Schon mal was von just-in-time bzw. just-in-sequence gehört?
Na selbstverständlich. Es hat ja grad die Autoindustrie selbst letztes und dieses Jahr belegt was für ein zweifelsfrei beschissenes System das ist, wenn nur einer der
Abläufe nicht mehr ideal funktioniert
Und wie es sich arbeitet diesen Bullshit am Leben zu halten, da kannst du schonmal vorab Leute fragen die sich in Leipzig um die Produktion bei BMW kümmern. Mitarbeiter wie Zulieferer.
Das würde sich ein Techniker auch nie im Leben einfallen lassen. Sowas fällt nur den BWL-Volldeppen ein. Jetzt aber, wo diese marodierenden Kreaturen flächendeckend von Industrie 4.0 aka Digitalisierung schwadronieren, sollte man sie vielleicht an moderne
CPU-Architekturen aufmerksam machen.
Modern bedeutet das Einfließen von Erfahrungswerten aus 47 Jahren Abarbeitung von Befehlen.
Für schnellstmögliche Bearbeitung von Aufgaben nutzen diese nämlich nicht nur den Hauptspeicher, sondern sind auch mit L1, L2 und auch L3 Caches ausgestattet.
Dein shice just-in bedeutet maximale Reduzierung vom L1 im Werk, die Verlagerung von L2 auf die Straße und L3 zum Zulieferer.
Ich wünsche mir dein nächster Rechner hat so eine Architektur. Mit 2KB L1-Cache, wo 100KB L2 shared im Hauptspeicher rumlungern und 1MB L3 als pagefile2 auf einer externen Festplatten liegt.
Viel Spaß mit all den cache misses der analogen Welt. Im L1, im Bandbreite des Hauptspeichers verpestenden L2 und mit dem ewigen Kabelwackler auf der L3-Platte.
Damit dieses bescheuerte System in der analogen Welt - also der menschlichen - so funktioniert, daß besagte Volldeppen endlich eine Folie erstellen (lassen) können, die einen so nenneswerten Plus ergibt, daß sich das auch auf den Boni auswirkt, werden heute auf ALLEN darunter liegenden Ebenen 10x mehr Leute in Burn-Out getrieben als in den 90ern.