Quelle ntv
" Das Oberste Gericht der USA hat in dieser Woche seine letzten großen Urteile vor der Sommerpause gesprochen. Nicht mit allen war US-Präsident Donald Trump einverstanden, aber eines der wichtigsten bejubelte er. "Das ist die größte Ausweitung der präsidentiellen Macht seit 100 Jahren", schrieb er über die Bestätigung seiner vorzeitigen Entlassung von Ex-FTC-Chefin Rebecca Slaughter. Die "New York Times" teilt diese Einschätzung. Warum ist Trump so begeistert?
Das konservativ dominierte Oberste Gericht hat eine epochale Grundsatzentscheidung gefällt: Der Präsident darf nun auch Personal in bislang unabhängigen Behörden "wie er will" feuern, die vom Kongress gegründet wurden. Schutzklauseln gegen die Hand des Weißen Hauses sind demnach illegal. Damit verleihen die Richter Trump und nachfolgenden Präsidenten enorme zusätzliche Macht. Der Staatsapparat wird abhängiger von den Launen der Regierung. Die Richter erlauben damit potenzielle politische Gleichschaltung von Bundesbehörden, die geschaffen wurden, um eben dies zu verhindern.
Dazu gehört auch die Federal Trade Comission (FTC), die für einen breit angelegten Verbraucherschutz zuständig ist. Sie hat zudem Aufgaben wie das deutsche Bundeskartellamt, soll also Wettbewerb fördern und Monopolbildungen verhindern. Auf diese Entscheidungen hat Trump jetzt noch direkteren Einfluss, weil er offenen Druck ausüben kann und darf. Trump hatte Slaughter gefeuert, weil ihre Beschäftigung "nicht im Einklang mit den Prioritäten seiner Regierung" war.
Das hat etwa Auswirkungen auf das "Privacy Shield 2.0"-Datentransferabkommen mit der EU, was unter anderem unkontrollierten Zugriff von US-Geheimdiensten auf europäische Daten verhindern soll. Laut der EU muss Datenschutz von unabhängigen Stellen gewährleistet werden. Die FTC ist das nun nicht mehr."
Mal sehen wie schnell Schrems III o.ä. das EUGH dazu bringen, Privacy Shield zu verbieten
" Das Oberste Gericht der USA hat in dieser Woche seine letzten großen Urteile vor der Sommerpause gesprochen. Nicht mit allen war US-Präsident Donald Trump einverstanden, aber eines der wichtigsten bejubelte er. "Das ist die größte Ausweitung der präsidentiellen Macht seit 100 Jahren", schrieb er über die Bestätigung seiner vorzeitigen Entlassung von Ex-FTC-Chefin Rebecca Slaughter. Die "New York Times" teilt diese Einschätzung. Warum ist Trump so begeistert?
Das konservativ dominierte Oberste Gericht hat eine epochale Grundsatzentscheidung gefällt: Der Präsident darf nun auch Personal in bislang unabhängigen Behörden "wie er will" feuern, die vom Kongress gegründet wurden. Schutzklauseln gegen die Hand des Weißen Hauses sind demnach illegal. Damit verleihen die Richter Trump und nachfolgenden Präsidenten enorme zusätzliche Macht. Der Staatsapparat wird abhängiger von den Launen der Regierung. Die Richter erlauben damit potenzielle politische Gleichschaltung von Bundesbehörden, die geschaffen wurden, um eben dies zu verhindern.
Dazu gehört auch die Federal Trade Comission (FTC), die für einen breit angelegten Verbraucherschutz zuständig ist. Sie hat zudem Aufgaben wie das deutsche Bundeskartellamt, soll also Wettbewerb fördern und Monopolbildungen verhindern. Auf diese Entscheidungen hat Trump jetzt noch direkteren Einfluss, weil er offenen Druck ausüben kann und darf. Trump hatte Slaughter gefeuert, weil ihre Beschäftigung "nicht im Einklang mit den Prioritäten seiner Regierung" war.
Das hat etwa Auswirkungen auf das "Privacy Shield 2.0"-Datentransferabkommen mit der EU, was unter anderem unkontrollierten Zugriff von US-Geheimdiensten auf europäische Daten verhindern soll. Laut der EU muss Datenschutz von unabhängigen Stellen gewährleistet werden. Die FTC ist das nun nicht mehr."
Mal sehen wie schnell Schrems III o.ä. das EUGH dazu bringen, Privacy Shield zu verbieten
