Der Staat braucht Geld.
Die Speichermedienvergütung ist auch auf SD-Karten, USB-Sticks, auf Smartphones, kurzum allem wo ein Datenspeicher drin ist.
In naher Zukunft werden wir Bürger dann wohl umfirmieren, von Osterreicher auf Österärmer.
In dem Fall ist fraglich, inwieweit das Geld in Deutschland zumindest, wirklich an den Staat geht. Über Umwege natürlich wieder, in Form von Steuern.
Aber sonst, aus Wikipedia kopiert:
"Die Einforderung der Pauschalabgabe bei den Geräteherstellern und -importeuren wird von der
Zentralstelle für private Überspielungsrechte (kurz ZPÜ) wahrgenommen. Diese verteilt das Vergütungsaufkommen an ihre Gesellschafter (u. a.
GEMA,
VG Wort und
VG Bild-Kunst)."
D.h. es existiert eine eigenständige GBR, welche -auf Grundlage von was auch immer- die Kohle für alle möglichen Speichermedien, Drucker, Scanner, Smartphones etc. eintreibt und diese an die oben genannten, wie GEMA etc. verteilt. Das ist also deren einziges Geschäftsmodell. Dass theoretisch urheberrechtliches Material auf diesen Medien gespeichert werden könnte. Wenn ich dort nur Urlaubsbilder auf den Stick packe oder selbstgeschriebene Werke, gescannte Dokumente von mir selbst (Lohnabrechnung, Steuerbescheid): Pech gehabt. Dennoch zahlen.
Schon interessant, wie solche Konstrukte überhaupt existieren dürfen. Das wäre, als würde ich eine Zentralstelle für Grünflächennutzung ins Leben rufen und von jedem Bürger im Monat einen Betrag eintreiben. Denn grundsätzlich ist es jedem Bürger möglich 24/7 irgendeine Grünfläche im Land zu nutzen. Damit würde ich dann Gelder generieren, um diese widerrum an andere Gesellschafter verteilen.
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