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Intel: Umsatz wächst um 25 %, Foundry verliert weitere Milliarden

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06.03.2017
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Intel hat im zweiten Quartal 2026 den Umsatz um 25 % auf 16,1 Milliarden US-Dollar gesteigert. Nach Angaben von CEO Lip-Bu Tan war das das stärkste Umsatzwachstum des Unternehmens seit mehr als 15 Jahren. Der Ausblick fällt ebenfalls positiver aus: Für das dritte Quartal stellt Intel 15,8 bis 16,8 Milliarden US-Dollar Umsatz in Aussicht. Den starken Aufschwung kann Intel jedoch nicht bis ganz unter den Strich mitnehmen, denn am Ende musste der Konzern trotzdem einen Buchnettoverlust von fast 11 Milliarden US-Dollar verbuchen.
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Der Foundry fehlen die Kapazitäten und ggf. noch externen Kunden um Gewinn zu machen. Die Entwicklung aktueller Fertigungsprozesse wie 18A ist eben extrem teuer und Intels eigene Chips reichen nicht mehr aus um diese Kosten wieder einzuspielen. Daher hat man die Foundry ja für andere Kunden geöffnet, um eben auf die nötigen Volumen zu kommen. Aber es dauert natürlich bis man externe Kunden überzeugen kann, denn neben den Eigenschaften der Prozesse selbst, die ja bisher auf Intels Bedürfnisse für ihre CPUs zugeschnitten waren, gehört das ganze Ökosystem darum her dazu, also Entwicklungstools, fertigte IP, Support, etc.

Das man die Ausbaupläne des letzten CEOs weitgehend auf Eis gelegt hat, dürfte sich nun rächen, denn für 18A hat man nur zwei Fabs, Fab 52 in Chandler, Arizona und die D1X development fab in Hillsboro, Oregon und dort wird auch erstmal nur die 14A Fertigung stattfinden können, bis Fab 27in Licking County, Ohio fertiggestellt ist. Diese hätte nach der ursprünglichen Planung 2025 eröffnet werden sollen, dann war von 2027 oder 2028 die Rede und inzwischen sieht es so aus, als würde es noch länger dauern. Dann wird Intel wohl 2027 die ersten 14A Chips (mobile Razor Lake) bringen können, aber nur in der D1X Fab, die für die Entwicklung neuer Prozesse zuständig ist, fertigen können und dies wird sich wohl so bald danach auch nicht ändern. Wie will man denn externe Kunden für den 14A Prozess gewinnen und damit Geld verdienen, wenn man keine Fabs hat um ihre Chips zu fertigen?

Vor dem Geldverdienen kommt das Investieren und dies hat jemand bei Intel offenbar mal vergessen, als man die Pläne für den Bau der Fabs für die neusten Prozesse verschoben oder abgesagt hat. Wenn ich nun lese, dass erstmal 5 Mrd. in zusätzliche Intel 3 Kapazitäten gesteckt werden sollen, kommen mir da auch Zweifel an der Kompetenz der Planer, denn Intel 3 wird zwar für die aktuellen Xeons verwendet, aber die nächste Generation steht vor der Tür und da kommt neben Intel 3 auch 18A zu Einsatz. Intel müsste nun massiv Geld in die Hand nehmen um Fertigungskapazitäten für 18A und 14A zu schaffen, wenn sie eine Chance haben wollen, mit der Foundry je Geld zu verdienen, denn wenn sie erst die nötigen Kapazitäten für diese modernen Prozesse schaffen, wenn TSMC schon die nächste Generation nach A14 anbieten kann, wird es mit den externen Kunden wieder nichts werden.
 
Also der Umsatz steigt, der operative Gewinn auch, aber weil auch der Aktienkurs steigt (was in solch einer Situation normal sein dürfte), macht Intel "Buchverluste" in mehrfacher Höhe des Gewinnes, wegen eines Aktienanteils des Staates, der aber nicht zahlungswirksam sei....

Hohes Finanzmarkt-Voodoo!


Es gibt schon Gründe, wieso das alles so verkompliziert wird. Es darf keiner wissen, wie einfach es eigentlich ist, und wer davon profitiert, daß nur wenige es "verstehen"....
 
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