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GPT‑5.6 Luna und Terra: OpenAI senkt Nutzungspreise um bis zu 80 %

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06.03.2017
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Völlig überraschend hat OpenAI die Nutzungspreise für seine GPT-5.6-Familie, welche man erst zu Beginn des Monats für alle ausrollte, nach unten korrigiert. So reduziert sich der Preis von GTP-5.6 Luna, dem kleinsten KI-Modell der Reihe, um 80 %, während die mittlere Variante GPT-5.6 Terra um 20 % günstiger wurde. Bei GPT-5.6 Sol ändert sich dagegen preislich nichts, das Spitzenmodell bekommt dafür eine zusätzliche Option, noch schneller zu antworten – dann allerdings gegen Aufpreis.
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Im Grunde genommen, macht OpenAI das einzig Richtige und senkt die Preise, um mehr Kunden zu binden, um fortlaufende Kosten abzudecken. Sogenanntes Kleinvieh macht auch Mist und sicher nicht unerheblich. Mehr Kunden bedeuten aber auch mehr legitim zugestimmte verfügbare Daten von User für das Deep Learning der KI. Eine gewisse Win-win-Situation.
Trotzdem traue ich den Braten nicht, weil die amerikanische Art der Großkonzerne, des billig Lockens, gewisse Abhängigkeiten zu schaffen, um danach sukzessive die Preise zu erhöhen und fett abzukassieren, sehr aufstößt. Auch die Preise sind sehr unterschiedlich gestaltet, je nach Kaufkraft eines Landes (für mich Willkür der Preisgestaltung).
 
(für mich Willkür der Preisgestaltung).

Na ja, Preise wurden schon immer ausgewürfelt, bzw. spiegeln selten den realen Wert wider. So wie die Preisgestaltung dem Einkommen der jeweiligen Bevölkerung angepasst wird. Und wenn sich ein Volk besonders gern abgreifen lässt, warum nicht? Schließlich wird niemand gezwungen.

Im Grunde genommen, macht OpenAI das einzig Richtige und senkt die Preise, um mehr Kunden zu binden, um fortlaufende Kosten abzudecken.

Soweit ich das mitbekommen habe, wollen auch die Chinesen zukünftig mit Dumpingpreisen aufwarten, somit dürfte es also spannend werden. Bleibt die Frage, ob mit der Ansage die hohen Investitionskosten der Vorreiter jemals wieder eingespielt werden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ob Optimierung der Inferenzkette innerhalb von einem Monat zu 80% günstigeren Preisen führt?

Hört sich gut an jedoch meine Glaskugel sagt mir das es mit chineischen Netzten zusammenhängt.
Schaut man auf die Preise fällt auf das kleinse Modell wird am stärksten Rabattiert und genau da ist die chineische Konkurenz (DeepSeek, Kimi, etc.). Größre Modelle werden weniger Stark rabattiert. Starkes Indiez für die These.

Den Firmen laufen die AI-Kosten aus dem Ruder. Da sind die günstigen openweight models aufeinmal deutlich interessanter und openAI dürften Druck spüren und gezwungen sein seine Preise anzupassen.
Der Börsengang dürfte auch noch mit reinspielen. Wenn die nicht wachsen ist es ein Problem. Wenn die schrumpfen können die den Börsengang auch lassen. d.h. auf teufel komm raus muss AI mindestens bis zum Börsengang es schaffen mehr Nutzer zubinden, etc.
 
Ob Optimierung der Inferenzkette innerhalb von einem Monat zu 80% günstigeren Preisen führt?

Hört sich gut an jedoch meine Glaskugel sagt mir das es mit chineischen Netzten zusammenhängt.
Schaut man auf die Preise fällt auf das kleinse Modell wird am stärksten Rabattiert und genau da ist die chineische Konkurenz (DeepSeek, Kimi, etc.). Größre Modelle werden weniger Stark rabattiert. Starkes Indiez für die These.

Den Firmen laufen die AI-Kosten aus dem Ruder. Da sind die günstigen openweight models aufeinmal deutlich interessanter und openAI dürften Druck spüren und gezwungen sein seine Preise anzupassen.
Der Börsengang dürfte auch noch mit reinspielen. Wenn die nicht wachsen ist es ein Problem. Wenn die schrumpfen können die den Börsengang auch lassen. d.h. auf teufel komm raus muss AI mindestens bis zum Börsengang es schaffen mehr Nutzer zubinden, etc.
Nutzerbindung ist ja schön und gut, aber Profit machen die mit dem Großteil der Nutzer, die die Gratisversionen nutzen, ohnehin nicht. Grundsätzlich decken die Abo-Einnahmen die immensen Kosten der Firmen bei weitem nicht, das ist eher ein Tropfen auf dem heißen Stein.

Für mich stellt sich nach wie vor die große Frage, wie sich OpenAI, Nvidia und Oracle ihr Kreisgeschäft überhaupt auf Dauer vorstellen. Als reines Aktiengeschäft? Und da drängt sich die nächste Frage auf: Wie lange soll das gut gehen?
 
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