5,5 Cent pro GB: Frankreichs Internetsteuer dürfte vorwiegend für die Nutzer teuer werden

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In Frankreich könnte der Datenverkehr im Internet künftig besteuert werden. Einen entsprechenden Vorstoß der Sozialistischen Partei hat die französische Nationalversammlung am vergangenen Freitag angenommen. Die geplante Steuer soll Unternehmen betreffen, die über ihre Server Inhalte für Nutzer in Frankreich bereitstellen. Für jedes Gigabyte an Daten, das an französische Endkunden übertragen wird, wäre demnach eine Abgabe von 5,5 Cent fällig.
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Einmal zurück auf Anfang. Mal schauen, wie es im zweiten Versuch läuft.
 
Geil, ziehst dir das neue CoD (Beispiel), gleich noch 10-15€ Steuer dazu 🤡
 
Einmal zurück auf Anfang. Mal schauen, wie es im zweiten Versuch läuft.

Das Problem bei so einem Kahlschlag ist doch, dass die Störenfriede damit genau ihr Ziel erreichen.

Schließlich ist es deren Ziel, dass Du alles wegwischt. Die sachliche Diskussion ist dann plattgemacht und wir ärgern uns.

Klar ist das wegen dem Domino-Effekt beim Antworten viel Arbeit für die Mods. Aber wenn pauschal alles gelöscht wird,

belohnt man am Ende genau die Falschen.

Gezieltes Sperren der Verursacher wäre da echt besser.
 
@Nelen Warum wurde denn mein erster Beitrag verschoben, wo ich mich auf die Überschrift beziehe?
 
In Südkorea ist ja schon länger teuer, dort zahlen aber nicht die Kunden sondern die Diensteanbieter.
Twitch hat deshalb aufgehört, weil Twitch zahlen musste und der Content Anbieter(Streamer)
 
Im Eneffekt zahlen immer die Kunden, denn die Diensteanbieter werden die Gebühren garantiert in die Kundenpreise einpreisen.
Wenn es aber zu teuer wird springen die Kunden ab. Bei Twitch wären die Abos zu teuer gewesen und über Werbung ist scheinbar zu wenig reingekommen.
Natürlich zahlt das der Kunde indirekt mit.
Ich könnte mir so eine Steuer tatsächlich vorstellen, setzt aber voraus, dass die erst ab einem gewissen Volumen anfängt zu greifen um kleinere Anbieter nicht zu f*cken.
Dann müsste man noch unterscheiden sprechen wir hier von Anbieter internem Traffic oder von Peer Traffic zwischen Anbietern oder dem "Internationalen" Netz.

Sprich fallen diese schon an nur weil der TK-Anbieter mir per DHCP ne IP zuweist?
 
Wir könnten ja mal kurz über eine Reichensteuer diskutieren anstatt den Bürger zu schröpfen?
Finde es auch nicht OK das die Moderation hier die komplette Diskussion, die durchaus valide ist denn dieses Thema schlägt ja in dieselbe Kerbe wie diverse andere sinnlose Abgaben und Gebühren, einfach abgewürgt wird.
 
Es geht um die Tonart, dass in so einem Thema Politik einfließt ist durchaus normal aber es sollte sachlich sein.
 
Es geht um die Tonart, dass in so einem Thema Politik einfließt ist durchaus normal aber es sollte sachlich sein.
Ich hab nicht mitbekommen, ob hier irgendwas passiert ist.
Die ersten 2 Seiten waren aber total harmlos.

Dass man Kritik an der aktuellen Steuerpolitik (EU weit) übt bei einer News über eine neue Steuer... was ist daran bitte verkehrt? :hmm:
Der Frage würde ich mich anschliessen - die Überschrift ist imemr noch clickbait³
Das war eigentlich alles harmlose Meinungsäußerung. Klar, private Seite, Hausrecht, dürft ihr natürlich handhaben wie ihr wollt.

Schlüssig ist das Verhalten für mich aber nicht. Wenn man so eine Diskussion nicht möchte, dann macht man so einen Artikel nicht. Will man den Artikel bringen aber keine Diskussion, macht man keine Kommentarfunktion. 🤷‍♂️
 
Wer bezahlt diese Gebühr am Ende? Der Streaminganbieter? Also Netflix zB?

Wenn ich in dauerschleife 4k Videomaterial abspielen lassen würde mit einem VPN (Standort Frankreich) hätte Netflix dadurch Nachteile?
 
