KI statt Kerngeschäft: AMD und NVIDIA riskieren die Bindung ihrer Endkunden

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Der KI-Boom hat die Prioritäten von AMD und NVIDIA innerhalb weniger Jahre grundlegend verschoben. Gaming-Grafikkarten, klassische Desktop-Prozessoren und andere Produkte für Endkunden sind zwar weiterhin Teil des Portfolios, doch in der öffentlichen Wahrnehmung spielen sie zunehmend nur noch eine Nebenrolle. Neue Architekturen, Fertigungskapazitäten und große Teile der Kommunikation drehen sich inzwischen um Rechenzentren, KI-Beschleuniger und lokale KI-Systeme.

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Ich finde die Analyse greift zu kurz, da man den Konsolenmarkt als AMDs wichtigstes Endkunden-Standbein ignoriert.

Von einem Verlust der Bindung zu Gamern kann keine Rede sein, solange AMD als Exklusivlieferant für Sony und Microsoft die Wohnzimmer weltweit dominiert.

Hinter den Kulissenn läuft bereits die Entwicklung der PlayStation 6 und der nächsten Xbox auf Basis von AMD-Hardware.

Das Endkundengeschäft bricht durch den KI-Fokus also nicht weg,

sondern verlagert sich lediglich vom klassischen PC-DIY-Markt hin zu langfristig gesicherten Konsolen-Ökosystemen im dreistelligen Millionenbereich.
 
Für die Konsolen würde ich aber dagegenstellen, dass viele Besitzer einer Xbox oder Playstation gar nicht wissen, welcher Chip darin arbeitet und das dieser von AMD kommt. Das ist bei den DIY-Produkten anders.
 
Es ist schlicht egal. Die wissen ganz genau, dass die Kunden später wieder angekrochen kommen. Das Gesabbel von den paar Leuten, die jetzt - wie bei jeder Preiserhöhung - groß im Internet tönen "Ich kaufe nichts mehr / suche mir ein anderes Hobby", hat im Großen und Ganzen keine Relevanz und geht im Rauschen unter.
 
Ich hoffe jedoch, das NVIDIA doch mal eine gute und existenziell bedrohende Bruchlandung hinlegt. Hoffen darf man ja noch.
 
Nein, nVidia hat KEINE 16 Mrd. im Gaming Bereich umgesetzt! Sie mögen zwar nen Haufen RTX 5090 "Gaming GPUs" verkauft und damit fett Umsatz gemacht haben, aber die fließen eben zum größten Teil nicht an wirkliche Gamer, sondern in irgendwelche KI Kanäle.
Diesen Umstand muss man unbedingt berücksichtigen. Denn nur, weil man "Gaming" auf die Produkte schreibt, heißt das noch lange nicht, dass man damit auch tatsächlich die Gamer bedient.
 
Das Problem liegt in den fehlenden Alternativen. Gäbe es konkurrenzfähige andere Grafikkartenproduzenten neben AMD und Nvidia, könnten die Endkunden auf die beiden pfeifen. So aber....
Intel ist nur in Sachen Videorendering auf Augenhöhe. Und ob die überhaupt weitermachen, ist noch fraglich. Und so lange das so ist, können sich die "Platzhirsche" einfach alles erlauben. leider....
 
Nein, wenn Intel und China konkurrenzfähige Produkte hätten, würden sie auch an lieber Rechenzentren verkaufen.

In Foren hält sich die merkwürdige Auffassung, es gäbe irgendwie Samariter Unternehmen. Die treffen alle Entscheidungen nach wirtschaftlicher Logik. Deswegen retten YMTC und CXMT auch nicht die Consumer Speicherprodukte, warum sollten sie.
 
Das Problem liegt in den fehlenden Alternativen. Gäbe es konkurrenzfähige andere Grafikkartenproduzenten neben AMD und Nvidia, könnten die Endkunden auf die beiden pfeifen. So aber....
Intel ist nur in Sachen Videorendering auf Augenhöhe. Und ob die überhaupt weitermachen, ist noch fraglich. Und so lange das so ist, können sich die "Platzhirsche" einfach alles erlauben. leider....

