[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

Im Moment möchte ich die 40h arbeiten.
Aber die Flexibilität zu haben um auf 32h oder sogar 24h wechseln zu können, wenn es die Lebenslage erfordert, wäre mir viel wert.
Gibts leider bei mir nicht.

es ist halt noch immer in allen köpfen, das man um jeden preis 5tage/40stunden arbeiten MUSS. das bekommt man aus den verantwortlichen leuten auch nicht raus. in firmen mit tarifverträgen mag das anders sein, aber in kleinen firmen, wo der geschäftsführer auch der gesellschaftler der gmbh ist, kommt was anderes als 5 (oder gar 6) tage woche für die meisten jobs überhaupt nicht in frage.
hat man es mal geschafft, irgendwie auf 4tage oder so zu kommen, sollte man das auch fix mitnehmen und nicht so leicht wieder hergeben. der vorteil bei ner 4tage woche ist auch, das sich überstunden deutlich leichter machen lassen im falle des falls. kommt man halt doch mal nen freitag und nicht diesen quatsch mit abends 1-2 stunden länger, wenn die konzentration eh längs vorbei ist und man nur noch die zeit abpimmelt.
 
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Hier plant nicht zufällig jemand mit dem neuen Brückenteilzeit-Gesetz in Teilzeit zu gehen ?:)
 
Ich persönlich könnte nie Montag bis Freitag von 8 bis 17 Uhr arbeiten.

Wäre mir viel zu eintönig.

Da arbeite ich lieber Samstag Sonntag und auch Feiertags

Bei einer 5 Tage Woche hab ich dann trotzdem immer 2 Tage frei.

Jede Menge Zeit Dinge zu erledigen weil ich auch mal nur von 09:30 bis 15:30 arbeiten muss.

Gut, manchmal bin ich auch von 16:30 bis 22:30 arbeiten.

Geht alles.

Das einzige was noch schön wäre wenn ich eine Woche lang die selbe Schicht hätte und nicht teilweise in einer Woche jeden Tag eine andere Schicht.

Positiv ist aber auch dass ich wenn ich am Vortag bis 22:30 da war, nicht am nächsten Tag schon wieder um 09:30 da sein muss.
 
Ich leihe zur Zeit viel privat Autos aus, da ich keins selbst besitze.
Arbeitstechnisch fahre ich in der Stadt alles mit den Öffentlichen.
Kollegen bei anderen Firmen in gleicher Position bekommen Firmenwagen bis ca 60k bei 1% Regelung mit einer 100% Home Office Bestätigung und keinen weiteren Kosten.
Das wären 600 Euro brutto / circa 350 Euro Netto weniger für ein Super Auto "all-inklusive".
Schon sehr verlockendes Zuckerli wenn das Gehalt sonst ähnlich ausfällt.

Rechne bitte mit ein dass deinen AG die Privatnutzung auch was kostet, dass er dir auch als Gehalt zahlen könnte. Also "kostet" dich die Superkarre dann wohl eher was zwischen 500 und 700€ im Monat, und dafür bekommt man auch schon was eigenes was nicht allzu schäbig ist (ja, kein Porsche, aber ne C-Klasse o.ä. sollte drinnen sein)
 
Nicht falsch verstehen, ich mag meine Arbeit auch gerne, aber im Schnitt um die 42-43 Stunden/Woche und eine gute Stunde Fahrtzeit pro Tag macht sich dann doch irgendwie in der Freizeit bemerkbar, vor allem durch die zusätzliche Rufbereitschaft (1 Woche/Monat).

Wenn es die Möglichkeit gäbe würde ich sofort freiwillig auf 50h/Woche, bezahlte Rufbereitschaft und den gesetzlichen Mindesturlaub tauschen. So ein eigenes Häuschen oder ne Eigentumswohnung an den Orten wo es Arbeit gibt kann man halt nicht von Freizeit bezahlen.
 
