[Sammelthread] Automobile

Wieso machst du dich selber verrückt? Wieso interessiert dich denn das was "alle" zu dir sagen? Mach doch das worauf du Lust hast.
ich mache mich diesbezüglich verrückt, das es eine gewaltige Kaufsumme ist und ich eine große Menge meines Geldes heute dafür ausgeben muss. Am Ende bin ich einfach Unsicher und ich habe eine extrem große Blockade im Gehirn, der mich vor großen Finanzentscheidungen warnt oder mich daran hindert. Ich kenne so viele Leute, die heute kein Geld (mehr) haben und ständig wegen fehlenden Geld stress haben und nur noch für Zinsen und das Leben von damals arbeiten. Und genau das ist meine größte Angst.

Genuss hat ja auch etwas mit Bauchgefühl und aus dem Moment heraus zu agieren zu tun... Also....
Genau das versuche ich hier auszublenden, weil nach Bauchgefühl mit "ja das geht schon" steht nicht selten der Zwegat (RIP) vor der Tür.

"Wundertüte" was soll ich denn dann sagen? Ich fahr auf TNT durch die gegend?
Das ist deine Entscheidung, wenn du damit klarkommst. Ein Auto mit 25k Restwert und einer unendlicher Motorgeschichte (1,5k Aktuell, aber so richtig zu Ende ist die Sache nicht) sind nicht einfach. Beim 5k Auto geht er in Export wenn nicht mehr so dolle, bei 25k musste die 8-10k dann doch hinlegen...
Ich möchte ein Auto mit kalkulierbaren Kosten. Am besten geht das mit Garantie.
 
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Du tust aber auch so als wäre ein 3-4 Jahre altes Auto grundsätzlich "durchgenudelt" und chronisch unzuverlässig...
Als Tipp: Es gibt ebenso viele Stories in denen der Neuwagen sein erstes Lebensjahr mehr in der Werkstatt als beim Besitzer verbracht hat.
Und da irgendwelche großen Rechnungen aufmachen aber dann doch halt jedes Häkchen setzten weil "könnte man vielleicht doch brauchen" ist auch schräg.

Kauf das Ding einfach. Musst eh ja nochmal auf die Lieferung warten :fresse:
 
Ich bin einfach jemand, der keine Lust hat auf Probleme durch abgenudelte Autos. Der Ersteigentümer hat die Karre wohl nicht so liebgehabt und das merke ich nun.
Der Tiguan Allspace meines Stiefvaters (also genau wie deiner ein Tiguan II) hatte bereits jetzt nach einem Jahr mehrere Probleme, deren Reparatur insgesamt fünfstellig war und zum Glück durch die Garantie abgedeckt wurde, und das Auto war nagelneu direkt bei VW gekauft. Nur so als Hinweis, dass eventuell nicht der Vorbesitzer Schuld ist an den Problemen, die du gerade hast.
 
Meine Herren, ich habe eben den TÜV bestanden. Der TÜV Prüfer hat sich unter das Auto gelegt mit einer Taschenlampe, hat ca 10sek die federn angeschaut und ist dann aufgestanden.

Da dachte ich schon "ohje" aber Plakette bekommen. 19,50€ musste ich heute nochmal zahlen.
 
Ich habe mal eine Kostenaufstellung gemacht...
Die Emotionen scheinen hier eher im fetisch zu liegen solche Kostenaufstellungen anzulegen.

Einerseits spielt Spritverbrauch keine Rolle und dann von gewaltiger Kaufsumme schreiben.

Ich schaffe es Autos zu kaufen ohne meinen inneren Monk befriedigen zu müssen.
 
