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Canonical sucht Entwickler für sein Ubuntu-Gaming-Team

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Beim Thema Gaming-Plattform denken die meisten Menschen sicherlich an Videospielkonsolen à la PlayStation oder Xbox, genau wie an den Windows-PC. Blickt man etwas über den Tellerrand, fallen Begriffe wie Arcade-Automaten oder Googles Stadia.
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Silberfan

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Hoffen wir mal das sich genug Leute finden werden um das Projekt zu Unterstützen .
Es gab in der Vergangeneheit ja mit wine und Steam bereits gute Anfänge .
Mal sehen was die Zukunft bringt.
 

Zyxx

Urgestein
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Halten wir fest:
Ubuntu / Canonical hat es so weit getrieben das 2019 Valve gesagt hat, wir können Ubuntu nicht mehr unterstützen.
Was war passiert?
Ohne Rücksicht auf Verluste sollte sämtliche 32bit Kompatibilität aus Ubuntu gestrichen werden, mit 20.04 sollte dann gar nur noch 64 bit laufen.
Das Spiele ohne 32 Bit support nicht rund laufen..., hatte dort niemand auf dem Schirm.
Das Canonical dann vorschlug es sei ja möglich Steam per Snap (! ganz großer Mittelfinger!) auszurollen und dann würde bestimmt alles gut...
Das Entwickler von Valve bei Canonical erklären mussten das viele Spiele ohne 32Bit Unterbau nicht laufen könnten und dort aber darauf beharrt wurde, das mit Wine64 alles ginge (Steams Proton war da schon aktueller als Wine64, und es wäre beides ausseinander gefallen mit den Änderungen).

Hier einer der Entwickler dazu:


Es hat Wochen gedauert bis bei Canonical jemand zur Einsicht kam, bis dahin sind Spieler reihenweise auf andere Distris gewechselt.

Dazu kommt noch, das das Kernel Mainline Repo seit über einem Jahr zwar Kernel rausbringt, diese aber unter Ubuntu 20.04 nicht mehr oder nur teilweise einsetzbar sind, da:
Das ist Canoncial komplett wurst.
Das Mainline Kernel Repo kann nicht mehr benutzt werden für die bis vor kurzem aktuelle LTS Version (20.04) von Ubuntu.
Hier blieb nur ein Distriwechsel oder den Kernel selber zu bauen, oder auf die Arbeit dritter zu vertrauen, wie beispielsweise Tuxinvader (https://launchpad.net/~tuxinvader/+archive/ubuntu/lts-mainline)

Hat sich Canonical oder auch nur EINER der Entwickler zu den Fragen geäußert oder auf die Bugtracker reagiert? Nö.

Aktuelle Kernel sind besonders für neuere CPUs von intel / AMD unabdingbar.
Ebenso blieb bis vor kurzem bei jedem PC mit 3000er oder 6000er GPU der Bildschirm schwarz wenn auf Ubuntu 20.04 LTS gesetzt wurde.
Canonical schaffte es nicht Images mit neueren Kerneln rauszubringen, die besagte Hardware unterstützen. Nicht über Wochen, sondern über Monate.
Die neuen Kernel waren da, wurden aber nicht eingebaut, da man unbedingt die alten Kernel weiter unterstützen wollte, die die neue Hardware nicht unterstützen. Es wird zwar alles gebackportet, Hardwaresupport aber nicht.

Jetzt ist es so das die Entwicklung von MESA, GPU Treibern und Valves Proton in Lichtgeschwindigkeit stattfindet.
Wie oft aktualisiert ein Ubuntu nun die Module? Alles ist da, aber User müssen hier beispielsweise auf die excellente Arbeit von Oibaf (https://launchpad.net/~oibaf/+archive/ubuntu/graphics-drivers) zurückgreifen um ganz vorne bei GPU Features zu sein.
Bei Ubuntu würde es Monate dauern.

Dies ist auch einer der Gründe weswegen das Steamdeck unter Arch läuft, viele Pakete werden bei Ubuntu selbst nach Jahren nicht aktualisiert. Auch wenn die Programmierer hier neuere Releases bringen: Die Repositories von Ubuntu bleiben beim alten Stand.
Besonders bei der aktuellen Entwicklungsgeschwindigkeit an der Spielefront ein absoluter Minuspunkt.
Arch ist da so viel schneller, das es teilweise schon nervt so viele Updates zu bekommen.

Ende des Ausflugs.

