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[Sammelthread] Automobile

BadSanta

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Nö, warum sollte ich? Mustang ungefähr maximal weit weg von meinem Geschmack. Der Mach-E hätte zumindest schonmal das richtige Antriebskonzept. Die Karosserie ist auch nicht so meins.
 
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[W2k]Shadow

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...
Tesla ist halt hinsichtlich Effizienz und Ladeinfrastruktur konkurrenzlos.
...
Bei der Ladeinfrastruktur hast du recht, bei der Effizienz nein, nicht mehr. MVB EQS ist mindestens ähnlich effizient, Hyundai Ioniq (nicht der 5) ist ebenfalls sehr effizient, udn da gibt es auch Tests von anderen, die das können; einfahc mal Carmaniac ansehen ;)
 

BadSanta

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Puh, Carmaniac ... äh, nein. Da platzt mir der Kopf vom Gejammer über die Hater. Inhaltlich natürlich richtig. EQS wäre halt nicht meine Preisklasse und der Ioniq hat einen sehr kleinen Akku und dann bringt mit die Effizienz auf die Distanz auch wieder nichts.
 

VL125

unverhältnismäßig absurd
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Es ist doch weiterhin uncool einen Stromer nur über 230v zu laden oder gab es da jetzt schon Fortschritte?
 

joshude

Der mit dem Playmobilhaarschnitt
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Wer ist denn aktuell Marktführer beim teilautonomen fahren? Klar, wie die FSD-Beta in USA, so wirds hier so schnell eh nicht laufen... Aber wenn ich mir vorstelle auf der Autobahn den Autopiloten einzuschalten und dann einfach auf einem extrem entspannten Level durch die Republik zu fahren... das klingt schon verlockend. Nach der Tour mitm MX5 durch Deutschland war mir wieder schnell klar: Gar kein Bock mehr drauf
So nen Tesla lässt da halt schon irgendwie die Nerd-Finger zucken :fresse:
 

BUG.

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@BadSanta das "Ding Dong" und "Dong Ding" stört mich jetzt weniger, es gibt ja auch noch den Joe Modus in dem die Warnsignale etwas gedämpft(er) sind. Aber liegt vielleicht auch an mir, ich bin eher ein defensiver Fahrer und überwiegend im Bereich der Richtgeschwindigkeit unterwegs. Ich schwimme im Verkehr mit und überhole nicht nur weil der vor mir vielleicht 2 kmh langsamer fährt als der Tempomat eingestellt ist. Ich warte dann meist bis die Gruppe auf ein noch langsameres Fahrzeug aufschließt und erledige dann den Überholvorgang und habe die nächsten Kilometer wieder "ruhe". :)

Gruß
BUG
 

[W2k]Shadow

Legende
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Puh, Carmaniac ... äh, nein. Da platzt mir der Kopf vom Gejammer über die Hater. Inhaltlich natürlich richtig. EQS wäre halt nicht meine Preisklasse und der Ioniq hat einen sehr kleinen Akku und dann bringt mit die Effizienz auf die Distanz auch wieder nichts.
Dann halt nicht Chris, ist ja auch egal. Es gibt aber gleich effiziente Fahrzeuge, und auch welche mit brauchbarem Akku. Auch der Kona ist nicht so ineffizeint, aber klar, die Form ist natürlich nicht optimal auf der Autobahn.
Trotzdem ist die Thematik nicht mehr so wie vor 3 Jahren.

@VL125 so ganz Siinig ist das nicht; die maximal 3,2kW sidn eben relativ wenig, gemessen am Akku und der Ladezeit.
Aber eien Wallbox zu hause, die bis zu 11 oder gar 22kW kann, ist durchaus die Standardlösung.
Im Notfall geht auch 230V, aber, das wäre bei mir z.B. mit etwa 80km Arbeitsweg und nem angenommen Verbrauch von 18kWh auch durchaus möglich. Nur kommt man mal von nem längeren Trib heim, udn hat eben nur 10h zur verfügung, könnte es eben knapp werden, den wagen wieder voll zu bekommen.
 

