[Sammelthread] Automobile

Naja ganz so schlimm ist es nicht. Es wird in den nächsten 20 Jahren immer noch Verbrenner geben und diese werden bezahlbar sein.
Nur sollten dann die Alternativen Antriebe bezahlbarer und praktikabler werden. Ähnlich war die Diskussion übrigens beim ersten iPhone. Es gab viele, wirklich sehr sehr viele die sagten dass dieses ominöse "Smartphone" sich nie durchsetzt weil zu unpraktisch, zu schwacher Akku, zu groß, zu viel Spionage möglich usw... Selbst das führende Unternehmen für Mobiltelefone (Nokia) hat sich öffentlich davon distanziert...

Schon seit den 90er Jahren wird propagiert dass die fossilen Stoffe teuer und rar werden. Im Vergleich zur Inflation ist der Preis aber relativ stabil geblieben. Und so wird es auch bleiben. Nicht in Panik verfallen... Die Spritpreise hatten ihr hoch ja 2012, WEIT VOR der Umweltdiskussion. Da sind wir momentan ca 30 Cent pro Liter entfernt...
 
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Diesel, Benzin und andere Energieträger sind Abfallstoffe von genau was? Ölheizungen sind am auslaufen. Kein normaler Mensch baut heutzutage noch ein Haus mit Ölheizung.
Was genau ist dein Problem mit Tesla? Ich arbeite in diesem Bereich, habe täglichen Kontakt und berichte aus erster Hand.
Auch bin ich schon ausgiebig Model 3 gefahren. Das ist einfach das beste, das ich bis jetzt in Sachen autonomes Fahren gesehen habe.
Und ich habe nicht gesagt dass Tesla der einzige Hersteller ist. Ich habe ein Beispiel genannt wie es funktionieren sollte und es auch tut. In Bezug auf diese absolut unseriöse und unvollständige Studie.

Ich habe kein Problem mit Tesla, ich finde es nur verwerflich, diesen Hersteller als Heilsbringer zu sehen und als Pionier zu sehen und als fortschrittlichster Hersteller zu betrachten... Von der Arbeitnehmer fangen wir nicht erst an, da steht das Unternehmen direkt neben Amazon ( ich heule nicht, ich kaufe bei Amazon viel, ich stelle eben nur Doppelmoral fest)

Darum geht es mir doch gar nicht. Ich habe selbst eine Ölheizung. Die ist 2001 mit dem Haus gekommen und funktioniert auch tadellos. Auch fahre ich selbst einen astra k (1.6 Benziner mit 200ps. Je nach Fahrweise zwischen 8l bis 11l auf 100km). Der kostet mich netto 180€ im Monat mit Tankkarte etc. Ich würde mir selbst keinen Tesla kaufen (wozu denn auch).
Ich versuche hier keinen zu bekehren oder zu überzeugen.
Ich nenne nur Fakten und die Firma Tesla ist in vielen Bereichen einfach sehr fortschrittlich.

Deine Beiträge wirken anders, darum meine Reaktion.




freundliche Grüße :)
 
Der Technikvergleich geht doch total am Thema vorbei. Ob ich jetzt einen AMD oder Intel CPU besitze macht bei gleicher Leistung keinen Unterschied.

Zwischen Verbrenner und Elektroantrieb gibts da wesentlich größere Unterschiede. Warum man Tesla hier so in den Himmel lobt verstehe ich aber auch nicht, das Prinzip ist über 100 Jahre alt, älter als der Verbrenner und krankt heute wie damals an den gleichen Nachteilen, Reichweite und Aufladezeit. Mir absolut unverständlich warum man hier die Neuerfindung des Rades anpreisen muss obwohl die Jungs im Prinzip nur ein uraltes Konzept in eine moderne Karosserie gesteckt haben. Und die damaligen Nachteile gleich mit übernommen haben.

Und was ist mit den Nachteilen des Verbrenners? Motorschaden, Getriebeschaden... Sowas gibt es beim e Auto nicht. Tesla hat zb noch keinen Motor austauschen müssen. Und selbst wenn, dieser kostet nur einen Bruchteil des Verbrenners. Also nicht immer nur einseitig betrachten.
Und e tron, Model 3 und die ganzen anderen aktuellen lädst du an den 130kw Ladestationen nicht wirklich lange.
 
