Mit abnehmbarem Anschlusspanel: Thermaltake Dockpower FI 1200W im Kurztest

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Netzteile mit seitlichen Stromanschlüssen und auch mit einem Verteiler-Hub, der mittels längerem Kabel an das Netzteil angebunden ist, sind neben der gewöhnlichen Anordnung schon länger am Markt verfügbar. Anders sieht es mit den neuen Dockpower-FI-Netzteilen von Thermaltake aus, die mit einem abnehmbaren Dock-Modul ausgestattet sind und in den Watt-Stufen 750 W, 850 W, 1.000 W und 1.200 W angeboten werden. Für einen Kurztest haben wir von Thermaltake das größte Modell mit 1.200 W erhalten und schauen uns an, wie sich das Netzteil im Alltag so schlägt.
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Jede weitere Schnittstelle bedeutet einen weiteren Punkt, an dem es zu Fehlern kommen kann. Insbesondere am Netzteil will ich sowas definitiv nicht haben. Aus meiner Sicht eine völlig unnötige und zudem auch noch risikobehaftete Konstruktion.
Zumal Thermaltake diese Netzteile ja wohl nicht ohne das Anschlusspanel verkauft, oder? Wenn ich da nun also tatsächlich ein stärkeres NT einbaue, habe ich direkt ein zweites dieser Anschlusspanel ungenutzt herumliegen. Und vor allem muss ich das Ding mitbezahlen, obwohl ich kein zweites benötige.
Und inwiefern soll es ein großer Vorteil sein, die Kabel außerhalb des Gehäuses an dieses Panel anschließen zu können? Wenn dieses ganze Konstrukt dann eben wieder in ein sehr enges Gehäuse eingesetzt werden muss, bleibt es dennoch elende Fummelarbeit, weil all die dann bereits am Panel hängenden Kabel das Einsetzen des Panels massiv erschweren. Bei einem entsprechend gräumigen Gehäuse benötigt man das Ganze hingegen schlicht nicht, weil ma auch so problemlos die Kabel anstecken kann.

Ich sehe hier ein Produkt, welches ein Problem angeht, das nicht existiert.

EDIT: Übrigens ist der Preis in eurer Tabelle falsch. Die 139,90€ bei Amazon beziehen sich auf das 850W Modell, nicht auf das von euch getestete 1200W Modell. Letzteres kostet dort 189€ und somit fällt die P/L Betrachtung eine ganze Ecke "schlechter" aus. In diesem Preisbereich gibts dann nämlich auch echte 80 Plus Platinum Geräte.
 
Meine Kentnisse bezüglich E-Technikdesign halten sich in Grenzen, aber die Beschränkung auf eine einzige Schraubverbindung als Verriegelung - noch dazu Offset vom eigentlich Connector - halte ich doch fpr ein wenig fragwürdig, ebenso die Tatsache dass der Platinensteckverbinder sich vorzüglich dafür eignet durch Verunreinigungen überbrückt zu werden und dann Spannungen dort anliegen wo sie nicht erwartet werden.
 
Soll das jetzt die Lösung für verschmorte Stecker sein?

Lass uns nicht die Ursache angehen, lass uns einfach möglichst "schnell & günstig" die Auswirkungen bekämpfen.

Neues Anschlusspanel und fertig.
Das ist eigentlich die Botschaft eines Herstellers, der selbst nicht an den Drecksstecker glaubt.

Danke Nvidia, an der Stelle (Ja, ich hab eine RTX 5070 Ti samt UV & FPS Limit im System)

Ich brech ab ... sorry wirklich.
Lass noch ein Übergangswiderstand einbauen.

Muss ich nem Kollegen zeigen. Das glaubt der mir nie! 🤣

Also kommt hier nicht ins Haus sowas.
Wow! Der April ist aktuell echt weit weg ... die meinen das ernst.

Ständig werden Kabel/Stecker geändert - gerade die Seuche von 2x6pin 12VHPWR Stecker.

Da iat ein neuer, frischer Stecker schon keine schlechte Idee.

Zumal braucht es doch sowieso kaum noch Stecker.

24pin
CPU
GPU
vielleicht Lüftersteuerung, RGB und/oder SATA Laufwerke

fertig.
 
Zuletzt bearbeitet:
Soll das jetzt die Lösung für verschmorte Stecker sein?
Was hat das mit verschmorten Steckern zutun? Bei all den Berichten über solche Defekte tritt das Problem so gut wie kaum auf der Netzteilseite, sondern auf der GPU Seite auf.

Es ist wohl tatsächlich nur als gewisse Komfortfunktion gedacht, die es mMn aber absolut nicht braucht.
 