BadSanta

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Wer ist denn aktuell Marktführer beim teilautonomen fahren? Klar, wie die FSD-Beta in USA, so wirds hier so schnell eh nicht laufen... Aber wenn ich mir vorstelle auf der Autobahn den Autopiloten einzuschalten und dann einfach auf einem extrem entspannten Level durch die Republik zu fahren... das klingt schon verlockend. Nach der Tour mitm MX5 durch Deutschland war mir wieder schnell klar: Gar kein Bock mehr drauf
So nen Tesla lässt da halt schon irgendwie die Nerd-Finger zucken :fresse:
Level 3 bietet derzeit keiner für den Anwendungsfall. Spur halten, Abstandstempomat und Verkehrszeichenerkennung können mittlerweile viele. Macht unser Octavia IV auch recht zuverlässig. Und das kapazitive Lenkrad sehe ich da als sehr großen Vorteil. Wenn das Auto selber lenkt, muss ich keine Lenkimpulse geben sondern einfach nur berühren. Aber überwachen muss man dennoch permanent. Auch wenn er 95% der Zeit problemlos fährt, muss man auf die 5% vorbereitet sein.
Es ist doch weiterhin uncool einen Stromer nur über 230v zu laden oder gab es da jetzt schon Fortschritte?
Naja, das ist am Ende Dreisatz. Wenn du mit 230V maximal 3,5kW lädst (und dafür sollte an der Sicherung ja schon kein anderer Verbraucher hängen), dann brauchst du für eine Vollladung einen ganzen Tag bzw lädst ausgehend von vlt 20kWh/100km 7h für 100 nachgeladene Kilometer. Lädst du mit 11kW geht's 3 mal so schnell. Dem Auto ist das relativ egal, was du machst.

@BadSanta das "Ding Dong" und "Dong Ding" stört mich jetzt weniger, es gibt ja auch noch den Joe Modus in dem die Warnsignale etwas gedämpft(er) sind. Aber liegt vielleicht auch an mir, ich bin eher ein defensiver Fahrer und überwiegend im Bereich der Richtgeschwindigkeit unterwegs. Ich schwimme im Verkehr mit und überhole nicht nur weil der vor mir vielleicht 2 kmh langsamer fährt als der Tempomat eingestellt ist. Ich warte dann meist bis die Gruppe auf ein noch langsameres Fahrzeug aufschließt und erledige dann den Überholvorgang und habe die nächsten Kilometer wieder "ruhe". :)

Gruß
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Ich fahre seltenst mehr als Richtgeschwindigkeit, aber schon für Lkw und Pkw mit Anhänger muss man ständig überholen. Ich verstehe einfach nicht, warum Tesla das so macht. In Tesla-Foren wird einem ja dann erklärt, dass das so sein muss. Aber jeder andere Hersteller bekommt das ohne Dingdong gelöst. Und am besten ist der Lösungsvorschlag, einfach EAP/FSD zu kaufen, weil man mit automatischem Spurwechsel das Problem nicht hat. Für nur 7500€ ohne Dingdong.
Ansonsten gern einen Tesla, aber das sind so Punkte, die für mich ein NoGo wären. Mit Beachtung das Rechtsfahrgebots würde ich mal schätzen, dass ich auf 100km Autobahn mindestens 100 mal die Fahrspur hin&rück wechsle, eher noch öfter. 400 mal Dingdong - oder man benutzt das Feature gar nicht mehr. Ich hab's aber ständig an. Mein Octavia hat aber noch nicht eine Phantombremsung hingelegt, wenn er nicht gerade die 60 von der Abfahrt als Limit erkennt, was zugegebenermaßen ab und zu mal vorkommt - auf meiner "Stammstrecke" von 450km ein mal.
Anspruch und Wirklichkeit liegen da für mich doch sehr weit auseinander und kein etablierter Hersteller würde sich trauen, so ein Auto hinzustellen. Und das sage ich mit einem Auto mit VW-MIB.
 