Zumindest ist einen kompletten thread zu killen ausnahmslos doch sehr zweifelhaft und in meinen Augen überzogen. Ich habe hier auch nix gesehen, was sofort nogo war.
 
Denke nicht das Netflix damit irgendwas zu tun hat. Die sind ja nur ein Anbieter von Filmen / Serien.
Jeder der ins Internet will braucht einen Internetanschluss, sprich einen Provider. Mit dem hat man einen Vertrag, der spezifiziert welches Produkt ich beziehe (Flatrate, Geschwindigkeit, Preis) und das bezahle ich.
Messen kann den Verbrauch an Datenvolumen daher auch nur dieser Provider.
Dadurch ich den aber schon für ein Produkt bezahle ist es mir schleierhaft wieso man nochmals eine Gebühr für die verbrauchten (download und auch upload?) Gigabyte an eine dritte Stelle entrichten soll.
Die Netzinfrastruktur wird ja schon mit meinem bestehenden Vertrag bezahlt, ebenso die Server usw des Providers.
Die Netflix Infrastruktur bezahle ich mit dem Abo. Dazwischen eine Kupfer oder Glasfaserleitung die jetzt nicht wirklich messbarem Verschleiß unterliegt.
 
Denke nicht das Netflix damit irgendwas zu tun hat. Die sind ja nur ein Anbieter von Filmen / Serien.
Jeder der ins Internet will braucht einen Internetanschluss, sprich einen Provider. Mit dem hat man einen Vertrag, der spezifiziert welches Produkt ich beziehe (Flatrate, Geschwindigkeit, Preis) und das bezahle ich.
Messen kann den Verbrauch an Datenvolumen daher auch nur dieser Provider.
Dadurch ich den aber schon für ein Produkt bezahle ist es mir schleierhaft wieso man nochmals eine Gebühr für die verbrauchten (download und auch upload?) Gigabyte an eine dritte Stelle entrichten soll.
Die Netzinfrastruktur wird ja schon mit meinem bestehenden Vertrag bezahlt, ebenso die Server usw des Providers.
Die Netflix Infrastruktur bezahle ich mit dem Abo. Dazwischen eine Kupfer oder Glasfaserleitung die jetzt nicht wirklich messbarem Verschleiß unterliegt.
Das hängt ein wenig damit zusammen/ab, wie die Infrastruktur geregelt ist. Ist sie 100% privat oder staatlich.

Gerade bei öffentliche Infrastruktur ist es als privates Unternehmen super, diese maximal auszubeuten und wenn sie verbraucht ist das Risiko zurück in die öffentliche Hand zu geben.
Oder was meinst du wieso die Telekom so langsam erst ausbaut? Es wird nur ausgebaut wo es finanziell super ist, woanders bitte nur ins gemachte Nest.

Ich denke Frankreich hängt auch im Bereich Internet und Digitalisierung hinterher... gleichzeitig sind die richtig pleite.
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Nachtrag: Ein bisschen so wie Mineralöl Steuern/KFZ. Jeder nutzt die Straße also soll jeder dafür mit bezahlen.
 
Also dann zB. in meinem Fall, Österreich, Leitungsnetz gehört großteils des Staat bzw der öffentlichen Hand, Vertragspartner ist Telekom Austria (A1) welche ebenfalls zu knapp 30% im Eigentum des Staats ist.
Vertrag hat nominell 150MBit Bandbreite, real kommen 105-110MBit bei mir im Haus an. Keine Datenbeschränkung bei Down- oder Upload. Kostenpunkt 54,90€.
Das die Netzinfra, Leitungsnetz, Server- Bla Infrastruktur alles in verschiedenen GmbH's verschachtelt sein wird ist auch klar.
Nutze ich einen anderen Anbieter zB. Magenta würde der Vertrag den Punkt "Netzentgelt" beinhalten denn Magenta muss ja, um das Produkt zu mir zu bringen, das Leitungsnetz der Telekom Austria nutzen.
Also zahle ich ja so oder so mit meinem Vertrag jegliche Variante der Netznutzung.
 
Wir könnten ja mal kurz über eine Reichensteuer diskutieren anstatt den Bürger zu schröpfen?
Der Höchststeuersatz gilt ab 70k einkommen im Jahr. Pass mal auf dass du für die Politiker nicht dann selber schon zu diesen "Reichen" zählst.
Die Superreichen haben ne Lobby und dadurch im Summe eh mehr Einfluss auf die Gesetzgebung als das Wahlvolk was keine Lobby hat.

