Etwas eskaliertes Homelab geerbt/übernommen – wie würdet ihr daraus ein sinnvolles Setup bauen?

Clodje

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Hallo zusammen,

ich lese hier schon eine Weile mit und habe mich jetzt angemeldet, weil ich bei einem Thema ein bisschen Input von Leuten gebrauchen könnte, die mehr Erfahrung mit Homelabs und Enterprise-Hardware haben.

Kurz zu mir: Ich komme beruflich aus der IT, allerdings nicht speziell aus der Server-/Datacenter-Ecke. Linux, Virtualisierung, Netzwerke usw. sind mir nicht fremd, aber größere Enterprise-Setups habe ich bisher eher benutzt als selbst aufgebaut und optimiert.

Ich hatte vor kurzem unverhofft die Gelegenheit, einen Bestand an gebrauchter Server- und Netzwerkhardware samt Rack-Systemen zu übernehmen.

Dabei geht es nicht nur um einzelne CPUs oder RAM-Riegel, sondern tatsächlich um komplette Rack-Server bzw. Rackmount-Systeme, Server-Chassis, Mainboards, Netzteile, Backplanes, Netzwerkhardware und Storage-Komponenten, aber viel davon auch nicht mehr zusammen gebaut.

Mein erster Gedanke war natürlich, daraus baue ich ein Homelab. Bisher habe ich das nur im kleinen Stil mit normalen Rechnern gemacht.

Je mehr ich mich allerdings damit beschäftige, desto mehr bekomme ich das Gefühl, dass das vorhandene Material für meinen eigentlichen Einsatzzweck etwas eskaliert ist.

Mein Ziel ist eigentlich recht überschaubar:
  • zentraler Datenserver / NAS
  • Medienserver
  • Game-Server für mich und ein paar Freunde
  • einige VMs
  • Docker / Container
  • Backups
  • etwas Proxmox / Kubernetes zum Lernen
  • Netzwerkspielereien
Die vorhandene Hardware kommt dagegen eher aus der Ecke Enterprise / Datacenter.

Unter den Systemen bzw. Komponenten sind beispielsweise:
  • Rackmount-Server bzw. Server-Chassis
  • AMD-EPYC-Systeme
  • DDR4 ECC RDIMM
  • Enterprise-U.2-NVMe
  • große SAS/SATA-Festplatten
  • Mellanox-Netzwerkkarten
  • 40/100GbE-Netzwerkhardware
  • entsprechende Switches
  • diverse Rack-Komponenten, Kabel, Rails usw.
Bei den CPUs sind z. B. EPYC 7713 und 7451 dabei, bei den SSDs Samsung PM9A3, außerdem große EXOS-/Enterprise-HDDs und ConnectX-5/6-Karten.

Und da beginnt mein Problem.

Natürlich wäre es irgendwie reizvoll, einfach einen völlig übertriebenen EPYC-Server mit viel RAM und NVMe hinzustellen. Praktisch möchte ich aber
ungern alles 24/7 betreiben, wenn nachts eigentlich nur ein Fileserver und ein paar Container laufen.

Ähnlich beim Netzwerk: 100GbE ist technisch ziemlich cool, aber für Jellyfin, VMs und Backups vermutlich eher Kategorie „weils halt geht".

Momentan versuche ich deshalb herauszufinden, welche der vorhandenen Systeme ich sinnvoll weiterverwenden sollte und welche Hardware für ein normales Homelab schlicht überdimensioniert ist.

Besonders interessieren würden mich:
  • Einen großen EPYC-Host oder lieber mehrere kleinere Systeme?
  • Wie viel RAM würdet ihr für so einen Einsatzzweck tatsächlich verbauen?
  • U.2-NVMe sinnvoll nutzen oder lieber nur einen kleinen Teil davon?
  • 10GbE, 25GbE oder vorhandenes 100GbE einsetzen?
  • Rack-Server bzw. Enterprise-Chassis sind wegen Lautstärke und Idle-Verbrauch zuhause eher Unsinn?
  • Gibt es sinnvolle Möglichkeiten, einen großen Server nur bei Bedarf laufen zu lassen und einen sparsamen Host 24/7 zu betreiben?
  • Was sollte ich bei gebrauchten EPYC-Systemen, Backplanes oder redundant ausgelegten Netzteilen beachten?
Mein Ziel ist nicht, möglichst viel Hardware zu betreiben, sondern aus dem vorhandenen Zeug ein vernünftiges und noch halbwegs alltagstaugliches Homelab
zu bauen.

Ich vermute stark, dass ich am Ende nur einen Teil der vorhandenen Systeme / Hardware wirklich sinnvoll einsetzen kann.

Bin gespannt, wie ihr so etwas angehen würdet.
 
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Gibt es sinnvolle Möglichkeiten, einen großen Server nur bei Bedarf laufen zu lassen und einen sparsamen Host 24/7 zu betreiben?
Wenn du ja 100gbits hast, kannst du ja extrem schnell zwischen den Systemen hin und her synchronisieren.
Sofern du auch ein par der PM9A3 U2 SSDs und 100gbit Karte ins kleine system steckst..
 
