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[User-Review] AeroCool Atomic - Lesertest

estudioize

Neuling
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Hallo zusammen,

als einer der Tester für das AeroCool Atomic möchte ich mich an dieser Stelle noch einmal bei dem Hardwareluxx- und AeroCool-Team für diese Möglichkeit bedanken.

Ich hoffe ich kann mit meinem Review mögliche Fragen zu dem Gehäuse beantworten. Sollte doch etwas unklar sein, könnt Ihr gerne eure Fragen stellen und ich versuche diese schnellstmöglich zu beantworten.​




Hier erstmal kurz der Inhalt:
  • Lieferumfang
  • Verarbeitung und Ausstattung
  • Montage und Kabelmanagement
    • Testsystem
    • Mainboard
    • Netzteil
    • Massenspeicher
    • Grafikkarte
    • CPU-Kühler
    • Lüfter und Radiatoren
  • Betrieb und RGB-System
  • Fazit




Lieferumgang:

Das Gehäuse kommt wie üblich in einem braunen Karton mit schwarzem Aufdruck und ist in einer Tüte zwischen 2 Styroporteilen gesichert. Auf dem Karton werden bereits schon einige Eckdaten beschrieben.

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Zum Schutz der Glastür befindet sich auf dieser noch eine Folie.

Im Gehäuse selbst ist dann eine kurze Installationsanleitung und eine Zubehörbox, in welcher sich ein Tütchen mit diversen Schrauben (2 Abstandshalter, 12 MB/SS, 6 PSU/PCI, 5 HDD), eine Halterung für Grafikkarten mit vormontierten Klebepads und nochmal 2 zusätzlich Klebepads befindet.​

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Auf der Unterseite der Zubehörbox befindet sich noch eine kleine Anleitung für den Grafikkartenhalter.

Weiteres Zubehör wie Kabelbinder oder PCI-Blenden sind nicht enthalten.





Verarbeitung und Ausstattung:

Das Gehäuse ist schlicht gehalten und besitzt ein großes Mesh in der Front, welches für einen guten Luftfluss sorgen soll. Für einen Blick ins Gehäuse besitzt es eine große 4 mm starke Glastür, die durch einen vorne angebrachten Griff leicht geöffnet werden kann und wird vorn durch Magneten gehalten. Der Innenraum ist in zwei Kammern unterteilt. Eine kleine Öffnung bietet dabei die Sicht auf das Netzteil, ob das gefällt ist natürlich Geschmackssache.

Die Tür hing anfangs bei mir etwas durch und stoß dabei unten leicht ans Gehäuse. Das konnte ich allergings durch Nachjustierung der Scharniere beheben.

Als Material kommt weitestgehend Stahlblech mit einer maximalen Stärke von 0,5 mm zum Einsatz. Die Frontabdeckung ist aus ABS gefertigt. Die Kanten sind soweit alle sauber verarbeitet und es besteht keine Schnittgefahr.

Leider gab es bei meinem Exemplar einen kleinen Schönheitsfehler in Form einer fehlerhaften Lackierung auf der Netzteilkammer.

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Das Seitenteil für das Kabelmanagement wird durch zwei Schrauben gehalten, ist aber ebenfalls ohne Werkzeug leicht zu entfernen. Da es lediglich vorne eingesteckt ist, gestaltet sich auch die Montage sehr einfach und verzichtet dabei auf eine spezielle Einbauposition. Der Platz für das Kabelmanagement ist mit 24 mm großzügig bemessen und es gibt viele Möglichkeiten Kabelbinder zu befestigen. Die Kabel der Lüfter und Frontpanel sind bereits ab Werk in Kabelführungen gesetzt und haben ausreichend Länge um alle üblichen Positionen am Mainboard zu erreichen.

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Das Gehäuse besitzt zwei Staubfilter. Einer auf der Oberseite magnetisch befestigt, der andere unten für das Netzteil, allerdings nicht magnetisch sondern eingesteckt. Beide Filter sind von außen angebracht und lassen sich entsprechend leicht entnehmen. Der obere Filter ist abschließend mit der Gehäuseoberfläche. Auf einen Staubfilter vorne im Mesh wurde verzichtet.

Das Frontpanel befindet sich auf der Oberseite und bietet einen großen Power-, einen Reset- und LED-Button, zwei kleine Status-LEDs für Betrieb und Festplattenaktivität, einen Kopfhörerausgang, einen Mikrofoneingang, sowie zwei USB 3.0 Ports. Der Kabelbaum für das Frontpanel hat entsprechend einen 2 Poligen Stecker mehr für die RGB Steuerung.