Was sind eure Erfahrungen mit Arbeitgebern bzgl unbezahltem Urlaub zwecks Präsenztagen von berufsbegleitendem Studium.

20 Präsenztagen mit 200h Stunden im Jahr.

Wenn man Urlaub nehmen muss, bleiben noch 7 Urlaubstage, da ist Weihnachten und Silvester schon inbegriffen.

Ist schon heftig oder völlig normal. Wie seht ihr das?

Gesendet von meinem Pixel 3 XL mit Tapatalk
 
Wir haben die Möglichkeit bis zu einem Monat extra unbezahlten Urlaub zu nehmen pro Jahr. das Gehalt wird dann im November abgezogen wo die Jahressonderzahlung kommt..
 
Was sind eure Erfahrungen mit Arbeitgebern bzgl unbezahltem Urlaub zwecks Präsenztagen von berufsbegleitendem Studium.

20 Präsenztagen mit 200h Stunden im Jahr.

Wenn man Urlaub nehmen muss, bleiben noch 7 Urlaubstage, da ist Weihnachten und Silvester schon inbegriffen.

Ist schon heftig oder völlig normal. Wie seht ihr das?

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Wir stellen die Mitarbeiter dafür frei, sofern das was halbwegs sinnvolles ist. Natürlich hängt da noch ein ganzer Rattenschwanz mit dran. Kosten der Fortbildung. Reisekosten. Rückzahlungsklauseln. etc.
Und dann haben wir in TH noch einen Anspruch auf Bildungsurlaub, was das ganze nicht leichter macht.
Die letzte Vereinbarung die wir für einen MA gemacht haben der seinen Techniker machen möchte war dann ganze 2 Seiten lang. Elendiger Juristereimist.
 
Guck mal nach Bildungs Urlaub, ist von Bundesland abhängig und überall anders geregelt.

Grüße Kazuja
 
Frage: Wenn mir ein Onkel ein Haus vererbt, habe ich nur einen Freibetrag von 20.000€. Rest muss versteuert werden.

Kann ich ihm das Haus abkaufen, eine Ratenzahlung vereinbaren (freie Vertragsgestaltung) mit rund 10€/Monat auf unbestimmte Zeit? Bei Todesfall wird die restliche geschuldete Summe als Schuldschein vererbt?
 
Der Vertrag sollte aber dann auch so abgesichert sein, daß die anderen Erben nicht dochnoch klagen können.
Zur Not den Kaufpreis gleich tief genug ansetzen. Und die Kaufnebenkosten nicht vergessen. Grunderwerbsteuer & co dürften direkt fällig werden.

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Mein aktueller Arbeitgeber hat bisher nichts von Freistellung zum privaten Weiterbilden gehalten. Ob es mit diesem neuen Teilzeitgesetz eine Chance wäre wird sich noch zeigen.
Bisher gabs bei uns nur reize das Überstundenkonto bis zum negativ Limit aus oder kündige. Denn es lässt sich ja nicht einplanen, daß ein Mitarbeiter nurnoch Mo-Do anwesend ist ....
 
Der Vertrag sollte aber dann auch so abgesichert sein, daß die anderen Erben nicht dochnoch klagen können.
Zur Not den Kaufpreis gleich tief genug ansetzen. Und die Kaufnebenkosten nicht vergessen. Grunderwerbsteuer & co dürften direkt fällig werden.

andere erben gibt's nicht. Keine Kinder, und nur ein Patenkind.

Die Kaufnebenkosten wären immernoch peanuts gegenüber der sonst fälligen Erbschaftssteuer :fresse:
 
Frage: Wenn mir ein Onkel ein Haus vererbt, habe ich nur einen Freibetrag von 20.000€. Rest muss versteuert werden.

Kann ich ihm das Haus abkaufen, eine Ratenzahlung vereinbaren (freie Vertragsgestaltung) mit rund 10€/Monat auf unbestimmte Zeit? Bei Todesfall wird die restliche geschuldete Summe als Schuldschein vererbt?

