Für Vera Rubin: NVIDIA reduziert Vorgaben für HBM4-Geschwindigkeit und NVLink-Interconnect

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Offenbar hat NVIDIA seine Vorgaben und technischen Spezifikationen für einige Kernkomponenten der Vera-Rubin-Systeme reduziert. Bereits häufiger Thema waren die Vorgaben hinsichtlich des HBM4-Speichers. NVIDIA soll für den HBM4-Speicher der Vera-Rubin-Systeme ursprünglich eine Übertragungsrate von 9 GBit/s pro Pin gefordert haben. Im Laufe des Jahres 2025 wurde diese Vorgabe zunächst auf 10 GBit/s und schließlich auf rund 11 GBit/s angehoben. Im Januar 2026 berichtete TrendForce sogar von Anforderungen von mehr als 11 GBit/s pro Pin. Zum Vergleich: Die JEDEC-Spezifikation für HBM4 sieht 8 GBit/s vor.
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NVIDIA spürt den immensen Druck von AMD mit der Instinct MI455X Helios Plattform.

Jetzt stellt sich heraus, dass sich der übertaktete HBM4 in der Praxis offenbar nicht stabil umsetzen lässt.

Die im Moment größte Gefahr für NVIDIA stellt in Wirklichkeit gar nicht AMD, sondern NVIDIA selbst dar.

NVIDIA will laut aktuellen Plänen eine zusätzliche jährliche Software-Gebühr von zirka 2.000 US-Dollar pro GPU haben und das ändert einfach alles.

Der finanzielle Druck treibt die Kunden direkt zu offenen Standards wie ROCm oder Triton. Außerdem entwickeln Meta, Google und Amazon ohnehin eigene KI Chips.

Zusätzliche Lizenzkosten sind die beste Motivation, diese eigenen Projekte noch schneller voranzutreiben, um unabhängig zu werden.
 
NVIDIA will laut aktuellen Plänen eine zusätzliche jährliche Software-Gebühr von zirka 2.000 US-Dollar pro GPU haben und das ändert einfach alles.

Der finanzielle Druck

Die $2000 pro Jahr bei über $30'000 pro GPU stören die nicht so.
Schlecht sind diese jährliche Gebühren fürs financing. Aktuell gibt es Projekte, die mit 15 Jahren Nutzungsdauer schön gerechnet werden. d.h. total cost of ownership enthält jetzt die 15 Jahre an Software-Gebühr. Obwohl die Hardware eh in 5 Jahren Obsolenz ist.
Würde NVidia einfach nur die Preise weiter angezogen könnten die Kosten auf 15 Jahre schön gerechnet werden.
 
Die $2000 pro Jahr bei über $30'000 pro GPU stören die nicht so.
Doch, wie du schon selbst sagst sind Betriebskosten nochmal was anderes als Anschaffungskosten.
Dazu kommt, dass aus den 2.000 auch 20.000 werden können, wenn NV es danach gelüstet, siehe Broadcom/VmWare/ESXi.
Dazu die Pläne ne Überwachung auf Hardwareebene reinzumachen, was am Ende ja nix anderes als ein Backdoor ist zum mitlesen... wie auch immer da am Ende wirklich funktionieren soll.


Aber... kennt man doch, oder?
Erstmal alle anfixen, wenn alle an der Nadel hängen dann Preis hoch schrauben, Verknappen und Gängeln im Allgemeinen.


Nochwas, nicht vergessen, wir sprechen von der Konzern-Welt.
Dort gelten andere Regeln und Maßstäbe, als man als Klein bis mittelständischer Unternehmer kennt / gewohnt ist.
Im Elfenbeinturm bei den "Corpos" ist alles anders.
Was nicht passt, wird passend gemacht, sprich einfach mal irgendwo ein "Sondervermögen" aufstellen und reinschießen.
 
Zudem liegt die Speicherbandbreite bei AMD bei 23,3 TB/s je GPU, während NVIDIA nun auf nur noch 19,2 TB/s kommen soll.
Das liegt allerdings nicht an der GPU, beim Durchsatz pro Pin ist AMD nicht schneller, AMD nutzt einfach nur mehr Stapel (6 statt 4). Nvidia scheint es nicht so zu bewerten, dass ein Wechsel auf 6 Stapel notwendig wäre.
 
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