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BUG.

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Hmm... in diesem Fall also wenn absehbar ist, dass ich die Spur gleich wieder wechseln muss, lass ich den Lenk-Assi einfach aus. Ich mach den an, wenn ich längere Zeit keinen Spurwechsel machen muss. Klar geht auch mal schief weil vielleicht an einer Ein- bzw. Ausfahrt / Rast-Station jemand gerade auf die Spur fährt aber in meinem Alltag kommt das wie gesagt ehr selten vor. Ich bin auch nicht täglich auf der AB unterwegs, mein Pendelweg führt über Land- sowie Bundes Straßen und zwischendrin noch eine Klein-Stadt.

Aber ich verstehe auch nicht wie man aktuell 7500€ für FSD ausgeben kann, selbst EAP ist mit 3800€ recht teuer. Wenn absehbar ist, dass FSD als Abo kommt (und funktioniert), könnte ich mir aber vorstellen noch auf EAP zu up-graden und das 99€ FDS Abo z.B. im Urlaub mal verwenden zu können. Aber aktuell bietet es halt keinen oder nur wenig Mehrwert, selbst beim Verkauf wird das nicht honoriert.

Gruß
BUG
 

B.XP

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Wer ist denn aktuell Marktführer beim teilautonomen fahren? Klar, wie die FSD-Beta in USA, so wirds hier so schnell eh nicht laufen... Aber wenn ich mir vorstelle auf der Autobahn den Autopiloten einzuschalten und dann einfach auf einem extrem entspannten Level durch die Republik zu fahren... das klingt schon verlockend.
Ich halt mich in der Pause mal kurz: Tesla hat kein „teilautonomes Fahren“, sondern nur ein Assistenzsystem. Das ist Level-2-Fahren nämlich. Per Definition. Musk hat vor ein paar Wochen bestätigt, dass FSD Level2 bleiben wird. Da kann Tesla auch kein Marktführer beim (Teil-) autonomen Fahren sein wenn sie so ein Produkt schlicht nicht haben. Ganz weit vorne ist jedenfalls Waymo, die können zumindest Level 4.

Ja die Vorstellung war auch verlockend und die ersten langen Fahrten waren ja auch entspannt. Das Problem ist nur, dass an der Software seit Anfang 2020 nicht mehr entwickelt wird und die Autos ohnehin zu kurzsichtige Sensoren haben um auf der Autobahn (auch bei Allgemeinem Tempo 130) ein ausreichendes Sichtfeld zu haben. Rein praktisch bedeutet das, dass die Spurwechselvorschläge zu 95% für die Tonne sind. Im aktuellen Zustand bist du zusätzlich zum Fahrer des Fahrzeugs auch noch Kindergärtnerin für den Autopiloten.
Level 2-ADAS können sowohl der Ioniq 5 als auch die VW-Riege aus ID4 und Enyaq (die haben wir probegefahren) allesamt besser und unauffälliger.

Ich habe heute Vormittag mal wegen einem Kommentar im Teslaforum nachgesehen: Aktuell gibt es auf den regulären Seiten incl. Bestellung keine Information darüber, was bei Tesla denn so alles „Beta“ ist.
 

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Technisch gesehen finde ich den Ioniq 5 super interessant (800V Bordnetz, 220kW Laden, 500km Reichweite). Auch optisch echt mal etwas Anderes - im positiven Sinn.
Das sehe ich nicht mal anders, aber, der ist weniger effizient ;)
Absolut gesehen, auf die Thematik gerechnet, dass er so schnell wieder nachladen kann, ist das natürlich dann wieder fast egal ;)
 

