Ransomware C3RB3R: Synology warnt vor Angriffen auf veraltete NAS-Systeme

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Eine Ransomware-Welle trifft derzeit Synology-NAS mit veraltetem DiskStation-Manager. Die Schadsoftware C3RB3R verschlüsselt Dateien, hängt die Endung .L0CK3D an und fordert Lösegeld in Bitcoin. Synology ruft alle Nutzer zum sofortigen DSM-Update auf, Sicherheitsforscher sehen den Einfallsweg allerdings an anderer Stelle als der Hersteller.
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....schaut man natürlich in die Röhre, wenn man eine DS hat, die gar keine Updates mehr erhält. Da sollte Syno, statt an die Kunden zu apellieren, auch mal diese Politik überdenken.
 
....schaut man natürlich in die Röhre, wenn man eine DS hat, die gar keine Updates mehr erhält. Da sollte Syno, statt an die Kunden zu apellieren, auch mal diese Politik überdenken.
Wieso? Sollen die kunden halt was neues, gescheites kaufen. Irgendwann muss man eben den support einstellen, wenn man wirtschaftlich bleiben will. Kommt darauf an wie alt das system ist. Zumal das problem sowieso eine kleinigkeit ist, man macht ja kopien von allen sicheren daten.....
 
Ich denke, man sollte hier Feature-Updates und Sicherheitsupdates getrennt behandeln. Daß es irgendwann kein neues DSM mehr gibt, ist logisch. Aber die Sicherheit sollte nicht darunter leiden. Und soooo bilig sind die Geräte ja nicht, daß man einfach mal so ein neues kaufen könnte.
Nutzer mit aktuellen Geräten sind ja ohnhehin nur betroffen, wenn sie die verfügbaren Updates nicht machen.
 
Ich denke, man sollte hier Feature-Updates und Sicherheitsupdates getrennt behandeln. Daß es irgendwann kein neues DSM mehr gibt, ist logisch. Aber die Sicherheit sollte nicht darunter leiden. Und soooo bilig sind die Geräte ja nicht, daß man einfach mal so ein neues kaufen könnte.
Nutzer mit aktuellen Geräten sind ja ohnhehin nur betroffen, wenn sie die verfügbaren Updates nicht machen.
Also mein 9 Jahre altes Gerät hat noch fixes bekommen und läuft auf dem aktuellen DSM 7.4.1 :fresse:
DSM 6.2 hat ja auch noch Fixes bekommen. Nicht gefixte Geräte sind schon sehr seht alt :fresse:
 
Ich sage ja auch nicht, daß Syno hier nicht teilweise sehr lange Zeiträume bedient. Aber wenn die Info von 360 stimmt, dann gibts den nötigen Fix erst ab 7.2.1.

Ich hab hier als lokales Backup-NAS eine 2415+. Die hat nur die 7.1.1., also etwa aus 2022-23. Sie hängt zwar nicht mit irgendwelchen Services im Netz, aber im Heimnetzwerk logischerweise schon.
 
Zuletzt bearbeitet:
Na toll, wirds wohl doch mal langsam Zeit für ein Upgrade.
Hab hier noch zwei DS213+ stehen, die absolut problemlos ihren Dienst machen.
Beide sind allerdings nicht übers Netz erreichbar.
 
Das Problem betrifft doch nur NAS, die am Internet hängen.
Und wenn man ein brauchbares Backupkonzept hat, kann einen Ransomware kalt lassen.
Macht man eben das NAS platt und spielt das letzte Backup zurück.
Ein NAS als Backup-SYstem taugt übrigens nicht, da eine Ransomware alle Dateien auf im Netz erreichbaren Geräte verschlüsselt.
Bei einem Backup-NAS also auch das Backup-NAS, womit das Backup verloren ist.
Ein vernünftiges Backup macht man immer auf Offlin-Datenträger, die nur für die Zeit des Backups/Restores physisch (Daten und Strom) angeschlossen sind.
 
Das Problem betrifft doch nur NAS, die am Internet hängen.
Und wenn man ein brauchbares Backupkonzept hat, kann einen Ransomware kalt lassen.
Macht man eben das NAS platt und spielt das letzte Backup zurück.
Ein NAS als Backup-SYstem taugt übrigens nicht, da eine Ransomware alle Dateien auf im Netz erreichbaren Geräte verschlüsselt.
Bei einem Backup-NAS also auch das Backup-NAS, womit das Backup verloren ist.
Ein vernünftiges Backup macht man immer auf Offlin-Datenträger, die nur für die Zeit des Backups/Restores physisch (Daten und Strom) angeschlossen sind.
Setzt voraus das alle im gleichen Netz liegen und die gleiche Softwareversion haben / gleiche Funktionen aktiv etc.

