Um nochmal kurz auf das Anwaltsthema beim Auffahrunfall zurück zu kommen (und danke für die Tipps und Meinungen natürlich):
Es geht absolut nicht darum Kapital aus dem Unfall zu schlagen. Ich möchte nur erreichen, dass der Zustand des Fahrzeugs so gut wie es irgendwie möglich ist wiederhergestellt wird.
Man muss finde ich auch bedenken, dass Versicherungen Wirtschaftsunternehmen sind, die Geld verdienen müssen. Wie wird das im Automobilbereich erreicht? Natürlich in dem so wenig wie es geht ausgezahlt/reguliert wird. Als Privatperson ohne entsprechenden Hintergrund hat man gegen professionelle Schadensregulierer wohl nie einen Vorteil.
Wenn 100 % unverschuldet jemand ins Auto fährt, dann lasse ich, bzw. auf meinen Rat hin das Familienmitglied, den ganzen "Papierkram" gerne eine dritte Person (=Anwalt) erledigen.
Der Schaden ist schon so unglücklich genug, als das da nun noch extra Lebenszeit aufgewendet werden muss, damit man am Ende nicht noch drauflegt, nur weil man es auf die nette Art regeln wollte.
Wenn es nun ein dicker Kratzer gewesen wäre, dann stimme ich definitiv zu, das kann man sicherlich ohne Anwalt regeln. Ich schätze aber mal, dass der Schaden hier irgendwo im mittleren vierstelligen Bereich ist. Da fühlt es sich jedenfalls besser an, wenn noch jemand mit wirklich Ahnung mit im Boot ist.
Ich gebe gern mal ein Update, sobald es etwas zu berichten gibt.