Dabei geht es nicht nur um einzelne CPUs oder RAM-Riegel, sondern tatsächlich um komplette Rack-Server bzw. Rackmount-Systeme, Server-Chassis, Mainboards, Netzteile, Backplanes, Netzwerkhardware und Storage-Komponenten, aber viel davon auch nicht mehr zusammen gebaut.
...falls Du nicht vorhast, daraus explizit ein privates Weiterbildungsprogramm für Serverbetrieb und Netzwerkkonfiguration zu machen (wäre nicht die schlechteste Idee), würde ich versuchen, den Krempel zu verkaufen und mir mit dem Ertrag ein feines System in alltagstauglichen Dimensionen zusammenstellen. Einen Teil der Festplatten kannst du vermutlich weiternutzen, evtl. auch den RAM falls es UDIMM ist (eher unwahrscheinlich, dürfte RDIMM sein). Der Stromverbrauch von Enterprise-Serverhardware ist gewaltig, der Krach ebenfalls. Man liest hier ziemlich oft, dass Leute ihr eskaliertes Homelab downsizen...

Und: Aus "Homelabs" für den Experimentierbetrieb werden schnell Produktivsysteme, weil sie so schön laufen. Dann macht das Experimentieren an der Hardware zunehmend weniger Spass weil das Zeug ja inzwischen unverzichtbar geworden ist, man hat dann aber meist noch kein durchdachtes Backupkonzept, dafür aber viel zu hohe laufende Kosten. Daher würde ich von Anfang an klar zwischen Test- und Produktionssystemen unterscheiden und bei Letzteren als allererstes, noch bevor Daten drauf kommen, ein alltagstaugliches, automatisiertes Backup für on- und offsite-Storage einrichten...
 
Zuletzt bearbeitet:
Man liest hier ziemlich oft, dass Leute ihr eskaliertes Homelab downsizen...
Was oftmals daran liegt, dass zum einen die Spreizung zwischen Homelab und EnterpriseHW extrem groß geworden ist.
So gut wie niemand braucht @home 64C, 1TB RAM und 50TB Enterpriseflash in einem Server.
Auf der anderen Seite ist einfache ConsumerHW (oder EntryHW) mittlerweile so leistungsfähig, dass man damit viel im Homelab machen kann.

Strategie:
1. Für sich klären, was will ich eigentlich machen.
1.1 Habe ich Sachen, die ich 24/7 brauche?
1.2 Habe ich Sachen, die ich für ne "Weiterbildung" anwerfe und dann wieder ausmache?
2. Was verbraucht der Kram eigentlich an Strom? (wenn man die HW nicht kennt, wird man schnell merken, was das bedeutet)
3. In welcher Umgebung kann ich den Kram eigentlich betreiben? Wie lange geht das überhaupt? (1kW so nen Samstag lang spart man sich im Sommer die Sauna, ich spreche aus Erfahrung)
4. Welche andere Optionen habe ich, um das Ziel zu erreichen?

Ich mache das grundsätzlich so, dass ich 24/7 HW habe. Die ist leiste, stromsparend, kompakt und auf den/die use case(s) zugeschnitten.
(sowas bekommt man mitunter für <200EUR) Davon habe ich mehrere Systeme.
Zusätzlich habe ich aber auch nen 19" Rack mit nem dutzend Server, mit entsprechender EnterpriseHW. (nicht das neuste, aber ausreichend)
Damit kann man dann auch Sachen verproben, die man A nicht auf den anderen Systemen verproben mag (aufbauen, abreißen, aufbauen, abreißen) oder aber, die soviel Power/Ausstattung benötigt, dass das mit den anderen Systemen nicht geht.
So nen OCP-Cluster braucht halt schon etwas bums.

Aktuell ist der HW-Markt etwas schwierig, was den Kauf angeht. Beim Verkauf sieht das mitunter dann andersrum aus.

Evtl. magste nochmal ins Detail gehen und auflisten, was exakt du da hast.
Also 3 Server mit X, Y, Z.
Wenn ich eskaliertes Homelab höre, bedeutet das für mich 3 Racks bis unters Dach voll mit Kram.
(für andere bedeutet das einfach nur 3 normal ausgestattet Server)
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Und: Aus "Homelabs" für den Experimentierbetrieb werden schnell Produktivsysteme, weil sie so schön laufen. Dann macht das Experimentieren an der Hardware zunehmend weniger Spass weil das Zeug ja inzwischen unverzichtbar geworden ist, man hat dann aber meist noch kein durchdachtes Backupkonzept,
Dafür gibt es eine einfache Lösung. Man zieht die Workload einfach vom Dev-System auf das/die 24/7-Systeme, welche entsprechend ausgelegt sind. Und schon ist das Dev-System wieder "frei" fürs Spielen.
 
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Wenn Du tatsächlich aus der IT kämst, dann müsstest Du hier nicht fragen, zumal Du ja das angeblich schon bisher nur im kleinen Stil mit normalen Rechnern gemacht haben willst.

