Microsoft 365 Family: OneDrive-Speicher sinkt von 6 auf 2 TB

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Microsoft kürzt den OneDrive-Speicher bei Microsoft 365 Family drastisch. Standen bislang allen sechs Familienmitgliedern innerhalb des Abos jeweils 1 TB Cloudspeicher zur Verfügung, gibt es ab sofort nur noch einen gemeinsamen Speicherpool mit 2 TB für alle. Damit sinkt der theoretische, maximale Cloudspeicherplatz von maximal 6 auf nur 2 TB. Wer das bisherige Kontingent für alle sechs Personen weitestgehend ausgeschöpft hat, verliert damit bis zu 4 TB Speicherplatz.
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Weshalb sollte man Microsoft vertrauen?

Das größte Problem ist das Fehlen einer echten Ende zu Ende Verschlüsselung für Privatnutzer.

Da Microsoft die Schlüssel für die Server besitzt, kann das Unternehmen jede Datei entschlüsseln und automatisiert scannen.

Dass diese Filter fehlerhaft arbeiten, haben Fälle aus der Vergangenheit bewiesen. Harmlose Familienfotos wurden von Algorithmen falsch interpretiert.

Die Folgen waren sofortige Kontosperren und unverschuldete Ermittlungsverfahren durch die Polizei.

Zudem droht bei unverschlüsselten Cloud-Daten immer die Gefahr, dass sie im Hintergrund für die Analyse oder das Training von künstlicher Intelligenz genutzt werden.

OneDrive ist im Werkszustand kein sicherer Ort für sensible Daten.

Wer den Dienst nutzt, sollte seine Dateien unbedingt vor dem Upload lokal mit Tools wie Cryptomator verschlüsseln oder zu echten Zero Knowledge Anbietern wechseln.
 
Erst erhöht MS die Preise von 50 Euro/Jahr auf 90 Euro/Jahr (jeweils die günstigsten Angebotspreise) und dann verschlechtert sich auch noch das beworbene Produkt im Ganzen. Wirklich klasse!

Wer den Dienst nutzt, sollte seine Dateien unbedingt vor dem Upload lokal mit Tools wie Cryptomator verschlüsseln oder zu echten Zero Knowledge Anbietern wechseln.
Hättest du eine Empfehlung für einen guten, seriösen Anbieter - am besten aus der EU?
 
@FirstAid sehr kurz gedacht. Was ist bei Brand, Flut, Einbruch, Datencrash, Verschlüsselungstrojaner etc.pp?

Allein externe Festplatten hatte ich schon diverse von Bekannten auf dem Tisch, wo ALLES drauf ist und es auf keinen Fall verloren gehen darf. Das Geheule war groß wenn da die Urlaubsbilder etc. drauf war und es nur für sehr viel Geld wiederhergestellt werden kann.

Ich finde zu einer vernünftigen Datensicherung gehört auch eine Sicherung bei einem Cloudanbieter oder eine dezentrale Speicherung. Aber da gibt es auch genug andere Alternativen oder man verschlüsselt die Dateien selbst und lädt diese dann hoch. Eine dezentrale Speicherung erfordert aber auch einiges an Fachwissen. Da ist die Cloud einfach wesentlich praktischer.

Hetzner bietet sich da an. Beispielsweise.
 
Wer sich auf die Cloud verlässt, ist verlassen. Bei mir liegen alle Daten lokal auf dem PC und der PC ist täglich gesichert auf eine NAS mit RAID 5 und täglichen Snapshots.
  • Kein Cloud Provider kann meine Daten einsehen, verändern oder löschen
  • Kein Cloud Provider kann mir den Zugang sperren
  • Es gibt keine nachträgliche Preiserhöhung oder Leistungsreduzierung
  • Die Performance einer NAS im (W)LAN ist viel höher, als ein Cloud Service über die Internetleitung
  • Meine Daten, volle Souveränität
  • 2024 gekauft, keine Abo-Gebühren, mind. 10+ Jahre Lebenszeit, Restwert am Ende der Lebenszeit
  • Nur Lokal nutzbar, externe Nutzung nur über Wireguard (FritzBox)
  • File und Folder Historie über mehrere Wochen durch Snapshots
Alle Daten liegen also an zwei individuellen Systemen in unterschiedlichen Räumen und Snapshots schützen vor versehentlichen Änderungen. Vorab ein STFU 🖕 an die Internet-Experten, die Privatdaten nicht von Konzerndaten unterscheiden können ... aBeR wEnNs BrEnNt OdEr bEi EiNeM aToMsChLaG nIcHt GeOrEdUnDanT1! 🤣
 
Im Jahr 2026 meiner Meinung nach nicht mehr zeitgemäß. Als Enthusiast vielleicht. Ansonsten würde ich mir so einen Stress nicht mehr geben.

Cloud-Platte andocken Daten drauf speichern, fertig. Keine Sorgen, keine Arbeit. Und das Geld für den lokalen Storage kann ich auch auf 10 Jahre strecken.

Und auf dem iPhone, Android ist man ja trotzdem gläsern und das schalten noch weniger Leute ab oder müssen sich entsprechend fortbilden um das richtig zu machen.
 
Wie immer liegt die Wahrheit/Beste Weg in der Mitte.
 
Microsoft will wahrscheinlich auch die 5 - 6 Billionen Euro Marktwert bei den Börsen schaffen ... wenn nicht Linux oder Android dazwischengrätscht und alles zunichte macht :d
 
Weshalb sollte man Microsoft vertrauen?

Das größte Problem ist das Fehlen einer echten Ende zu Ende Verschlüsselung für Privatnutzer.

Da Microsoft die Schlüssel für die Server besitzt, kann das Unternehmen jede Datei entschlüsseln und automatisiert scannen.

Dass diese Filter fehlerhaft arbeiten, haben Fälle aus der Vergangenheit bewiesen. Harmlose Familienfotos wurden von Algorithmen falsch interpretiert.

Die Folgen waren sofortige Kontosperren und unverschuldete Ermittlungsverfahren durch die Polizei.

Zudem droht bei unverschlüsselten Cloud-Daten immer die Gefahr, dass sie im Hintergrund für die Analyse oder das Training von künstlicher Intelligenz genutzt werden.

OneDrive ist im Werkszustand kein sicherer Ort für sensible Daten.
Mann muss nur einmal die AGB von Onedrive durchlesen, macht nur kaum jemand.
In den AGB räumt Microsoft sich das Recht ein, die hochgeladenen Daten auch für eigene Zwecke nutzen zu dürfen.
D.H. Microsoft könnte z.B. ein hochgeladenes Familienfoto für Microsoft-Werbung nutzen.
Und KI-Training gehört natürlich auch dazu.
Und einen automatischen Scan macht Microsoft immer mit allen Daten, denn wie sonst könnte Microsoft prüfen, ob die hochgeladenen Daten den lt. AGB erlaubten Inhalten entsprechen?
Durch die Nutzung von OneDrive oder irgendeinem anderen Clouddienst verliert man die Hoheit über seine Daten.
Und auch Verschlüsselung ist kein Allheilmittel, denn die Firmen haben ja alle Zeit der Welt, die Verschlüsselung zu knacken.

Abhilfe:
Own Cloud.
Wer eine Fritzbox hat, kann das sehr einfach und schnell einrichten.
Da einfach eine USB-Platte dran anstöpseln.
Ist zwar nicht die allerschnellste Lösung, aber man behält volle Kontrolle über die eigenen Daten.
 
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