Zum Vergleich iPhone:
Ich bin mir sogar sicher, dass sich das Elektroauto durchsetzen wird und bin auch dafür.
Was mich an der ganzen Aktion nervt, dass man versucht die Leute dahin zu treiben, obwohl die Technik Elektroantrieb eben noch nicht für jeden alltagstauglich ist.
Wenn die Akkus besser und die Infrastruktur da ist und die Preise vernünftig sind, hab ich ja gar nichts gegen Elektroautos.
Aber zum jetzigen Zeitpunkt ist es doch null massentauglich.

Ich habe noch keinen Brot und Butter Elektrowagen von unseren deutschen Herstellern gesehen, der preislich und in Punkto Reichweite an einen schnöden Polo mit Dieselmotor rankommt, nur mal als Beispiel.
In irgendein 70t€ Auto einen Elektroantrieb zu packen, ja super, ganz tolle Leistung.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ganz einfach: Es wird der Weg eingeschlagen, den Leuten diese alternative Antriebsart aufzuzwingen.
Es ist eben nicht wie Intel vs. AMD, da hat man die Wahl und jeder kann machen was er will.
Es wird hier aber versucht per Gesetz und voraussichtlich massiven Steuererhöhungen alle Leute zu zwingen Elektrowagen zu fahren und zu kaufen.
Diese sind noch viel zu teuer und noch dazu noch nicht ausgereift genug und noch dazu durch unseren Strom nicht mal umweltfreundlich und noch dazu total unpraktikabel für alle die täglich weiter als 100km fahren oder nicht in der Stadt wohnen.
Von den Aufladestationen brauchen wir gar nicht erst anfangen. Leute in Großstädten, die keinen festen Parkplatz haben und in einer Mietwohnung wohnen, könnten nicht mal laden, wenn sie es unbedingt wollten.

Es wird die Zeit kommen, da hat man nicht mehr die Wahl.
Also sag schon mal allen Intel-Besitzern sie müssten bald AMD kaufen und allen Apple-Besitzern sie müssten bald Android Geräte kaufen etc. etc. etc.

GEnau das ist der Punkt, AUFGEZWUNGEN.
Von den eklatanten negatven Auswirkungen auf unsere wirtschaft und Arbeitsplätze noch garnicht zu reden..
Die Öko Hipster in der Großstadt mit Job in der Werbeagentur interessiert das natürlich wenig..
 
@Spliffstar
Tesla tauscht regelmäßig die e Motoren!

Verbreite doch kein Blödsinn!
Nur hat sich Tesla dabei Gedanken gemacht und es ist sehr einfach!
 
Und was ist mit den Nachteilen des Verbrenners? Motorschaden, Getriebeschaden... Sowas gibt es beim e Auto nicht. Tesla hat zb noch keinen Motor austauschen müssen. Und selbst wenn, dieser kostet nur einen Bruchteil des Verbrenners. Also nicht immer nur einseitig betrachten.
Und e tron, Model 3 und die ganzen anderen aktuellen lädst du an den 130kw Ladestationen nicht wirklich lange.

Und was machen die Menschen die Getriebe und Motoren bauen und reparieren dann ? Kellnern ?
Auch hat DE hier Technikvorsprung, gibts nurnoch E-Autos ist der weg..

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Danke, schau ich mir zuhause an.
Hatte schonma einen Flowmaster am Mustang, war wirklich ein Genuss ;:)
 
Naja ganz so ist es nicht. Es gehen die Lager kaputt. Wobei das eher das Model s bis mj 2015 betrifft.
Einige Model 3 sind 2018 ausgefallen, aber auch das war nicht der Motor sondern die Lager (meist begleitet durch einen dumpfen Schlag). Dieses Problem hat Tesla aber in den Griff bekommen und gibt ja 8 Jahre Garantie (ohne km Begrenzung)
 
