2006 mit GDDR4?

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Der Informationsgehalt deines Threads ist nicht gerade sehr hoch...
Erzähl uns doch mal ein bisschen was zu GDDR4. ;)

€: Sorry, habe den Link übersehen. ;)
 
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Die Kollegen des Inquirer gehen davon aus, dass NVIDIAs voraussichtlich im weiteren Verlauf des Jahres 2006 erscheinender G80-Chip, der auch bereits Unterstützung für das Shader-Modell 4.0 mitbringen dürfte, auf GDDR4 als Grafikspeicher setzen wird.

Keine weiteren Fragen. Das GDDR4 kommt, ist ja eigentlich klar. GDDR5 wird auch kommen... Mal gucken, was es neues bringt. DDR2 bringt ja bei Arbeitsspeicher auch noch nicht wirklich was gegenüber DDR1.
 
Ach scheiß auf DDR - die sollen lieber mal XDR ne Chance geben :bigok:
 
Jo :haha:

WENN DE BOCK HAST HIER oder auch HIER GUCKEN

Auch sehr aufschlußreich:
Das Entwicklungsunternehmen Rambus, welches bisher wohl hauptsächlich durch seine häufigen Streitigkeiten um diverse Lizenzen und Technologie-Rechte aufgefallen ist, hat eine neue Speicher-Technologie Yellowstone angekündigt. Der sogenannte XDR-Speicher stellt eine Weiterentwicklung und Optimierung des bereits 1999 auf dem Markt erschienen RDRAMs dar, der – von Intel letztendlich abgesetzt – recht schnell wieder in der Versenkung verschwand und sein Nischendasein als teure DDR-Speicher-Alternative fristete. Gründe dafür mögen zu jener Zeit wohl auch in den nur relativ geringen Performance-Gewinnen im Vergleich zum teuren Anschaffungspreis gelegen haben, welche den Speicher nicht attraktiv genug machten. Mit der geplanten Weiterentwicklung könnte sich diesbezüglich jedoch einiges ändern, was insbesondere die enorme Bandbreite betrifft.

Auf den ersten Blick scheinen sowohl DDR-Speicher als auch XDR-Speicher recht ähnlich aufgebaut zu sein, doch besteht ein entscheidender Unterschied zwischen beiden Technologien. So taktet DDR-RAM mit physikalischen 200 MHz. Zudem werden pro Takt zwei 64 Bit große Datenpakete übertragen was effektiv einen Takt von "400 MHz" ausmacht. XDR-RAM arbeitet mit weit größeren Frequenzen, verwendet um diese zu erreichen aber auch einfachere 16bit-Speicherchips. Des Weiteren werden bei diesem Verfahren im Gegensatz zu DDR-RAM und dem Vorgänger RDRAM nicht nur zwei Datenpakete, sondern deren acht übertragen, was effektiv eine Art ODR-RAM (Octal Datarate RAM) ausmacht. Folglich können pro Takt deutlich mehr Daten übertragen werden, was sich im Moment noch durch die geringe Paketgröße von 16 Bit relativiert. Da Rambus jedoch plant, auch auf komplexere Chips mit Datengrößen von 32 Bit oder gar 64 Bit umzusteigen, würde man so rein rechnerisch enorme Bandbreiten erreichen können. Jedoch sei angemerkt, dass 32 Bit und mehr in nächster Zeit aus technologischer Sicht kaum realisierbar sind und zum jetzigen Zeitpunkt wohl eher als reine Planung gewertet werden können. Dennoch zeigt diese Rechnung, was für enormes Potenzial in der Technologie steckt.

Wenn auch XDR-RAM für den Hauptspeicher von PCs in nächster Zukunft nicht in Erscheinung treten wird, so dürften besonders die Grafikkarten-Entwickler bei dieser Technologie leutende Augen bekommen, verspricht sie doch riesiege Bandbreiten bei relativ geringem Aufwand. Einziges Manko könnte hier die komplette Umstellung des Speicher-Interfaces auf eine grundauf neue Technologie darstellen. Immerhin wird Sony XDR-RAM wahrscheinlich bei der Playstation 3 benutzen.

Dem aufmerksamen Leser wird nicht entgangen sein, dass XDR-RAM neben der Bitbreite, die aufgrund der technischen Grenzen zunächst erst einnmal eine Konstante bleiben wird, besonders gut mit dem Speichertakt skaliert. So lassen sich bereits mit 500 MHz bei Ein-Kanal-Betrieb bis zu 8 GB/s realisieren. Interessant dürfte dies in Zukunft auch für die Prozessor-Hersteller sein – insbesondere für AMD, deren Opteron mit seinem integrierten Speicher-Controller enorme Speicherfrequenzen ermöglichen würde und vermutlich mit der neuen Technologie von Rambus ein höchst performantes Gespann darstellen würde. Gute Skalierung bei mehreren Prozessoren und steigender Speicherbandbreite wären hier inbegriffen.