Das solltest du in jedem Fall mit einen Steuerberater besprechen. Das Finanzamt könnte durchaus den Betrag als einen Kredit einstufen, und diesen musst du insbesondere unter Verwandten zu einem marktüblichen Zins vereinbaren, sonst machen die das auch gerne für dich und glaub mir, das willst du nicht. Möglicherweise wäre auch eine Nießbrauchregelung interessant, das kann die Steuerlast nochmal nach unten drücken, aber natürlich kann man dann die Immobilie auch nicht selber nutzen...
 
Kann mir fast nicht vorstellen dass sowas durchgeht, würde mich auf jeden Fall gut informieren.

Würde tippen dass das Finanzamt einen Marktwert nimmt.
 
Was ich in letzter Zeit immer häufiger mit bekomme ist dass sich hier Leute Baugrundstücke kaufen und diese dann verschenken/Vererben/Umschreiben lassen whatever. Wie genau funktioniert denn das dann? Da wird genau so mit Mutter, Oma oder Tante gehandelt.
 
Kinder und Kindeskinder ist ja noch einfach da man alle 10 Jahre den Freibetrag voll nutzen kann für sowas.
 
Für Kinder muss das Ding ja erstmal über 400.000€ Wert liegen bevor Steuern anfallen.. Das muß schon ein ordentliches Grundstück sein.
 
in München bekommst für 400k nur ein kleineres Grundstück um die 120qm je nach Lage :fresse:

Edit: ok eher 1200qm dann doch ganz solide
 
Zuletzt bearbeitet:
Nee, es geht hier um Grundstücke in der Preisregion um 60.-100.000€ Es wird sich halt ein Vorteil erschlichen da hier die Grundstücke nur noch im Losverfahren und an "nicht-Grundstückbesitzer" vergeben werden. Da wird dann eben die ganze Sippschafft angemeldet :d
 
Frage: Wenn mir ein Onkel ein Haus vererbt, habe ich nur einen Freibetrag von 20.000€. Rest muss versteuert werden.

Kann ich ihm das Haus abkaufen, eine Ratenzahlung vereinbaren (freie Vertragsgestaltung) mit rund 10€/Monat auf unbestimmte Zeit? Bei Todesfall wird die restliche geschuldete Summe als Schuldschein vererbt?

die ganze sippe ist restlos tot? da kommen die aberwitzigsten verwandte rausgekrochen, wenn es um viel geld geht.

mir würde hier sowas einfallen wie ein tausch gegen lebenslange pflichten wie zb pflegeheim bezahlung oder ähnliches. das geht aber auch nur durch, wenn das halbwegs den wert der immobilie entspricht. schenkung ginge auch (schenkungssteuer...), dazu müsse der onkel aber auch noch 10jahre leben.

theoretisch am besten: adoptieren lassen ^^

ansonsten bleibt wohl nur der gang zum profi, um das mal auszuchecken. alternativ aussitzen und auf das erbe warten. wenn die immobilie eh wegsoll, ist das mit den hohen steuern auch eher nebensächlich. das große schlupfloch sollte man aber nicht erwarten, immerhin will der staat geld...
 
Erbschaftssteuer hat ja durchaus einen Sinn. Bei den ganzen Milliardärserben regt sich doch auch jeder auf, dass die praktisch steuerfrei vererben über Stiftungen etc.. Selber sind viele aber auch nicht besser.
 
erbschaftsteuer hat KEINEN sinn bei normalen leuten. das vermögen, was irgendwie im leben aufgebaut wurde, wurde bereits mehrfach versteuert.

beispiel haus:

von seinen 3500€ brutto monatslohn hat hans wurst bereits 1300€ an den staat und teilweise sinnlosen oder mächtig überteuerten versicherungen verloren.