Mein erster Gedanke war natürlich, daraus baue ich ein Homelab.
Ziemlich kindischer Gedanke, denn für die meisten Erwachsenen ist Strom nicht unbegrenzt kostenlos.

Ich sag, für ein Homelab braucht man per Definition erst mal einen entsprechenden Job...
 
Zuletzt bearbeitet:
Guten Morgen,

danke schon mal für das Feedback, ich werde erst wieder Abends richtig dazu kommen zu Antworten, finde aber die letzte Nachricht von Bobby so out of nothing etwas unfreundlich. Du weißt nichts, außer meinem ersten Text, von mir. Ich habe einfach nicht genug Ahnung von der Hardware und so eine Community ist eigentlich immer ganz nett anstatt sich einfach alleine durchzuwühlen und es geht schneller.

Schönen Tag Euch!
 
wenn nachts eigentlich nur ein Fileserver und ein paar Container laufen.

Ähnlich beim Netzwerk: 100GbE ist technisch ziemlich cool, aber für Jellyfin, VMs und Backups vermutlich eher Kategorie „weils halt geht".
Lösungen auf der Suche nach passenden Problemen? :d
Du musst dir erstmal überlegen, was du mit so einem System überhaupt anfangen willst.

Fileserver, Container, Jellyfin, VMs, Backups.... braucht ansich alles nichts besonderes.
Wobei Container und VMs sich der Frage auch schon wieder entziehen, weil da die Frage dann wieder wäre: Was soll denn in diesen Containern oder VMs laufen?
"Homelab" sagt da leider auch nichts drüber aus.

Wenn du nur mal mit so einem großen System rumspielen willst, dann muss es ja nicht 24/7 laufen. Dann würde ich allerdings darauf auch keine Dienste betreiben, die ich doch 24/7 "brauche", sondern die trotzdem auf extra Hardware packen, die dann eben doch 24/7 laufen kann/darf.
Ansonsten wurde hier ja schon erwähnt, das das Zeug ganz schön Strom schlucken wird.

Alles was du unter "was dich besonders interessiert" aufgelistet hast, kann man beantworten mit:
"Kommt drauf an, was du damit machen willst".
 
Fileserver, Container, Jellyfin, VMs, Backups.... braucht ansich alles nichts besonderes.
Wobei Container und VMs sich der Frage auch schon wieder entziehen, weil da die Frage dann wieder wäre: Was soll denn in diesen Containern oder VMs laufen?
Das kommt drauf an, was man denn wirklich verproben will.
Container ist ja an sich erstmal nur ne "Applikation", das mag an sich nicht besonderes sein.

Anders sieht es bei der (Enterprise) Container Plattform aus. Denn diese sind extrem ressourcenhungrig, ja, völlig unabhängig der Workload.
Ne OCP oder ne VCF gönnen sich so einiges an Ressourcen.

Und wenn man sich damit (intensiver) beschäftigen möchte, dann wirds halt ungemütlich.
mal ein Beispiel:
Und das Ding ist nun fürs Management da, sprich die Controlplane und nicht für Workloads.
Ne OCP ist da nicht so komplett anders.

Will sagen, es kommt doch sehr speziell darauf an, was man denn vor hat. Unterm Strich kann sowas sehr schnell ausarten, kann aber für ne Weiterbildung durchaus interessant sein.
(das Thema Lizenzen mal ausgeklammert, auch wenn viele von VMware weggehen, kenne ich Branchen, da ist der Trend genau anders rum)

EDIT:
Hier mal die Anforderungen von VMware:
Das ist natürlich für production, dennoch ist man da nicht geizig.
Mit nem Holodeck das ein oder andere interpolieren, nen echtes System ist dann aber doch was anderes.
 
Danke euch, das hilft mir schon ziemlich weiter.

Ich glaube die Trennung zwischen einem kleinen 24/7-System und dem größeren Zeug zum Testen macht bei mir am meisten Sinn.
Sonst passiert wahrscheinlich genau das, was hier schon geschrieben wurde: man baut sich irgendwas zum Spielen hin und 3 Wochen
später hängen da NAS, Backups und alles mögliche dran und dann läuft das Teil halt doch dauerhaft.

Mein Dauerbedarf ist eigentlich gar nicht so wild. Fileserver, Backups, Jellyfin, ein paar kleinere Dienste und ab und zu mal ein Gameserver.
VMs/Kubernetes sind bei mir eher zum Lernen und Rumprobieren, das muss definitiv nicht 24/7 laufen.

Die 100G-Sachen finde ich ehrlich gesagt trotzdem spannend, einfach weil sie da sind. Brauchen tue ich das natürlich nicht. Aber mal testen,
Storage hin und her schieben, bisschen mit den Mellanox-Karten spielen usw. würde ich schon gern. Ob dafür dann dauerhaft ein 100G-Switch laufen muss, eher nicht.

Stromverbrauch und Lautstärke muss ich wirklich mal messen statt nur zu raten. Ich vermute aber jetzt schon, dass "einfach alles ins Rack und anlassen" keine gute Idee wird.

