[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

Entweder mehr verdienen oder weiter zur Miete wohnen, fertig.

Es muss auch mal dieser gesellschaftliche Usus "man muss ein Haus haben" je nach Lebenssituation in Frage gestellt werden.

Muss ich als Single ein eigenes Haus haben? Ich behaupte nein. Muss ich als paar ein Haus besitzen? Ich behaupte nein.

Möchte ich ein Haus besitzen? Kann ich mir nur selbst beantworten und abwägen. Kann ich mir ein Haus und dessen Folgekosten leisten? Muss ich zwingend durchrechnen und realistisch sien.

Abseits des finanziellen muss man sich auch fragen, ob man ein Haus überhaupt bewirtschaften will. Die Bude muss geputzt werden, der kack Garten gemacht werden. habe ich da neben meinem Job und Hobbys Zeit und Lust zu? Wenn man da schon nein sagt, braucht man auch kein Haus...

Die Menschheit muss mal begreifen, das eine Wohnung zur Miete nichts Schlechtes, sondern eine auf die Situation angepasste, optimale Lösung ist. Abseits der Flexibilität (ich überlege auhc nochmal ins Ausland zu gehen, bevor ich zu alt bin...).

Aber nun genug OT.
 
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naja ich würde mal behaupten, dass die Meisten nach diesem im TV und Werbung Propagierten Idealbild streben. Familie mit Hund, Haus und Hof.

Ich für mein Teil brauch kein Haus, meine Partnerin hätte aber gerne eins...somit ist klar, dass wir ein Haus brauchen, denn das Oberhaupt hat gesprochen :fresse:
 
Selbst wenn man von ganz unten kommt, hat man alle Möglichkeiten. Die Meisten möchten das aber nicht hören. Vor allem wenn man den umständlichen Weg erfolgreich gegangen ist, setzt man sich nicht so schnell selbst Grenzen und ist optimistischer gegenüber ambitionierten Zielen.
Aber genau so ist es, ich weiß es selbst und bin den Weg selbst so gegangen, hatte aber immerhin vor der Berufsausbildung schon die mittlere Reife. Auch kenne ich genug Leute denen das Schicksal übel mitgespielt hat und bei denen es nicht so weit gereicht hat, die aber trotzdem nie lange arbeitslos sind, auch wenn sie es wohl nach den Statistiken eigentlich sein müssten, aber die ergreifen eben alle Chancen sie sich bieten, sind fleißig und finden immer wieder einen Job.

Einer kam aus schweren Verhältnissen, ist zu zuhause abgehauen und hat das Gym abgebrochen, alles mögliche gemacht von Ställen ausmisten über Zeitarbeit in Callcenter und Wäschereien, hat sich dann aber hingesetzt, nebenbei das Abi nachgeholt, studiert und ist heute Lehrer, verbeamtet, gerade noch vor der Altersgrenze.
Nun sind ein haufen Geld in die Miete geflossen und ich hab kein Plan wie ich Kapital noch groß aufbauen soll, wenn ich nicht gerade von Nudeln mit Ketchup leben will....das meine ich mit "kein Licht am ende vom Tunnel"
Dann muss man sich aber schon fragen, ob an X oder Y nicht etwas zu ändern ist. Entweder ist die Wohnung zu teuer oder der Job zu schlecht bezahlt. Kann man eine günstigere Wohnung finden oder einen besser bezahlten Job? Letzteres ggf, nach einer Weiterbildung während der man keine Freizeit mehr hat und über Jahren von Nudeln mit Ketchup leben muss?
Keiner versteht mehr dass nicht alles auf einmal geht. Man muss sich einfach langsam was aufbauen
Genau das ist es, die wenigsten Leute sind heute bereit in ihre eigene Zukunft zu investieren, sondern denken, wenn sie ihr Geld selbst verdienen, stehe ihnen alles zu.
will ja auch mal in Urlaub fahren und ab und an mal Kino oder Restaurant
Da sind wir wieder beim Thema mit den Prioritäten und alles auf einmal wollen.
Beitrag automatisch zusammengeführt:

meine Partnerin hätte aber gerne eins...somit ist klar, dass wir ein Haus brauchen, denn das Oberhaupt hat gesprochen :fresse:
Meine LAG weiß gar nicht wie viel ich verdiene und habe, ich werden es ihr auch nie unter die Nase binden.
 