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Im Gehäuse sind ab Werk ein großer 200mm Lüfter vorne und ein 120mm hinten vorinstalliert. Beide Lüfter sind mit aRGB ausgestattet, welche wahlweise über den Taster im Frontpanel oder über einen kompatiblen Controller bzw. kompatibles Mainboard gesteuert werden können. Aber darauf möchte ich später nochmal genauer eingehen. Technische Daten zu den Lüftern bleiben bis auf die Leistungsaufnahme dem Käufer verwehrt.

Ein 5,25 Zoll Schacht gibt es nicht. Wer ein CD-, DVD- oder BluRay-Laufwerk benötigt, muss hier auf ein Externes zurückgreifen.​





Montage und Kabelmanagement:

Als Testsystem kommen folgende Komponenten zum Einsatz:
  • Asus Z97 Gryphon Armor Edition
  • Intel Xeon E3-1231 V3
  • Arctic Freezer 7 Pro Rev. 2
  • 4 x 4 GB DDR3 Kingston Hyper X Beast
  • 250 GB Samsung 840 Evo
  • Asus Phoenix RX 550
  • AeroCool Cylon 500W
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Der Einbau aller Komponenten gestaltete sich als sehr einfach und ich möchte im Folgenden auf dessen Einbaumöglichkeiten eingehen bzw. auch ein paar Worte zum jeweiligen Kabelmanagement verlieren.​


Mainboard:

Das Gehäuse unterstützt sowohl mini-ITX und µATX Mainboards. Die Gewinde für die Abstandshalter sind entsprechend Markiert. Das Gehäuse bietet ausreichend Platz für den Einbau ohne großartige Fummelei. Die I/O Blende sitzt ebenfalls fest.

Anzumerken ist, dass ggf. ein Selbstklebender Abstandshalter benötigt wird im Falle eines µATX Boards. Es gibt ein paar die 7 statt 6 (schmale) bzw. 8 (breite) Schrauben nutzen. Zum Beispiel ist das beim „Gigabyte B450M DS3H“ der Fall. Dem Gehäuse fehlt an der Stelle ein entsprechendes Gewinde für den Abstandshalter und das Board würde bei größerer Druckausübung nachgeben.

Für das Kabelmanagement gibt es insgesamt 6 Kabelführungen. Zwei davon rechts neben dem Mainboard mit Gummiringen versehen, zwei davon unten die in den Netzteilschacht führen und die letzten beiden oben. Diese bieten genug Platz die Stromversorgung der CPU hinter dem Board zu legen, auch wenn das Board schon verbaut ist.​

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Netzteil:

Laut Hersteller lassen sich Netzteile bis zu einer Länge von 191 mm (inkl. Kabel) einbauen. Technisch gesehen geht hier auch deutlich mehr, wenn man den Festplattenkäfig weglässt. Dadurch entsteht auch viel Stauraum für überflüssige Kabel.

In meinem Fall reicht aber auch der Platz mit eingebautem Käfig vollkommen aus. Problematisch könnte es eventuell mit ummantelten oder starren Kabeln werden. Da bleibt aber immer noch die Möglichkeit auf den Festplattenkäfig zu verzichten.​

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Zu lange Kabel stellen hier also kein Problem dar, damit die Kabel nicht zu kurz kommen habe ich hier mal Anhand meines Managements und verwendeten Netzteils die Kabel gemessen:​
  • 4+4 Pin ATX/ 8 Pin EPS:
    • 550 mm​
  • 24 Pin ATX:
    • 400 mm​
  • PCIe:
    • 600 – 700 mm, je nach Grafikkartengröße evtl. auch mehr​
    • Ggf. auch weniger, wenn man direkt durch die Führung unten am Netzteil geht​
  • S-ATA:
    • 150- 200 mm hinter Mainboard bzw. Käfig​
    • 450 mm vorn oben​
    • 350 mm vorn unten​
Je nachdem ob der Kabelbaum innen oder außen liegt, können hier nochmal 100-150 mm hinzugerechnet werden. In meinem Fall war er außen.

Haben die S-ATA Stecker einen Abstand von mindestens 150mm, reicht es aus jeweils für die hinteren und vorderen Laufwerke ein Kabelstrang zu nehmen.

Da die Kammer nach oben hin geschlossen ist, ist es ratsam die Luft von unten ansaugen zu lassen.