DonChulio

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Thema Tesla
Ist ja der Wahnsinn was für ein Sauladen das ist, kann man sich gtar nicht Vorstellen, da Tesla ja zur Absoluten Influencer Birkenstock Technik-Youtuber Lieblingsmarke in Punkto Fortbewegung Lieblingsmarke geworden ist. Dass die Fahrzeuge bei Auslieferung oft Macken, Montage und Produktionsfehler haben sagen die ganzen Youtuber ja noch, aber dass der Service so unter aller Sau ist, die Software Fehlerhaft und so einfache dinge wie Regensensor fehlen, das sagen die nicht.
Vor ca. 2 Jahren hab ich auch mal über Tesla nachgedacht, aber da mir nur das Model S gefällt und mit den Erfahrungen die hier Geschildert werden, never...never. Andere Hersteller bauen mittlerweile auch coole E-Autos und für mich ist das eh frühestens in 3 Jahren Interessant...

Dir aber trotzdem viel Erfolg beim Verkauf von der Schrottkarre, glaub die wirst du ganz gut los, da es mehr als genug verblendete Fanboys da draußen gibt.
 

BUG.

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@DonChulio ..bitte nicht mit zweierlei Maß messen. Die etablierten haben auch ihre Leichen im Keller (Dieselgate etc..). Auch bei VAG läuft nicht alles rund und auch hier gibt es Kunden die einfach im Stich gelassen werden (Steuerketten Thema, Software Fehler, etc..). Aber ganz wichtig, Tesla muss wenn die weiter erfolgreich bleiben wollen den Start-Up Charakter so langsam ablegen.

Es gibt auch viele Sachen die bei Tesla sehr gut funktionieren und aus der jeweiligen persönlichen Sicht können die Fehler auch unterschiedlich gewichtet werden. Mich stört das "Gebimmel" vom AP nicht, andere scheinbar schon. Ich finde z.B. das Fahrwerk als sehr unausgewogen. Es federt viel zu straff und ist irgendwie sehr hölzern. Die Straßenlage ist imho okay, aber es ist im Alltag einfach etwas unkomfortabel. Das ist für mich z.B. das größte Manko am Auto. Ob der Regen-Sensor je nach Tageslaune jetzt Panik schiebt oder verspätet einsetzt... pfff, kann ich mich mit arrangieren Knopf drücken fertig --> wünschenswert wäre das man die Sensibilität einstellen könnte wie in jedem anderen Auto. Schlechte bzw. unebene Straßen habe ich täglich, Regen eher selten. Ich denke/vermute mal eine adaptive Dämpfer Regelung könnte das schon etwas entschärfen, vielleicht wirds ja im Modelljahr 2022 was.

Letztendlich zählt die Summe der Eigenschaften und wie man diese persönlich gewichtet und das Ergebnis kann von Kunde zu Kunde durchaus unterschiedlich ausfallen.

Gruß
BUG
 
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Goldwasser

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Beim Mustang denke ich an midlife crisis und zu arm für Porsche
Naja wenn man sich anschaut, was ein Porsche mit 450Ps kostet (und dann erstmal 0 Ausstattung hat) , dann ist das iwie verständlich :d
Ansonsten halt ein Sportcoupe und Porsche sind halt kleine Sportwagen. (wenn man mal von dem neumodischen Zeug wie Cayenne und Panamera absieht)
In den Usa wäre halt der Mustang das "männliche" Vw Golf Pendant und der süße 911er der Wagen für die Frau^^
 

XdevilX

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MSP
Porsche geht leider einfach den falschen Weg was den eigenen Anspruch angeht. Zu Teuer, Zu wenig Eigenständigkeit.
 

