KI-Chat endet im Polizeieinsatz: Privates Tagebuch bei Claude wird Nutzerin zum Verhängnis

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KI-Chatbots werden von manchen Nutzern längst nicht mehr ausschließlich für Recherche, Textarbeit oder alltägliche Fragen eingesetzt. Die Dialogform verleitet auch dazu, sehr persönliche Gedanken mit den Systemen zu teilen. Dies wurde nun einer 30-jährigen aus Florida zum Verhängnis, die gegenüber Claude Gewaltdrohungen gegen eine Polizeidienststelle geäußert hat.
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Ob das jetzt gut oder schlecht war, muss jeder für sich selbst bewerten
 
Dem Zyxx Ich möchte fragen ob anscheint jetzt die neue Form von anscheinend ist in der neuen Rechtschreibung^^.
 
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Ich möchte fragen ob anscheint jetzt die neue Form von anscheinend ist in der neuen Rechtschreibung^^.

Wer ist schon frei von Fehlern? So wurde uns bspw. dazumal vermittelt, keinen Satz mit einem ich einzuleiten. Sprich, wenn du schon etwas an den Pranger stellst, solltest du mit gutem Bsp. voranschreiten!
 
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Ob das jetzt gut oder schlecht war, muss jeder für sich selbst bewerten
Es ist grundsätzlich eine gute Absicht, die Frage ist aber Missbrauch.
Wenn ein KI Log ausreicht als Tatbestand.
Du kannst so ganz einfach jemanden mit gehacktem Account einen Tötungsabsicht unterjubeln und einfach festnehmen.(geht ja jetzt schon leicht mit gefälschten Dokumenten)
Aber nicht alles was Fiktion ist, entspricht auch dem Fakt. Nur weil ich mir denke ich könnte XY eine verpassen heißt es nicht das ich dies tue.
Menschen/Autoren nutzen die Feder manchmal um ihrem Frust freien lauf zu lassen. Man schreibt nieder was einem bewegt.
 
Wer ist schon frei von Fehlern? So wurde uns bspw. dazumal vermittelt, keinen Satz mit einem ich einzuleiten. Sprich, wenn du schon etwas and en Pranger stellst, solltest du mit gutem Bsp. voranschreiten!

Habs mal editiert ;).
 
Es ist grundsätzlich eine gute Absicht, die Frage ist aber Missbrauch.
Wenn ein KI Log ausreicht als Tatbestand.
Du kannst so ganz einfach jemanden mit gehacktem Account einen Tötungsabsicht unterjubeln und einfach festnehmen.(geht ja jetzt schon leicht mit gefälschten Dokumenten)
Aber nicht alles was Fiktion ist, entspricht auch dem Fakt. Nur weil ich mir denke ich könnte XY eine verpassen heißt es nicht das ich dies tue.
Menschen/Autoren nutzen die Feder manchmal um ihrem Frust freien lauf zu lassen. Man schreibt nieder was einem bewegt.

Das ist der Knackpunkt, was mit den Daten passiert weiß niemand. Die Verarbeitung findet aber offensichtlich statt und das geschriebene wird überwacht. Kann ein Verbrechen verhindern, aber ggf. einen (bis dahin unschuldigen, je nachdem was und wie er es ankündigt) zur Zielscheibe machen.
 
Erstaunlich, wie schnell Maschinen zu Vertrauten werden anscheinend. Ich würde einem Chatbot nichts persönliches anvertrauen wollen. Wüaate auch nicht, wozu.

Ich glaube der früheste Bericht zu dem Thema stammt von Prof. Weizenbaum, der in den 60ern ein einfaches Computerprogramm schrieb, Eliza. Das Programm baute aus den Schlüsselwörtern von Antworten Nachfragen und simulierte so eine primitive Form des aktiven Zuhörens.

