Debian 4.0R2 erkennt IDE Festplatte nicht!?!?

D

DelSol

Guest
Habe gestern mal versucht den neusten Release von Debian zu installieren. Es ist mal wieder gescheitert. Diesmal an der Festplatte. Er zeigt mir die Festplatte nicth an, und frägt mich vorher ob ich einen Treiber habe. Ich mein, es ist eine Stinknormale IDE Festplatte - warum in Gottes Namen braucht er da einen Treiber?? Das Board wo ich benutze hat einen Intel Q963 Chipsatz. Hat jemand eine Lösung parat, mit der auch ein Nicht-Linux-Crack was anfangen kann?

Fedora 8 und Ubuntu 7.10 lassen sich einwandfrei installieren.

Danke!
 
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Eigentlich recht komisch, da ja Ubuntu auch ein "Debian" ist.
Kann es mir nur erklären, da Ubuntu immer mit neueren Patches und Treibern läuft als Debian und daher dein Board somit besser unterstützt wird.

Wenn du immer was neues haben möchtest, nimm lieber Ubuntu/Kubuntu/Fluxbuntu. Bei Debian ist die Software immer recht alt und man muss viel mit der Hand nachinstallieren.

Viele Grüße
André
 
Wenn Du ein aktuelles Debian willst nimm doch einfach sidux. Ist ein richtiges Debian KDE. Und genial ist es auch noch :fresse:
 
Hi, ich kenne zwar den Q963 Chipsatz nicht näher, aber kann es sein, dass der eine ICH8 Southbridge hat und somit keinen eigenen IDE Controller mehr? Dann ist ein zusätzlicher verbaut, wahrscheinlich von JMicron, und die machen oft Probleme, überprüfe das mal (lspci).
Laut http://www.jmicron.com/Support_FAQ.html sollte der zwar ab Kernel 2.6.18 funktionieren, welchen Debian 4.0 ja benutzt, aber ich hab auch schon oft gegenteiliges gehört. Einen konkreten Lösungsvorschlag hab ich nicht, das Einfachste wäre auf den IDE Anschluss zu verzichten oder ein Mainboard z.B. mit ICH7 zu verwenden, ansonsten kannst du mal einen neueren Kernel ausprobieren und natürlich googeln.

Gruß Sebastian
 
Wenn du immer was neues haben möchtest, nimm lieber Ubuntu/Kubuntu/Fluxbuntu. Bei Debian ist die Software immer recht alt und man muss viel mit der Hand nachinstallieren.

Viele Grüße
André

Danke, aber ich möchte Debian haben und kein xUbuntu.

Wenn Du ein aktuelles Debian willst nimm doch einfach sidux. Ist ein richtiges Debian KDE. Und genial ist es auch noch :fresse:

Seit mir nicht böse, ich möchte keine Empfehlungen von euch was ich nehmen sollte, sonder eine Lösung zu genau diesem Problem.

Hi, ich kenne zwar den Q963 Chipsatz nicht näher, aber kann es sein, dass der eine ICH8 Southbridge hat und somit keinen eigenen IDE Controller mehr? Dann ist ein zusätzlicher verbaut, wahrscheinlich von JMicron, und die machen oft Probleme, überprüfe das mal (lspci).
Laut http://www.jmicron.com/Support_FAQ.html sollte der zwar ab Kernel 2.6.18 funktionieren, welchen Debian 4.0 ja benutzt, aber ich hab auch schon oft gegenteiliges gehört. Einen konkreten Lösungsvorschlag hab ich nicht, das Einfachste wäre auf den IDE Anschluss zu verzichten oder ein Mainboard z.B. mit ICH7 zu verwenden, ansonsten kannst du mal einen neueren Kernel ausprobieren und natürlich googeln.

Gruß Sebastian

Stimmt, es ist die ICH8. Das könnte tatsächlich die Lösung sein. Man ist ärgerlich. Es ist ein Intel Mainboard, glaube fast nicht das die einen JMicron drauf haben sondern irgendeine Sonderlösung. Man oh man, das hältste doch im Kopf nicht aus :grrr:

Trotzdem danke!
 
Sag uns bitte mal, was für ein Board du hast, dann könnten wir auch schneller eine Lösung finden.
 
Es ist ein Intel Q963 Board. Auf der Intelseite steht es als Q963FX geführt. Danke!
 
Hab mal kurz gegoogelt. Es gibt anscheinend nur ein MB von Intel mit Q963 Chipsatz, nämlich das DQ963FX. Das hat für PATA einen Marvell 6101 Controller. Laut http://www.heise.de/open/artikel/83933/1 müsste der seit 2.6.20 im Kernel sein. Schau mal ob du das Modul pata_marvell hast (modprobe -l | grep marvell), mein Server mit Debian Etch hat es jedenfalls nicht. Falls du es auch nicht hast kannst du einen neueren Kernel probieren (würde ich empfehlen) oder deinen Patchen, Infos gibts z.B. unter http://lkml.org/lkml/2006/10/16/157 und https://bugs.launchpad.net/ubuntu/+source/linux-source-2.6.20/+bug/67012.
 
Danke erstmal für die Hilfe. Ich glaube fast, das deine Problemlösung mein können überschreitet. Da Fedora einwandfrei funktioniert, werde ich wohl auf das nächste Debian Release warten müssen. Aber saubere Leistung, vielen Dank!
 
oder probier doch einfach mal die Lenny version von Debian aus.. die wird wöchentlich neu generiert und ist eine gute mischung stable und unstable.. und damit sollte es dann wirklich gut gehn.. ist mein lösungsvorschlag ;)
 
hmmm... wäre eine möglichkeit, aber wenn ich ehrlich bin habe ich keine lust mir jetzt extra 4(!) dvd images zu ziehen. das ist mir ein wenig zu hart. ist ja schlieslich "nur" ein linux. aber danke für den tip!
 
ähm dann nimm doch erstmal nur die CD version.. dann wirst du ja sehn obs klappt.. und wenn ja kannst du´s entweder übers internet aktualisieren bzw die entsprechenden pakte downloaden oder ziehst dann wenn´s geht gleich das DVD-image..
 
oder du ziehst dir nur den Netinstaller von Lenny, das sind nur 150MB rund. Mit Etch habe ich bei beiden P35 Boards das Problem das die Platten nicht erkannt werden. Bei Lenny geht es
 
nene.. gibt auch wo es nur eine CD ist.. ist dann das grundsystem u mehr net..

guck mal hier und da dann einfach das erste downloaden.. dann hast du das grundsystem..
 
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