Schön das die Erkenntnis 2022 angekommen ist, etwas für Spieler tun zu wollen.
Hat nur nen paar Jahre gedauert.
Hoffentlich ohne Snap und anderen halbgaren proprietären Bockmist.
*rant*
 

Liesel Weppen

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Es gab in der Vergangeneheit ja mit wine und Steam bereits gute Anfänge .
Anfänge? Die Anfänge haben wir schon hinter uns. Mittlerweile läuft das Zeug.
Habe seit bald nem Jahr alles unter Linux gespielt und Windows nur noch für Zeug mit Anti-Cheat gebootet (Was bei mir bis dahin eigentlich schon nur Hell Let Loose war, das letzte mal dürfte jetzt schon bald 3 Monate her sein).

BTW: Bin zu faul neu aufzusetzen, aber wenns das nächstemal nötig wird, wirds bei mir auch kein *buntu mehr.
 

Mordrac

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ich hatte zu wow mist of pandaria mal einen ausflug zu linux und gaming gemacht. lief halt unter opengl, aber es war damals zu limitiert.
vor kurzem war ich ja über dxvk gestolpert und wie es aussieht laufen einige spiele unter linux sogar besser als unter windows.

auf windows 11 upgraden mag ich auch nicht, weil amd cpus langsamer sein sollen. die rtx 3080 werde ich auch gegen eienr amd rx 7000er tauschen.
von daher denke ich stark darüber nach windows den rücken zu kehren und wieder linux zu nutzen.
damals hazze ich zorin os, welches auf ubuntu basiert.

@Liesel Weppen welche distribution eignet sich deiner meinung nach denn besonders zum zocken?
 

Liesel Weppen

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@Liesel Weppen welche distribution eignet sich deiner meinung nach denn besonders zum zocken?
Kann ich so nicht sagen. Ich wollte vor etwas über einem Jahr... naja, dürften schon fast 2 Jahre sein... wirklich praktisch ausprobieren, wie gut das denn mit Zocken und Linux mit Proton klappt (die ganzen anderen Launcher ala Origin, Epic und Co. habe ich sowieso schon unter Windows verweigert) und hab dafür anfangs "auf die schnelle" xUbuntu genommen.
Wie oben schon angedeutet habe ich meine 6900xt mit dem vormals installierten 20.04 (Kernel 5.8 irgendwas) nicht vernünftig ans Laufen gekriegt und habe deswegen 21.10 (Kernel 5.13 oder so) neu installiert, damit liefs dann. Wie Zyxx ja schon schön beschrieben hat.

Andere Distries hatte ich noch nicht selbst am laufen, aber an *buntu nerven mich mittlerweile mehrere Sachen, unter anderem auch dieser Snap-Mist.
Viele benutzen Mint, das ist aber auch buntu-basiert, allerdings immerhin ohne Snap.
Viele benutzen auch Arch, weil eben wie Zynxx auch schon beschrieben hat: Rolling release und man kriegt halt immer relativ flott die neusten Kernel und Co.

Also ich sach mal: Wenn du jetzt schon vorhast dir releasenah eine RX7000 zu holen, dann vermutlich besser Arch, weil mit *buntu kanns erstmal noch ein Jahr dauern, bis es überhaupt ein Release gibt, das mit deiner nagelneuen Graka überhaupt klar kommt. :d
Und wenn man sich das antun will und seine Kernel und diverses Zeug selbst baut, denke ich kommt man eh schnell von *buntu weg.

Leider habe ich immermehr das Gefühl, das *buntu das Windows unter den Linuxen wird. :ROFLMAO:
 

Luebke

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auch wenn ich schon lange kein ubuntu mehr nutze finde ich den ansatz gut. wenn ubuntu es wirklich ernst damit meint, kann ich mir vorstellen, dass die auch die mittel haben, da etwas zu reißen. ihre zielgruppe sind ja ohnehin die leute, die eher keine ahnung von linux haben und ein brauchbares linux out-of-the-box suchen. wenn canonical das in sachen gaming bewerkstelligen könnte, würde das ubuntu sicher wieder einen richtigen schub geben. und das hätte sicher auch auswirkungen auf die linux-gemeinde insgesamt.

und bei der entwicklung die windows nach win7 eingeschlagen hat, kann ich nur auf gute alternativen für die breite masse hoffen.
 

Botcruscher

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Ubuntu ist schon lange nicht mehr der einfache Umstieg für Anfänger. Da läuft inzwischen zu viel Politik wie wir sie sonst von Google oder MS kennen. Snap, Store etc. Ob da was positives abfällt muss sich zeigen.
 