B.XP

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Die Mitarbeiter sind sicherlich auch von der Situation genervt, die können ja auch nix machen als den Kunden vertrösten. Das ist halt alles "Software" und da muss das AI Team ran, aber deren Prioritäten liegen aktuell wo anders also muss man aktuell als Kunde zurückstecken. Wem das nicht passt und wer viel Wert auf diese (überwiegend) Komfortmerkmale legt, der sollte sich von Tesla aktuell noch fern- halten.
Ja das ist definitiv richtig. Und es sind sicherlich nicht alle Service-Center gleich. Viel Auswahl hat man da aber halt auch nicht. Bei VW-Konzernhändlern weiß ich durch vergangene Erfahrungen wo ich als Kunde eine gewisse grundsätzliche Wertschätzung erfahre und wer mir klar macht, dass er schon genügend Kunden hat. Der Unterschied ist aber: Bei VW (jetzt nur als Beispiel) kann ich mich an die Zentrale richten, wenn der Händler Mist baut. Das gleiche mit so ziemlich jedem anderen Konzern. Bei Tesla sind die Service-Center-Mitarbeiter genauso Tesla-Mitarbeiter in der gleichen Struktur. Der Laden wird so tayloristisch von Oben nach Unten durchregiert, dass die ganzen "die eine Hand weiß nicht was die andere tut" halt schmerzlich auffällt - willkommen in den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts.

Das traurige ist: Es müsste nicht so sein und es war auch schon mal anders. Wenn mir der Tesla-Mitarbeiter, bei dem ich die Papiere abgeholt habe erzählt dass er selbstverständlich 18 Stunden am Tag "für die Mission" arbeitet, ohne Ironie, dann macht das halt irgendwann mal was mit einem.

Wenn du 2019 für FSD bezahlt hast (wir haben inzwischen 2021 bald 2022) und keine der beworbenen Funktionen auch nur annähernd wie angekündigt bei uns verfügbar sind sowie das was aktuell verfügbar und nutzbar ist immer noch mit "Beta" betitelt wird.
Naja, ich dachte ja ich wüsste ja worauf ich mich einlasse. Ich war ja lange Zeit davor Tesla-Befürworter (Fan jetzt eher nicht aufgrund der Über-Versprechungen) - nur die Qualität in der Tesla sich gerade herumwindet ist halt eine völlig neue. 2019 hieß es FSD bis Ende des Jahres, stattdessen kam die Ankündigung eines Rewrites. Dann kam die Ankündigung von "4D-Labelling". Dann kam die "FSD-Beta", von der sich später herausstellte dass die Leute nicht irgendwelche Kunden waren, sondern handverlesene Influencer mit einer speziellen Schulung. Dann kam die Radar-Entfernung. Jetzt braucht es auf einmal einen Dojo-Supercomputer, der erst nächstes Jahr fertiggestellt werden soll, dann haben nicht nur die USA Priorität, das was ausgeliefert wird ist dann "Navigate on City Streets" - an den Problemen in den aktuellen Betriebsbereichen ändert sich also in Europa in den nächsten zwei Jahren nichts mehr. Wie lange will man denn noch den Kram ungefixt lassen, den man seit 2019 ausliefert?

Der Witz war ja, dass wir eine Enyaq-Probefahrt ausgemacht haben und vom Software-Verriss der Tesla-Tuber auf das schlimmste vorbereitet waren. Und dann funktioniert der Kram halt irgendwie einfach. Ja, der wird definitiv nie "autonom" fahren, aber da würde unser Tesla eher Rost ansetzen bevor er das kann. Das war tatsächlich ein etwas schockierendes Erlebnis.

Das ist halt das Hauptproblem. Das sind für mich die neuen Apple Jünger :d
Öhm ... ich hab mir in meinen jüngeren Jahren ja leidenschaftlich mit Apple-Fanboys verbale Gefechte geliefert. Mittlerweile ist Apple dermaßen Mainstream, dass dieses pseudoelitäre Denken aus der Marke fast verschwunden ist.

Tesla ist halt hinsichtlich Effizienz und Ladeinfrastruktur konkurrenzlos.
Öhm. Effizienz haben sie in erster Linie durch die Limousinen-Form. Wenn man das Model Y mit dem Ioniq 5 oder den MEB-SUVs vergleicht ist da kaum ein Unterschied. Mein Model 3 war noch ein Exemplar ohne Wärmepumpe. Sobald es unter 20°C Außentemperatur geht, geht der Verbrauch jenseits der 20kWh/100km. Da fährst du dann schneller weil die kürzere Reisezeit sich positiv auf die Reichweite auswirkt.

