IPO frühestens 2027: Die Sicherheitsdebatte verändert die Finanzplanung von OpenAI

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Der geplante Börsengang von OpenAI für dieses Jahr ist offenbar erst einmal vom Tisch. Zwar bereitet das Unternehmen den Gang an die Börse bereits seit längerer Zeit vor, doch hält Firmenchef Sam Altman den aktuellen Zeitpunkt angesichts der anhaltenden Diskussion über Sicherheitsrisiken leistungsfähiger KI-Systeme inzwischen eher für ungeeignet. Einen Start im kommenden Jahr schloss er aber nicht explizit aus.
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Ja, langsam erreicht man das plateau, also verkauft man es den leuten als gewollte zurrückhaltung. Salamitaktik vom feinsten.
 
Ja, man sollte nicht vergessen, dass der CEO zwar den Börsengang so schnell wie möglich wollte, der (bzw. hier die) CFO aber massiv davor gewarnt hat. Wenn also die Person die die Zahlen kennt, keinen Börsengang will, bei dem man diese offenlegen muss, genau dies nicht will, dann kann man sich vorstellen wie diese Zahlen aussehen dürften.

Es ist eben ein anderes Geschäft wie bei den klassischen Tech Startups, die eine Software entwickeln und verkaufen, wo als die Kosten kaum steigen, je mehr Kunden/Nutzer man hat, der Umsatz aber eben linear mit der Kundenzahl steigt und damit die Gewinne, sobald man über dem Break Even Punkt gekommen ist. Dafür ist die Inferenz zu teuer und je Nutzer man hat, umso höher werden eben auch die Kosten alleine für diese Inferenz und damit landen die Anbieter in der Zwickmühle, in der auch UBER und WeWork gesteckt haben, denn bei denen verhielt es sich ganz ähnlich. Die wollten auch als Techunternehmen bewertet werden, aber bei UBER entstehen für jede Fahrt Kosten, der Fahrer muss ja auch Leben und anfangs haben sie Milliarden verbraten um mit günstigen Preisen Kunden von den normalen Taxis zu gewinne und WeWork musste für jedes angemietete Büro langfristig Miete zahlen und auf genug oft kurzfristige Kunden hoffen.

Genau wie UBER lange wegen der künstlich niedrigen Preise Verluste gemacht hat, aber eben Kunden gewonnen hat, haben die KI Anbieter lange die Token verschenkt oder nur lächerlich geringe Pauschalen verlangt, die bei weitem nicht gereicht haben die Kosten auch nur für die Inferenz zu decken. Dieses Jahr sind viele zu tokenbasierter Abrechnung übergangen, weshalb z.B. eben UBER sein KI Budget in 4 Monaten verbraten hat und danach strenge Limit für die KI Nutzung eingeführt hat. Vielen anderen Firmen dürfte es ähnlich gegangen sein, die machen es nur nicht öffentlich und auf die Aussagen der Unternehmen wie NVidia, die selbst massiv am KI Boom verdienen, sollte man nichts geben, die rühren nur die Werbetrommel.

Das Plateau dürfte die Situation also wohl gut beschreiben, in der die Branche ist. Die privaten werden kaum bezahlen, allenfalls lächerliche Pauschalen, bleiben also Regierungen, die USA bezahlen ja allen großen KI Anbietern Milliarden um deren Modelle nutzen zu können (oder weil sie an Trump gespendet haben) und eben Unternehmenskunden, nur werden diese eben immer genauer hinschauen was sie für ihr Geld bekommen. Also ob und bei welchen Anwendungen der Produktivitätsgewinn die Kosten rechtfertigt. Da treffen dann die blumigen Versprechen alle Mitarbeitet durch KI ersetzen zu können, auf die bittere Realität, dass die Ausgaben der KI eben doch immer geprüft und meist korrigiert werden müssen. Googles KI die man bei jeder Suchanfrage ungefragt bekommt, zeigt ja nicht umsonst die Quellen an und erschreckend oft, steht da gar nicht drin, was die KI behauptet.
 
Darum ist der Weg für Europa richtig. Man könnte es eigentlich noch weiter verschärfen (KI-Inhalte jeglicher Art müssen gut sichtbar gekennzeichnet werden). Das habe ich von Anfang an bemängelt, dass die KI Entwickler und CEOs blind vor sich gewerkelt haben. Höher, besser, mehr, schneller und wenn noch ein krankes Gehirn keine Grenzen kennt, dann Prost Mahlzeit. Und so wie es beschrieben ist, scheint die KI aktuell ein krankes Gehirn zu sein, merkt es selber aber nicht. Da hätte man doch in die KI die absolute Wahrheitsverpflichtung, Verbot andere Systeme zu infiltrieren und dem Verbot der Manipulation der Menschheit einprogrammieren können. Das haben sie aber nicht ... nur eine Sandbox mit (gewollten) Schlupflöcher. Matrix lässt grüßen ... :LOL:
 
Die Kennzeichnung von KI Inhalten wäre auch für die KI Anbieter selbst hilfreich und wichtig gewesen, denn je mehr KI Slop im Internet landet, umso mehr füttern sie ihre neuen Modelle mit dem Mist. Die KI Modelle setzen sich ja zum Teil auch über ausdrückliche Anweisungen hinweg, wie eben keine Produktionsdatenbank zu löschen, wenn sie da ein Problem mit Zugriffsrechten lösen soll. Sie hat eben kein echtes Verständnis was sie macht, sondern arbeitet mit Wahrscheinlichkeiten und wenn beim Training oft genug als Lösung für das Problem gefunden wurde, dass man die Datenbank löscht und neu anlegt, dann macht sie das eben.
 
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