Sinnvoll wäre aber eigentlich auch Aufhebung der Beitragsbemessungsgrenze. So würde man oben mehr einnehmen und könnte unten entlasten.
Wieso soll jemand ab einem bestimmten Einkommen relativ gesehen immer weniger Zahlen. Ist eigentlich nen Witz.
Vermögensaufbau ist in Deutschland scheinbar nicht gern gesehen und man will lieber dass die Menschen dauerhaft auf den Staat angewiesen sind/bleiben. Wird wohl auch in Zukunft weiterhin ne Verteilung von unten nach oben geben...
 
Jajn, das finde ich die falsche Einstellung.... Du würdest die Leute die Arbeiten wie vielleicht den Chefarzt bestrafen. Es sollten eher Kapitalerträge ab gewissen Summen einfach teurer werden.

Arbeit zu besteuern ist ohnehin grenzwertig.
Ich werde dafür zur Kasse gebeten das ich etwas leisten. Wenn ich nichts mache, macht auch nichts.
 
Die Superreichen haben ne Lobby und dadurch im Summe eh mehr Einfluss auf die Gesetzgebung als das Wahlvolk was keine Lobby hat.

Dagegen gibt es ein Mittel.
Das hatten schon die alten Griechen in Athen erkannt und das Wahlverfahren entsprechend so gestaltet, das Lobbyarbeit, Bestechung etc. nahezu ausgeschlossen ist.
Es wurde jährlich gewählt.
Männliche Einwohner Leute kamen in einen Topf und dann wurde per Losmaschine ausgelost, wer gewählt ist und wer nicht.
Dadurch wurde Korruption verhindert und das Lobbyisten den Wahlvorgang beeinflussen konnten.
Wiederwahl war nur sehr eingeschränkt möglich.
Dadurch wurde auch verhindert, das es Berufspolitiker gab.
 
Der Höchststeuersatz gilt ab 70k einkommen im Jahr. Pass mal auf dass du für die Politiker nicht dann selber schon zu diesen "Reichen" zählst.
Ich bin Österreicher und falle in die Kategorie 60.001 bis 90.000€ brutto -> zahle 48% Einkommensteuer.
Würde Aus meiner Perspektive sagen das reicht, zahle aber auch noch auf sehr viele Waren 20% Mehrwertsteuer, wobei sich diese mit anderen Steuern überlagern kann bzw. diese Steuern Mehrwertsteuerpflichtig sind. Geht also recht fix das sich nochmal ~25,-30% meines Nettoeinkommens in Steuern und Abgaben verwandeln.
Da darf man sich bitte nicht wundern das ich auf solche Ideen kritisch reagiere, denn wenn es in der EU einen Präzedenzfall gibt machen das andere Staaten nach und ich sehe die Wegelagerer aus Wien schon ihre Zähne wetzen......
 
Männliche Einwohner Leute kamen in einen Topf und dann wurde per Losmaschine ausgelost, wer gewählt ist und wer nicht.
Super. Und damit regieren dann Leute die gar nichts mehr mit dem Mehrheitswillen in der Bevölkerung zu tun haben.

Da darf man sich bitte nicht wundern das ich auf solche Ideen kritisch reagiere, denn wenn es in der EU einen Präzedenzfall gibt machen das andere Staaten nach und ich sehe die Wegelagerer aus Wien schon ihre Zähne wetzen......
Dir ist aber schon klar dass man die Leute die über dir stehen höher besteuert, indem man die Beitragsbemessungsgrenze abschafft, die Leute die weiter unten sehen dann weniger zahlen könnten?

Es geht eher darum die die sehr viel haben etwas mehr wegzunehmen damit man denen die weniger haben, also Einkommen, entsprechend weniger wegnehmen muss.


Eine "Beitragsbemessungsgrenze" haben wir im Verkehrsrecht übrigens auch nicht. Keiner käme auf die Idee dass die Strafe fürs zu schnell fahren steigt, bis man 50kmh zu schnell ist, und darüber hinaus würde die Strafe aber nicht mehr steigen. Kurzum es egal dann wäre ob du 50 oder 100 zu schnell bist weil du trotzdem nur die Strafe zahlen würdest wie jemand der nur 50 zu schnell gefahren ist.