Abseits des finanziellen muss man sich auch fragen, ob man ein Haus überhaupt bewirtschaften will. Die Bude muss geputzt werden, der kack Garten gemacht werden. habe ich da neben meinem Job und Hobbys Zeit und Lust zu? Wenn man da schon nein sagt, braucht man auch kein Haus...

So siehts aus. 60 m² sind schnell sauber gemacht, 120 m² brauchen da doch etwas länger. Dazu noch Spielereien wie Rasen mähen, Pflanzen gießen und schneiden, Zaun streichen, Unkraut zupfen, Grünschnitt entsorgen, im Winter Schnee schieben, Kaminholz machen.... Das wird gern unterschätzt, trotzdem mache ich das persönlich sehr gern.
 
Hab mal gefragt ob mir meine Eltern mit Möbelgeld helfen können, nix gibts.... ist halt so....muss ich halt alles selbst bezahlen.

Würde irgendwie auch nie auf die Idee kommen als Arbeitstätiger die Eltern anzupumpen. Also als Leihgabe/Kredit z.B. für ne Eigentumswohnung oder nen Haus usw. ok, aber geschenkt bekommen ohne die Absicht es zurückzuzahlen käme bei mir nicht in Frage.

Das ist jetzt keinesfalls vorwurfsvoll gemeint, aber so sehe ich das zumindest.
 
Würde irgendwie auch nie auf die Idee kommen als Arbeitstätiger die Eltern anzupumpen. Also als Leihgabe/Kredit z.B. für ne Eigentumswohnung oder nen Haus usw. ok, aber geschenkt bekommen ohne die Absicht es zurückzuzahlen käme bei mir nicht in Frage.

Das ist jetzt keinesfalls vorwurfsvoll gemeint, aber so sehe ich das zumindest.

sehe ich anders. Ich Erbe das eh irgendwann mal, also warum nicht jetzt wo ich es gebrauchen kann?
 
Weil deine Eltern es jetzt auch noch gebrauchen können ;)
 
sehe ich anders. Ich Erbe das eh irgendwann mal, also warum nicht jetzt wo ich es gebrauchen kann?

Das ist wohl ein Punkt, die meisten die erben werden, bekommen die Kohle erst wenn es eh schon "zu spät" ist. Mit ~60 zu erben... schön... aber irgendwie ist da der Großteil des Lebens halt schon vorbei.

Ich sehe es auch bei anderen, dass die Autos mit Mitte 20 (obwohl seit 16-19 in Ausbildung/Beruf) von den Eltern gesponsert werden, gegen Ende 20 dann ein feines Häuschen für den Sohnemann gekauft wird usw. Ich denke mal die Kinder beschweren sich wohl kaum über sowas und die Eltern machen es wohl gerne. Ist gar nichts falsch daran.

Aber ich werde meine Eltern nicht nach einer Geschenkleistung fragen. Wenn iwann mit >60 etwas zu erben übrig bleibt ist das toll. Aber ich kalkuliere es nicht mit ein. Meine Eltern haben alles aus eigener Leistung geschafft und das schaffe ich auch.

Unterschiedliche Familien, unterschiedliche Situationen und Philosophien. Darf jeder handhaben wie es für ihn am besten erscheint.
 
ist doch klar, dass das immer mehrere Seiten hat.
Eines ist das Geld das kommt. Sowas ist ja nie verkehrt.
Das andere ist, dass es auch immer gleich mit dem Verlust eines (oder mehreren) geliebten(hoffentlich) Menschen zusammenfällt.
Man muss das getrennt beurteilen und auch nicht entscheiden was überwiegt.
Natürlich wünschst du dir, dass das nie passiert. Aber du kannst mir nicht sagen, dass dir das Geld mehr schaden als nutzen wird?

