Produktion auch extreme Unterschiede zwischen Alt- und Neuverträgen. Das machte bei gleicher Qualifikation und Alter teilweise 25-30% Unterschied beim Gehalt aus.

In der Industrie ist das doch vielmehr die Regel dass die Altverträge "besser" sind ?
 
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Viel Geld ausgeben ist immer einfach, deutlich weniger ausgeben aber auch.
 
Groß und neu? Neija es kommt sehr sehr darauf an, wie die Dienstwagenrichtlinie ist. Bei nur 1% Versteuerung ist das gut. Wir haben einen Gehaltsverzicht dabei, der i.d.R. ca. der Leasingrate entspricht. Dazu kommt noch die 1% Regelung. Wir können privat fahren soviel wir wollen. Dann kostet ein "normaler" A4, 3er oder C Klasse mit einem BLP von ca. 70k€ schon netto ca. 700-800 €, je nachdem wie viele km im Leasing gebucht sind.
 
Ist halt ne Frage des Anspruchs. Wer die Kiste nur braucht um in der Stadt rumzugurken, für den lohnt sich ggf. nen 5 Jahre gebrauchter und den runterreiten. Wer 50k km im Jahr runterballert und immer die neusten Apps haben will, der kommt um Neuwagen kaum rum und da ist dann ein Firmenwagen eine gute Option.
 
Da würde ich auch das Geld nehmen ;D
Muss man schon ein sehr großes Auto haben um privat in solche Regionen zu kommen.

Für die 970€ ja, für die 500€ eher nicht. Wir reden ja nicht nur über das Auto sondern auch alle Verbräuche, Reinigung, Service, Versicherungen etc. und da kommst bei 500€/Monat in einer Vollkostenrechnung nicht weit mit einen Neuwagen, mit einem Jahreswagen besser aber auch da machst keine "Sprünge". Natürlich kommt es auf die Definition von Groß an. Das 500€ Auto was ich aktuell noch habe ist ein 73k€ Listen A4. Für gleiches Geld stand jetzt ein 72k€ 330d zur Auswahl. Das ganze steht und fällt mit den privaten Fahrten und dem Programm des AG. Ich versuche das jetzt einfach mal so, lege von den 970€ so 300€/Monat für Mietfahrzeuge zurück und schaue einfach mal wie es läuft. Ich brauche das Auto privat wenig, für die Quartalsweisen Fahrten zu den Eltern miete ich mir dann was. Wenn es gar nicht geht kann ich auch wieder auf ein Firmenwagen umsteigen.
 
Ja die 970, bei 500 wird's dann etwas eng.
 
Wie ist das eigentlich, wenn man einen Firmenwagen hat, kann man dann noch die km Pauschale bei den Steuern angeben ?
 
Ich war immer der Meinung dass "thesauriert" beschreibt, dass die Gewinne direkt investiert werden, statt ausgeschüttet werden.
Daher verstehe ich deine Frage nicht (mal davon abgesehen dass wir einen Geldanlage-Thread haben).
 
Das ist viel zu pauschal. Ein Firmenwagen kann sich massiv lohnen wenn man ihn privat entsprechend viel nutzt und das Firmenwagenprogramm des AG taugt. Ebenso "lohnt" es sich wenn man gern regelmäßig einen Neuwagen fahren möchte, günstiger kann man keinen teuren Neuwagen bekommen wie über ein gescheites Firmenwagenprogramm. Das ist sehr individuell zu betrachten.
auch diese antwort ist zu pauschal. man muss halt quasi neben der firma wohnen (die 0,03% pro km...) und dann viel privat mit der karre rumkutschen, zb in den urlaub fahren. das das gesamtpket stimmen muss inkl. sprit im preis inbegriffen ist eh klar.
 
Wie gesagt man muss das individuell betrachten. Die 0,03% kann man, wieder abhängig von der pers. Situation, umgehen. Ich zahle sie zB gar nicht und habe nur die 1%.
 
In dem man als 1. Arbeitsstätte das HO hat und kein Büro in der Firma ?
 
Richtig wenn du (und dein AG) nachweisen können, dass du keine regelmäßigen Fahrten zu deiner ersten Tätigkeitsstätte hast kannst du das umgehen. Bei mir ist das zB der Fall da ich stetig wechselnde Kunden mit unterschiedlichen Orten habe. Ein Zwischenschritt wäre nicht Pauschal 0,03%/km abzurechnen sondern 0,002%/km und dann für jeden Tag den man fährt was bei <15 Tagen günstiger kommt.
 