Wenn es so einfach wäre: Wir steigen um von Verbrennungsmotoren auf Elektroautos und alles wird gut. Doch weit gefehlt! Einer aktuellen Studie des Münchner Ifo-Instituts zufolge gelangt durch Elektroautos sogar noch mehr CO2 in die Atmosphäre. Von besonderer Umweltfreundlichkeit keine Spur. Vor diesem Hintergrund wird die Stigmatisierung des Diesels regelrecht zur Farce.
Es kann sich hierbei ja "nur" um die Batterieherstellung gehen, denn der Rest des Autos ist 0815. Und hier hat LG Chem mal eine Studie in Auftrag gegeben und kommt auf ca. 140kg CO² pro KW. Bezogen auf dem Tesla wäre ab ca. 100.000km der Ausgleich geschaffen. Die Gigafactory wird mit sehr hohem Ökostromanteil betrieben und effizienter. Man geht hier von ca. 70kg CO² pro KWh aus, die Amortisationszeit ist entsprechend signifikant geringer. Völlig unbetrachtet ist in diesen Studien oftmals auch, dass der Akku wesentlich länger hält als als Annahme gesetzt und es wird auch meist überhaupt nicht berücksichtigt, dass dem Akku ein zweites Leben als Hausspeicher oder wiederaufbereitet/recycled zur Verfügung steht.

Es ist ein weitverbreiteter Irrtum und zugleich politisch so propagiert, dass Elektroantrieb bei Autos grundsätzlich umweltfreundlich ist. So wird auch der Stromverbrauch von Plug-in-Hybriden schlichtweg nicht mitgerechnet, wenn es um Verbrauchsangaben geht. Die Folge sind völlig unrealistische Normverbräuche von unter 2 l/100 km, obwohl tatsächlich teilweise zweistellige Litermengen auf 100 Kilometer durch die Leitungen fließen.
würde ich unterschreiben, ich halte von Plug-In aber generell nichts. Man hat die Nachteile aus beiden Welten mit dabei, einen wartungsintensiven Verbrenner mit allen Nachteilen und ein Akku der keine weiten Strecken schafft, immer vollgeladen werden muss (mag ein Akku nicht) und entsprechend viele Ladezyklen mitmachen muss (mag ein Akku auch nicht)

Und um die von der EU vorgeschriebenen Flottenverbrauchsziele zu erreichen und Strafzahlungen zu vermeiden, werden die Hersteller regelrecht gezwungen, möglichst viele Elektroautos zu verkaufen, egal ob es sich um kleine, sparsame Stromer handelt oder um 2,5-Tonnen-Kolosse wie den Tesla Model X oder den Audi e-tron.
EU halt, ich spare mir hier jeden Kommentar.

Schlechtes Zeugnis für Elektroautos
Eine Studie des Münchner Ifo-Instituts belegt nun: Elektroautos sind nicht nur nicht umweltfreundlicher als Dieselautos, sondern belasteten das Klima im ungünstigsten Fall sogar um bis zu 28 Prozent mehr. Im günstigsten sind es immer noch 10 Prozent, die ein Stromer schlechter dasteht.


Das nun veröffentlichte Papier vergleicht die CO2-Emissionen bei Betrieb und Produktion eines Tesla Model 3 mit denen eines ähnlich großen Mercedes C 220d mit Dieselmotor und kommt zu dem Ergebnis, dass das konventionelle Auto unterm Strich deutlich weniger Klimagas ausstößt.

Ich halte das für ein Märchen. Wie gesagt, es kann hier nur um den Akku gehen, da die Karossen im wesentlichen den gleichen Alu/Stahlbedarf haben. Und die Teslas zeigen schon heute dass sie mehrere hunderttausend KM schaffen. Geht man von den 70kg CO² pro Kilowattstunde aus, dann kommt man auf ca. 7000kg CO² für den 100er-Tesla. Ein Diesel erzeugt ca. 150g CO² pro KM, dann wäre rein aus Akkusicht der Ausgleich bei ~50.000km geschafft wenn ich mich nicht verrechnet habe.. Hinzu kämen die CO² Belastungen für unseren Strom-Mix. Der CO² Ausstoß liegt im Schnitt bei 200-250g pro Kilowattstunde, je nachdem. Ein modernes E-Auto verbrauch ca. 17kwh/100km. Das macht ca. 4000g CO² auf 100km. Zum vergleich, der Diesel mit 5,5 Litern erzeugt 150g /km und damit 15.000g CO² pro 100km sofern ich richtig gerechnet habe.