Es ist doch weiterhin uncool einen Stromer nur über 230v zu laden oder gab es da jetzt schon Fortschritte?
Uncool ist das nicht. Es ist eine Option unter vielen. Wenn dir das reicht um deinen täglichen Bedarf zu decken, brauchst du halt keine Wallbox, da reicht ein entsprechender Stecker mit einer ausreichend dimensionierten Zuleitung. Hatten wir jetzt auch ein dreiviertel Jahr für zwei Autos.

Ich verstehe einfach nicht, warum Tesla das so macht. In Tesla-Foren wird einem ja dann erklärt, dass das so sein muss. Aber jeder andere Hersteller bekommt das ohne Dingdong gelöst. Und am besten ist der Lösungsvorschlag, einfach EAP/FSD zu kaufen, weil man mit automatischem Spurwechsel das Problem nicht hat. Für nur 7500€ ohne Dingdong.
Kauf dir EAP! Das einzige Problem an der Geschichte ist, dass der automatische Spurwechsel gefühlt ewig dauert. Wir sprechen hier von 15-20s von Blinker-Setzen bis die andere Spur erreicht wird. Und das funktioniert dann auch nur bei niedriger Verkehrsdichte ausreichend angenehm. Sonst wird entweder abgebrochen, nicht gestartet (man verwirrt diejenigen die einen reinlassen) etc.
Besser ist es den Lenkassistenten einfach zu übersteuern, dann bleibt der Tempomat an; dann gibt man mit dem Fahrpedal noch etwas Schub dazu und wenn man wieder in der eigenen Spur ist, tippt man den rechten Hebel wieder doppelt an. EAP kann man sich ernsthaft sparen.

Manche verweisen hier auf die LKAS-Einschränkungen im UNECE-Raum. Tesla unterschreitet aber die Grenzen des Möglichen. Die LKAS-Einschränkungen sind auch nicht vom Himmel gefallen, sondern richten sich nach den Studien zur Kontrollierbarkeit durch die Fahrer im Falle von Fehlfunktionen.

Technisch gesehen finde ich den Ioniq 5 super interessant (800V Bordnetz, 220kW Laden, 500km Reichweite). Auch optisch echt mal etwas Anderes - im positiven Sinn.
Absolut. Ich finde das Teil absolut genial. Hat leider kein Matrix-Licht, deswegen haben wir den nicht als Tesla-Ersatz geleast. Meine Frau besteht auf Matrix-Licht, nachdem das im i3s wirklich geil ist (obwohl verhältnismäßig einfach) und im Tesla nicht vorhanden war.

Dir aber trotzdem viel Erfolg beim Verkauf von der Schrottkarre, glaub die wirst du ganz gut los, da es mehr als genug verblendete Fanboys da draußen gibt.
"Schrottkarre" wäre übertrieben. Ich finde das Model 3 immer noch geil - Aber der Tesla-Konzern geht mir tierisch auf die Nerven. Da ist schlicht das Vertrauen weg. Was wenn ich mal wirklich ein ernsthaftes Problem habe? Bei einigen wurde schon darauf hingewiesen man müsse das Auto länger da behalten, hätte aber keine Loaner mehr, aber die Bahnstation wäre ja in der Nähe. Für mich wären das ~2:30h Fahrzeit. Ich erinnere mich bei sowas an das Gerät wegen dem ich hier im Luxx gelandet bin: Von dem Notebook war ich auch begeistert, bis die Fehlfunktionen zunahmen und eines Tages der Bildschirm schwarz war. Und am Ende beim Versuch dafür Service zu bekommen bei letzterem verloren ging. Seit dem lege ich auf ein gewisses Mindestmaß an Support Wert.

