Fast 400 € für einen Kühler, das ist doch irre. Da würde ich mir besser eine anstnändige bzw. größere CPU für kaufen. Und dabei fand ich über 100 für die RGB H150i und ML Lüfter schon extrem. Aber ein Display im Gehäuse ist auch recht unnötig.
Und natürlich lieber ein echter OLED auf dem Schreibtisch als ein Mikrodisplay im Gehäuse. Aquarium ist auch super auf dem Schreibtisch und dürfte bei dem Budget billiger realisierbar sein + eine gute AIO on top.
Der Vergleich hinkt hier etwas, da du die AiO aus Sicht der reinen Preis-Leistung bewertest, für die das Produkt gar nicht konzipiert ist.
Zunächst liegt die UVP bei rund 300 Euro und nicht bei fast 400 Euro.
Für die getestete HydroShift II OLED Curved 360P28 ruft Lian Li 299,99 Euro
Zudem handelt es sich nicht um ein klassisches „Mikrodisplay“, sondern um einen gebogenen 6,67-Zoll-OLED-Bildschirm mit 2K-Auflösung, der sogar motorisiert verstellbar ist.
Zusammen mit den versteckten Schläuchen und den extrem leistungsstarken P28-V2-Lüftern (bis zu 3.000 U/min) bietet Lian Li hier ein optisches und technisches Alleinstellungsmerkmal für absolute Enthusiasten.
Wer sich diesen Kühler kauft, spart im Gegenzug nicht an der CPU. Solche Komponenten landen in Systemen, in denen ohnehin schon die maximale CPU- und GPU-Leistung verbaut ist.
Wenn die Performance bereits am Limit ist, fließt das restliche Budget eben in exklusive Optik und Gehäuse-Modding.
Ein Monitor auf dem Schreibtisch oder ein echtes Aquarium sind zwar schöne Dinge, haben aber nichts mit dem Hobby des PC-Baus zu tun.
Die HydroShift II OLED ist ein reines Luxusprodukt für einen extrem cleanen Look, kein Standard-Kühler für Budget-Rechner.
Manche Leute geben in diesem Bereich sogar 269 Euro für das Köpfen einer CPU aus, nur um ein paar Grad weniger zu erreichen,
dagegen ist diese Anschaffung für den sichtbaren Gegenwert im Gehäuse sogar wesentlich nachvollziehbarer.