Wandel am Arbeitsmarkt: Digitalminister will KI-Steuer

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Die zunehmende Verbreitung künstlicher Intelligenz könnte in Deutschland künftig mit einer zusätzlichen steuerlichen Belastung einhergehen. Bundesdigitalminister Karsten Wildberger (CDU) hat sich dafür ausgesprochen, die durch KI erwirtschafteten Umsätze stärker zur Finanzierung gesellschaftlicher Veränderungen heranzuziehen. Die daraus resultierenden Steuereinnahmen sollen insbesondere dazu beitragen, den absehbaren Strukturwandel auf dem Arbeitsmarkt zu bewältigen. Konkrete Vorstellungen zur Ausgestaltung einer entsprechenden Abgabe hat der Minister aber bislang noch nicht vorgelegt.
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Uuuuuuunnnnnddd eine weitere Steuer. Und wegen der nötigen Verwaltung mit dem Steuergeld erstmal wieder neue Posten für Beamte schaffen;)

Damit greift der Digitalminister eine Debatte auf, die zuletzt durch Microsoft-Mitgründer Bill Gates neue Aufmerksamkeit erhalten hatte. Dieser hatte sich Ende August in einem Beitrag auf seiner Plattform Gates Notes für eine Besteuerung von KI-Tokens und Robotern ausgesprochen. Hintergrund ist aus seiner Sicht eine strukturelle Ungleichbehandlung zwischen menschlicher und maschineller Arbeitsleistung im bestehenden Steuersystem.

Wenn ein Milliardär so etwas fordert erstmal schauen über welche Wege er selbst davon profitieren könnte.

Gates sieht darin einen wirtschaftlichen Anreiz, menschliche Arbeitskraft zunehmend durch Technologie zu ersetzen.
Ja und? das ist der technologische Fortschritt. Wenn ich mir als Handwerker irgendeine Maschine kaufe dann auch um damit Abläufe zu beschleunigen, Zeit zu sparen, und ggf sogar Mitarbeiter einzusparen.
Nach der Logik könnte man Automatisierung auch besteuern oder Innovation und Entwicklung an sich.

Dass nen Minister für mehr Steuern ist ist ja erstmal nachvollziehbar. Je mehr Geld Politiker haben desto mehr Handlungsspielraum haben sie. Das übliche Spiel "Zahlt mehr Steuern dadurch versprechen wir alles besser zu machen"

Vielleicht sollte man erstmal paar Beamte rausschmeißen die man durch KI ersetzen könnte und die Arbeitskraft dann in echte Wertschöpfung stecken statt sie in endloser Bürokratie versickern zu lassen.

Spannend ist dass es für viele Journalisten gute und böse Milliardäre zu geben scheint. Musk natürlich ganz eindeutig einer von den "bösen". Soros oder Gates sind hingegen die Guten;) Das Framing merkt man schon. Bei Musk quasi immer zwischen dem Zeilen ein "den bitte doof finden" während man bei den anderen entweder neutral ist und nüchtern berichtet oder gar noch es versucht positiv zu framen...

Ich persönlich denke ja dass egal um welchen Milliardär es geht man wohl sagen kann was die wollen ist eher weniger im Interesse der einfachen Leute. Eine gesunde Skepsis würde ich mir bei ALLEN wünschen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wie stellen sich unsere Politiker dass den nun vor?

Die Unternehmen die KI anbieten zahlen ja Steuern auf ihren Gewinn (wobei der ja noch ausbleibt) und das wohl auch weniger in Deutschland...

Die Unternehmen die KI nutzen, woran macht man da den zusätzlichen erwirtschafteten Gewinn fest? Dann müsste man ja eigentlich auch die Fließbandfertigung besteuern weil die ja quasi die gleiche Transformation gemacht hat. Vom Online-Banking und Selbstbedienungskassen fangen wir mal gar nicht an. Dort wurden ja auch überall durch Technologie Arbeitsplätze aufgegeben.
 
Solange ist Der doch nicht mehr im Amt, um das umzusetzen . 💣
 
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