sidewinderdxii
Legende
Sollte sich aber durch den Dichtring richtig festsaugen. Bei meinem will man da gar nicht mit der bloßen Hand dran. Irgendeine Intelligenzbestie fand es gut, den genau unter dem Auslasskrümmer zu positionieren.
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Eben. Sagt mir eher, dass er zu locker festgezogen wurde.Sollte sich aber durch den Dichtring richtig festsaugen.

Welcher soll das sein und was für Schrauben?Zum Thema Nachverfolgbarkeit:
Es gibt KFZ Hersteller welche Sicherheitsrelevante Schrauben genau tracken. Diese haben einen Datamatrix Code eingelasert, der beim Einbau gescannt und mit der VIN verheiratet wird. Dabei wird auch meist das genaue Drehmoment vom Akkuschrauber aufgezeichnet und mit in der Datenbank abgelegt.
Das wird aber bei Normteilen wie in diesem Fall meist nicht gemacht.
Das ist schon im Grundsatz komplett falsch. Wir im Unternehmen verbauen ebenfalls Millionen Schrauben im Jahr, und ich kann dir genau sagen welcher Batch Schrauben in Welchen Teilen verbaut wurde, Das nennt man Chargenrückverfolgung und ist ein emminenter Teil der IATF 16949 (über die DIN EN 10204) Und das wird mit jedem Bauteil in der Industrie so gemacht, egal wie groß Teil oder Charge sind. Das läuft entweder über Digitale Systeme (Via Data Matrix Codes) oder Händische traceability durch eintregen von Seriennummern on Listen.Die Schraube wird zwar über nen EC Schrauber samt Messprotokoll dokumentiert, aber halt nur das Drehmoment dass se fest ist...
Selbst wenn die Chargen bekannt wären, wüsstest nicht genau, in welchem Fahrzeug die landete...
Die kommen in Kisten an die Montagelinie und der MA nimmt se halt raus und verbaut se und wenn Kiste leer, steht dahinter schon die nächste volle bereit...
S.o. Das hat nich zwingend der Werker an der Linie in der Hand. Heutzutage wird das dast immer Digital erfasst, ohne das ein Kollege da groß was tun muss.So ist es, hab ja zwei Jahre bei Mercedes im Sprinter Werk gearbeitet. Was da alleine bei mir am Arbeitsplatz an Schrauben/Kabelbindern am Tag durch ging, dass kann man gar nicht dokumentieren. Was allerdings dokumentiert wurde war, wer wann und wo am Fahrzeug gearbeitet hat (jeder Arbeitsschritt wurde mit einer individuellen Nummer gestempelt).
Was hat das mit Kosten/Nutzen zu tun? Gut nen Cognex DMC Scanner kost schnell mal 5k aber das sind in der Industrie keine Faktoren, bei 1Mio Bauteilen liegt die Umlage dafür bei 0,5 Cent, Und das is extrem Konservativ gerechnet.Die Dokumentation der Charge läuft ja auch nicht über die Mitarbeiter selbst, das ist in der Logistik integriert.
Allerdings muss man dabei eben auch Kosten/Nutzen nachdenken. Jeder Schraube ne Seriennummer zu geben macht ja nicht überall Sinn, gibt es aber für ganz bestimmte Bereiche durchaus auch.
Der Dienstleister dafür liegt sehr Wahrscheinlich im Ausland. Aber wie er das löst ist am Ende sein Problem. Ich gehe mal davon aus das VW die Schrauben evtl sogar über nen Drittanbieter bezieht, welcher die Schraube selber von mehr als einem Hersteller bezieht.möchte auf jeden Fall nicht in der Haut vom Dienstleister stecken
Die können froh sein wen es die Firma danach noch gibt, und die Versicherung zahlt.
Was Sinn macht und was nicht steht in der IATF16949. Und die fordert eine Chargenrückverfolgung sämtlicher in der Automobilindustrie verbauten Teile, Egal ob Motorblock oder Schutzkappe aufm Steckkontakt. Bei vielen Teilen geht das über Seriennummern, Bei Massenteilen wie Schrauben etc über die Charge selber, welche dokumentiert wird (VIN XXX bis ViN XXXX bei Typ A,B,C,D) Ohne das bekommst du in der Industrie nichts verkauft.In der werksinternen Logistik kann ich jedes Bauteil - so es gefordert ist - genau nachvollziehen in welchem Auto es verbaut ist.
Das macht aber bei Schrauben einfach keinen Sinn, da es wie bereits erwähnt Ware ist, die nach Gewicht bestellt wird und da kriegt dann der Lieferant einen Lastenheft diktiert, in dem auch entsprechende ständig wiederholende Prüfungen drin stehen...
Bei der Schraube gabs wohl Probleme mit der Beschichtung... (Zu dünn, falsch oder was auch immer...)
Wenns sich am Gummi gut festsaugt, dann braucht es keine Handkraft mehrSollte sich aber durch den Dichtring richtig festsaugen. Bei meinem will man da gar nicht mit der bloßen Hand dran.
Bei vielen Motorrädern ist das normal, da läuft das Öl immer schön über den heißen Krümmer.Sollte sich aber durch den Dichtring richtig festsaugen. Bei meinem will man da gar nicht mit der bloßen Hand dran. Irgendeine Intelligenzbestie fand es gut, den genau unter dem Auslasskrümmer zu positionieren.