Was die Hardware angeht: ich muss erstmal ordentlich Inventur machen. Es ist nicht mehr alles so, wie es ursprünglich zusammengebaut war, also CPUs/RAM/SSDs
stecken teilweise nicht mehr in den Systemen wo sie mal drin waren.

Ich werde das mal vernünftig aufschreiben, das ist wahrscheinlich sinnvoller ....

Beim Storage würde ich aktuell eher die großen HDDs für Daten nehmen und nur ein paar von den U.2 SSDs für VMs/Container bzw. schnellen Storage.
Alles auf NVMe zu bauen wäre zwar lustig, aber wahrscheinlich auch wieder komplett am eigentlichen Bedarf vorbei.

Und ja, mir ist klar, dass 64 Kerne, viel RAM und 100G für Jellyfin und ein paar Container eher... ambitioniert sind.

Eins von den größeren Systemen will ich aber trotzdem aufbauen, einfach zum Lernen und Ausprobieren.

Ich sortiere das Zeug mal und poste dann eine etwas brauchbarere Übersicht.
 
Die SSDs nicht verkaufen, RAM ebenso nicht.

Je nach dem, was du halt alles hast, was sinnvolles und Kompaktes draus bauen.
 
Beim Storage würde ich aktuell eher die großen HDDs für Daten nehmen und nur ein paar von den U.2 SSDs für VMs/Container bzw. schnellen Storage.
Alles auf NVMe zu bauen wäre zwar lustig, aber wahrscheinlich auch wieder komplett am eigentlichen Bedarf vorbei.
An der Stelle vielleicht auch der Hinweis, dass Enterprise SSDs einen durchaus hübschen Stromverbrauch haben. Die sind halt auf Leistung optimiert und zwar garantiert und nicht nur bis zu, wie man das aus der Consumerwelt so kennt.
Und ja, im kleinen Maßstab klingen 25W für ne SSD <= 16TB erstmal viel, wenn die Helium HDD doch weniger als ein Drittel davon braucht, aber bei größeren SSDs siehts dann schnell andersrum aus.

Ich glaube die Trennung zwischen einem kleinen 24/7-System und dem größeren Zeug zum Testen macht bei mir am meisten Sinn.

Ja, das würde ich dir so auch empfehlen, wenn Stromverbrauch und / oder Lautstärke eine Rolle spielen. Du kannst aber natürlich auch eine dickere Maschine nehmen, einen Hypervisor deiner Wahl darauf installieren und deine Testumgebung via Firewall und VLANs getrennt auf dem gleichen physischen Blech betrieben, wie deine Produktiv-VMs. So läuft das z.B. bei mir unter vSphere.
Und wenn ich dann mal doch nen Proxmox oder Hyper-V Host brauche, wird einfach das jeweilige Blech zusätzlich für die Zeit angeworfen.

Aber mach erstmal eine Bestandsaufnahme und dann sehen wir weiter.

Die SSDs nicht verkaufen, RAM ebenso nicht.

Kann man jetzt so oder so sehen. Klar, die bringen dank der Speicherkrise grade ordentlich Geld, aber wenn man die dann später wieder braucht und nicht hat, wirds vermutlich noch teurer.
Andererseits, wenn du 2TB RAM in den Kisten findest und merkst, dass du die nie brauchen wirst, warum dann nicht einen Teil davon verkaufen. Das ist schließlich kein guter Wein, der mit dem Alter immer besser und wertvoller wird.
 
Kann man jetzt so oder so sehen. Klar, die bringen dank der Speicherkrise grade ordentlich Geld,
Er meinte NICHT verkaufen. Dafür das man sie JETZT verkaufen sollte spricht eher, das die Preise gerade hoch sind. Also eher verkaufen und eher nicht behalten.

aber wenn man die dann später wieder braucht und nicht hat, wirds vermutlich noch teurer.
Kommt drauf schwer drauf an und ist pure Spekulation.
Normalerweise würde ich sagen, aufheben weil mans "später" vielleicht mal braucht ist sinnlos. Es wäre sinnlos gewesen, wenn ich mir vor 10 Jahren eine 500GB SSD aufgehoben hätte, weil bereits 2-3 Jahre später war eine 500GB SSD nur noch Alteisen. Sie wäre im Vergleich zu aktuellen SSDs langsam gewesen und hatte wenig Kapazität.
Die aktuelle "Speicherkrise" macht die Spekulation nur noch extremer. VIELLEICHT würde man in 1-2 Jahren einen noch höheren Verkaufspreis erzielen, bzw. noch mehr für eine Neuanschaffung bezahlen müssen. VIELLEICHT hat sich das aber auch bis dahin wieder entspannt und man wird das Teil nichtmal mehr los, weils keiner mehr will, weils besseres zum gleichen Preis gibt.
 
