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Heimnetz-Setup für privates Hosting

daedalus0815

Enthusiast
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08.07.2008
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Heilbronn, BW
Hallo Luxxer,

da ich kürzlich (nach 5 Jahren Bau- und Wartezeit) endlich den Sprung von DSL 100 auf eine 300/150 Faser (DGN) geschafft habe möchte ich mich in das Thema Selfhosting für kleine Gameserver reinfuchsen. Leider ist das letzte mal dass ich mich mit einem richtigen Linuxsystem beschäftigt habe mehr als ein Jahrzehnt her, Netzwerktechnik noch länger. Will sagen, ich steige da jetzt quasi als Noob wieder neu ein und brauche eure Hilfe!
Im Moment geht es mir gar nicht so sehr um die Software (kommt bestimmt noch ...), da muss ich mich halt durchbeißen und Youtube hilft hoffentlich auch ... mein Problem ist eher, wie ich das Netzwerk aufsetzen und sichern kann. Bisher sieht das Heimnetzwerk so aus, ich würde es mal als "unbedarft aber tut" bezeichnen:

Heimnetz1.jpg


Der Server soll für ~10 Spieler Spiele wie Conan Exiles, Windrose, Enshrouded o.ä. hosten. Die Serverhardware ist aus vorhandenem Zeug und ein paar Gebrauchtkäufen in ein Eigenbau 10"-Gehäuse zusammengestöpselt und teilweise vermutlich etwas Überdimensioniert und nicht wirklich effizient für den Zweck, aber da kann man noch etwas feintunen (Boost aus, Undervolting usw.)
  • Ryzen 5 pro 4650G
  • Asrock A520M mITX-Board
  • 32 GB DDR4 (2x16)
  • 250 GB nvme + Raum für 1-2 2,5-Laufwerke als Storage falls nötig
Der Anschluss wird von DSLite auf DualStack umgestellt, +4€/Monat kann ich mit leben. Nun ist es vermutlich ne schlechte Idee, den Server mit all seinen Einfallstoren und meiner Murksconfig (zumindest am Anfang) einfach so an die Fritze zu stöpseln und die im exposed-Mode laufen zu lassen. Nach ein bisschen rumsuchen im Netz denke ich in Richtung eines einfachen "DMZ"-Setup mit einem zweiten Firewall-Router zum Schutz des Heimnetzwerks. Ich habe da aber viel widersprüchliches und für mich nicht 100% verständliches gefunden, auch die Vorschläge zur Umsetzung gehen da ziemlich auseinander und ich verstehe noch nicht genug, um für mich den besten Weg zu sehen. Da ich noch einen Lenovo Thinclient (m720q i5) rumfliegen habe würde ich den mit einem Intel-350-Quad-NIC ausrüsten und mit OPNSense als Firewall-IDS-IPS einrichten. Könnte ich damit so ungefähr das erreichen, was mir vorschwebt?

Heimnetz2.jpg

(wäre hier zwischen Fritz und OPN eigentlich auch "WAN" die richtigere Beschriftung? Frage für einen Freund ...)
  • Krieg ich das ohne VLAN hin? Ich hab nur die kleinen Budget-Netgear-Switche (GS105/GS108) im Haus verteilt, also unmanaged.
  • Physische Trennung fühlt sich irgendwie auch richtig(er) an ...
  • Muss ich die Fritze exposen, oder komme ich da irgendwie drumrum? Fühlt sich falsch an, einen Teil des Netzwerks absichtlich komplett zu öffnen ...
  • Wenn ich die Fritze nicht expose, bekomme ich doch das "Doppeltes-NAT-Problem", oder? Ist das wirklich schlimm, der Fokus liegt hier schon stark auf Gaming aber ohne competitive-Zeug? Hab mit dem Faseranschluss bisher meistens einstellige Ping-Werte, je nach Server, also ein paar ms mehr wären definitiv verkraftbar?!
  • Sonstige Vorschläge, ohne ein kleines Vermögen auszugeben?
Schon mal besten Dank für die Hilfe!

Liebe Grüße!
 
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teilweise vermutlich etwas Überdimensioniert und nicht wirklich effizient für den Zweck
So schlecht ist der nicht, denke das passt.

Ansonsten wirfst Du halt wild mit Vokabeln um dich... Die Fritteuse musst Du nicht extra exposen, Du hast ja nur ein Modem davor.
Was ich nie getestet habe: Ob man einen Server auch im Gast-Netz betreiben kann. Wenn ja, kannst Du dir einen zusätzlichen Router sparen. Wenn nein, könntest Du auch einen auf deinem Server virtualisieren, musst also nicht unbedingt was kaufen. So der so erfordert das aber Einarbeitung von deiner Seite.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nur als Randnotitz: Nach deiner zweiten Zeichnung lässt du jeden Besucher einer möglichen Murxconfig trotzdem auf deine WLAN-Geräte und die PV-Anlagen zugreifen. Da wäre wohl zusätzliche WLAN-Hardware gesünder.
 
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