AA Akku Problem

ApolloX

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am Rhein
Hey, wer hat Elektrikerwissen?

Ich hab am Balkon ein Aquabloom von Gardena - ein Solar Bewässerungssystem. Dieses braucht zum Betrieb drei AA Akkus.
Die mitgelieferten waren Schrott und urlalt - hab ich reklamiert und hab wieder drei uralte Schrottakkus bekommen. Jetzt hab ich seit letztem Jahr drei Ansmann mit je 2700 mAh drin - aber diese halten immer kaum zwei Wochen. Die Pumpe wird wohl relativ viel Leistung ziehen, so dass drei mal AA mit je 1,2 V da ziemlich am Limit sind. Die sind in Reihe geklemmt, also müsste die Pumpe so 3,6 V ziehen. Wenn die Pumoe dann wieder nicht mehr geht und ich dann die Akkus durchmesse, dann sind die immer noch meist bei 1,3V (real gemessen).
Ältere schwarze AA Eneloop packens auch garnicht - wenn voll geladen meldet die Pumpe bereits beim ersten mal unzureichende Versorgung.

Was kann ich tun?
Ich gehe davon aus, dass der limitierende Fakor die Spannung ist und nicht die Stromstärke. Annahme ok?
Wenn ich mir jetzt nen Block aus 4 x AA baue, dann wird das zuviel Spannung sein und ggf. die Pumpe kaputtmachen.
Es gibt nun auch im AA Format so Lithium Akkus - sollte ich sowas mal probieren? Oder sollte ich mir irgendnen Block bauen, der etwas mehr Spannung liefer als die drei AA?

Ich hätte Multimeter und ein Labornetzgerät hier - aber kein Elektriker-Fachwissen.
 
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Wenn selbst die Eneloops das nicht gepackt haben, würde ich Lithium Akkus probieren. Die liefern lange 1,5V, bis die Spannung am Ende abrupt abfällt.
Waren die Eneloops denn sicher iO? Könntest ja nochmal die Ladda von Ikea testen. Sind auch Panasonic Zellen und etwas günstiger.

 
Ne, steht ja außen und auch mal in Sturm und Regen. Da geht’s irgendwann nass durch.

Die Eneloop sind alt, ca 12 Jahre.
 
Jetzt hatte ich grad mal das Labornetzteil dran. Also ab 3,9V startet die Pumpe - bei 3,8 V meldet sie noch, dass zu wenig Spannung anliegt.
Wenn sie dann läuft sind wir bei 0,63-0,64 A, also frisst das Ding so 2,45 W.

Hab ich fast befürchtet, dass das ein Auslegungsfehler ist, wenn ich ne Pumpe hab, die immer erst ab 3,9 V startet und ich dann AA Akkus mitliefere, die so als Nennspannung 1,2 V liefern. Die können halt immer nur kurz, wenn voll geladen, was aber bereits bei etwas Alterung und nicht volle Sonnenstunden schon nichts mehr wird.

Nun, was tun?
Um die Solaraufladung zu deaktivieren müsste ich das Gerät komplett zerlegen - unklar, ob das zerstörungsfrei bzgl. Gehäuse geht.
Ist es möglich, dem Gerät einen größeren Akkupack zu verpassen? Also extern noch was dazuhängen? Aber sauber was im Bereich 3,9 bis 4 V werd ich so nicht bekommen, das auch über das System wiederaufladbar ist, oder? Ich weiß auch nicht, wie weit ich mit der Spannung nach oben dürfte - aber ich hoffe, dass das auf 4,5 V ausgelegt ist, weil da sicher irgendwer mal normale Batterien reinbaut. Aber schrotten will ich das Gerät nicht.

Oder ist das Verhalten der Akkus murks und die taugen nichts - und ich sollte doch nochmal andere neue Akkus probieren?
 
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