Würde mir zumindest aus dem EPYC System eine schöne LLM Kiste bauen, etwas RAM und Storage kannst gerade gut verkloppen und dir dafür paar NVIDIA RTX Quadros (oder n Haufen 3090) kaufen und zusammen schalten. Damit kriegst recht große Modelle geschmeidig ans Laufen und kannst ihn anwerfen, wann dir danach beliebt.
 
danke schon mal für das Feedback, ich werde erst wieder Abends richtig dazu kommen zu Antworten, finde aber die letzte Nachricht von Bobby so out of nothing etwas unfreundlich.
Ach, wenn ich meine Eisenschweine poste (22 Core, 256 GB RAM, 8x DC SSD/16 Core, 128GB RAM, 3x DC SSD, 6x 12TB SAS Platten) meint das Subjekt nur, dass es peinlich sei sowas zu posten, kein Mensch DC SSD mit PLP braucht und so. Letzthin kam er damit an, dass ich keine Ahnung hätte und zu bezweifeln wäre, ob ich überhaupt geschäftsfähig sei. Selber schafft er es nicht mal, seine sogenannten Server in ein Gehäuse zu verfrachten. Läuft alles offen auf der Festbank, reicht ja für ihn. Natürlich alles Consumerhardware mit irgendwelchen zusammengefrickelten Adaptern.

Das hat bei ihm also System. Ist übrigens sein Zweitaccount, mit seinem normalen Account hat er eh den lebenslangen Ban kassiert hier im Luxx, wo man sich echt Mühe geben muss. Um jetzt selber keinen Ban zu kassieren, verzichte ich darauf, noch weiter auszuführen, was ich von @BobbyD halte. Nur soviel verrate ich dazu: nicht allzuviel. Hat ganz grosse Meinung von sich selber.
 
Zuletzt bearbeitet:
Erst mal vernünftige Inventur machen und schauen was überhaupt an Krempel vorhanden ist. Dann Anforderungen definieren, was will ich 24/7 für Dienste, wie viele Nutzer, wie viel/was für Daten... Andere Liste, mit was von dem Krempel will ich mal spielen und warum überhaupt.
Und dann kann man schauen was und wofür man von dem vorhandenen Kram nutzen kann und was man besser neu/gebraucht kauft. Alles was übrig bleibt würde ich verkaufen, Ersatzteile sind das eine, aber darüber hinaus würde ich bei den aktuellen Preisen nichts horten das man nur ganz vllt. u.U. evtl. irgendwann mal benötigen könnte.
 
Ich wuerde grob ueberschlagen wieviele Netzwerkports und RAM ich benoetige und dann ein System bauen, was meinen Anforderungen gerecht wird.
Bei den Kisten ist der Stromverbrauch meist problematisch, grad wenn man das Zeug daheim 24/7 betreibt.

Ausm Bauch heraus reicht fuer so Standard-Zeug eine moderne CPU und < 256GB RAM locker aus, auch fuer Spielereien.
Netzwerk bis 10G ist mittlerweile bezahlbar, alles darueber wird schnell ungemuetlich und den Speedvorteil kann man daheim nur schlecht nutzen.
10G packt bereits 1200mb/sec. Das ist n haufen Holz, auch fuer ne NAS.
 
10G packt bereits 1200mb/sec. Das ist n haufen Holz, auch fuer ne NAS.
...mir erschliesst sich der Sinn von 10G bei normalen NAS mit den üblichen Homeserver-Anwendungen ohnehin nicht. Wenn man nicht gerade Profi-Contentcreator ist, geht der Grenznutzen doch genen Null...
 
@bowman68 Ich persoenlich merke das deutlich. Ist sicher individuell zu betrachten ob man sowas braucht oder nicht. 10G kostet nichtmehr die Welt und der Stromverbrauch ist akzeptabel. Auch Switche etc. Sind leistbar geworden, da kann man das schon mitnehmen. Mit 1G moechte ich meinen Client jedenfalls nichtmehr betreiben
 
...mir erschliesst sich der Sinn von 10G bei normalen NAS mit den üblichen Homeserver-Anwendungen ohnehin nicht. Wenn man nicht gerade Profi-Contentcreator ist, geht der Grenznutzen doch genen Null...
Jein, 2.5 GbE war die letzten Jahre Sweetspot für "normale Heimanwendung".

Wir sind hier aber im Luxx.
10GbE ist nicht uninteressant und hat durch die neuen NICs / phys / Switches wieder einen Schub bekommen, es ist einerseits günstig und andererseits ziemlich sparsam geworden, USB NICs sind verfügbar.
Insofern ist das schon ganz interessant für etwas größere Homelabs, aber auch für kleine NAS mit SSD drin.
Ich brauch kein Profi-Creator zu sein um mal ein paar Hundert Gigabyte zu verschieben... ist einfach schön, wenns flott ist.

Und sorry, wir reden hier davon obs "Sinn" macht das 100 Gitabit Netzwerk zu verwenden.. und du nölst wegen 10 Gbit rum. :fresse:
Mit 1G moechte ich meinen Client jedenfalls nichtmehr betreiben
Ist auch Käse und will man wirklich nicht, im Gegenzug dazu ist 2.5 Gbit seeeehr interessant, wenns um eine billige, sparsame und breit verfügbare Lösung geht...
 
