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Nova Lake-S mit 12 Xe3P-Kernen: APU braucht 65-W-Stufe für volle Grafikleistung

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06.03.2017
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Intel könnte mit der kommenden Nova-Lake-Generation erstmals seit Jahren wieder eine echte Desktop-APU (Accelerated Processing Unit) ins Rennen schicken, die nicht nur als reiner Prozessor, sondern auch als ernst zu nehmende Grafiklösung taugt. Aktuelle Informationen aus Leaker-Kreisen deuten darauf hin, dass eine spezielle Variante mit zwölf Xe3P-Grafikeinheiten eine eigene Leistungsstufe im 65-W-Bereich benötigt, um ihr volles Potenzial entfalten zu können. Konkret geht es um ein Nova-Lake-S-Modell, das aus vier Performance-, acht Effizienz- und vier besonders sparsamen Low-Power-E-Kernen bestehen soll.
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Kommt Nova Lake nicht erst für LGA1954? Dann würde ich davon ausgehen dass die Mainboards grundsätzlich auch die Grafikeinheit eines 65W-CPU versorgen können.

Dann würde ich gerne wissen was ihr mit einer "starker integrierter Grafik" meint.

Von Raptor Lake auf Arrow Lake hat Intel die Grafik sehr stark verbessert. Auch wenn ein 245K in puncto Grafikleistung nicht an einem 8600G rankommt, der Leistungszuwachs war bemerkenswert.
 
Zunächst muss man erst einmal abwarten, ob die APU(s) überhaupt kommt/kommen, denn diese wurde von Intel eben noch nicht bestätigt. Wenn die APU(s) kommen sollte/sollten und die Anforderungen an der CPU-Spannungsversorgung erhöhen, sollten auch die Mainboards mit einer Mindestanzahl an VCCGT-Phasen ausgestattet sein.
 
Intressant, denn was den normalen Nova Lake betrifft, soll der ja leider nur noch 2 Xe³-Kerne bekmmen statt bis zu 4 Xe²-Kerne bei den meisten Arrow-Lake CPUs.

Generell finde ich das Konzept schon intressant, aber es kommt im Endeffekt natürlich auch auf den Preis an. Und die DDR5-Speicherkrise ist auch ganz schlecht für das APU Konzept.

Bei AMD leidet ja der Ryzen 7 8700G aktuell darunter. Eigentlich wäre der mit seinen 12 RDNA3 Einheiten auch eine tolle APU.

Aber die 240€ sind dafür einfach zu teuer. Da sind ein Ryzen 5 9600X für 165€ und sogar ein Ryzen 7 9700X für 235€ günstiger.

Wenn man bedenkt das man einen Ryzen 7 8700G defcto für eine ordentliche GPU-Performance zwangsläufig mit Dual-Channel betreiben muss, 2x8GB wegen shared VRAM auch ganz schnell knapp werden, und man deswegen eigentlich mindestens 2x16GB verwenden muss, was dann 390€ kostet, während man einen Ryzen 5 9600X oder Ryzen 7 9700X und dedizierter Grafikkarte auch mit 16GB Single-Channel für 195€ betreiben kann, sieht dann die Rechnung so aus:

8700G: 240€ + 390€ = 630€
9600X: 165€ + 195€ = 360€ -> 270€ Grafikkarten-Budget (z.B. neue RTX 3050 8GB oder gebrauchte RTX 3070 Ti)
9700X: 235€ + 195€ = 430€ -> 200€ Grafikkarten-Budget ( z.B. neue RTX 3050 6GB oder gebrauchte RTX 2070 Super)

Eigentlich ist das APU-Konzept toll, aber sehe das Risiko das eine Intel-APU wegen der Speicherkrise in das gleiche Dilemma fällt wie die AMD-APU.
 
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