Ich würde mir da keine großen Sorgen machen. Wie im Test bereits stand ist diese Art von Anschluss bei Servern sehr gängig. Ich denke die Entwickler vom Netzteil werden sich schon ihre Gedanken gemacht haben, dass ein ausreichender Kontakt gewährleistet ist. Ob es sich überhaupt lohnt ist eine andere Frage :D
 
Puh, bei welchem Gehäuse macht sowas Sinn? Mehr Kontaktstellen, mehr Fehler möglich.

Aber interessant dass das Netzteil so leise sein soll. Hatte zwar noch nie was von XWY aber die liefern wohl von Nicht-kaufen bis Top-Ware alles. Die viele CWT-Thermaltakes waren eher lauter als andere NTs mit nahezu gleicher Technik
 
Da gibt es offensichtlich eine weitere Steckverbindung zwischen Netzteilplatine und Dockmodul. Nicht gut.
Und könnte es sein, das sich die verschiedenen Leistungsvarianten nur durch unterschiedliche ( unterschiedliche Anzahl an Steckverbindern) Dockmodule unterscheiden ? Die Elektronik dahinter aber gleich ist.
 
Bei all den Berichten über solche Defekte tritt das Problem so gut wie kaum auf der Netzteilseite, sondern auf der GPU Seite auf

1200W und 10 Jahre Garantie.

Man muss an die Zukunft denken ;)
 
kann man machen, aber bei den unzähligen semi-passiven netzteilen müsste man mittlerweile ja von problemen gehört haben sofern es die gäbe.
 
Ich bin aber auch für "slow & steady"

mich nervt es, das be quiet mit der pure power 13M Serie mir zB nicht mehr die Wahl lässt, was die Lüftersteuerung angeht.
 
Bringt dir unterm Strich nur keinen Vorteil.
 
Mal eine ernst gemeinte Frage:

Wofür braucht man das?

Mir erschließt sich nicht wirklich der Sinn hinter dem Ganzen. Netzteile wo die Kabel zur Seite raus gehen haben, zumindest für einen begrenzten Personenkreis, einen Sinn. Aber hier verlässt mich meine Vorstellungskraft komplett! Stellt man sich das ins Regal und zeigt jeden der vorbei kommt das Netzteil, und baut die Heckklappe zu Showzwecken an und ab? Was ist das Nächste? Netzteile aus Lego-Komponenten zum selber bauen? Mit ganz vielen Aufklebern, um nah beim dänischen Original zu bleiben? Ich bin echt ratlos.
 
Entweder einer der NT Hersteller und ein MoBo Hersteller setzen sich zusammen und überreden dann noch einen größeren Gehäusehersteller mitzumachen UND sie bringen ein Modul, wo ich als Vorteil, das NT einfach von hinten in den Schacht schiebe und es gleich alles aufm MoBo verdrahtet... also so wie man das bei Servern auch kennt ODER lasst es halt komplett bleiben.

Was soll ich mit dieser dämlichen Konstruktion verbessern?

Statt das scheiss NT in der Hand zu halten und die Kabel einzustöpseln um es dann unten ins Gehäuse zu setzen, setze ich das NT ins Gehäuse und habe das "Schnüffelstück" in der Hand und stöpsel dort die Kabel ein um dann noch zusätzlich das "Schnüffelstück" ins Gehäuse zu friemeln, genauso wie beim ganzen NT auch.

Weniger Drogen bei den Karaoke Abenden da und weniger von allem anderen lieber auch!

ps

Sind dann sogar mehr Arbeitsschritte, weil ich das dumme "Schnüffelstück" erst abmachen und dann wieder dranmachen muss... :stupid:
 
ich wüste jetzt nicht mal den unterschied vom 1000w bequite 13 vs 14 hier ........

ist auch ein teil was man 1x drin eigentlich 4 immer vergist.

1000w für 4090 system jedenfalls dicke langend bei 5090 würd ich wohl 1200 nehmen zur sicherheit 4 selbe reserve na ja egal regal
 
Der Sinn dieser Konstruktion erschließt sich mir nicht so recht. Wann sollte es nötig sein, das NT auszubauen, das Anschlußpanel aber im PC zu belassen? Und daß hier eine weitere Kontaktleiste mit Störpotenzial eingebaut wird, ist absolut kontraproduktiv. Da muß ich @Morrich recht geben.
 
Wann sollte es nötig sein, das NT auszubauen, das Anschlußpanel aber im PC zu belassen?
In Systemen mit möglichst kurzer Downtime bzgl. einfacher/schneller Wartung (also keine Systeme, wo ein Netzteil von Thermaltake zum Einsatz kommen würde).
So ein Connector hingegen ist unproblematisch und hat als CRPS o.ä. quasi jedes Servernetzteil.
 