DragonTear

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Da läuft inzwischen zu viel Politik wie wir sie sonst von Google oder MS kennen. Snap, Store etc. Ob da was positives abfällt muss sich zeigen
Du hast Apple vergessen. Es ist kein Zufall dass die erfolgreichsten OS von Konzernen mit "Politik" kommen...
Community Projekte haben halt nicht den langen Atem den man für Usability sowie Marketing braucht :/
 

Liesel Weppen

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Community Projekte haben halt nicht den langen Atem den man für Usability sowie Marketing braucht :/
Die Community ist meist eher an bestimmten Funktionen interessiert und häufig gar nicht an Usability und schon gar nicht an Marketing.
Da die Community was auch immer für sich selbst macht, sitzen da idR Leute dran, die eh genau wissen was sie tun und genau das brauchen was sie tun. Da ist Usability dann eine ganz andere. ;)

D.h. man braucht zwangsläufig immer irgendjemanden, der gezielt das Interesse hat etwas auch dem "DAU" zugänglich zu machen.
 

Dennis50300

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Ich hab die aktuelle LTS seit ein paar Tagen wieder parallel zu Win11 laufen.

Endlich wird meine Hardware mal anständig unterstützt, nur der NV-Treiber ist immernoch "blöde", erst hat man direkt ab Installation den richtigen drauf, dann benutzt man "sudo apt autoremove" und "sudo.... autoclean" und plötzlich isser weg.
Man muss dann von Hand mit "Synaptic" die ganzen 510er Pakete wieder reinrödeln und im Optimalfall damit die GUI vom OS zumindest auch wieder passend funktioniert unter "zusätzlichen Treiber" erstmal wieder auf den Nouveau umstellen um den 510er dann wieder dort einzustellen und neu zu installieren... :ROFLMAO:

Keine Ahnung ob das dem 0815-User so auch passieren würde, aber vermutlich schon und wenn man dann gerade als Neuling umgezogen ist auf eine Linuxdistribution, dann isses blöd, aber so richtig blöd

Ansonsten joa, Shadow of the Tomb Raider sowie die Teile davor, gibt es sicherlich kein DLSS, kein Raytracing, gehe ich mal davon aus, test ich aber noch die Tage.
Sid Meiers Civilization VI muss man doch tatsächlich die Windowsversion über Steam mit Proton benutzen, denn sonst hat man "unknown device" anstelle meiner RTX 2060... klasse... :d
Wahrscheinlich lief das mal super native auf ner Linuxdistri ist nun aber mit aktuelleren Graka's kaputt ?

An sich sollte man also definitiv an der Grafikkartentreibersache rundherum am OS selbst nochmal ein wenig Pfeilen, zum anderen vielleicht das bezüglich Civ auch mal beheben, was auch immer da los ist.
Da NVidia da ja nun ähnlich wie AMD auch etwas mehr "Open" wird/wurde was die Treiber anbelangt, lässt sich sowas vielleicht ja auch besser lösen

Gruss Dennis
 

Liesel Weppen

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Sid Meiers Civilization VI muss man doch tatsächlich die Windowsversion über Steam mit Proton benutzen, denn sonst hat man "unknown device" anstelle meiner RTX 2060... klasse... :d
Wahrscheinlich lief das mal super native auf ner Linuxdistri ist nun aber mit aktuelleren Graka's kaputt ?
Civ6 lief bei mir mit der 1070 und auch jetzt mit der 6900xt nativ völlig problemlos (mittlerweile auch auf 22.04 updated und dementsprechend mit 5.15er Kernel).

Gibt übrigens mehrere Spiele die eine native Linuxversion anbieten, die aber mehr oder weniger kaputt ist und die Windows-Version deswegen mit Proton besser läuft.

Eine 2060 ist obendrein keine "aktuelle" Graka. Die sollte eigentlich schon länger keine Probleme mehr machen. Die NV3000er und AMD6000er waren Anfangs problematisch, weil Ubuntu eben "uralte" Kernel ausrollt. Die 22.04 sollte aber mit nem 5.15 er Kernel neu genug sein, für eine RTX2000er sowieso.
 
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Shihatsu

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Ubuntu nimmt ja auch nicht zum zocken, Leute ey. Da nimmt man was das aktuell ist, gut maintained wird und den Fokus auf Gaming legt. Steam ist nicht umsonst auf Arch gegangen. Für den Otto-Normal-Windows-DAU (also so Leute wie mich) empfiehlt sich dann aber was mit geringerer Einstiegshürde wie Manjaro, Arco oder Garuda.
Canonical macht halt munter weiter auf ihrem Weg ein zweites RedHat zu werden - leider braucht das niemand.
 