...mir erschliesst sich der Sinn von 10G bei normalen NAS mit den üblichen Homeserver-Anwendungen ohnehin nicht. Wenn man nicht gerade Profi-Contentcreator ist, geht der Grenznutzen doch genen Null...
Du scheinst wohl schon länger kein Backup im (mehrstelligen) Terabytebereich gemacht zu haben. Also ich hätte keine Lust, dass durch ne 1G Verbindung zu quetschen.
Mein Bandlaufwerk hätte auch gerne konstant 300+ MB/s vom NAS und von nem Veeam Health Check über mehrere Tage wollen wir gar nicht erst reden :sneaky:

Wie andere schon schrieben, gehört 2,5G ja inzwischen an vielen Stellen schon zum Standard. Nur bei den Switches hast du oft noch Bestandshardware, die nur 1G spricht oder vielleicht mal 2-4 10G Uplinks via SPF+ bietet.

Aber mit den richtigen Switches, SPF Modulen und NICs hast du ja eh die volle Flexibilität. Ob du jetzt eine 100G Anbindung fährt, oder diese in 4x 25G oder 4x 10G ausplittest.
Und was den Sinn angeht, musst du solche Verbindungen ja noch nicht mal zwingend für reines Dateikopieren nutzen. Bei mir booten z.B. mehrere Systeme via iSCSI vom zentralen ZFS Storage. Gestern ESXi, heute Windows, morgen Linux und nächste Woche irgendwas anderes. Zentrale Snapshots und Backups pro Dataset sind natürlich auch noch nice to have.

Letztendlich musst du natürlich selber wissen, was du machen willst und was nicht 🤷‍♂️
 
Du scheinst wohl schon länger kein Backup im (mehrstelligen) Terabytebereich gemacht zu haben. Also ich hätte keine Lust, dass durch ne 1G Verbindung zu quetschen.
...doch, täglich von einem 5 TB iscsi-mount in 'ner VM von PVE auf PBS. Ist in wenigen Sekunden beendet wenn sich nichts wesentliches geeändert hat, ansonsten geht die Differenz halt mit 120 MB/s übers Netzwerk, das dauert im Alltag höchstens ein paar Minuten, meist weniger, denn soviel ändert sich täglich ja gar nicht. Die initiale Komplettübertragung hat ca. 11 Stunden gedauert, das macht man aber nur einmal und nachts. So what?
Und selbst wenn ich ein schnelleres Netz hätte, wäre max. 2,5G sinnvoll, weil danach beim PBS die Übertragungsrate der Platten limitiert. Im NAS selbst laufen ausschliesslich Datacenter-taugliche SATA-SSDs weil mir IO wesentlich wichtiger ist als Netzwerkbandbreite. Jellyfin und Immich liefern praktisch instant, auch übers 1G-Netz. Für mich sehe ich derzeit genau null Bedarf da irgendwas dran beschleunigen zu müssen...
 
weil danach beim PBS die Übertragungsrate der Platten limitiert.
Da hat jemand wohl keine 16 PM9A3 daheim... Schade Schokolade. 🤡
SCNR
Für mich sehe ich derzeit genau null Bedarf da irgendwas dran beschleunigen zu müssen...
Schön, wenn du zufrieden bist mit dem, was du hast.
In diesem Unterforum gustiert man eben mit 100 Gbit, einfach so, weil mans kann.
Wir sind hier halt im Luxx, mit deiner Vernunft kannst hier keinen beeindrucken, ist noch nicht mal böse gemeint. :d
Das ist wie wenn du so ner Harley-Davidson Biker Gruppe erklärst, sie könnten ihre Ausfahrt doch zusammen mit dem Bus machen, wäre billiger, umweltfreundlicher und sie könnten sogar noch quatschen währenddessen. Yes, but... .


Andere Leute haben halt ein 50k Motorrad, ein 50k Springpferd, ein xxxk Boot, ne Magickarten Sammlung oder sonstigen "unnützen" Kram, mit dem sie sich die Zeit und ihr Leben vertreiben.
 
Kann zum Thema Lautstärke nur sagen, Selbstbau server bekommt man sehr gut leise. Was immer krach macht sind performante switches. Das sind die eigentlichen brüllwürfel.
Da gibt es auch nichts was mal in diese Richtung getrimmt wurde da im enterprise so viel Leistung wie möglich auf geringsten Raum die Devise ist.
 
Haja, wenn man schmerzbefreit is einfach ein oder zwei große Blowholes reinschneiden und flache 92er/120er Lüfter drauf. Nur blöd, wenn die Dinger Drehzahlüberwachung haben und man die Warnmeldung nicht weg bekommt, sollte man vorher testen mit Lüfter abstecken... also für die ganz schmerzbefreiten Modder halt.

Wobei der Stromverbrauch von den Switches ja 24/7 hoch ist, insofern ist fraglich, wie schlau das echt ist...
 
Haja, wenn man schmerzbefreit is einfach ein oder zwei große Blowholes reinschneiden und flache 92er/120er Lüfter drauf. Nur blöd, wenn die Dinger Drehzahlüberwachung haben und man die Warnmeldung nicht weg bekommt, sollte man vorher testen mit Lüfter abstecken... also für die ganz schmerzbefreiten Modder halt.

