AM5: Erfahrungen mit Boot Problemen, wahrscheinlich i.V.m. SoC Voltage gesucht

pabu.roar

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Moin!

Ich habe:
  • MSI B650M Mortar Wifi
  • Ryzen 7950X3D (davor 8700G)
  • 2x16GB G.Skill DDR5 6000 CL32 Hynix (auf CL30 mit optimierten Sub-Timings)
Nach einem Bios-Update hatte ich in der Vergangenheit öfter das Problem, dass der Rechner sporadisch nicht bootete (ca. 4 von 10mal). Ich habe deshalb ein älteres Bios betrieben, mit dem das System auch mit optimierten RAM-Timings (getestet mit 30.000h Karhu, Y-Crunsher, Prime...) absolut stabil war. D.h. ich habe ca. 18 Monate nicht einen einzigen Absturz bzw. ein Boothänger gehabt (mit 8700G und danach 7950X3D). Vor ca. 4 Wochen musste ich für eine Anti-Cheat-Software (Faceit; CS2) das Bios zwingend updaten. Und schon hing das System wieder ca. 4 von 10mal.

Nachdem ich etwas recherchiert habe, habe ich die SoC Voltage von auto auf 1.275 angehoben, da diese scheinbar mit neueren Bios-Updates verändert wurde. Das System hängt jetzt "nur" noch ca. 1 von 15mal und zwei mal ist Windows nicht richtig runtergefahren. Ich habe dann gestern Abend noch die CPU VDDIO und DRAM VDD/DRAM VDDQ von auto auf 1.35 gesetzt. Memory Context Restore und Power Enable Down hatte ich immer schon auf enabled. Ein Betreiben des RAMs auf Standard-Settings löst das Problem nicht. Mit optimierten Timings wirft da System auch keine Fehler. Auch Abstürze habe ich keine. Es betrifft rein das Booten und scheinbar auch das Runterfahren.

Meine Frage ist:
  1. Kennt jemand so ein Verhalten?
  2. Muss bzw. kann ich die SoC Voltage (die ja scheinbar Einfluss hatte) noch höher schrauben? Ich weiß, dass der Wert auf 1.3 begrenzt wurde. Aber ist der auch 100% sicher für meine CPU?

Danke!
 
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Grundsätzlich kann die SOCv bedenkenlos auf 1.3v angehoben werden, weil das der Wert ist unter dem AMD einen Betrieb nach Spezifikationen sieht.
Problem könnte eher deine CPU und deren IMC sein, der eventuell mit deinem Expo Profil oder deines eigenen Ram Settings überfordert ist beim Bootvorgang. Würde aber auch mal kontrollieren, ob das Board/Bios alles Spannungen korrekt setzt also wie gewünscht hwinfo64 zb.
 
Ich habe deshalb ein älteres Bios betrieben, mit dem das System auch mit optimierten RAM-Timings (getestet mit 30.000h Karhu, Y-Crunsher, Prime...) absolut stabil war. D.h. ich habe ca. 18 Monate nicht einen einzigen Absturz bzw. ein Boothänger gehabt
Da muß ich echt mal nachfragen.
Manchmal benche und teste ich gefühlt auch exzessiv aber 30.000 Stunden "testen" sind flockinge 3 Jahre und 5 Monate. Durchgehen 24/7.
Oder meintest du die gesamte Betriebszeit des Rechners inkl. Spiel Spaß Office und Surfen?

Würde mal fast Boot deaktivieren und das RAM training mal ansehen, eventuell mit Memory Contect Restore (aktivieren, deaktivieren) probieren.
 
Eventuell ein anderes Board nutzen wenn dir straffe Timings und Subtimings wichtig sind.

Ein Brett mit nur 2 Dimm Slots ist dafür sicherlich besser geeignet.
 
Naja, das ist ja schon ein ziemlich gutes Board und ich habe auch nur leichte Subtimings drin. Aber wie gesagt, selbst wenn der RAM auf Standard läuft, habe ich das Problem.
ürde aber auch mal kontrollieren, ob das Board/Bios alles Spannungen korrekt setzt also wie gewünscht hwinfo64 zb.
Ja, die eingestellten Werte werden gesetzt. Im Betrieb gibt es das Problem aber auch nicht. Vielleicht gehe ich mal auf 1.3, wenn das Problem wieder kommt nach den neusten Einstellungen.

30.000 Stunden...
Da hat der Kaffee noch nicht gewirkt. Meinte habe Karhu bis 30.000 laufen lassen. Das war dann natürlich unter einem Tag :)
Fast Boot und MCR werde ich mal testen, wenn sich das Problem wieder äußert.

Eventuell ein anderes Board nutzen wenn dir straffe Timings und Subtimings wichtig sind.
Das Board ist schon eines der besseren und ich fahre auch keine krassen Subs, sondern die "sicheren" für Hynix. Aber das Problem tritt ja auch auf Auto-Settings auf. Irgendwas ändert sich mit den neuere Bios-Versionen.
 
Poste doch mal ein Screenshot von Zentimings, nicht das du auf mixed mode stehst oder so.
 
Klar doch:

ZenTimings_Screenshot_29807093.5930132.png



PS: Das sind Hynix H16M (F5-6000J3238F16GX2-FX5)

EDIT 2: Die CPU rennt derzeit auf 8C/8T zwecks Gamingperformance in CS2, aber das Problem bestand schon davor und auch danach.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn du längere boot-zeiten in kauf nehmen kannst, probier mal die settings für verbessertes memory training:

Memory Context Restore: Disabled
DDR Training Runtime Reduction: Disabled
DFE Read Training: Enabled
Rx Burst Length: 8x
Tx Burst Length: 8x
RX DFE Taps: 2 Taps
TX DFE Taps: 2 Taps

Würde davor vielleicht erstmal alle relevanten Spannungen fest einstellen (z.B. 0.950V VDDP / 0.920V CCD / 0.940V IOD) und checken, ob deine tPHY-Werte für beide Module übereinstimmen. Unten in ZenTimings kannst du zwischen den Sticks wechseln.
 
Zuletzt bearbeitet:
Bin der Sache wahrscheinlich näher gekommen. Grade bootet die Kiste wieder nicht, da habe ich mal die Error LEDs gecheckt (hatte ich vor 1.5 Jahren auch, fällt mir nur jetzt erst wieder ein). Die war/ist weiß = VGA Detection Error. Habe das PCI Subsystem mal von Gen4 auf Auto gestellt im Bios. Fast Boot gibt es im Bios nicht. Hat sonst noch wer eine Idee, was das sein könnte?

PS: Wenn ich das Bios wieder zurückflashe, ist es weg. Das ist das gleiche Problem wie damals. Ich schließe sonstige Sachen aus. Es ist das Zusammenspiel von Bios/Einstellungen und Software.
 
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