Weshalb sollte man Microsoft vertrauen?
Das größte Problem ist das Fehlen einer echten Ende zu Ende Verschlüsselung für Privatnutzer.
Da Microsoft die Schlüssel für die Server besitzt, kann das Unternehmen jede Datei entschlüsseln und automatisiert scannen.
Dass diese Filter fehlerhaft arbeiten, haben Fälle aus der Vergangenheit bewiesen. Harmlose Familienfotos wurden von Algorithmen falsch interpretiert.
Die Folgen waren sofortige Kontosperren und unverschuldete Ermittlungsverfahren durch die Polizei.
Zudem droht bei unverschlüsselten Cloud-Daten immer die Gefahr, dass sie im Hintergrund für die Analyse oder das Training von künstlicher Intelligenz genutzt werden.
OneDrive ist im Werkszustand kein sicherer Ort für sensible Daten.
Mann muss nur einmal die AGB von Onedrive durchlesen, macht nur kaum jemand.
In den AGB räumt Microsoft sich das Recht ein, die hochgeladenen Daten auch für eigene Zwecke nutzen zu dürfen.
D.H. Microsoft könnte z.B. ein hochgeladenes Familienfoto für Microsoft-Werbung nutzen.
Und KI-Training gehört natürlich auch dazu.
Und einen automatischen Scan macht Microsoft immer mit allen Daten, denn wie sonst könnte Microsoft prüfen, ob die hochgeladenen Daten den lt. AGB erlaubten Inhalten entsprechen?
Durch die Nutzung von OneDrive oder irgendeinem anderen Clouddienst verliert man die Hoheit über seine Daten.
Und auch Verschlüsselung ist kein Allheilmittel, denn die Firmen haben ja alle Zeit der Welt, die Verschlüsselung zu knacken.
Abhilfe:
Own Cloud.
Wer eine Fritzbox hat, kann das sehr einfach und schnell einrichten.
Da einfach eine USB-Platte dran anstöpseln.
Ist zwar nicht die allerschnellste Lösung, aber man behält volle Kontrolle über die eigenen Daten.