Richtig wenn du (und dein AG) nachweisen können, dass du keine regelmäßigen Fahrten zu deiner ersten Tätigkeitsstätte hast kannst du das umgehen. Bei mir ist das zB der Fall da ich stetig wechselnde Kunden mit unterschiedlichen Orten habe. Ein Zwischenschritt wäre nicht Pauschal 0,03%/km abzurechnen sondern 0,002%/km und dann für jeden Tag den man fährt was bei <15 Tagen günstiger kommt.
Ich liebe Deutschland und seine hirnverbrannt komplexen Ausnahme/Regel-Labyrinthe :stupid:
 
Das wird noch viel lustiger. Wenn dein AG dir z.B. keine Tankkarte gibt, bei der 1% Regelung, dann kannst du den Betrag dann wieder gegenrechnen.
Außerdem kannst du das Auto auch ohne 1% Regelung nehmen, wenn du damit 100%ig nicht privat fährst, also nur Wohnung-Arbeit fährst.
 
Oder du ein Fahrtenbuch führst statt den 1% und dann nur die wirklich privat gefahren km versteuerst. Aber langsam wird es sehr OT ;)
 
Wohnung-Arbeit ist doch ein privater Weg, oder nicht? Ab erster Tätigkeitsstelle zu Arbeitsort (Kunde, anderer Betriebsteil, ...) wird doch erst ein dienstlicher Weg.
 
@BadSanta
Nein, daher musst du die 1% und den Arbeitsweg versteuern. Privat ist halt wirklich alles persönliches Vergnügen. (Einkaufen, Besuch, Urlaub, Tank leerfahren, Kinder wegbringen...)
Daher wird das getrennt betrachtet. Nur wir der Aufwand entsprechend groß -> Fahrtenbuch.
 
Ich weiß warum ich keinen Firmenwagen möchte :d

Das klingt hier alles komplex aber am Ende hast du persönlich eigentlich gar keinen Aufwand. Du hast das Auto, versteuerst nach 1% und ggf. die 0,03%. Das macht alles dein AG über die Gehaltsabrechnung. Du hast da eigentlich gar nicht groß Optionen außer die Wahl zwischen 1% oder Fahrtenbuch. In deiner jährlichen Steuererklärung gibst du maximal noch die Pendlerpauschale an, alles andere hat dein AG schon übernommen. Die Erklärung mit wechselnden Kunden ist eine einmalige Sache und wir nur hier und da mal durch den AG rückgeprüft. Damit gebe ich in der Steuererklärung aktuell gar nichts an für das Auto.

Das Auto selber ist Full Service mit Tankkarten, kein Stress mit Werkstätten, Reifen, Versicherungen etc.. Der größte Stress ist damit das alle drei Jahre neu bestellen :haha:
 
Zuletzt bearbeitet:
Jop, wenn du eh immer nen neues Auto haben willst und auch viel fährst, ist das äußerst einfach.
Winterreifen? - Werkstatt
TÜV? - Werkstatt
Rücklicht klappert? - Werksatt
Neues Auto? - Händler/System
...

Firmenwagen kann schon Sinn machen, je nach Mobilitätsanspruch. Wie gesagt, wer seinen Golf IV liebt und alles easy ist, go for it.
Wer aber mit einem Privatleasing liebäugelt ist man im selben Spielbereich wie ein Dienstwagen, nur eben mit weniger Auswahl.
Wer natürlich nen Polo leasen würde und die Firma aber unter Passat nix zulässt, wirds halt teurer.

Und ja, man kann die Abrechnung kompliziert machen, meist aber nur, wenn du Geld sparen willst. Ansonsten ist es die genannte Standardregelung. (sofern die Firma eben auch alles Standard macht)
Eigentlich bekommst du nur den Schlüssel vom Chef, der Rest mit der Steuer ist wie sonst auch. Es stehen halt 2 Zeilen mehr auf dem Lohnzettel.
 
Ich kenne das Problem aber eher andersherum, dass neue (wesentlich) höhere Gehälter geboten bekommen wie die Bestandsbelegschaft. Für letztere ist es dann auch teilweise ziemlich unmöglich diese Lücke zu schließen, gerade in größeren Unternehmen/Konzernen wo alles nur in bestimmten Prozessen und Schritten läuft.

So isses. Wir suchen gerade eine Sekretärin und die wird wohl fast so viel wie ich verdienen, weil der Markt so leer ist. Bewerbungen sind natürlich schon lange raus.
 
Anfängerfehler. Erst einmal ein Arbeitszeugnis anfordern 😁
 
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