Wie bereits schon erwähnt ist eine Seite des Netzteils sichtbar.​

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Massenspeicher:

Insgesamt lassen sich in dem Gehäuse drei 2,5“, ein 3,5“ und wahlweise ein 2,5“ oder 3,5“ Laufwerk verbauen.

Zwei der 2,5“ befinden sich auf der Mainboard-Seite und werden von der anderen Seite mittels Schrauben befestigt. Hier wurde auf jeden Fall mitgedacht, da sich eine Öffnung für die Kabel exakt auf Anschlusshöhe befindet. Beim Bild muss ich mich entschuldigen. Ich hatte die zweite Schraube zum Fixieren vergessen, sodass die untere Platte etwas schräg hing. Zum Prüfen habe ich diese nochmals eingebaut und sitzt dann auch gerade. Etwas ungünstig finde ich, dass beide Festplatten ein kleines Stück auf die Gummis der Kabelführung liegen.​

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Ein weiteres 2,5“ Laufwerk kann hinter dem Mainboard Mittels Caddy angebracht werden. Die Montage im Caddy kann wahlweise mit der Laufwerksoberseite nach außen oder innen erfolgen. Der Caddy wird anschließend mit einer Schraube im Gehäuse befestigt. Positiv anzumerken ist, dass zwischen Laufwerk und Gehäusewand etwas Luft ist.​

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Die letzten beiden Laufwerke finden dann im Festplattenkäfig Platz, im Käfig selbst ist für die 3,5“ Festplatte vorgesehen und entweder eine 2,5“ oder 3,5“ Festplatte kann auf den Käfig montiert werden. Mit einem entsprechenden Adapter wäre es auch möglich vier 2,5“ Laufwerke zu nutzen.​

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Für die Laufwerke hinter dem Mainboard empfiehlt es sich etwas kürzere (etwa 200 - 250 mm) S-ATA Kabel zu nehmen.


Grafikkarte:

Die Grafikkarte lässt sich sowohl klassisch horizontal als auch vertikal mittels Riser Card (im Lieferumfang nicht enthalten) montieren. Ohne Radiator vorne ist eine Grafikkartenlänge bis 347 mm möglich, was den Weg von vorne nach hinten entspricht und der Einbau wird mit etwas Gefummel verbunden sein, da die Gehäuse Öffnung lediglich etwa 315mm misst.​

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Beim vertikalen Einbau ist es technisch möglich auch eine 2,5 bzw. 3 Slot Grafikkarte zu montieren, solange diese selbst nur zwei Slots benötigt.

Sehr bequem ist, dass die Schrauben zum Befestigen außen sind.

Für die übergroßen und schweren Karten kann dann die mitgelieferte Stütze verwendet werden, sodass diese nicht durchhängt.​

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Die Klammer des Halters lässt sich entweder horizontal oder vertikal nutzen und zwischen ca. 2 und 7 cm verstellen. Das reicht für alle gängigen Bauhöhen. Im vertikalen Zustand erreicht die untere Kralle eine maximale Höhe von etwa 12cm. Beide Krallen sind von innen mit einem Gummi gepolstert.


CPU-Kühler:

Die Kühlerhöhe ist abhängig von der Position der Grafikkarte. Horizontal ist eine Höhe bis 184 mm möglich. Vertikal nur noch bis 104 mm. Bei Verwendung einer Low Profile Karte ist es allerdings auch möglich die volle Kühlerhöhe zu nutzen.​

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Die Montage des Kühlers kann, wenn nötig, auch bei eingebautem Mainboard erfolgen, da ein entsprechender Ausschnitt im Gehäuse ist.


Lüfter und Radiatoren:

Für Lüfter und Radiatoren gibt es viele Einbaumöglichkeiten und diese habe ich mal in einer Tabelle zusammengefasst:​
Lüfter​
Radiatoren​
Vornebis zu 2 x 120 mm
bis zu 2 x 140 mm
1 x 200 mm
120 mm
140 mm (nicht vom Hersteller angegeben)
240 mm
280 mm
Hinten1 x 120 mm
1 x 140 mm
120 mm
Obenbis zu 2 x 120 mm
bis zu 2 x 140 mm
120 mm (nicht vom Hersteller angegeben)
140 mm (nicht vom Hersteller angegeben)
240 mm





Betrieb und RGB-System:

Etwas unkonventionell ist das RGB-System der vorinstallierten Lüfter. Die Stromversorgung erfolgt über ein 4 Pin Molex Anschluss (wahlweise Buchse oder Stecker). Damit wird zunächst erst mal der 200mm Lüfter versorgt. Von diesem gehen dann 3 Kabel mit Buchse für den LED-Taster am Gehäuse, ein 3-Pin aRGB Stecker zum Anschluss für kompatible Boards oder Controller und eine 4 Polige Buchse für den zweiten Lüfter ab. Der Controller für die RGB Steuerung sitzt also in dem 200mm Lüfter und steuert dann auch hinten den 120mm Lüfter. Interessanterweise hat der hintere Lüfter nochmal eine Buchse für einen weiteren Lüfter, allerdings konnte ich keine mit diesem Anschluss ausfindig machen.​

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Ich hatte eigentlich gehofft, dass ich entweder die LEDs vom Netzteil über den internen Controller oder anders herum steuern kann. Dies ist leider nicht der Fall.

Um die Beleuchtung zu ändern muss lediglich der LED-Taster vorn betätigt werden.

Der interne Controller bietet neben ein paar Effekten auch statische Beleuchtung. Pulsierend gibt es nur als Farbwechsel, nicht für jede Farbe separat. Die Farben sind dabei kräftig, das Weiß könnte etwas besser sein. Ein Modus ohne Beleuchtung ist ebenfalls an Board.​

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Möchte man die Beleuchtung über eine andere Quelle steuern, muss man lediglich den Taster kurz gedrückt halten.

Beide Lüfter laufen im Betrieb mit einer festen, allerdings unbekannten, Drehzahl und sind deutlich wahrnehmbar. Für sensible Ohren ist das sicher nichts.

Der Luftstrom geht für Stocklüfter in Ordnung und hält das System auf ein annehmbares Niveau.

Die Temperatur habe ich einmal mit und ohne die Gehäuselüfter gemessen. Jeweils 30 Minuten mit Prime95 und FurMark simultan.

Der CPU-Lüfter wurde auf 40% (etwa 1300 U/min) fix eingestellt. Allerdings erlaubte mir mein Board nur eine Grenze bis 70 Grad Celsius Oberflächentemperatur, aber da ging der Lüfter auf volle Leistung wodurch sich die Temperatur ohne Gehäuselüfter letztendlich dort eingepegelt hat.

Den Grafikkartenlüfter habe ich vom Treiber regeln lassen und lief mit 1350 (mit Gehäuselüfter) bzw. 1450 U/min.

Hier die Ergebnisse (Temperatur in Grad Celsius) in einer Tabelle:​
CPU​
GPU​
VRM​
Chipsatz​
ohne Gehäuselüfter
71 (Kerntemperatur bei 83)​
70​
55​
47​
mit Gehäuselüfter
58 (Kerntemperatur bei 70)​
65​
50​
37​





Fazit:

Im Gesamtbild finde ich das Gehäuse dem Preis entsprechend gut gelungen. Man bekommt hier ein montagefreundliches µATX Gehäuse mit ausreichend Platz auch für größere Komponenten (Grafikkarte, CPU-Kühler, etc.). Die Materialqualität und Verarbeitung ist für einen Preis von etwa 60€ angemessen. Die Möglichkeit einen 200mm Lüfter zu montieren ist bei Tower-Gehäusen selten zu sehen.

Dass die Stocklüfter nicht die leisesten sind, kann man in der Regel erwarten und wäre dann schon eine Überraschung gewesen. Bei Bedarf kann man diese auch einfach austauschen.

Das mitgelieferte Zubehör hätte etwas besser ausfallen können. Die Menge der Schrauben ist etwas mager und ich hatte am Ende noch 5 HDD und 4 PSU/PCI Schrauben übrig. Letzteres auch nur weil ich die mitgelieferten Schrauben vom Netzteil genommen habe.

Insgesamt sind also gerade mal genug Schrauben für ein Grundsystem mit einer SSD (S-ATA) und einer HDD vorhanden. Möchte man mehr einbauen muss man sich ggf. noch Schrauben dazu holen.

Ein paar Kabelbinder und PCI Blenden wären auch nicht verkehrt gewesen. Gerade jemand der seinen ersten Rechner bauen möchte, denkt nicht daran sich die Kleinigkeiten mit zu bestellen.