Weizenbaum wurde von seiner Sekretärin gebeten wegzugehen, weil sie sich gerade mit Eliza "unterhielt". nachzulesen in Weizenbaums "Die Macht der Computer und die Ohnmacht der Vernunft."

Hab ein signiertes Exemplar im Regal. Wahnsinn, wie weit wir den Voraussagen entsprechen und hinterherhinken. Der erste Chatbot ist 60 Jahre alt.
 
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lol...als ob die Prüfung des geschriebenen Wortes kein Thema der Prä-KI-Ära gewesen sei. 😅
 
Wenn ein KI Log ausreicht als Tatbestand.
Du kannst so ganz einfach jemanden mit gehacktem Account einen Tötungsabsicht unterjubeln und einfach festnehmen.

Sorry aber was ist das denn für eine Aussage. IT Forensik ist seit mindestens 30 Jahren ein Thema, und seitdem haben Chatverläufe und co. immer wieder zu Festnahmen geführt.
 
Sorry aber was ist das denn für eine Aussage. IT Forensik ist seit mindestens 30 Jahren ein Thema, und seitdem haben Chatverläufe und co. immer wieder zu Festnahmen geführt.
Ja auf verdacht/Indizien. z. B Bei Raubkopien, Hackern etc.
Aber nicht auf "random", wegen eines Chatverlaufs mit einem Bot. Das hat neue Dimensionen erreicht.
 
Ich glaube der früheste Bericht zu dem Thema stammt von Prof. Weizenbaum, der in den 60ern ein einfaches Computerprogramm schrieb, Eliza. Das Programm baute aus den Schlüsselwörtern von Antworten Nachfragen und simulierte so eine primitive Form des aktiven Zuhörens.
Ich kann mich erinnern, das Anfang der 90er der Vater eines Schulkamerads von mir auf seinem PC damals ein DOS-Programm hatte, mit dem man sich unterhalten konnte, mit dem wir als Kinder natürlich gespielt haben. Also quasi der erste mir bekannte Chatbot.
Von den Screenshots aus deinem Wiki-Link her, könnte das sogar dieses gewesen sein. :ROFLMAO:
 
Sorry aber was ist das denn für eine Aussage. IT Forensik ist seit mindestens 30 Jahren ein Thema, und seitdem haben Chatverläufe und co. immer wieder zu Festnahmen geführt.
IT Forensik ist seit es die IT gibt ein Thema. Davor halt die Hexenverbrennung usw.
 
Welcome to the future. Es fasziniert mich immer wieder, was vor Jahrzehnten, also im letzten Jahrhundert, prognostiziert und ähnlich beschrieben wurde und immer mehr davon eintrifft. :LOL:
 
Du kannst Hochtechnik nie von Zauberkunst unterscheiden, wenn sie vorangeschritten genug ist.
 
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Die Forensik ist heute schon überfordert, das stammt noch aus alten Zeiten.
Da gibt es 20000 Influenzerinnen mit großen Brüsten die etwas abseits geraten sind. Interessiert niemanden.

Die Hoffnung liegt in der KI um euch besser überwachen zu können mit wenig sozialem Einsatz. (Wird auch scheitern)
 
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Ich sehe es schon kommen das sie die KI Zentren in die Luft sprengen^^
Kawoosch bei 12000 Meter pro Sekunde.
 
Die möglichen Zukunftsszenarien wurden doch schon lange in Hollywood auf die Leinwand gebracht.
Wahrscheinlichstes: Wall-E.
2. Platz: Idiocracy.
3. Platz: Surrogates.
4. Platz: Diese Love, Death & Robots Folge mit den Amazon Drohnen.
 
Idiocracy beschreibt das sehr gut würde ich sagen.

Jeder weiß zum Glück das z.B Atomwaffen dich auch umbringen würden wenn du sie benutzt.

Früher oder später, wir haben heute schon stark mit den Abfällen zu tun.
Gut das ich Blei mag, das bringt dich halt anders um. (Schirmung aber auch giftig)

Bei ner 5 Meter dicken Bleiwand ist auch Chernobyl egal. Solange du nie atmen oder was essen musst.
 