Du tust aber auch so als wäre ein 3-4 Jahre altes Auto grundsätzlich "durchgenudelt" und chronisch unzuverlässig...
Wenn das Auto schon 5x beim "Freundlichen" war und schon um und bei 2000€ in Richtung Motor geflossen ist, ohne jemals einen wirklichen Grund für die Probleme gefunden zu haben, kommt irgendwann der Zeitpunkt, wo einen das ganze einfach zu unsicher wird. Wenn die Motorkontrollleuchte im Abstand von 9 Monaten nun zum 2x permanent Gelb blinkt und man beim Beschleunigen mehr Ruckler als ein Känguru im Tank hat, dann geht einen irgendwann der Stift. Es wurde jeder Scheiß schon kontrolliert, Teile getauscht und beim Benziner die Einspritzung komplett gereinigt. Der Grund für die Probleme sind aber bis heute unbekannt. Aktuell läuft die Karre, aber da der Grund unklar ist, sind alle bisherigen Maßnahmen nur eine Symptombekämpfung. Ich habe schon die 3 Zündkerzen drin bei 60tkm, nach dem die 2 nicht einmal 1 Jahr gehalten haben.
Es gibt klare einfache Probleme, wo man den Defekt beseitigt und dann ist das Thema durch. Wenn aber der Fehler unklar ist, dann sind die Werkstätten erstaunlich dumm. Man hat mir etliche male gesagt, das es ziemlich sicher am Getriebe liegt mit 10k+ Kosten, wenn der Motor unsauber verbrennt und der Fehlerspeicher "Zündaussetzer Zylinder 1" anzeigt. Wie man einfach so darauf kommen kann, ist mir schleierhaft. Ist wie "Sie haben Krebs, wenn man 2x zu viel hustet".
Und genau auf so einen Scheiß habe ich absolut kein Bock und bin bereit, dafür viel Geld in Form neuer Autos auszugeben. Mit Garantie scheiß ich auf deren Geweine und übergebe das an den Anwalt, sollte da nichts passieren. Ich weiß aus eigener Erfahrung, das sich Hersteller da gerne Querstellen bei teuren Garantieansprüchen.

Die Emotionen scheinen hier eher im fetisch zu liegen solche Kostenaufstellungen anzulegen.
Einerseits spielt Spritverbrauch keine Rolle und dann von gewaltiger Kaufsumme schreiben.
Ich schaffe es Autos zu kaufen ohne meinen inneren Monk befriedigen zu müssen.
Eine Kostenaufstellung ist ganz sicher die beste Methode um zu prüfen, ob man sich etwas wirklich leisten kann und was es am Ende wirklich kostet. Mit Emotionen hat das nichts zu tun, sondern mit wirtschaftlichen Denken.
Spritkosten sind Peanuts im Verhältnis zum Autokaufpreis. Ob ich Bleifuß fahre oder wie ein Rentner, machen am Ende auf den KM umgerechnet inkl. der Autokosten keine 3-4% aus.
Du kannst ja auch gerne Autos fahren, ohne den inneren Monk zu befriedigen. Am Ende muss jeder selbst wissen, wofür er sein Geld ausgibt.

Wo ich klar rechtgebe ist natürlich, das ein Passat (wenngleich max. Leistung) kein sonderlich emotionales Auto ist, wie es zb ein S3 oder besser noch RS3 wäre -oder beim BMW oder Benz irgendwas. Am Ende ist da dann wieder die Vernunft mit der Preisgestaltung. Finde 400€ Kosten nur fürs Auto ohne Sprit schon ganz ordentlich. Versicherung kostet mich die Karre eh maximal 350€ im Jahr, so wie aktuell halt auch. Steuern wird wie aktuell auch bei 250€ liegen. Wenn der Wertverlust Absolut gesehen größer ist, steigen die Kosten allerdings auch extrem...
 
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Die Emotionen scheinen hier eher im fetisch zu liegen solche Kostenaufstellungen anzulegen.
Frag ihn mal nach Kosten des Autos und warum der Wertverlust mit reingerechnet wird. Jetzt wird wieder mit Restwert gerechnet, usw. Ich glaub ihm macht das mehr Spaß als das eigentliche Auto :d
 
Überhaupt sind die ganzen deutschen Motoren total überkompliziert.
Bestes Beispiel
4.2 tfsi und der zweite ist Ami V8
Hinzu kommt, dass die Ami kette doppelt so breit ist.
Nach 200k sollte man die Lifter und Rocker tauschen und wenn man schon dabei ist, die Ventilfedern.


Kein einziges Spezielles Werkzeug ist notwendig für Kettentausch.

Am sinnvollsten wäre meistens ein vernünftiger Kompromiss.

Natürlich ist es nicht sinnvoll 140KW/190PS bei 5,8 l/100km WLTP und 6,5 l/100km realen Verbrauch aus einem 1,2 Liter Dreizylindermotörchen zu knüppeln um den Preis das es dann schon häufig bei 120-150 tdkm zu kapitalen Motorschöden kommt.

Umgekehrt wäre es aber genauso sinnlos einen Motor auf mindestens 500.000km Haltbarkeit auszulegen, und dann aus einem dreimal so grossen 3,6 Liter Sechsyzlinder gerademal 115KW/156PS zu holen bei stolzen 12,5 l/100km Verbrauch.

*****

Solange gesichert ist das ein Motor mindestens 250.000km und mindestens 15 Jahre schafft reicht es eigentlich für die meisten PKW. Einmalig ein Zahnriemenwechsel nach maximal 180.000km oder 10 Jahren je nachdem was dann zuerst eintritt, passt auch ganz gut.