Und eben, das mit dem zu Lebzeiten "vererben" macht eigentlich nur Sinn. Wenn sie für sich genug haben.
Nehmen wir an, die Eltern wurden später Eltern, hocken einfach noch zu Hause im Eigenheim, fahren ein bisschen mit dem Wohnmobil rum, brauchen nicht viel Geld,haben aber viel auf der Seite. Sie können dem Sohn etwas abgeben, damit er gut ins Leben startet, oder dass er eben viel erleben kann, wenn er Jung ist. Und nicht erst wenn er alt ist.

Geht es ihnen im alter finanziell nicht so gut, passiert das natürlich nicht.

Ich bin auch der Meinung, dass meine Eltern sich im Alter mit dem was sie angespart haben, was gönnen sollen. Aber wenn genug da ist, wieso sollten sie mir nicht helfen, mir ein Eigenheim zu finanzieren, wenn ich das selber nicht kann?
Das ist bei mir bis jetzt nicht passiert, hab ich auch nicht gebraucht und stand auch noch nicht zur Debatte. Bin also unvoreingenommen.

Aber es gibt ja immer diese Charts, wenn man was machen/erleben will. Die Kriterien Geld, Energie/Gesundheit und Zeit.
Als junger (Kind) hat man Zeit, vielleicht Energie, aber kein Geld. Im "besten Alter" hat man das Geld, aber nicht die Zeit und wohl kaum die Energie.
Im Alter hat man die Zeit, aber nicht mehr die Energie, eventuell das Geld. (damit mein ich nicht 50, eher 70+). Und natürlich, man darf das nicht zu eng s ehen, nicht jeder wird gleich gesund älter, nicht jeder verdient gleich und nicht jeder versteht das gleiche unter "erleben". Auf den Malediven in einer Hängematte schaukeln kann man auch mit 80 wahrscheinlich noch
 
Letztlich zeigt das nur, wie ungleich Geld verteilt ist. Natürlich kann man sich ganz schön von unten hocharbeiten, aber das funktioniert nur für eine ziemlich begrenzte Anzahl an Menschen. Reichtum vererbt isch so weiter und häuft sich immer weiter an, sodass es in immer weniger Händen konzentriert ist. Und immer mehr Menschen werden dabei immer ärmer.

Das spielt sich nicht alles auf Manager-"ich verdiene Drölfzig Millionen im Jahr"-eben ab, die Beiträge hier zeigen, dass das auch hier schon der Fall ist.
 
Ich wünschte, das würde nie passieren.
Das man seine Eltern eines Tages beerdigen muss, ist der normale Lauf der Dinge, ein Kind beerdigen zu müssen, ist dagegen viel schlimmer.
Natürlich kann man sich ganz schön von unten hocharbeiten, aber das funktioniert nur für eine ziemlich begrenzte Anzahl an Menschen.
Es hängt aber in erster Linie von jedem selbst ab. Party machen statt Schulbank drücken ist eben nicht unbedingt der Weg der zum Erfolg führt.
Reichtum vererbt isch so weiter und häuft sich immer weiter an, sodass es in immer weniger Händen konzentriert ist.
Da sollte man aber mal darüber nachdenken wieso der Reichtum sich bei denen weiter vererbt die schon viel haben. Die legen ihr Geld nämlich anderes an als die meisten "kleinen Leute". Wer in Rentenversicherungen einzahlt, schafft halt nichts was zum Vererben übrig bleibt und wenn ich lese das es schon mehr privaten Rentenversicherungsverträge als Einwohner in Deutschland gab (oder noch gibt), dann wundert es mich nicht, wenn sie Leute nichts zu vererben haben, denn da sterben die Ansprüche mit ihnen. Die Reichen haben Sachwerte die sie vererben und die von Generation zu Generation weitergegeben werden können.
Und immer mehr Menschen werden dabei immer ärmer.
Da wäre ich mir nicht so sicher. Global gesehen wurden in den letzten Jahrzehnten z.B. in China sehr viele vorher arme Leute wohlhabend.
 