Dennis50300

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@Liesel Weppen & @Shihatsu

Okay also brauche ich mal eine andere Linuxdistribution offenbar :-)

Civ6 wäre also dann nicht "kaputt" und ansonsten joa, wenn hab ich bisher Ubuntu eben benutzt, Debian selbst hatte ich früher auch mal verwendet, aber das wäre ja "noch schlimmer" :d

Ich hab schon die Kriese bekommen, weil ich den Bootloader nicht auf der NVME haben wollte wo mein Windows drauf ist, früher mit CSM war das kein Problem, aber mit (U)EFI partitioniert man das wohl anders, hab dafür echt meine Graka ausgebaut, NVME raus, Graka wieder rein und nur ne SSD dran, installiert, Graka wieder raus, NVME wieder rein, Graka wieder rein :rolleyes2: :ROFLMAO:

Es gibt dann wohl mit (U)EFI wohl nun eine Partition namens ESP die erstellt werden muss oder ist das doch nen Dateisystem oder einfach eine andere Mountart als "/" also Root ?
Mit CSM hatte man einfach den Datenträger ausgewählt, Partition auf "/" gestellst und fertig war die Laube.

Bei Windows sieht man wenigstens was man da macht bzw. das Setup korrigiert das ohne was kaputtzumachen, wenn man noch 2 Platten zusätzlich hat, wenn das letzte Backup aber ne Weile her ist, von den Platten hütet man sich das da so ein Partitionstool was verfummeln kann und man die Platten dranlässt zumal da zuvor grad ein Backup vom Windows von der NVME drauf gelandet war :d

Gruss Dennis
 

Liesel Weppen

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Ubuntu nimmt ja auch nicht zum zocken, Leute ey.
Gerade der, der sich mit Linux nicht auskennt, aber halt mal damit zocken will, bzw überhaupt mal ausprobieren will, nimmt das "einfachste". Also halt GERADE *buntu. Und das dürften so ziemlich die meisten sein, die es überhaupt mal ausprobieren.
Das der Linux-Nerd nicht gerade Ubuntu nimmt, ist schon klar. Das ist aber quasi eine verschwindend geringe (also gerade so überhaupt existente) Minderheit.
 

Shihatsu

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Das ein Ubuntu schneller zum Gaming-Erlebnis als ein Garuda führt halte ich für ein extrem gewagtes Gerücht.
 

Liesel Weppen

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Das ein Ubuntu schneller zum Gaming-Erlebnis als ein Garuda führt halte ich für ein extrem gewagtes Gerücht.
Setz deine rosarote Linux-Brille mal ab. Beim ersten kleinsten "Problem" wird gegooglet und das erste kleine Problem ist nicht "warum kriege ich Compilerfehler 4256, wenn ich mir versuche einen Kernel selbst zu bauen", sondern das erste Problem ist etwas triviales wie "warum öffnet die Windowstaste das Menü nicht". Wo findet man wohl eher VERSTÄNDLICHE Hilfe? Bei Ubuntu oder bei Garuda (dessen Name ich bis zu deinem Post noch nichtmal gehört habe)?

Du bist nicht die Lösung, du bist mit deiner "Fachidiotenbrille" Teil des Problems und die perfekte Bestätigung für:
Die Community ist meist eher an bestimmten Funktionen interessiert und häufig gar nicht an Usability und schon gar nicht an Marketing.
Danke dafür.

Solche Tunnelblick-"Experten" zu Fragen was man nehmen soll, die absolut keinen Sinn mehr dafür haben, wie jemand mit einem System umgeht von dem er keine Ahnung hat, weil er ja immer annimmt das alle solche "Experten" wären, sind einfach nur die Pest. Und das ist nicht ansatzweisen Linuxspezifisch, das gilt überall.