Alles erzeugt Kosten, bei Schrauben würden Seriennummern die Kosten deutlich mehr belasten, da reden wir nicht von 0,5 Cent.Was hat das mit Kosten/Nutzen zu tun? Gut nen Cognex DMC Scanner kost schnell mal 5k aber das sind in der Industrie keine Faktoren, bei 1Mio Bauteilen liegt die Umlage dafür bei 0,5 Cent, Und das is extrem Konservativ gerechnet.
Was ist einen fairer Preis um Federn und Domlager zu tauschen? Ohne Teile, nur Arbeitszeit.![]()
Also pro Achse würde ich mal mindestens von 200€ ausgehen. Das ist in Markentempeln eine Stunde und weniger wirds nicht, je nach Auto eher mehr.Hab dafür das letzte mal 60€ bezahlt.
Ich habs mir heute in unserer Montage mal schnell angeschaut, du hast absolut recht. Die scannen jede Charge beim Wechsel und können es so wirklich dem Fahrzeug zuordnen, ist mir so nie aufgefallen...Das ist schon im Grundsatz komplett falsch. Wir im Unternehmen verbauen ebenfalls Millionen Schrauben im Jahr, und ich kann dir genau sagen welcher Batch Schrauben in Welchen Teilen verbaut wurde, Das nennt man Chargenrückverfolgung und ist ein emminenter Teil der IATF 16949 (über die DIN EN 10204) Und das wird mit jedem Bauteil in der Industrie so gemacht, egal wie groß Teil oder Charge sind. Das läuft entweder über Digitale Systeme (Via Data Matrix Codes) oder Händische traceability durch eintregen von Seriennummern on Listen.
Was Sinn macht und was nicht steht in der IATF16949. Und die fordert eine Chargenrückverfolgung sämtlicher in der Automobilindustrie verbauten Teile, Egal ob Motorblock oder Schutzkappe aufm Steckkontakt. Bei vielen Teilen geht das über Seriennummern, Bei Massenteilen wie Schrauben etc über die Charge selber, welche dokumentiert wird (VIN XXX bis ViN XXXX bei Typ A,B,C,D) Ohne das bekommst du in der Industrie nichts verkauft.

Ich habs mir heute in unserer Montage mal schnell angeschaut, du hast absolut recht. Die scannen jede Charge beim Wechsel und können es so wirklich dem Fahrzeug zuordnen, ist mir so nie aufgefallen...
Entweder wissen se dann wirklich nicht, welche Chargen betroffen sind oder die trauen den Daten nicht und wollen jegliches Risiko minimieren...
Dann mach dich mal bitte über die IATF schlau, unsere Deutschen OEM´s sind alle Zertifiziert. Und in Deutschland bist du als Mitglied der Automobilindustrie über die VDA verpflichtet dich Zertifizieren zu lassen, denn ohne das Zertifikat wird keiner der OEM´s bei dir einkaufen.Da ja in den News überall steht, dass teilweise die Schraube gegen die gleiche getauscht werden soll und dann bei einem zweiten Besuch eine neue Ersatzschraube verbaut werden soll ist es egal welche Charge.
Die Schraube ist einfach für den Einsatzort unpassend und es ist ein Entwicklungsfehler.
PS: alle OEMs fodern IATF 16949 aber keiner von Ihnen lässt sich zertifizeren von einem Notified Body![]()

@funkflix
Leider nein, u.a. Applikationsbetrieb recht nah an der Fertigung. Mir ist das Chargensystem durchaus bekannt, aber halt bei weitem nicht in der Tiefe, dass ich Normen/Vorgaben im Detail kenne...
Ich hab offenbar nie den Moment gesehen, wenn die Kiste wechselt und die das schnell scannen also geh ich initial davon aus, dass es nicht notwendig ist aber lass mich dann auch gern korrigieren...
"Experte für Alles" sind halt offenbar nur du und Klaas Heufer-Umlauf...![]()



Die Sache ist von außen betrachtet schon sehr Kurios ja. Gibt da einige Faktoren die Fragen aufwerfen wie, warum fehlen MQB Fahrzeuge wie Polo, Troc, Tcross Passat T7 etc, Warum gerade beim Golf schon seit 2013 und die anderen erst viel später.@XdevilX
Weils so viele sind bei so vielen verschiedenen Modellen? Aber ja, könnte auch ein Trugschluss sein, da müsst man dann mal wissen wie viele überhaupt produziert wurden...Touche...
Hab den Spaß erst letzte Woche hinter mirUnd nur so am Rand, ein IATF Zertifikat ist kein Kinderkram. Du wirst hier in 10 Schritten komplett durchleuchtet. Das Zertifikat gillt dann 3 Jahre, und wird dann jedes Jahr extern Auditiert. Wir im Unternehmen haben das z.b. Aktuellw ieder anstehen.