Sorry aber zu dem Thema gibts soviele Studien, da muss man echt nicht so tun als würde man durchs Schulbankdrücken reich oder als würde Reichtum nicht hauptsächlich weitervererbt.
 
So tue ich so " als würde Reichtum nicht hauptsächlich weitervererbt"? Ich sage man soll sich die Gründe dafür anschauen.
 
Es muss auch mal dieser gesellschaftliche Usus "man muss ein Haus haben" je nach Lebenssituation in Frage gestellt werden.

Muss ich als Single ein eigenes Haus haben? Ich behaupte nein. Muss ich als paar ein Haus besitzen? Ich behaupte nein.

Möchte ich ein Haus besitzen? Kann ich mir nur selbst beantworten und abwägen. Kann ich mir ein Haus und dessen Folgekosten leisten? Muss ich zwingend durchrechnen und realistisch sien.

Abseits des finanziellen muss man sich auch fragen, ob man ein Haus überhaupt bewirtschaften will. Die Bude muss geputzt werden, der kack Garten gemacht werden. habe ich da neben meinem Job und Hobbys Zeit und Lust zu? Wenn man da schon nein sagt, braucht man auch kein Haus...

Die Menschheit muss mal begreifen, das eine Wohnung zur Miete nichts Schlechtes, sondern eine auf die Situation angepasste, optimale Lösung ist. Abseits der Flexibilität (ich überlege auhc nochmal ins Ausland zu gehen, bevor ich zu alt bin...).

Aber nun genug OT.
Man sollte da schon abwägen, ob man 1000€ in eine Miete steckt oder 1000€ in die Kreditrate....unterm Strich erst mal der gleiche Betrag, aber am Ende hat man bei dem einen was für sich gemacht und beim anderen halt nichts....
 
@amtrax: voellig falsch. Lies dir mal das Buch kaufen vs. Mieten von Kommer durch.
 
Es hängt aber in erster Linie von jedem selbst ab. Party machen statt Schulbank drücken ist eben nicht unbedingt der Weg der zum Erfolg führt.

Es ist verdammt schwer, vom Tellerwäscher zum Manager aufzusteigen. Da kannst du noch so clever sein, dem Großteil wird es nicht gelingen. Denn auch das wird untereinander ausgeschachert. Nur durch Schulbankdrücken wird man nämlich auch nicht Millionär.

Da sollte man aber mal darüber nachdenken wieso der Reichtum sich bei denen weiter vererbt die schon viel haben. Die legen ihr Geld nämlich anderes an als die meisten "kleinen Leute". Wer in Rentenversicherungen einzahlt, schafft halt nichts was zum Vererben übrig bleibt und wenn ich lese das es schon mehr privaten Rentenversicherungsverträge als Einwohner in Deutschland gab (oder noch gibt), dann wundert es mich nicht, wenn sie Leute nichts zu vererben haben, denn da sterben die Ansprüche mit ihnen. Die Reichen haben Sachwerte die sie vererben und die von Generation zu Generation weitergegeben werden können.

Könnte vielleicht auch daran liegen, dass sich kleine Leute niemals Immobilien leisten können, die sie weitervererben können. Dafür braucht man sich nur mal den Zinseszines eines kleinen Vermögen gegen ein großes anschauen. Während das kleine Jahre brauchen kann, bis es zum Großen geworden ist, macht das große in 5 Jahren mehr Rendite, als das kleine je machen kann.