..bitte nicht mit zweierlei Maß messen. Die etablierten haben auch ihre Leichen im Keller (Dieselgate etc..). Auch bei VAG läuft nicht alles rund und auch hier gibt es Kunden die einfach im Stich gelassen werden (Steuerketten Thema, Software Fehler, etc..). Aber ganz wichtig, Tesla muss wenn die weiter erfolgreich bleiben wollen den Start-Up Charakter so langsam ablegen.
Ich bin wahrscheinlich etwas zu nahe am VW-Konzern, aber das Steuerketten-Drama hab ich damals mitbekommen und da wurde einiges heißer gekocht als gegessen. Die Ursache der Steuerkettengeschichte war relativ schnell gefunden (Sparmaßnahme beim Zulieferer der Kette), und entsprechend kulant reagiert. Aber zu dem Zeitpunkt war das Image schon da. Montagsautos gibt es auch bei jedem Hersteller. Die Frage ist, wie man damit umgeht. Die Servicekultur ist ja nicht nur Herstellerabhängig, da arbeiten ja Menschen, die diese Servicekultur leben. Wenn ich eine Servicetruppe von Opel zu BMW umziehe dann werden die erstmal weiter ihren Spirit leben, solange niemand was sagt.
 

meph!sto

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Morgen einen Termin zur Probefahrt des Kia Proceed GT :love:
Was soll ich sagen :love:

Bin ja in der glücklichen Lage dass ich nicht auf jeden Euro achten muss und meinen jetzigen zum absoluten Bestpreis verkaufen muss, daher bin ich mir zu 95% sicher dass ich den GT bestellen werde.
Mal schauen was ich morgen sage :fresse:

Zu den Kosten: Volle Hütte in Schwarz, kostet mich die Kutsche ~ 26.7k€ als Neuwagen (mein abgeranzter i30 mit 140Tkm ist da bereits mit 3200€ angerechnet)
 

mighty c

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Kann ich nicht ganz nachvollziehen. Der Ioniq 5 (max Konfiguration) soll 16,7kWh/100km verbrauchen, was bei den Fahrleistungen vollkommen in Ordnung wäre. Meinen Kona Electric fahre ich nach 5000 km sogar unter dem angegebenen Normverbrauch von 14,3kWh. Oder worauf beziehst du dich?
 

[W2k]Shadow

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Ich hab mir eher die Tests angesehen, und da kommt der Ioniq 5 doch etwas schlechter weg als Ioniq und Kona; was nicht gravierend schlimm ist, aber eben doch etwas über den eben sehr sparsamen anderen Hyundai E ;)
 

P4LL3R

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Der Ioniq 5 will mir innen irgendwie nicht gefallen. Da gefällt mir der Kia EV6, der auf der selben Plattform basiert, deutlich besser. Der Ioniq 5 ist mir zu "offen".
 
  • Danke
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B.XP

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So sind die Geschmäcker unterschiedlich. Der Kia wäre uns zu zugebaut, ähnlich beim Enyaq. Deswegen gehts bei uns jetzt in Richtung ID.4 … hätte ich vor einem Monat jetzt auch nicht unbedingt gedacht.
 

Equilibrium

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So sind die Geschmäcker unterschiedlich. Der Kia wäre uns zu zugebaut, ähnlich beim Enyaq. Deswegen gehts bei uns jetzt in Richtung ID.4 … hätte ich vor einem Monat jetzt auch nicht unbedingt gedacht.
Dann freunde Dich schonmal mit einer mittleren Software-Katastrophe an.
 

B.XP

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Dann freunde Dich schonmal mit einer mittleren Software-Katastrophe an.
Wie beschrieben: Auf die Software-Katastrophe war ich beim Probefahren (insgesamt 7h über beide Fahrzeuge) eingestellt und am Ende hat alles deutlich besser funktioniert als erwartet. Vor allem besser als bei Tesla, das reicht schon :)
 

[W2k]Shadow

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Uff, wenn Tesla da noch schlechter ist, frag ich mich, wieso das überhaupt wer kauft :-D
 
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