Es heisst ja nicht das man ein Auto dann zwangsläufig nach 250.000km oder 15 Jahren verschrotten muss. Wenn es noch gut läuft kann man es ruhig noch länger fahren. Aber einen Anspruch drauf würde ich nicht sehen. Sondern das ist dann Glückssache.

Vorallem ist ja irgendwann auch das Fahrwerk durch , Rostprobleme werden immer grösser, und der Innenraum ist mit der Zeit selbst bei ziemlich guter Pflege mit der Zeit mehr oder weniger abgeranzt. Nichts ist für die Ewigkeit.
 
Der 300D W124 eines guten Freundes, den er von seinem Opa geerbt hat, hat jetzt 580tkm runter. Sieht immer noch ziemlich gut aus dafür das er demnächst 40 Jahre alt wird (BJ 85). Solche Autos werden heutzutage leider nicht mehr gebaut
 
Ist zwar schön wenn ein Auto so alt wird, aber ich glaub nicht das es viele Leute gibt die so einen Oldtimer heute noch regelmässig fahren möchten. Wenn dann höchstens eher sammeln und gelegentlich eine Ausfahrt machen.

Ein Golf VI, Astra J, etc. ist da dann doch für den Alltag viel, viel sportlicher, moderner, komfortabler, etc. weil ohne Klimaautomatik, DSG oder halbwegs schnell schaltene 5-8 Gang Wandlerautomatik, automatisches Abblendlicht und automatisch abblendenden Innenspiegel will doch heute niemand mehr im Alltag fahren.

Wobei ich sagen muss das mir das alte Mercedes Design eh nicht gefällt.

Wenn dann würde mir bei den Oldtimern ab 30 Jahren eher Mazda MX-3 V6, MX-6 V6, RX-7 der 3. Generation FD und Opel Calibra gefallen. Oder bei den richtig alten Fahrzeugen das Amphicar, Llloyd Arabella, Wartburg 313, Karmann Ghia Typ 14 und 34, etc. gefallen. Aber im Alltag möchte ich sie auch nicht fahren. Sondern wenn dann eher sammeln und gelegentliche Ausfahrten machen.
 
Klimaautomatik hab ich, das einzige was mir wirklich fehlt ist n Tempomat. Rest ist nice to have aber hab ich mich überraschend gut wieder umgewöhnt 🤷🏻‍♂️
 
Ohne Tempomat kaufe ich kein Auto mehr. Jetzt habe ich sogar Distronic und möchte die nicht mehr missen.

Die Leute fahren teilweise so ungleichmäßig auf der Autobahn, meistens pendelt die Geschwindigkeit zwischen 120 und 130km/h.

Außerdem habe ich mich jetzt ab die automatisch abblendenden Spiegel gewöhnt. Will ich auch nicht mehr missen.

Was ich eher nicht brauche und auch jetzt abgeschaltet habe, ist der automatische Spurwechselassistent. Der ist so lahm, das er eher die anderen Verkehrsteilnehmer behindert.
 
Tempomat hab ich nie benutzt, das ist garnicht meins. Wenn die Strecke frei ist, dann fahr ich schon lieber was möglich ist.
 
Das mache ich auch ab und zu, aber oft ist einfach zu viel Verkehr und da ist die Distronic ein Traum 😍

Du stellst deine gewünschte Höchstgeschwindigkeit ein und der Rest machts Auto, du lenkst nur noch (wenn der Lenkassistent abgeschaltet ist).
 
Ich weiß, mein S204 hatte die nicht (war Sonderausstattung) Bin quasi immer mit abgeblendeten Innenspiegel gefahren, bei den ganzen einäugigen Blinden. Den Seitenspiegel (Fahrerseite) habe ich dann oft elektronisch nach unten gefahren, wenn es zu extrem wurde.
 
Der Sparkurs der Hersteller führt inzwischen dazu (bei BMW ist es definitiv so), dass bei aut. abblendenden Spiegeln der Spiegel auf der Beifahrerseite kein Abblendfunktion mehr hat. Will man den haben, muss man quasi den Spiegel der Rechtslenkerversion selber kaufen und einbauen. Geld ist wichtiger als Sicherheit.
 
Ist bei Mercedes auch so, hab auch nur Fahrerseite und Innenspiegel. Hatte aber nie das Problem vom rechten Spiegel geblendet zu werden. Auch nicht beim alten Auto.
Beitrag automatisch zusammengeführt:

@Goldwasser
Ja die habe ich auch, ist ja heute Standard.
Der Totwinkelwarner geht sogar ganze 40m nach hinten, warnt also sehr früh.
 
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