Wenn ich ein Backup von einer NAS mache, würde ich diese in ein getrenntes Netzwerk stellen. Die meisten NAS haben mehrere Interfaces.
War auf der IT-SA auch so eine Empfehlung was man mit alten NAS Geräten machen kann. ->als Fileshare in einem getrennten Netzwerk als Backupablage nutzen. (am besten mit Versionierung an)

Ins Internet hängt man nur moderne Geräte die vollen Support erhalten.
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Ausser das Backup liegt auf einer Synology und die ist dann (auch) krypted :fresse:
Nein, wenn der Angreifer NAS1 erreicht hat, weil die im Netzwerk mit dem WAN liegt und diese encrypted würde könnte der Angreifer NAS2 die nur per Lan mit NAS1 verbunden ist nicht mehr so einfach angreifen.
Gerade bei der NAS2 deaktiviert man halt den Zugang zu interfaces, SSH aus dem transit Netz NAS1->NAS2.. was sollte da ein Angreifer dann attackieren?
Es wäre nicht unmöglich, aber auch nicht so einfach zu bewerkstelligen.
 
Zuletzt bearbeitet:
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Wird ja sicherlich up to date sein
🙂
 
Nein, wenn der Angreifer NAS1 erreicht hat, weil die im Netzwerk mit dem WAN liegt und diese encrypted würde könnte der Angreifer NAS2 die nur per Lan mit NAS1 verbunden ist nicht mehr so einfach angreifen.
Gerade bei der NAS2 deaktiviert man halt den Zugang zu interfaces, SSH aus dem transit Netz NAS1->NAS2.. was sollte da ein Angreifer dann attackieren?
Es wäre nicht unmöglich, aber auch nicht so einfach zu bewerkstelligen.
Das ist DEIN Szenario...

Da draußen gibt es noch so viele unsegmentierte Netzwerke, wie Meinungen zu Themen. Server, Clients, Netzwerk, Kühlschrank, Backup, alles im gleichen Netz. Schon x-mal gesehen und es nimmt kein Ende.
Und denkst du ein Angreifer hört einfach so auf, weil er eine Schwachstelle gefunden hat. Sicher nicht, der sucht dann erst recht weiter.
 
Das ist DEIN Szenario...

Da draußen gibt es noch so viele unsegmentierte Netzwerke, wie Meinungen zu Themen. Server, Clients, Netzwerk, Kühlschrank, Backup, alles im gleichen Netz. Schon x-mal gesehen und es nimmt kein Ende.
Und denkst du ein Angreifer hört einfach so auf, weil er eine Schwachstelle gefunden hat. Sicher nicht, der sucht dann erst recht weiter.
Die chance aber das man einen Angriff entdeckt ist ungleich höher je schwieriger man es ihm macht.
Bei nicht politisch motivierten Angriffen ist Zeit Geld. Für diese Zielgruppe sind komplexere / schwerere Angriffspunkte nicht lohnenswert. Die wollen schnell Kasse machen.
 
NAS als Backup ist eine schlechte Idee.
Überspannung, dann ist sowohl das primäre NS als auch das Backup-NAS tot.
Deshalb immer ein Backup auf ein Offlinemedium.
 
Überspannung, dann ist sowohl das primäre NS als auch das Backup-NAS tot.
Deshalb immer ein Backup auf ein Offlinemedium.
Also das man dort Überspannungsschutz / USV einsetzt ist selbstredend... Man macht ja nie nur eine Sicherung.
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Chef: Diese Akten können sie vernichten. Aber machen sie vorher noch eine Kopie. Man weiß nie, ob man die Akten noch einmal braucht.

Überspannungsschutz/USV hilft nur bei Überspannung aus dem Stromnetz.
Vor sehr vielen Jahren erlebt:
Lauter Knall und Rauch aus einem PC.
Da ist die Netzwerkkarte hoch gegangen, hatte einen großen schwarzen Fleck.
Hat einige andere PCs im Netz und Switche mit in den Tod gerissen, denn die Überspannung kam vom hoch gegangenen PC über das Netzwerk.
 
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