Natürlich könnte man auch anders anlegen und viele Anlageformen, die viele Menschen gewählt haben, sind einfach schlecht. Aber damit möchte ich nur zeigen, dass selbst bei bestmöglichen Strategien nicht sehr viel drin ist. Und wenn wir das für viele Menschen betrachten, kommt man schnell zu dem Schluss, dass Geld nicht wirklich arbeitet. Es sind Menschen, die das erwirtschaften.

Da wäre ich mir nicht so sicher. Global gesehen wurden in den letzten Jahrzehnten z.B. in China sehr viele vorher arme Leute wohlhabend.

Auf Kosten von?
 
So tue ich so " als würde Reichtum nicht hauptsächlich weitervererbt"? Ich sage man soll sich die Gründe dafür anschauen.
Reichtum wird hauptsächlich weitervererbt. Punkt. Wie soll die Aussage einen Grund haben?

Es ist aber umgekehrt nicht so, dass man ohne Erbe garnicht reich werden kann. Das hast du wahrscheinlich gemeint oder?

Aber als Erbe arm werden ist wohl schwierig, Geld zieht Geld einfach an...

Hier noch eine Quelle von der Österreichischen Nationalbank, ja wahrlich kein linker Verein: https://www.oenb.at/Geldpolitik/For...ntration-erbschaften-sind-der-schluessel.html
 
Also ich würde mein Geld auch in eine Immobilien stecken, die ich selbst bewohnen würde, wenn ich dafür was bekommen würde. Nur reicht dafür das Kapital nicht. Da kann ich noch so lange 3-500 € jeden Monat auf die Seite legen.

Aber nur für eine Immobilie Schulden machen und die dann bis zu 30 Jahre abbezahlen käme mir nie in den Sinn.

Man weiß einfach nie was die Zukunft bringt.

Wir leben in unsicheren Zeiten. Früher war es Gang und Gebe dass man von der Lehre bis zur Rente in einem Betrieb bleiben konnte.

Kommt heute nicht mehr so häufig vor.

Einfach zuviel Spekulation am Markt. Da werden Firmen gekauft nur um mit Gewinn weiter zu verkaufen.

Die Mitarbeiter sind dabei sowas von egal. Deswegen kann man sie auch zugunsten von Profit opfern.

Ich würde auch nie eine Wohnung kaufen und die vermieten. Ich hätte viel zu viel Angst vor so Mietnomaden.

Am Ende steht man bei einer Immobilie richtig dumm da wenn es doof läuft.

N Arsch voll Schulden für das restliche Leben aber nix auf der Hand.

Nein Danke
 
aber am Ende hat man bei dem einen was für sich gemacht und beim anderen halt nichts....
Genau, aber es gibt viel zu bedenken, eine Immobilie bindet einen an den Ort der Immobilie, außerdem ist nicht jede Immobilie eine gute Geldanlage, gerade selbstgenutzte Immobilien werden ja meist unter anderen Aspekten ausgewählt.
Nur durch Schulbankdrücken wird man nämlich auch nicht Millionär.
Der eine drückt nur die Schulbank, der Andere sitzt da um zu lernen. Das man mit Lernen und Fleiß sowie eine gute Geldanlage durchaus selbst Millionär werden kann, kann ich Dir versichern.
Dafür braucht man sich nur mal den Zinseszines eines kleinen Vermögen gegen ein großes anschauen.
Wer an den Zinseszines denkt, hat schon die falschen Anlageformen im Kopf.
Natürlich könnte man auch anders anlegen und viele Anlageformen, die viele Menschen gewählt haben, sind einfach schlecht.
Eben, die Anlageformen sind meistens das Problem.
kommt man schnell zu dem Schluss, dass Geld nicht wirklich arbeitet. Es sind Menschen, die das erwirtschaften.
Richtig und die Menschen arbeiten in Unternehmen, an denen man sich beteiligen kann, wenn es Aktiengesellschaften sind und die Reichen sind eben fast alle genau so investiert, dass sie Anteile an Unternehmen besitzen.
Es ist aber umgekehrt nicht so, dass man ohne Erbe garnicht reich werden kann. Das hast du wahrscheinlich gemeint oder?
So ist es, es gibt genug Leute die es auch selbst geschafft haben.
Aber als Erbe arm werden ist wohl schwierig, Geld zieht Geld einfach an...
Auch dies kommt immer wieder vor, die Quelle Erbin Madeleine Schickedanz ist nur ein Beispiel dafür.
Ich würde auch nie eine Wohnung kaufen und die vermieten. Ich hätte viel zu viel Angst vor so Mietnomaden.
Mietnomaden sind ein Problem, aber wenn man dann z.B. wegen eines Umzugs selbst wieder mieten muss, dann bezahlt man auf die Mieteinnahmen Einkommenssteuer, muss die eigene Miete aber aus versteuertem Einkommen bezahlen.
 