Wer das doppelte Verdient kann absolut gesehen auch das Doppelte zahlen, halt von einem gerechten Anteil. Der ganze Sinn der Beitragsbemessungsgrenze ist es doch Top Verdiener weniger zu besteuern...

Wieso solltest du dich also für Interessen von Gruppen einsetzen denen du gar nicht angehörst? Ergibt kein Sinn... Du kannst mir doch nicht sagen dass du es gut findest dass du da knapp 50% zahlst und jemand der dann das 10fache verdient einen Prozentual kleineren Anteil als du zu leisten hat...du zahlst viel damit andere weniger zahlen müssen;) Am oberen Ende der Beitragsbemessungsgrenze herrscht ja die größte Ungerechtigkeit. Kurzum durch die Abschaffung würdest auch du weniger zahlen, WENN man es richtig umsetzt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Naja, durch das Losverfahren gibt es einen reprasentativen Durchschnitt der Bevölkerung.
Nur bei besonderen Ämtern, wie z.B. Militärführern wurde die Person direkt gewählt und nicht ausgelost.
Und es gab noch das sog. Scherbengericht.
Wenn jemand mit einem Politiker unzufrieden war, hat er den Namen auf eine Scherbe geschrieben.
Kamen 6000 solcher Scherben zusammen, wurde der Politiker seines Amtes enthoben und für 10 Jahre aus der Stadt verbannt.
Man war also gezwungen, im Sinne des Volkes zu handeln, wenn man nicht riskieren wollte, verbannt zu werden.
 
Naja, durch das Losverfahren gibt es einen reprasentativen Durchschnitt der Bevölkerung.
Aber nicht bei einer kleinen Menge. Wenn der Zufall zuschlägt regieren dann die die kaum einer haben will...

Das hat dann mit einer Demokratie halt nix mehr zu tun... (wobei es das aktuell an zahlreichen Stellen heute auch schon nicht, beispiel Bundesverfassungsgericht wo letztendlich auch nur rot angemalte Politiker sitzen weil sie von Parteien da reingewählt werden und jeder wählt den darein der die eigene Partei toll findet und eben auch die gleiche Ideologie vertritt, ob die nen Parteibuch selbst haben ist egal wenn sie aber Partei xy ganz geil finden und deswegen Partei xy sagt "der solls werden den finden wir tolll", aber Bundesverfassungsgericht ist halt wichtig da darf man auf keinen Fall das Volk direkt entscheiden lassen wer da hin soll, nacher wählen die echt noch einen da rein der wirklich unabhängig ist und keiner Partei so wirklich nach dem Mund redet;))
 
Man war also gezwungen, im Sinne des Volkes zu handeln, wenn man nicht riskieren wollte, verbannt zu werden.
Nicht direkt Verbannung, aber heutzutage ist es ja eh schon fast Standard geworden das Politiker vor Gericht landen und verurteilt werden: Jair Bolsonaro, Nicolas Sarkozy, Dominique Strauss-Kahn, Karl-Heinz Grasser, etc. fallen mir ganz spontan ein.

Zwar keine Strafe aber eine Anklage gegen Gernot Blümel und Ermittlungen gegen Karin Kneissl wurde ermittelt.

Weis nicht ob man das gut oder schlecht finden soll.

Denn ich glaube nicht das früher Politiker besser waren, nur wird heutzutage durch das Internet und die automatisierbaren "Scanvorgänge" immer einfacher jede Verfehlung zu entdecke und anzuklagen.

Ich glaube das es heute keinen Menschen mehr gäbe gegen den man nichts finden würde. Und selbst wenn es keine Straftaten sind, würde man sicherlich irgendwelche fehlerhaften Zitate oder Quellenangabe, oder irgendwelche sexuell oder moralisch fragwürdigen Aussagen finden, mit denen man sie "canceln" könnte.

Die Folgend davon sind aber nicht nur positiv.

Sonern viele Leute werden dann schon vorab abgeschreckt in die Politik zu gehen. Oder sie sie fangen an zu z.B. im Wahlkampf nicht mehr über Inhalte zu reden, sondern schwafeln nur noch inhaltsleeren Nonsens, aber immr mit Bedacht drauf blos niemanden zu verärgern. Und sich blos nicht kritisch über die Migrations zu äussern damit blos niemand auf die Idee kommt die Nazi-Keule rauszuholen.
 
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