Hihi, das habe ich nochmal vor irgendwann. Mir geht das lüftergeräusch hart auf den Zeiger. Aber dafür warte ich noch auf meinen endgame switch. Mal schauen ob es im nächsten halben jahr soweit ist.
Ich habe auch mal versucht rauszufinden ob es quasi Drehzahlemulatoren gibt. Aber da kam am Ende nichts bei rum...
 
Drehzahlemulatoren gibt. Aber da kam am Ende nichts bei rum...
Tatsache, bei meiner 3 min Recherche nix gefunden, idR. reicht das wenn ich suche. :d

Was für eine "Überraschung", ein 555er IC.

Müsste man mal schauen was die Chinesen für die PCBs wollen, wenn man 10 oder 100 nimmt...
Ich würds aber mit ner normalen 2.54er Sockel-Variante machen, gebohrt werden muss sowiso für den Stecker und zum SMD löten bin ich zu grobmotorisch.

Wäre vom Aufbau her einfach genug, dass man sich das antun könnte.

Über den 555er findet man so viel, das kann wsl. sogar die KI. Müsste als eines der ersten Anwendungsbeispiele auch im Datasheet sein, dürfte ja ein einfacher TTL Taktgenerator sein? Mehr als ein RC Glied sollte es eigentlich nicht brauchen, also verstellbarer Widerstand und Kondensator.
Vielleicht frag ich später zum Spaß mal Qwen 27b.


Nachtrag:
Wenn man richtig sucht, findet man auch ein wenig.
"Fan Tach Simulator", "fan spoofer" oder "Fan Dummy" wären bessere Begriffe.

1788086477120.png

Gbit sonst noch son Dongle für spezielle AntMiner, kA wie proprietär das Zeug ist.
Spannend, dass man wenig findet.


Qwen 3.6 27b sagt, 555er sind was für ewig gestrige alte Herren, heute nimmt man einen ATtiny85, ist billiger.
Man nimmt am besten ein "Digispark Original ATtiny85" Board.
Das ist ein Digispark (oder Digispark Original). Das ist exakt das, was du suchst – und noch besser als mein ursprünglicher Vorschlag!

Hier ist die kurze Antwort auf deine Fragen:

  1. Ist der USB zur Versorgung?
    JA!
    Er versorgt das Board mit 5V.
    Aber: Er dient auch zum Programmieren. Du brauchst also keinen separaten USBasp-Programmer mehr. Du programmierst es direkt über den USB-Stecker am PC. Das ist viel einfacher.
  2. Suchbegriff / Link:
    Es gibt keine feste EAN, da es hunderte Hersteller gibt.
    • Suchbegriff: "Digispark" oder "Digispark Original ATtiny85"
    • Aussehen: Es ist ein winziges Board (ca. 1,5 cm lang) mit einem Mini-USB-Anschluss auf der einen Seite und 8 Lötaugen auf der anderen. Oft steht "Digistump" oder "Tiny85" drauf.
    • Preis: Ca. 5–10 € (oft im Set mit USB-Kabel).


So baust du es (Schritt-für-Schritt)​

1. Die Anschlüsse (Pinout)​

Das Digispark hat die Lötaugen auf einer Seite in einer Reihe.

  • GND: Das ist das "Masse"-Loch (oft markiert).
  • VCC: Das ist die 5V (vom USB).
  • P0: Das ist Pin 0. Wir nutzen diesen für das Tachosignal. (Normalerweise das Loch, das ganz am Ende ist, oder markiert als "0").
  • P1, P2...: Andere Pins.

2. Lötarbeit​

  • GND des Lüfters → Löte auf GND Pad.
  • Tacho des Lüfters → Löte auf Pin 0 (P0) Pad.
  • 12V des Lüfters → NICHT ANSCHLIESSEN (Draht isolieren!).

3. Programmierung (Wichtig!)​

Das Digispark ist etwas "seltsam" zu programmieren. Es tut so, als wäre es eine USB-Tastatur.

  • Vorbereitung: Installiere in der Arduino IDE unter "Boardverwalter" den Eintrag "Digistump AVR Boards".
  • Board wählen: In den Einstellungen: Digispark (Default 16.5mhz).
  • Der Upload-Trick:
    1. Klicke in der IDE auf "Hochladen".
    2. Es erscheint die Meldung: "Plug in device now... (will timeout in 60 seconds)"
    3. JETZT steckst du das Board in den PC.
    4. Der Upload startet automatisch.

4. Der Code (angepasst für Digispark)​

Der Code ist fast gleich, wir nutzen nur Pin 0:
Code:
/*
 * Digispark Lüfter-Tacho-Simulator
 * 6000 RPM (200 Hz)
 */

#define TACHO_PIN 0  // Pin P0 am Digispark

void setup() {
  // Nichts zu tun
}

void loop() {
  // Open-Collector Simulation (Puls auf Masse)
  pinMode(TACHO_PIN, OUTPUT);
  digitalWrite(TACHO_PIN, LOW);
  delayMicroseconds(2500); // 2,5ms LOW

  // Pin freigeben (Pull-Up im Mainboard macht HIGH)
  pinMode(TACHO_PIN, INPUT);
  delayMicroseconds(2500); // 2,5ms HIGH
}

Zusammenfassung​

Du hast das perfekte Board gefunden.