von den 2200€ netto hat der gut mann sich ein haus gebaut zusammen mit seiner freundin, welches auf einen 100.000€ grundstück steht. das haus geht mit 250.000€ einher.

von den 100.000€ will der staat bei uns zb 6,5% grunderbssteuer. (6500€). diese sind natürlich von seinen bereits versteuerten gehalt zu bezahlen.

auf dem haus wirds dann nochmal richtig lustig mit 19% von 250.000r = ~50.000€.

großzügig wie der staat so ist, hat man damals 50.000€ zinsvergünstigt per kfw angeboten. juuhuuu, die märchensteuer dürfen wir zinsvergünstigt abbezahlen ! jubel !!!!

das haus hat nun einen verkehrswert von 350.000€. leider hat die freundin nun nen anderen macker und verheiratet war man vorher nicht. sie zieht aus, man will das haus komplett übernehmen und zahlt auf ihre 50% vom haus dann wiedermal die grunderwerbssteuer, obwohl man eigentlich nix erworben hat. (im beispiel hier sind das mal eben 11,300€ bei unseren 6,5% hier in SH / die notarkosten usw... sind nicht mit dabei)

der staat hat mal eben 70.000€ von jemanden bekommen, der 2200€ netto im monat verdient und damit schon zur gehobenen mittelschicht gehört. da die gehälter so ausgelegt sind, das der größte teil immer schon in die lebenshaltung fließt (zumindestens bis zu einer gewissen grenze), kann hans wurst maximal 300€ im monat für die staatsgelder zahlen. lässt man die zinsen weg, ergibt das 20jahre zahlung. mit zinsen wirds natürlich nochmal ganz erheblich mehr und wird sich nahe an die 30jahre bewegen...
heißt: der übliche normale mann arbeitet 3/4 seines berufslebens statt für ne neuwagenfinanzierung nur für die zahlung von steuern, obwohl sein gehalt bereits versteuert wurde.

und wenn man dann endlich volkswirtschaftlich günstig mit 67 schnell abkackt, will der staat das bereits 2 fach versteuerte eigentum (lohnsteuer + mehrwertsteuer) wiederrum versteuern. mir ist natürlich klar, das für direkte verwandte die freibeträge ganz ordentlich sind. für quervererbungen (siehe hardwarekäufer) sind die beträge aber ein witz.

und der oberwitz: die meisten steuern bringen gar nichts ein, sondern sollen den bürger nur gängeln. zb die hundesteuer. die bringt nix ein, da die verwaltungskosten etwa gleichhoch sind wie die einnahmen. warum muss der normale bürger überall immer den letzten euro abgezogen werden. da waren selbst die steuereintreiber im mittelalter freundlicher und haben weniger verlangt...
 
Wieviel Erbschaftssteuer zahlt denn der Onkel? Richtig, 0€. Und was hat hardwarekäufer für seinen plötzlichen Reichtum so gemacht? So sehe ich nämlich die Erbschaftssteuer.
 
Der normale Erbe (Erbe von Eltern) hat immerhin fast eine halbe Million frei, und für das Geld hat die Person keinen Finger krumm gemacht.

außerhalb der Blutlinie hat man noch weniger zum Vermögen beigetragen.

ändert nichts daran, dass halt überall Abgaben lauern. Zahlen wir nicht noch immer Sektsteuer zur Finanzierung des 1.WK?
 
und der oberwitz: die meisten steuern bringen gar nichts ein, sondern sollen den bürger nur gängeln. zb die hundesteuer. die bringt nix ein, da die verwaltungskosten etwa gleichhoch sind wie die einnahmen. warum muss der normale bürger überall immer den letzten euro abgezogen werden. da waren selbst die steuereintreiber im mittelalter freundlicher und haben weniger verlangt...

"die meisten" ist mal sicher falsch. Und gängeln sollen sie nicht, aber halt steuern.
 
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