Gmail und Google Fotos für Werbezwecke: Google lockert seine bisherigen Datenschutzregeln

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Google hat seine Datenschutzerklärung erneut überarbeitet und erweitert nun die Möglichkeiten, persönliche Informationen für zielgerichtete Werbung zu verwenden. Unter bestimmten Voraussetzungen können künftig auch Informationen aus Gmail, Google Drive und Google Fotos in die Personalisierung von Anzeigen einfließen. Bislang hatte der Konzern die Nutzung der Inhalte dieser Dienste grundsätzlich ausgeschlossen.
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Mit dem Trennen der Dienste werden jedoch nicht zwangsläufig sämtliche zuvor verarbeiteten Informationen gelöscht. Erkenntnisse, die bereits im Suchverlauf gespeichert wurden, können dort weiterhin vorhanden sein. Um diese Daten sicher zu entfernen, müssen Nutzer gegebenenfalls auch die entsprechenden Verlaufseinträge löschen. Solange die Informationen gespeichert bleiben, können sie abhängig von den jeweiligen Einstellungen und Nutzungsbedingungen weiterhin verarbeitet werden, unter Umständen auch zur Verbesserung von KI-Systemen.
Gibt es eine Garantie, dass meine Daten wirklich gelöscht sind, oder nur zwischengeparkt werden?
Wie bei Windows, wenn was gelöscht wird und in den Papierkorb landet. Wenn der Papierkorb nicht geleert wird, dann sind die Daten immer noch da, was dann wieder hergestellt werden kann. Und selbst dann, wenn der Papierkorb geleert wird, kann durch forensische Programme die Daten zum großem Teil wieder hergestellt werden, außer die gelöschten Datenblöcke werden neu überschrieben.
Für Nutzer in Deutschland ist die praktische Bedeutung der Änderung derzeit noch nicht vollständig geklärt. Die Verknüpfung persönlicher Google-Dienste mit der Google-Suche über Personal Intelligence steht laut einer offiziellen Hilfeseite innerhalb der Europäischen Union bislang nicht zur Verfügung. Angeboten wird die Funktion unter anderem in den USA sowie in ausgewählten Ländern Asiens, Afrikas und Lateinamerikas.
Ich glaube die europäische Union wäre gut beraten, es nicht zuzulassen.
 
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