So können wir gespannt voraus blicken und sehen, was Rambus und diejenigen, die davon profitieren können, aus der Technologie machen werden. Sicherlich mag das Risiko der Umstellung hoch sein, aber sicher scheint auch, dass die Aussichten auf Erfolg mindestens ebenso groß sind. Dennoch wird sicherlich noch einige Zeit vergehen, ehe erste Produkte auf Basis von XDR-Speicher erscheinen werden.
Speicher_Vergleich.JPG
 
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Ja, stimmt, PS3, da war doch was ...

XDR hab' ich mal ganz kurz was drüber gelesen, aber dann kam irgendwie nix mehr.
Die Geschwindigkeit ist ja wirklich nicht schlecht, aber wie sieht's mit den Kosten aus?
 
Genaue Zahlen gibt es wohl noch nicht:
Bandbreitenstarke XDR Speicher-Technik von Rambus bald in Grafikkarten?

Nur kurz war Rambus an der Seite von Intel mit seinen ungewöhnlichen Speichertechnologien wie dazumal RDRAM ein laues Lüftchen um die Nase geweht, bis die performancestarke Technik trotz innovativer Ansätze aus Gründen von Kosten und Akzeptanz wieder vom Markt gestrichen wurde. Trotzdem hat man sich nicht beirren lassen und fleißig weiter an der Technologie entwickelt, die seit einem Jahr immer wieder in den Blickpunkt rückt und zuletzt ein Aufleben mittels spezieller Chipsätze von SiS in Aussicht stellte. Doch schon immer war klar, dass die enormen Bandbreiten der langsam reifenden XDR-RAM Technik für das ursprünglich anvisierte Ziel als Arbeitsspeicher schlicht überqualifiziert und folglich zu teuer sein würde.

Im Juli letzten Jahres hatten wir mit Blick auf die überdimensionalen Kapazitäten an Bandbreite schon vorsichtig auf die mögliche Verwendung im Grafikkartensektor hingewiesen und finden uns nun seitens X-bit labs in dieser Spekulation bestätigt. Diese berichten davon, dass einige Grafikkarten-Hersteller bereits mit dem Unternehmen verhandeln. Laut XDR-RAM Hersteller Toshiba, die bereits im letzten Jahr erfolgreich erste 512 Mbit XDR-Chip-Samples mit 3,2 GHz Taktfrequenz produzierten, wolle man noch 2005 geringe Mengen an derartigem Speicher für Grafikkarten bereitstellen, bis 2006 die Serienproduktion nach Plan endgültig anlaufen soll.

Neben dem Einsatz in Grafikkarten sei es durchaus möglich, dass Rambus seine Technologie auch in Netzwerkgeräten und Consumer Elektronik unterbringt. Bei ersteren spielt jedoch lediglich die Bandbreite eine wichtige Rolle, während die Kapazität sekundär ist, da kaum Daten gespeichert werden müssen. In Conumer Elektronik wie Sonys PlayStation 3, die ebenfalls mit XDR-RAM arbeitet kommt zudem noch der Preis für Entwicklung, Technik und Fertigung hinzu.

Für die Entwickler von Highend-Grafikchips zeigt sich die Auswahl an nutzbaren Technologien als gering. Neben dem derzeit eingesetzten GDDR3-Speicher bleiben kaum Alternativen, die trotz hoher Bandbreite auch noch ausreichend Speicherkapazitäten zur Verfügung stellen, um die Masse an Texturen und Daten aufnehmen zu können. So wird schnell klar, dass sich die Unternehmen auch mit Rambus befassen müssen, die in naher Zukunft womöglich genau das anbieten, was die Entwickler suchen.

Obgleich man für nächstes Jahr GDDR4 mit Bandbreiten von bis zu 90 GB/s erwartet, könnte XDR langfristig die Nase vorn behalten. Dessen Kosten scheinen zwar anfangs höher, dürften mit steigenden Taktraten im Verhältnis zu GDDR-Speicher jedoch spürbar niedriger werden, da die zu Grunde liegende Architektur mit einfacheren Chips in der Theorie schlicht höhere Frequenzen bei geringerem Aufwand zulässt. Bis Produkte auf XDR-Basis jedoch tatsächlich in den Regalen stehen, dürfte jedoch noch einige Zeit ins Land gehen.
Quelle
 
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