Man kann mit *buntu sehr wohl zocken, tue ich ja jetzt auch schon fast 2 Jahre. Es hat "nur" Probleme, wenn man Hardware der neuesten Generation verwenden will, die eben erst kürzlich auf den Markt gekommen ist. Also wenn man sich in 2 Monaten eine RTX4000 kaufen will, ist Ubuntu wohl in der Tat nicht die schlaueste Wahl. Wer eine RTX3000 oder RX6000 hat hat mit einer aktuellen *buntu-Version idR keine Probleme (nicht wegen dem OS ansich).
Die meisten Zocker wollen halt eben auch einfach nur zocken, nicht sich mit dem OS rumschlagen. Es soll einfach einfach sein. Dafür muss man nicht immer sofort jegliche neuste Version von irgendwas haben.
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Ich hab schon die Kriese bekommen, weil ich den Bootloader nicht auf der NVME haben wollte wo mein Windows drauf ist, früher mit CSM war das kein Problem, aber mit (U)EFI partitioniert man das wohl anders, hab dafür echt meine Graka ausgebaut, NVME raus, Graka wieder rein und nur ne SSD dran, installiert, Graka wieder raus, NVME wieder rein, Graka wieder rein :rolleyes2: :ROFLMAO:
Das ist kein Linux-Problem, das ist ein UEFI-Problem.
Ich habs im Prinzip genauso installiert. Bei der Installation klappt das, aber da sowohl Windows nach fremden OSen sucht, als auch Linux, hat mir irgendein Update das auch schon zerschossen. Das Problem ist halt dann, das man zwei UEFI-Bootpartitionen auf verschiedenen Platten hat, die das jeweils andere System dann aber auch findet. Und wenn ein Update "schlau" ist, will es dir "helfen" und ändert mal eben diverse Booteinstellungen.
Ende vom Lied war dann, ohne manuell hinterherzubastellen, ging booten von einer SSD nicht mehr (bzw. nur noch Windows), von der anderen SSD ging via Bootloader noch beides (oder andersrum, ich weiß es nichtmehr).
Die Idee der "Trennung" wie zu klassischen BIOS-wähle-die-Boot-Festplatte-Zeiten war damit aber auch Essig. Ist halt UEFI und nicht einfach nur "Bootsektor" und wenn da nix ist, gehts halt nicht.

Es gibt dann wohl mit (U)EFI wohl nun eine Partition namens ESP die erstellt werden muss oder ist das doch nen Dateisystem oder einfach eine andere Mountart als "/" also Root ?
Mit CSM hatte man einfach den Datenträger ausgewählt, Partition auf "/" gestellst und fertig war die Laube.
Die Uefi-Partition wird normalerweise gar nicht angezeigt (gemountet). Weder von Windows noch von Linux. Und nein, das ist nicht die Root-Partition des Linux.
Die eigentlichen UEFI-Bootpartitionen werden bei mir aber auch weder unter Windows, noch unter Linux eingebunden.
Unter Linux ist allerdings die Windows "C:"-Partition eingebundenm, das ist aber nicht die UEFI-Partition.

Bei Windows sieht man wenigstens was man da macht bzw. das Setup korrigiert das ohne was kaputtzumachen, wenn man noch 2 Platten zusätzlich hat
Nö, Windows "versteckt" das genauso und baut da auch gerne mal Bockmist. Vorallem bei einem Update.
Das was du gerade hast tritt halt erst zutage, sobald man Dualboot nutzt. Solange man NUR Windows ODER Linux installiert hat, tut das idR. Erst wenn man DualBoot nutzt, werden die Probleme sichtbar. Weil dann eben beide Systeme hier und da mal "schlau" sein können.
 
Zuletzt bearbeitet:

Shihatsu

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Watt? Welche Rosarote Brille vermutest du denn? Die beste Hilfe zu Gaming-Problemen unter Linux findet man im Arch-Wiki. Garuda ist Arch basiert.
Danke das du mich als Fachidiot beleidigst und als Problem darstellst, ziemlich guter Diskussionsstil von dir, da helfen auch die Anführungszeichen nicht. Aber das geht ja dann weiter:
Du hast noch nie von Garuda gehört. Du kennst es also nicht. Du hast offenbar auch noch nie Arch verwendet. Oder Manjaro oder Arco. Deine Behauptung "Ubuntu ist besser zum zocken und führt schneller zum Ziel" basiert also auf der Kenntnislage von völliger Unkenntnis. Nunja. Beleidigend und ohne Argumentationsgrundlage - geiler Typ! Und das alles weil... dir der Inhalt meines Posts nicht gefällt und dir deshalb nichts anderes einfällt? Dinge gibts...