Ich kann es drehen wie ich will, auf mich wirkt es so als ob hier ein paar Verbrennungs-Lobbyisten solange Studien in Auftrag gegeben haben bis es irgendwie passte.

Die Experten um den Ökonomen Hans-Werner Sinn kommen inklusive der Emissionen von Raffinerie und Transport auf einen Wert von 141 Gramm pro Kilometer. Der Elektro-Tesla hingegen stößt der Rechnung zufolge mit 156 bis 181 Gramm deutlich mehr CO2 pro Kilometer aus; berücksichtigt wurde neben den Emissionen bei der Herstellung des 75 kWh großen Akkus auch der CO2-Ausstoß bei der Gewinnung des Fahrstroms.
Ich habe oben sogar mit dem 100kwh Akku gerechnet. Außerdem bezweifle ich stark dass es bei 141g für Raffinerie und Transport getan ist. Ich erinnere daran, dass vor gar nicht allzulanger Zeit selbst Ölsand in Kanada abgebaut wurde um die Menge an Erdöl und damit das Ausgangsprodukt für die Raffination zu gewinnen. Ist doch lächerlich anzunehmen dass das mit 141g geschieht, der Abbau ist extrem energieaufwändig.


Das batteriebetriebene E-Auto werde in den nächsten Jahren schwerlich in der Lage sein, einen Beitrag zur Minderung der deutschen CO2-Emissionen zu leisten, heißt es in der Arbeit. Stattdessen sprechen sich die Experten für mit Erdgas oder Bio-Methan betriebene Fahrzeuge aus - entweder mit Verbrennungsmotoren oder als E-Autos mit Brennstoffzelle.
Bei gas Antrieb bin ich sofort dabei, es ist mir ohnehin ein Rätsel warum der Gasantrieb nicht längst flächendeckend eingeführt wurde, stattdessen quält man die Menschen mit rumpeligen 3-Zylinder Dieseln. Mit der Brennstoffzelle haben sich die Macher der Studie aber nun gänzlich ins Abseits geschossen. Ich glaube es gibt wohl keine ineffizientere Art und weise ein Auto zu betreiben. Erstmal teure Gewinnung von Wasserstoff aus fossilen Energieträgern (Umwandlungsverluste aus Windkraft ist gigantisch), dann muss das Zeug mit viel Energieaufwand in Schiffe gepumpt werden (wieder Energieverlust), dann muss es umgetankt werden in lokale Tanks (Verlust), anschließend in LKW (Verlust), vom LKW in die Speicher der Tankstellen (Verlust), von den Tankstellen zurück ins Auto. (Verlust). Hohe Kompression nur beim ersten der tankt, der nächste kann warten. Wasserstoff ist jetzt schon fast auf Benzinpreis Niveau, dabei ist es heute fast Abfallprodukt. Die Brennstoffzelle ist anfällig und kompliziert, das E-Auto ist das Gegenteil. Die Wartung vom E-Auto simpelst. Ersatzteile billig. Selbst wenn man heute alle E-Autos mit Öl-Kraftwerken aufladen würde wäre das vermutlich energetisch sauberer als millionenfach kleinst-Verbrenner im Land zu starten.

Ich bin nun wahrlich kein E-Auto Fanatiker, für mich sind die Dinger schlichtweg zu teuer, aber es ist schon mehr als offensichtlich das hier eine gezielte Schmutzkampagne gefahren werden soll. Eines ist klar, das E-Auto verlagert die Emissionen auf die Kraftwerke (die aber wesentlich besser überwacht werden und höhere Wirkungsgrade haben als Kleinst-Motoren) und das E-Auto wird auch in den nächsten 30 Jahren nicht emissionsfrei sein. Was es aber ist, es ist auch mit den Emissionen wesentlichen sauberer als der Verbrenner. Von der Kaltstartphase von Diesel / Benziner gar nicht zu reden in der der Kat nahezu wirkungslos ist.
 