Der Lackfehler ist so nicht schön anzusehen und ich möchte das auch nicht schönreden. Allerdings kommt so etwas eben auch mal vor und im Normalfall tauscht der Händler das Gehäuse dann auch aus. Sollte das sich bei mehreren Exemplaren wiederholen, ist das definitiv ernsthaft zu kritisieren. Bisher bin ich scheinbar der einzige Betroffene und es ist glücklicherweise im Betrieb nicht wirklich sichtbar.​





Anmerkung zum RGB-System:

Ich fand es etwas Schade, dass wenn man die Lüfter gegen andere tauscht der LED-Taster am Gehäuse scheinbar nutzlos wird. Deshalb habe ich ein bisschen nachgeforscht und konnte tatsächlich einen Controller finden der auf diese Weise gesteuert werden kann. Ich belasse es erst einmal dabei zu sagen, dass diese Möglichkeit existiert und auch funktioniert, da ich nicht weiß ob ich das Produkt hier nennen darf.
Allerdings finde ich, dass diese Information vielleicht für den einen oder anderen interessant ist, falls man kein Mainboard mit aRGB Header besitzt und über das Gehäuse die Beleuchtung anderer Lüfter steuern möchte.​
 
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matzep

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Ich habe das Gehäuse auch im Betrieb. Ansich bin ich zufrieden, gerade was das PL angeht.

Wirklich geärgert hat mich die Stromversorgung der Lüfter per Molex und die Tatsache das diese nicht gesteuert werden können. Ausserdem sei zu beachten das die Höhe der GPU bei Nutzung einer Riserkarte deutlich eingeschränkt ist, das kann man auf einem Bild oben auch gut erkennen.
 

easy6

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Moin,

ich habe das Gehäuse für ein Build für einen Bekannten im Auge, für mich persönlich wäre schon die Lüftersteuerung ein NoGo, zumal AeroCool passende Lüfter mit 4Pin PWM im Angebot hat.

Frage, wäre es möglich, den Anschluss über Molex mit Veränderungen der Pins auf 5V oder 7V zu drosseln um beide Lüfter wenigstens so in ihrer Drehzahl etwas anzupassen?
Oder beeinträchtigt das dann gleichzeitig auch die Spannung für die RGB Beleuchtung, denn so wie ich hier lese wird diese auch über den Molexstecker versorgt. Eine andere Lösung wäre ein Adapter von Lüfter 3Pin auf Molex (InLine 33434) und dann am Mainboard anschließen, auch da die gleiche Frage mit der Spannungsversorgung der RGB Beleuchtung!

molex-01.png
 

estudioize

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Abend,

ich habe eben mal den 200er Lüfter ausgebaut. Hier mal ein Bild der Molexbuchse:
IMG_1131.JPG
Von Links nach Rechts ist folgende Belegung: 5V / leer / Masse / 12V

DIe RGBs laufen mit 5V und der Lüfter 12V, also getrennt voneinander.
Ich habe jetzt testweise einmal auf die Lüfterleitung nur 5V gelegt und tatsächlich läuft der damit auch an und ist so ziemlich lautlos.

Der nötige Adapter muss also die 5V auf beide äußeren Pins leiten.

Gruß
estudioize
 

easy6

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Prima @estudioize,

dann haben wir hier eine große Hilfe für diejenigen, welche das Gehäuse an sich optisch und preislich gut finden, aber die Lüfter & LED Ansteuerung schlecht.

Das gibt Deinem Review einen entscheidenden Pluspunkt!

Da könnte man für die Lüfter mit 5V oder 7V testen, wie es da mit dem Geräusch aussieht, mit einer temperaturabhängigen Regelung hat das natürlich wenig gemein, dann hilft nur der Austausch der Lüfter, leider!
 

estudioize

Neuling
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Der Adapter muss dann in etwa so aussehen:
IMG_1133.JPG

Keine Ahnung ob es so einen zu kaufen gibt, ich habe den jetzt einfach mal schnell selbst gebastelt.

Beide Lüfter laufen damit an und sind deutlich leiser, aber auch nicht unhörbar wenn man näher ran geht.

Beim Stresstest sind die Temperaturen um etwa 2-3 Grad gestiegen.
 

The Separatist

Neuling
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Vielen Dank für deinen Lesertest, insbesondere beim eingebauten Frontlüfter. Ich wollte mir eigentlich den AeroCool Atomic Lite V2 zulegen, aber wenn man den Frontlüfter nur mittels Kabel-Modding ansteuern kann, gucke ich lieber nach einem anderen Gehäuse. Ob das ganze mit dem von easy6 angesprochenem 3-Pin-Adapter funktionieren würde halte ich auch für fraglich.
 
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