:rofl:
 

Liesel Weppen

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Deine Behauptung "Ubuntu ist besser zum zocken und führt schneller zum Ziel" basiert also auf der Kenntnislage von völliger Unkenntnis.
Du solltest das Wort "Diskussionsstil" besser nicht in den Mund nehmen. :rolleyes2:
Ich habe weder behauptet das Ubuntu besser ist, noch das Ubuntu besser zum zocken, noch das Ubuntu schneller zum Ziel führt (womit du wahrscheinlich wieder zocken meinst).
Ich habe gesagt, es ist zugänglicher, und man kann darauf sehr wohl AUCH zocken.
Die meisten Computer werden obendrein nicht als Nur-Zocken-Konsole genutzt. Es soll Leute geben, die die allgemein benutzen, z.B. zum im Internet surfen, für E-Mails, Office und so. Womit wir wieder bei deinem Tunnelblick wären.
 

Shihatsu

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Und warum sollte ich das dir gegenüber nicht? Ich habe nicht beleidigt, das warst du. Ich stelle nicht Behauptungen auf ohne dafür irgendeine Evidenz zu haben - das machst weiterhin du:
Du behauptest also nicht das Garuda weniger schnell als Ubuntu zum Ziel "Gaming" führt, aber eben "einfacher" - geschenkt, mea maxima culpa.
Aber auch das beruht dann auf völliger Unkenntnis deinerseits, da du Garuda nicht kennst - und offenbar auch nicht Manjaro, Arch oder Arco. Genau auf Arch hat sich aber Valve spezialisiert. Ich glaube ich achte da dann lieber auf Valve statt auf Liesel Weapon, Valve hat nämlich gute Argumente und kann die auch vorbringen, anstatt haltlose Behauptungen die sich auf einfachste Art widerlegen lassen und Beleidigungen... Welcome to my ignore list.
 

King Loui

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Bei Ubuntu oder bei Garuda (dessen Name ich bis zu deinem Post noch nichtmal gehört habe)?

Das solltest du aber ganz dringend ändern. Ich kenne bis dato kein Linux-OS, dass seine Neuankömmlinge mit seinem Setup Assistenten so an die Hand nimmt wie Garuda und das bei dem Unterbau, Arch und alles komplett auf Btrfs mit Snapshots.
M.M.n. ist das der heißeste Einsteigerkandidat, gerade was Gaming angeht und Arch dafür prädestiniert ist.
 

Liesel Weppen

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Wie ich weiter oben schon schrieb, bin ich zu faul was neues zu installieren, solange mein System ja auch einwandfrei läuft. Und wenn doch mal wieder was nicht geht oder ich kaputt mache, habe ich ebenfalls oben schon geschrieben, das ich nicht wieder Ubuntu installieren werde. :d
Was es dann wird... weiß ich noch nicht. Das ich mal wieder einen neueren Kernel brauche, als Ubuntu ihn anbietet, weil ich mir eine nagel neue Graka kaufe, wird vorraussichtlich frühestens in 3 Jahren passieren. :d
 

King Loui

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Nur die Annahme, Einsteiger wären mit einem xbuntu System am einfachsten dran stammt halt aus Großmutters Zeiten. Das machen andere Konzepte heute viel viel besser. Ich habe selbst schon vielen Leuten was empfohlen, anfangs Manjaro, mittlerweile Garuda. Die Leute haben keinen Mehrwert von einem OS dessen Namen und Bekanntheitsgrad sie zwar kennen dafür aber die spezial Hardware nicht geht, der Drucker streikt und die Software nicht rund läuft, wenn es aber bei der unbekannten Distrio aus Indien alles direkt geht. Zudem ist die Arch Community riesig und wächst rasend schnell, das Wiki sucht seinesgleichen.
Nutzen würde ich das selber nicht mehr, aber ich betrachte eh jedes Arch-Derivat nur als Lernplattform für Arch selber. Ist man da erstmal angekommen braucht man nichts anderes mehr.
 

Liesel Weppen

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Nur die Annahme, Einsteiger wären mit einem xbuntu System am einfachsten dran stammt halt aus Großmutters Zeiten. Das machen andere Konzepte heute viel viel besser.
Ich habe ebenfalls nicht behauptet, das das *buntu ansich super ist, sondern ich habe gesagt, das man für praktisch jedes Problem eine Lösung im Internet findet, weil es eben so verbreitet ist. Nicht weil *buntu sonderlich gut wäre, sondern schlicht und einfach weil es verdammt verbreitet ist.