Und was machen die Menschen die Getriebe und Motoren bauen und reparieren dann ? Kellnern ?
Auch hat DE hier Technikvorsprung, gibts nurnoch E-Autos ist der weg..
:)

Das selbe wie Stellmacher, Türmer, Schriftsetzer,.. Oder alle anderen Berufe die ausgestorben sind :d
 
Und was ist mit den Nachteilen des Verbrenners? Motorschaden, Getriebeschaden... Sowas gibt es beim e Auto nicht. Tesla hat zb noch keinen Motor austauschen müssen. Und selbst wenn, dieser kostet nur einen Bruchteil des Verbrenners. Also nicht immer nur einseitig betrachten.
Und e tron, Model 3 und die ganzen anderen aktuellen lädst du an den 130kw Ladestationen nicht wirklich lange.
Ich habe auch nie behauptet dass ein Verbrenner frei von irgendwelchen Nachteilen sind. Oder soll ich jetzt so argumentieren wie du und den Verbrenner aufs Podest stellen weil ich da keinen kaputten Akku haben kann? Gibt es ja beim Verbrenner nicht, die Starterbatterie mal außer acht gelassen. Und selbst wenn kostet diese nur einen Bruchteil von einer E-Auto Batterie.

Was die Ladegeschichte betrifft, ich schaffe aktuell inklusive bezahlen gute 1100km Reichweite in 5 Minuten zu tanken. Solange das nicht beim E-Auto genauso schnell wenn nicht schneller funktioniert ist es für mich ein Rückschritt, da lasse ich mir kein X für ein U vormachen.

Ja ich weiß man könnte auch nachts laden, leider habe ich in meiner Wohnung im 6. Obergeschoss keinen Platz fürs Auto und auch keine Stromleitung die mit 130kw laden könnte. Aber dann könnte ich auch meinen Herd und Boiler verkaufen, auf dem Feuer am Balkon wird es ja auch warm, dauert nur länger.
 
Und was machen die Menschen die Getriebe und Motoren bauen und reparieren dann ? Kellnern ?

Das ist mMn. auch überhaupt gar kein Argument. Die Autohersteller haben lange genug Zeit sich und ihre Mitarbeiter umzustrukturieren.
Die Leute führen andere Jobs aus, konzerninterne Umschulung, und Leute die in Rente gehen werden nicht wieder besetzt, fertig.
 
Und was machen die Menschen die Getriebe und Motoren bauen und reparieren dann ? Kellnern ?
Auch hat DE hier Technikvorsprung, gibts nurnoch E-Autos ist der weg..

Die bauen dann Getriebe für Elektromotoren und Range Extender. Oder Blockheizkraftwerke. Oder oder oder... ;)

Was die Ladegeschichte betrifft, ich schaffe aktuell inklusive bezahlen gute 1100km Reichweite in 5 Minuten zu tanken. Solange das nicht beim E-Auto genauso schnell wenn nicht schneller funktioniert ist es für mich ein Rückschritt, da lasse ich mir kein X für ein U vormachen.
Ich kann das Argument absolut nachvollziehen. Aber andererseits: Würde es dir wirklich so massiv wehtun, wenn du 30min für 500km warten musst? Wie oft käme denn das überhaupt vor? Fährst du täglich >500km, so das du massiv Zeit beim "tanken" verschwendest? ;)

Ja ich weiß man könnte auch nachts laden, leider habe ich in meiner Wohnung im 6. Obergeschoss keinen Platz fürs Auto und auch keine Stromleitung die mit 130kw laden könnte. Aber dann könnte ich auch meinen Herd und Boiler verkaufen, auf dem Feuer am Balkon wird es ja auch warm, dauert nur länger.

Das ist ein Problem das es zu lösen gilt. Entweder durch mehr Ladesäulen oder durch Hausbesitzer, die Lademöglichkeiten bereitstellen. In Großstädten bei Häusern ohne Tiefgarage sicher nicht einfach, in Vororten wo die Mieter feste Stellplätze am Haus oder ne Garage haben schon leichter.
 
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E-Motoren haben im Normalfall keine Getriebe

Wiek kann man nur so verbohrt sein den E-Rotz zu verteidigen. Mir ist generell alles zuwieder was mir aufgezwungen wird. Da müssen sich die sog Volskparteien nicht wundern wenn die Ränder mehr Stimmen bekommen..