Zuletzt bearbeitet:
Jeder technisch eigentlich unnötige Connector ist eine vermeidbare Störquelle. Deshalb haben NTs ohne Stecker ("Kabelmanagement") auch ihre Daseinsberechtigung. Ich erinnere nur an die Probleme mit dem 12VHPWR, der durchaus auch auf der Netzteilseite geschmort ist. Da war auch die Verbindung das Problem und nicht die Kabel im Inneren des NTs.
 
Auch wenn das in der Theorie richtig ist, kannst du solche Board to Board Connectoren nicht mit dem 12VHPWR Spielzeug vergleichen. Nur mal beispielhaft:
Balancing power and cooling requirements, EXTreme PowerEdge Plus Card Edge Connectors deliver more than 3,300W at 12V for a high current density.

Also ja, er ist bei dem TT PSU unnötig, wird aber auch keine wirkliche zusätzliche Schwachstelle darstellen.
 
Deshalb haben NTs ohne Stecker ("Kabelmanagement") auch ihre Daseinsberechtigung. I

Sehe ich zwar auch so, aber da meine Gehäuse mit diversen Bauteilen vollgestopft sind bin ich mittlerweile auf NTs mit Kabelmanagement umgestiegen. Zumindest ab der 750W-Klasse hat man sonst viel Kabelgewirr das man nicht gebrauchen kann.
 
Dafür gibt es ja NTs mit teilweisem Management. Also die Kabel, die sowieso immer gebraucht werden, sind fest montiert, und darüber hinaus gibt es Buchsen.
Oder sind die schon ausgestorben?


Aber ja, ich hab auch NTs mit komplettem Management, weil ich eine bestimmte NT-Serie (FSP) wollte, und die gab es nur mit Management.
 
Ich kenne diese Art der Stecker.
Wir hatten die bei uns im Betrieb auch im Einsatz und in den Zeiten der Röhrenfernseher gab es mehrere Baureihen von Grundig und Philips wo diese auch (oder sehr ähnliche) im Einsatz waren.
Das war bei der Fehlersuche an den Geräten immer die erste Anlaufstelle.

Die Kontaktflächen korridieren im Laufe der Jahre. Somit höhere Übergangswiderstände.
Dann kann man diese Kontakflächen zwar reinigen, doch von Dauer ist diese Lösung nicht.

Und wenn ich jetzt darüber mehrere Ampere Strom jage, dann fließt dieser über Schleifkontake, die auf einer vergoldeten Kupferfläche aufliegen.
Das ist keine Kraftschlüssige Verbindung.
 
Zumal Thermaltake diese Netzteile ja wohl nicht ohne das Anschlusspanel verkauft, oder? Wenn ich da nun also tatsächlich ein stärkeres NT einbaue, habe ich direkt ein zweites dieser Anschlusspanel ungenutzt herumliegen. Und vor allem muss ich das Ding mitbezahlen, obwohl ich kein zweites benötige.
Und wenn du dir ein neues Netzteil kaufst, hat das neue Netzteil das Anschlusspanel auch fest verbaut und du entsorgst das im alten Netzteil fest verbaute Anschlusspanel gleich mit dem Netzteil.
Mit anderen Worten: Das einzige was du hier extra bezahlst ist ein bisschen mehr Gehäuse, ein Stecker und die dazugehörige Buchse.
Umgekehrt: Wenns das Netzteil auch ohne Panel zu kaufen geben sollte, könnte das Netzteil ohne Panel sogar günstiger sein, weil du ja WENIGER kaufst... und ein Austausch wäre sogar einfacher, weil du nur das eine Kabel umstecken musst.

Und inwiefern soll es ein großer Vorteil sein, die Kabel außerhalb des Gehäuses an dieses Panel anschließen zu können?
Es bauen diverse Leute ihre PCs wegen sonstwas um. Kann ich mir schon vorstellen, das es da praktisch sein kann, das Panel woanders zu haben und so die Kabelführung zu optimieren und vom Netzteil zum Panel nur dieses eine Verbindungskabel zu haben.

Und jetzt halt dich fest: Es gibt sogar Leute die so absolut unnötigen Quatsch wie RGB-LEDs in ihre Rechner stopfen! Unglaublich, oder?

Oder zusammengefasst: Nur weil du nix damit anfangen kannst und sowas nicht haben willst, heisst nicht, das es niemand brauchen kann. Du bist dann einfach nicht die Zielgruppe. Aber zum Glück zwingt dich ja niemand sowas zu kaufen.
 
Ich finde das Konzept mit dem abnehmbaren Dock-Modul ziemlich interessant, gerade wenn man beim Zusammenbau oder bei späteren Upgrades nicht ständig hinter dem Netzteil herumfummeln möchte. Bei 1.200 W sollte auch für leistungsstarke Systeme genug Reserve vorhanden sein. Mich würde vor allem interessieren, wie praktisch das Dock im Alltag wirklich ist und ob sich dadurch das Kabelmanagement spürbar verbessert.
 
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