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Das hier ist aber schon ein Fall, den man sehr differenziert betrachten muss. Hätte sie irgenwie im Konjunktiv geschrieben, was sie mit dem Polizeichef gerne tun würde,
oder hätte sie das ganze in Form einer Geschichte verfasst, wäre wohl nicht wirklich etwas passiert. Eventuell hätte der Bot ebenfalls Alarm geschlagen und ein Mensch
hätte das ganze dann als Fiktion erkannt.

Hier musste die KI davon ausgehen, dass jemand seinem Tagebuch berichtet morgen jemanden real töten zu wollen (was wohl auch zutraff, wenn man die dafür gekaufte
Waffe mit einbezieht) und dann sind wir in einem ziemlichen Dilemma angekommen (Datenschutz vs. Verhinderung eines Tötungsdeliktes).

Ich würde das in diesem Fall mit der Schweigepflicht einer Ärztin oder Anwältin vergleichen. Auch dort endet diese, wenn ein Patient/Mandantin von einer konkret geplanten
Straftat berichtet.

Also mMn hat die KI bzw. die überwachenden Entwickler dahinter, in diesem Fall alles richtig gemacht. Die Gedanken sind weiterhin frei und die Redefreiheit, so wie die
Trennung von Künstler und Werk, werden in den USA sogar noch höher gewertet als in Deutschland. Sie hätte der KI fiktiv davon schreiben können täglich zehn Kinder
zu fressen oder wie sie den Polizeichef ausweidet um sich aus ihm einen Schlüpfer zu nähen, aber das hätte sie in irgend einer Weise als Fiktion kennzeichnen müssen,
oder es hätte sich aus der voran gegangenen Konversation ableiten lassen müssen.
 
Die KI wird für die Überwachung andersdenkender missbraucht werden, das ist der Punkt.
So an sich ist das ok.

Ich gehe mal von der Stasi aus, die wären überglücklich mit so etwas gewesen. Jeder hat seine Wanze schon freiwillig.
Das geht dann zu weit mit der Überwachung...
 
Es ist nicht die KI.

Es ist die Cloud, die KI in der Cloud.




Ist natürlich genial.
Alle sind im Vibe-Coding Fieber.
Heisst aber auch, wenn dort irgendwas tatsächlich interessantes gecodet wird, wirds ein CIA Sub vor dir rausbringen / schützen lassen.
Thehehe.

Ich höre Aluhut? Yeah right. "Told you so" sag ich in 3 Jahren.


PS:
Stichwort Endgerätekontrolle.
 
Die Cloud benutzen alle ja schon zu freizügig. Cloud ist ein Server aber halt nicht deiner.
Da kannst du davon ausgehen das alle Geheimdienste deine Daten haben.
Wäre nicht schlimm wenn sie nur das Beste für uns in Gedanken hätten.
Meine eigene Entwicklung behalte ich doch besser für mich.
 
Ich würde eine KI immer, wie jeden Menschen, mit vorsicht genießen. Das ist ja kein Word Dokument, in irgend einem
privaten Ordner, sondern eine Form der Kommunikation mit einem Gegenüber. Wenn ich einem Kumpel davon erzählen
würde jemanden töten zu wollen, muss ich auch damit rechnen, dass dieser versucht mich aufzuhalten.

KI kann auf unzählige Weisen zur Überwachung genutzt werden, Chatbots sehe ich persönlich aber nicht als Gefahr. Zumindest
im privaten Gebrauch. Wenn man so blöd ist, einem Chatbot, der so intelligent wie er sein möge immer irgendwie von einem
Menschen etwickelt und überwacht wird, von illegalen Aktivitäten zu berichten oder andere sensible Daten anvertraut, hat man
halt auch einfach selbst schuld.
 
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