@amtrax: voellig falsch. Lies dir mal das Buch kaufen vs. Mieten von Kommer durch.
ich widerspreche. eltern haben vor 40 jahren ein haus gebaut mit ca. 50k € kosten. früher haben familienmitglieder mitgebaut. letztes jahr für 400k verkauft. das schafft man nicht mit miete.
ich wage zu bezweifeln das du Konstant die letzten 10 Jahre 2700euro verdient hast und eisern jeden monat z.b. 1000 euro zur seite gelegt hast.
ja, ich habe am anfang 1.950€ verdient. meine wohnung hat 370€ gekostet, ich fahre polo und hatte ikea möbel. wenn du natürlich jährlich öfters in den urlaub fährst, teure autos least, die wohnung über 1k für zwei leute kostet - wie bei meinen kollegen, dann bleibt dir am monatsende nicht so viel übrig.
 
Zuletzt bearbeitet:
ich widerspreche. eltern haben vor 40 jahren ein haus gebaut mit ca. 50k € kosten. früher haben familienmitglieder mitgebaut. letztes jahr für 400k verkauft. das schafft man nicht mit miete.
Vor 40 Jahren 50k in den S&P500 geworfen. Ich tippe das waere heute 7-Stellig gewesen.
Haette dann auch nebenher locker fuer die Miete gereicht ;)
 
Und dann rechne dir Mal aus was ein 90mio Lotto Jackpot morgen wert wären
 
Aber in den 40 Jahren hat man sicher noch einiges reingesteckt, oder?
ja klar aber ich kenne die zahlen nicht. das haus war die letzten jahre vermietet, ich glaube da ist nicht so viel rumgekommen.

Vor 40 Jahren 50k in den S&P500 geworfen. Ich tippe das waere heute 7-Stellig gewesen.
Haette dann auch nebenher locker fuer die Miete gereicht ;)
da gibt es mehr als genug beispiele, wie apple. kenne niemanden der das risiko eingegangen ist.
 
Der eine drückt nur die Schulbank, der Andere sitzt da um zu lernen. Das man mit Lernen und Fleiß sowie eine gute Geldanlage durchaus selbst Millionär werden kann, kann ich Dir versichern.

Klar, wenn ich schon Vermögen habe, kann ich einfach Millionär werden. Wenn ich keins habe, wird das so schwierig, dass es nur wenigen Menschen gelingt. Natürlich rede ich davon, dass die Leute nicht nur da sitzen, sondern auch was machen. Klappt aber eher wenig und für viele schon mal gar nicht.

Wer an den Zinseszines denkt, hat schon die falschen Anlageformen im Kopf.

Thesaurierung ist bei Aktien natürlich nicht möglich. Oder etwa doch?

Richtig und die Menschen arbeiten in Unternehmen, an denen man sich beteiligen kann, wenn es Aktiengesellschaften sind und die Reichen sind eben fast alle genau so investiert, dass sie Anteile an Unternehmen besitzen.

Das sind nicht alles Dividenden. Und nicht alle Unternehmen sind AGs.
 
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