Das selbe wie Stellmacher, Türmer, Schriftsetzer,.. Oder alle anderen Berufe die ausgestorben sind :d

Typische Nonsensanwort. Ich arbeite in der Automobilindustrie, die finanziert mir Haus und Auto und über 50 Tage Urlaub im Jahr. Dabei sind noch 50k Kollegen, würde dich mal gerne sehen wenn du denen das Face to Face so sagst..
 
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E-Motoren haben im Normalfall keine Getriebe



Typische Nonsensanwort. Ich arbeite in der Automobilindustrie, die finanziert mir Haus und Auto und über 50 Tage Urlaub im Jahr. Dabei sind noch 50k Kollegen, würde dich mal gerne sehen wenn du denen das Face to Face so sagst..

Und die werden alle durch das E-Auto arbeitslos? Die können keine Umschulung/Weiterbildung machen und im gleichen Unternehmen bleiben? Es gibt bereits "Studien", das zwar Berufe/Stellen wegfallen aber eben auch neue/andere entstehen. Oder wurden alle in den Berufen die nicht mehr relevant sind direkt arbeitslos? ;)
 
Man sollte auch endlich wieder mehr Kriege führen, damit die Waffenindustrie wieder mehr verdient und unsere Wirtschaft angekurbelt wird. Wer denkt an die Arbeitskräfte bei Rheinmetall, Heckler & Koch und co? :(
 
Die Amis machen es so, die Franzosen auch..
Nur wir müssen uns ja wieder die Hände in Unschuld waschen..

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Und die werden alle durch das E-Auto arbeitslos? Die können keine Umschulung/Weiterbildung machen und im gleichen Unternehmen bleiben? Es gibt bereits "Studien", das zwar Berufe/Stellen wegfallen aber eben auch neue/andere entstehen. Oder wurden alle in den Berufen die nicht mehr relevant sind direkt arbeitslos? ;)

Die qualifizierten ja, aber was macht der Michel am Band ?

Auch werden andere Jobs oft schlechter bezahlt und man hat zb deutlich weniger Urlaub.
 
Zuletzt bearbeitet:
Der Michel am Band baut dann halt 5-10 Teile weniger ein, fertig.
Da ist der Arbeitgeber in der Pflicht sich um seine Mitarbeiter zu kümmern.
 
[...] Die qualifizierten ja, aber was macht der Michel am Band ? [...]
man ist nie zu alt noch etwas zu lernen.
wer sich natuerlich vehement weigert irgend etwas neues anzufassen, der hat halt pech.

das ist aber nix neues und war schon immer so.
oder soll ich das getreide wieder mit der sense schneiden und von hand dreschen, weil die grossen boessen erntemaschinen jeweils 100 armen bauern den job wegnehmen?
wieder mit dem pferd reiten, damit der hufschmied weiterhin genug arbeit hat?

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Die Amis machen es so, die Franzosen auch..
Nur wir müssen uns ja wieder die Hände in Unschuld waschen.. [...]
das geld, was fuer die rustung ausgegeben wird, wo kommt das noch gleich her?

ah stimmt, vom staat.
die dabei vom staat geschaffenen arbeitsplaetze koennte man zwar auch in sinnvolleren branchen erzeugen, aber das waere ja irgendwie langeweilig.
 
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Das ist der Lauf der Dinge das Jobs wegfallen.
Schau dir nur mal den Einzelhandel an, hier wird es in den nächsten 10 Jahren auch massiv an Jobs kosten.
Alleine wegen den Lieferservice der großen Handelsketten. Sowie das abschaffen der Kassen durch Selbstbedienungskassen.
In Japan und USA gibt es schon Einkaufsmärkte wo keine Menschen mehr Arbeiten, die sind nur zum nachfüllen der Regale da.
 