  1. Code flashen (mit dem "Plug-in"-Trick).
  2. Stecker anlöten.
  3. USB am PC (oder Hub) lassen, damit es Strom hat.
  4. Stecker ins Mainboard stecken.
Viel Erfolg! Wenn du beim Flashen hängst, sag Bescheid.


Ja, das ist wirklich alles.

Es sieht nach wenig aus, aber für einen Mikrocontroller ist das ein sehr einfaches "Hüpfspiel". Die Aufgabe ist ja im Grunde nur: "Mach Pin an, warte kurze Zeit, mach Pin aus, warte kurze Zeit, wiederhole ewig."

Hier ist kurz erklärt, warum das so wenig ist und wo du den "Regler" findest:

Die "Magie" steckt in den Zahlen​

  • #define TACHO_PIN 0: Sagt dem Board: "Nutze das Lötaugen-Pin 0 für das Signal."
  • pinMode(..., OUTPUT) + LOW: Zieht den Pin auf Masse (0V). Das ist der "Impuls", den das Mainboard sieht.
  • delayMicroseconds(2500): Das Board wartet 2.500 Tausendstelsekunden.
  • pinMode(..., INPUT): Lässt den Pin los. Der Pull-Up-Widerstand im Mainboard zieht das Signal wieder auf 5V (High).

Wie änderst du die RPM?​

Wenn die 6000 RPM (also die 2500µs) nicht perfekt passen sollen, musst du nur diese eine Zahl ändern:

  • 12.000 RPM (schneller): Ändere 2500 zu 1250.
  • 3.000 RPM (langsamer): Ändere 2500 zu 5000.
  • 0 RPM (Lüfter aus): Ändere LOW zu INPUT und entferne das Delay (bleibt immer HIGH).

Wichtiger Reminder für das Digispark​

Da du das Digispark Board hast: Achte darauf, dass du beim Flashen zuerst den "Upload"-Button in der Software drückst und erst, wenn die Meldung kommt ("Plug in device now..."), dann den USB-Stecker in den PC steckst.

Das war's wirklich. Löten, USB einstecken, Stecker in Mainboard stecken -> fertig.
Ergänzung, das verwendet ein 5V USB Kabel, das wird man hier intern nicht haben, elegant wäre die Versorgung über die 12V vom Lüfter, das PCB braucht aber 5V und ist nicht mit 12V/Wide Input erhältlich.
Kleiner Stepdown regelt ( z.b. https://de.aliexpress.com/item/1005002846598719.html?gatewayAdapt=glo2deu - Suchbegriff in google "mini LM2596S 5v pcb" ).
Kann man sicher fliegend verkabeln, irgendwie mit Tape isolieren und/oder in ein kleines 3d Druck Gehäuse...

Ergänzung, Gemma 4 12b hat spannenderweise was interessantes aufgebracht und für die Spannungsversorgung nen Spannungsteiler in Betracht gezogen. 10k Vorwiderstand vom 12V Lüfterkabel auf den VCC Pin, mit 4.7k vom VCC Pin weiter zum GND Pin.
=> Bastelaufwand geht eigentlich, dann kommt einfach nur ein 3 Pin Lüfterkabel raus (einfach ne Verlängerung zerschneiden, dann spart man das Crimpen)... könnte man sich fast antun als DIY Projekt.
Es gibt wohl so Boards mit Spannungsregler drauf:
Hier gibts nen VIN Eingang, der wohl bis 35V kann, kann man also verwenden mit 12V.


=> Das Ding dürfte also ein One-Shot sein, mehr als Lüfterkabel auflöten und Code aufspielen wirds nicht sein.


Bin gerade etwas mindblown, wie schnell und sauber Qwen das hinbekommen hat, ohne in einem Thinking-Loop zu verrecken oder sonst was.
Obs stimmt was da steht? Sieht am ersten Blick okay aus, müsste man mal probieren.
 

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Bei diesen Enterprise-Moppeds sollte man im Hinterkopf behalten dass der Aiflow notwendig ist um keine Hotspots in der Kiste zu haben. So richtig ratsam erachte ich das also nich da irgendwelche Silent-Luefter reinzumachen und die Ueberwachung zu umgehen.
 
Du musst schon auch richtig lesen.

Was soll dran schlecht sein, wenn ma in klassischer 2000er-Jahre Modding-Manier 1-2 120mm Lüfterlöcher in den Deckel dremelt und außen/innen (je nach Platz) 2 dünne Lüfter (z.B. ARCTIC P12 Slim PWM PST, 120mm) drauf macht, so dass man die relevanten Teile auch schön abdeckt?

Ist schon klar, dass man da keine 40x20mm 15k rpm Lüfter gegen 40x10mm 3k rpm Lüfter tauschen sollte.
 
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