Die Leute haben keinen Mehrwert von einem OS dessen Namen und Bekanntheitsgrad sie zwar kennen dafür aber die spezial Hardware nicht geht, der Drucker streikt und die Software nicht rund läuft, wenn es aber bei der unbekannten Distrio aus Indien alles direkt geht.
Ich weiß ja nicht, was bei euch alles dauernd alles nicht geht... das einzige was bei mir mit *buntu nicht ging war tatsächlich die neue Grafikkarte, eben weil der Kernel meiner damaligen Installation zu alt dafür war.
Die unbekannte Distro aus Indien wird dann zum Problem, wenn bei mir irgendwas nicht geht, und seis die BT-Maus die ich nicht gepaired kriege und ich dann im Internet nach Hilfe suche und kaum was finde.


Zudem ist die Arch Community riesig und wächst rasend schnell, das Wiki sucht seinesgleichen.
Dem stimme ich durchaus zu. Die Arch-Community und damit auch alles was man bei Problemchen so speziell zu Arch findet wächst ebenfalls rasant.
Da ich bei Problem idR versuche distributionsunabhängig zu suchen ist das durchaus spürbar. Geschätzt beziehen sich 60% der Ergebnisse auf *buntu, 35% auf Arch und der Rest auf alles mögliche andere.
 

King Loui

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Ich habe ebenfalls nicht behauptet, das das *buntu ansich super ist, sondern ich habe gesagt, das man für praktisch jedes Problem eine Lösung im Internet findet, weil es eben so verbreitet ist.

Das unterstelle ich dir auch nicht 😉 Aber das Ubuntu einsteigerfreundlich sein soll hält sich wirklich hartnäckig. Das finde ich Debian in Gänze nicht.
Ist letzteres denn nicht eher Fluch als Segen? Ich meine, wie gut ist eine Distri wenn man das Netz nach Lösungen durchwühlen muss? Dann kommt wieder das Argument, dass man sich durch 10+ Jahre alte Threads kämpfen muss um unbekannte Befehle zu kopieren in der Hoffnung dass sie gehen.

Die unbekannte Distro aus Indien wird dann zum Problem, wenn bei mir irgendwas nicht geht, und seis die BT-Maus die ich nicht gepaired kriege und ich dann im Internet nach Hilfe suche und kaum was finde.

Ähh, also ich weiß nicht wie genau Ubuntu zu Debian steht, aber die Arch Distributionen sind mehr oder weniger grafische Frontends mit einfacherem Installer für Arch, vielleicht mit einem eigenen Repo, wie Manjaro, garkeiner grafischen Paketverwaltung, wie Endeavour, oder mit viel Eye-Candy, wie Garuda und mal mit mehr oder weniger Software dabei. Trotzdem ist das alles Arch, die Lösungen sind mindestens adaptierbar, meistens wohl identisch. Insofern teile ich diese Sorge nicht.
Und gerade bei dem was du schreibst hätte ich viel mehr Sorgen, dass das bei einem Debian vorkommt als bei einem Arch Abkömmling. Das sind nämlich genau die Fragen die dann immer kommen und gedoktort werden muss was eben bei einer RR Distri ootb geht.
Diese Stress können und sollten sich Einsteiger ersparen.
Und die Reaktion von Canonical zeigt mir, dass Arch definitiv auf dem richtigen Weg ist. Gerade Gaming on Linux ist noch sehr schnelllebig.
 

Liesel Weppen

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Ist letzteres denn nicht eher Fluch als Segen? Ich meine, wie gut ist eine Distri wenn man das Netz nach Lösungen durchwühlen muss? Dann kommt wieder das Argument, dass man sich durch 10+ Jahre alte Threads kämpfen muss um unbekannte Befehle zu kopieren in der Hoffnung dass sie gehen.
Da kann man sich endlos drüber streiten. Es ist also schlecht, wenn man 10 Jahre alte Threads findet, deren Inhalt vielleicht schon überhaupt nichtmehr funktioniert... was einfach daran liegt, das es Ubuntu schon über 10 Jahre gibt, aber bei Arch findet man sowas nicht, weil.... es Arch noch keine 10 Jahre gibt? Oder weil Arch nur vor 10 Jahren noch nicht so populär war wie Ubuntu?
Was machen wir dann in 10 Jahren mit Arch? Braucht man dann wieder was neues, weil man bei Arch mitunter uralte, nutzlose Ergebnisse findet? ;)

Ähh, also ich weiß nicht wie genau Ubuntu zu Debian steht, aber die Arch Distributionen sind mehr oder weniger grafische Frontends mit einfacherem Installer für Arch,
Hat Ubuntu doch auch.