Ich kann das Argument absolut nachvollziehen. Aber andererseits: Würde es dir wirklich so massiv wehtun, wenn du 30min für 500km warten musst? Wie oft käme denn das überhaupt vor? Fährst du täglich >500km, so das du massiv Zeit beim "tanken" verschwendest?
Umbringen würden mich die 2-3 Tankstopps im Monat bestimmt nicht. Wobei ich es mir auch lustig vorstelle wenn an einer handelsüblichen Tankstelle mit 4-8 Zapfsäulen dann jeder "mal eben" 30 Minuten warten muss. Und die 30 min auch nur wenn man gleich als nächstes dran ist. Oder soll ich mir dann den Wecker stellen um mitten in der Nacht zu tanken weil dann weniger Leute unterwegs sind? In Deutschland laufen die Leute schon Amok wenn an der Kasse eine neue Mitarbeiterin sitzt und es 5 Minuten länger dauert, dann sollen die sich 30 Minuten anstellen pro Fahrzeug? ;)

Wie gesagt, da könnte ich auch Herd und Boiler verkaufen weil ein Feuer am Balkon seinen Zweck auch erledigen wird, es bringt auch keinen um wenn er länger warten muss bis das Wasser warm wird.

Mir ist es halt absolut unverständlich warum ich die alte Verbrennertechnik mit ihren Nachteilen gegen eine noch ältere Technik mit ebenfalls gravierenden Nachteilen tauschen soll? Der Umeltschutzgedanke will bei mir einfach nicht aufkommen solange Kraftwerke mit Kohle betrieben werden, Schiffe mit Schweröl fahren und der finanzielle Aspekt ist bei den gesalzenen Preise für Autos die ja mit viel weniger Technik auskommen auch ein großes Thema.
 
reicht ja auch.

wenn es immer weniger zu tun gibt, muss fuer den gleichen wohlstand weniger gearbeitet werden. um so mehr zeit bleibt fuer freizeit und bildung.
das bringt die zivilisation vorran.

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Umbringen würden mich die 2-3 Tankstopps im Monat bestimmt nicht. Wobei ich es mir auch lustig vorstelle wenn an einer handelsüblichen Tankstelle mit 4-8 Zapfsäulen dann jeder "mal eben" 30 Minuten warten muss. Und die 30 min auch nur wenn man gleich als nächstes dran ist. Oder soll ich mir dann den Wecker stellen um mitten in der Nacht zu tanken weil dann weniger Leute unterwegs sind? [...]
sag mal, wartest du bei deinem smartphone auch immer bis es leer ist um dann schlecht gelaunt auf die lade-animation zu schauen und auf die scheiss akkutechnologie zu schimpfen?
kommt mir naemlich fast so vor.

zumindest ich haeng meins einfach immer ueber nacht an. egal obs noetig ist oder nicht, jeden morgen hab ich genug saft um mir keinerlei gedanken machen zu muessen.
ganz einfach, eigentlich.
 
Genau und wenn man dann nach Norwegen mit der Familie in den Urlaub fährt, muss man halt 4 Übernachtungen unterwegs einplanen, damit das Auto laden kann :lol:
 
Das Smartphone kann ich im Gegensatz zum Auto aber in der Hosentasche mit nach Hause nehmen. Und sollte es unterwegs mal knapp werden hab ich im Handschuhfach eine Powerbank.

edit: Kommt jetzt als Tipp man könnte sich ins E-Auto ja einen Stromerzeuger in den Kofferraum stellen? :fresse:
 
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In der Qualitätssicherung bestimmt nicht - was man da oft liest ist schon sagenhaft, da fragt man sich, ob es bei denen denn tatsächlich Qualitäter gibt.

Qualität gibbet doch eh nicht mehr!!1111
Bei meiner Muddi am Mini Cooper ist nach 60.000 Km die Kraftstoffpumpe am kaputtgehen. Im Internet gegoogelt: soll wohl Standardproblem sein. Neue bei BMW ohne Einbau 800€. Ist das ein Formel 1 Wagen oder eine 08/15 Schleuder? Naja für ca. 400€ im Ersatzteilhandel bestellt und jetzt selber einbauen... Früher hat sowas noch 300.000 Km gehalten und 50 DM gekostet. :d
 
Die Amis machen es so, die Franzosen auch..
Nur wir müssen uns ja wieder die Hände in Unschuld waschen..

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Die qualifizierten ja, aber was macht der Michel am Band ?

Auch werden andere Jobs oft schlechter bezahlt und man hat zb deutlich weniger Urlaub.

Oh nein, die werden schlechter bezahlt... Das trifft jede Branche in der sich etwas ändert. Und wie hier bereits gesagt wurde, sind die alle so unklug, dass die nix anderes machen können? Oder statt dem Motor den E-Motor zusammen bauen könnten?