Wäre es mir möglich solche konkurrenzfähige Karten zu bauen, würde ich den Preis auch da oben ansetzen, warum auch nicht - wenn es funktioniert. Fraglich wie lange der Impuls noch anhält.
 
Für die Konsolen würde ich aber dagegenstellen, dass viele Besitzer einer Xbox oder Playstation gar nicht wissen, welcher Chip darin arbeitet und das dieser von AMD kommt. Das ist bei den DIY-Produkten anders.

Der DIY-Kunde kauft vielleicht das sichtbare Logo, aber der Konsolen-Kunde kauft ein System, das zu 100 Prozent auf AMD-Technologie optimiert ist.

Am Ende des Tages sichern die Konsolen AMDs Relevanz im Gaming-Sektor viel nachhaltiger und plattformübergreifender,

als es die reine Sichtbarkeit im schrumpfenden DIY-Markt je könnte.


Ob der Endkunde das Logo auf dem Chip kennt, ist für den Markterfolg völlig egal.

Entscheidend ist allein die Tatsache, dass die Spieleentwickler ihre Software primär für AMD-Architekturen schreiben.
 
Das bedeutet nicht, dass beide Unternehmen das Endkundengeschäft aufgegeben hätten
Noch nicht, Micron hat seine Tochter Crucial ja schon aufgegeben, die eben für das Endkundengeschäft zuständig war.
 
na hoffen wir nicht,das der Pc wieder eine nische wird so wie früher.Damals war konsole das einzige wo man richtig gezockt hatte.Der Pc war mehr zum Arbeiten da gewesen.Sollte das so kommen,werden gewiss einige zur Konsole wechseln.Die wo nur manchmal am pc zocken,für die tut es auch eine nicht so starke GPU auch.Bei CPU sehe ich jedenfalls auch in Zukunft eine daseins berechtigung.Ich sehe es also gelassen.Das nag nur aus der sicht des reinen Gamers,ärgerlich sein.
 
Das Problem liegt in den fehlenden Alternativen. Gäbe es konkurrenzfähige andere Grafikkartenproduzenten neben AMD und Nvidia, könnten die Endkunden auf die beiden pfeifen. So aber....
Intel ist nur in Sachen Videorendering auf Augenhöhe. Und ob die überhaupt weitermachen, ist noch fraglich. Und so lange das so ist, können sich die "Platzhirsche" einfach alles erlauben. leider....
Und warum glaubst Du hätten sich diese Alternativen nicht auch längst in Richtung KI verabschiedet?

Keiner könnte diesen Markt ignorieren.
Beitrag automatisch zusammengeführt:

na hoffen wir nicht,das der Pc wieder eine nische wird so wie früher.Damals war konsole das einzige wo man richtig gezockt hatte.Der Pc war mehr zum Arbeiten da gewesen.Sollte das so kommen,werden gewiss einige zur Konsole wechseln.Die wo nur manchmal am pc zocken,für die tut es auch eine nicht so starke GPU auch.Bei CPU sehe ich jedenfalls auch in Zukunft eine daseins berechtigung.Ich sehe es also gelassen.Das nag nur aus der sicht des reinen Gamers,ärgerlich sein.
Hätte ich keine Bange vor. In den 90ern hatten die meisten ne Konsole, ich kannte glaube ich einen weiteren PC Gamer mit wir uns dann auch getroffen haben, die PCs per serieller Schnittstelle verbunden und gezockt (das Verbinden hat länger gedauert als das Zocken selbst :D )

Trotzdem kamen in dieser Zeit viele fantastische PC Games raus, wenn nicht gar die besten. Davon die meisten viel Erwachsenere Games wie die Adventures, Wing Commander oder Microprose Simulation.

Ohne Quatsch, sollte der PC wieder Nische werden und sich der Markt gen "anspruchsvolles Gaming" verschieben wär ich voll dabei. Bevorzugte das schon als Teenager, obwohl meine Eltern mich fragten ob ich ne Playsi wollte, sagte ich n Pentium wäre cooler.
 
Zuletzt bearbeitet:
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