vielleicht mit einem eigenen Repo, wie Manjaro,
Ubuntu kann man als "eigenes Repo" von einem Debian betrachten. ;)

garkeiner grafischen Paketverwaltung,
Das sehe ich als für Einsteiger eher schlecht.

oder mit viel Eye-Candy, wie Garuda
Ich würde das normale Ubuntu auch als "mit viel Eye-Candy" betrachten, was mich nervt, weswegen ich auch xUbuntu verwende. :d

und mal mit mehr oder weniger Software dabei. Trotzdem ist das alles Arch, die Lösungen sind mindestens adaptierbar, meistens wohl identisch. Insofern teile ich diese Sorge nicht.
Ubuntu gibts doch auch in diversen Varianten, von Mini, über Full, bishin zu Headless Server.
Und vom "normalen" Unbuntu mit Gnome-Desktop, über xUbuntu mit XFCE und Lubuntu mit LDE (oder wie der noch hieß)... und Mint ist sozusagen die Stiefschwester, nicht Ubuntu-basiert, aber auch Debian-basiert, aber mit Cinnamon-Desktop...

Und die Reaktion von Canonical zeigt mir, dass Arch definitiv auf dem richtigen Weg ist. Gerade Gaming on Linux ist noch sehr schnelllebig.
Ich habe ja auch nicht behauptet, das Arch schlecht wäre. Ich habe auch nicht behauptet, das Arch auf einem falschen Weg wäre.
Ubuntu ist eben unter anderem auf langlebigkeit getrimmt (vorallem die LTS-Releases). Das beisst sich natürlich mit dem Wunsch jederzeit sofort den neuesten Kernel zu kriegen.
Ich gebe dir schon recht, das Gaming on Linux aktuell noch einer sehr flotten Entwicklung unterliegt und es da durchaus von Vorteil sein kann, doch eher schneller neue Kernel zu kriegen.
Das heisst aber nicht, das man mit Ubuntu nicht zocken könnte, oder nur schwerer Zocken könnte.

Was mich da nur immer triggert sind so dämlich pauschale Aussagen wie:
Ubuntu nimmt ja auch nicht zum zocken, Leute ey. Da nimmt man was das aktuell ist, gut maintained wird und den Fokus auf Gaming legt.
Einfach mal pauschal unterstellt, das man mit dem PC ja nur Zocken würde, und deswegen speziell was nehmen "muss", was auf Zocken ausgelegt ist.
Ist schon klar, das Steam sowas nimmt, weil deren Konsole ist ja auch NUR auf Zocken ausgelegt. Deswegen kann ich mit sowas ja auch absolut gar nichts anfangen.

Ich entwickle z.B. auch Software. Und da nervts teils schon, wenn Ubuntu alle X Jahre die inkludierte Qt-Version updatet. Ich WILL also ggf. sogar gezielt NICHT jedesmal die neueste Version von sonstwas haben. Gut, das ist für den Normalanwender wahrscheinlich kaum bis gar nicht relevant, weil der ja idR keine Software programmiert. :d
Aber hat halt alles seine Vor- und Nachteile.
 

King Loui

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Einfach mal pauschal unterstellt, das man mit dem PC ja nur Zocken würde, und deswegen speziell was nehmen "muss", was auf Zocken ausgelegt ist.

Er hat aber nicht ganz unrecht. Ich empfehle das auch keinem. Viel zu oft sehe ich Threads in denen sich Seitenweise Hilfestellung in Luft auflöst wenn man einfach ein Arch basiertes OS nimmt.

Ist schon klar, das Steam sowas nimmt, weil deren Konsole ist ja auch NUR auf Zocken ausgelegt. Deswegen kann ich mit sowas ja auch absolut gar nichts anfangen.

Valve hat den Unterbau gewechselt weil es für ihr Anwendungsgebiet einfach viel flexibler und leichter zu pflegen ist, nicht weil es sich primär besser nur zum spielen eignet.
Ein Garuda ist vor allem deshalb gut für Einsteiger, weil es topaktuell ist, viele wichtige Pakete per default mitbringt (echt nicht zu unterschätzen), dazu noch fragt was man noch nachinstallieren möchte an Software und das ganze perfekt automatisch absichert mit Btrfs Snapshots die direkt in Grub eingelesen werden. Da kommt ein Ubuntu einfach nicht mit, auch wenn man damit im Prinzip dasselbe machen kann. Aber nicht umsonst sucht Canonical Unterstützung für ihr Gaming-Team, die Alternativen sind mittlerweile einfach besser.
Probier's mal aus, das taugt als Empfehlung.
 
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