Und zwecks Urlaub: tja, dann sollte man vielleicht auch mal zu schätzen wissen wie Hut man es doch vorher hatte... ;)
Ich empfinde E-Autos auch nicht als die Lösung, aber diese "denkt doch mal an die Arbeitsplätze" Argumente sind m.E. einfach unsinnig.
 
Zuletzt bearbeitet:
Genau und wenn man dann nach Norwegen mit der Familie in den Urlaub fährt, muss man halt 4 Übernachtungen unterwegs einplanen, damit das Auto laden kann :lol:

Wie oft machst du das?
Ich war letzte Woche in Flensburg (620km). Hab zwei Pausen gemacht. Bei der ersten getankt, was gefuttert, bisschen am Handy gespielt um zu entspannen. Waren 30 min. Wären zb schon fast 400km Reichweite bei Supercharger. Zweite nur kurz pinkeln und Beine vertreten. 15min. Nochmal 200km Reichweite.
Natürlich kann ich die 620km dann nicht mit 200 km/h am. Stück fahren. Ich bin aber eigentlich auch immer Vollgas gefahren wo es ging. Am Ende hatte ich 78km/h Durchschnittsgeschwindigkeit... A7 am Freitag eben :d.
Btw... Im Stau spielt ein e Auto dann total seine Stärke aus. Anfahren und stand sind wesentlich (!) effizienter.
Freilich ist eine lange Autofahrt mit einem großen Diesel entspannter. Weil man 1000km nicht ans tanken denken muss. Man könnte auch mal umdenken. Zb dann mit der Bahn und vor Ort einen Mietwagen.
 
Umbringen würden mich die 2-3 Tankstopps im Monat bestimmt nicht. Wobei ich es mir auch lustig vorstelle wenn an einer handelsüblichen Tankstelle mit 4-8 Zapfsäulen dann jeder "mal eben" 30 Minuten warten muss. Und die 30 min auch nur wenn man gleich als nächstes dran ist.

Sollte klar sein das das System mit nur 4 bis 8 Säulen dann nicht mehr funktioniert. Klar braucht man dann erstens mehr Säulen und zweitens ne Möglichkeit den Strom vor Ort zur Verfügung zu haben. So 20 oder 30 Säulen ziehn ja auch gut was aus dem Netz. Vorteil der Stromsäulen ist aber auch das man dafür keinen versiegelten Boden braucht (wie jetzt an der Tanke). Sprich du kannst an die Parkplätze vom Rastplatz einfach Säulen stellen und es funktioniert.

Mir ist es halt absolut unverständlich warum ich die alte Verbrennertechnik mit ihren Nachteilen gegen eine noch ältere Technik mit ebenfalls gravierenden Nachteilen tauschen soll? Der Umeltschutzgedanke will bei mir einfach nicht aufkommen solange Kraftwerke mit Kohle betrieben werden, Schiffe mit Schweröl fahren und der finanzielle Aspekt ist bei den gesalzenen Preise für Autos die ja mit viel weniger Technik auskommen auch ein großes Thema.

Da bin ich ganz bei dir. Irgendwo müssen wir anfangen und das bitte möglichst sinnvoll. Es macht keinen Sinn eine unausgereifte Technik (mit fehlender Infrastruktur) mit aller Macht in den Markt zu drücken und sich dann zu wundern das die Menschen die Technik nicht annehmen.

Genau und wenn man dann nach Norwegen mit der Familie in den Urlaub fährt, muss man halt 4 Übernachtungen unterwegs einplanen, damit das Auto laden kann :lol:

Es ist mittlerweile erwiesen das in Diskussionen gerne als erstes die Spezialfälle genannt und diskutiert werden, obwohl der Großteil der Anforderungen bzw. des Nutzungsprofils problemlos erfüllt wird. ;) Soll heissen: wie viele Menschen fahren wie oft nach Norwegen 2000km (am stück!) in den Urlaub?
 
Zuletzt bearbeitet:
@Tzk
Ich fahre im Sommer und Winter 1870km in die Heimat!
Und das ohne Stau in ca.20h mit Pausen.
Aber trotzdem bin ich für E-KFZ!
 
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