Kompakter Power-Akku mit 3 kWh: Bluetti Elite 300 im Test

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Die Akkutechnologie entwickelt sich nicht nur im Automobilbereich immer weiter, auch bei den Heimspeichern fallen die Preise und die Kapazitäten steigen. Eine Unterkategorie sind die mobilen Speicher, die entweder als Notstromversorgung oder unterwegs für eine zumindest zeitweise gesicherte Stromversorgung sorgen können. Wir haben uns den neuen Elite 300 von Bluetti einmal angeschaut.
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Bei dem Preis und Gewicht Lifestyle. Mich hat der Mangel an Bildern von lächelnden Campern, die den Speicher ins Nirgendwo schleppen, irritiert. Ein Handwerker ist inzwischen eher mit Akkugeräten oder gleich dem Notstromer unterwegs. USB C ist zwar schön aber die Zielgruppe mit solchen Anforderungen (mehr als eine Powerbank) dürfte stark überschaubar sein.
Bleibt der dicke Markt mit allem was heute als Balkonkraftwerk durchgeht. Da dürfen es heute gerne 4 bis 5 kw peak sein. Die Akkumodule werden nach Wunsch gestapelt. Von Notstrom bis AC Laden bringen die inzwischen alles mit und das dann doch günstiger (auf Kosten der Mobilität). Für den Normalo dank der Kosteneinsparungen vielleicht sinnvoller als so ein Speicher.
 
.....das Thema wird auch noch interessant für mich, aber in der Mietwohnung ist es gerade Thema.
 
Bei dem Preis und Gewicht Lifestyle. Mich hat der Mangel an Bildern von lächelnden Campern, die den Speicher ins Nirgendwo schleppen, irritiert. Ein Handwerker ist inzwischen eher mit Akkugeräten oder gleich dem Notstromer unterwegs. USB C ist zwar schön aber die Zielgruppe mit solchen Anforderungen (mehr als eine Powerbank) dürfte stark überschaubar sein.
Ich kenne haufenweise Leute die solche Geräte verwenden....
Das ist natürlich nichts für Backpacker, die 3 Wochen zu Fuß durch den Wald laufen.
Aber für die Leute die mit sowas 230V in einem älterem Wohnmobil verfügbar machen (ggf. sogar mit PV auf dem Dach), oder für Festivalbesucher, die zwar im Zelt übernachten, aber mit dem Auto anreisen und ihren eigenen Kühlschrank dabei haben. Eigentlich für alles, wo eine Inselanlage eben sinnvoll ist. Egal ob nur mit Akkukapazität oder eben auch in Verbindung mit ein paar PV-Panels.

Die USB-Anschlüsse sind natürlich nur Beiwerk. Aber gewissermaßen sind die trotzdem sinnvoll, denn 100% der Nutzer die sowas in den genannten Szenarien einsetzen, müssen auch irgendwann mal ihr Handy laden. Und einen 230V-USB-Lader an den 230V-Anschluss des Akkusystems zu stecken, wäre reichlich ineffizient.

Mann, hätten wir das damals (so vor 30, 35 Jahren) gefeiert, wenn wir so ein Akkusystem einfach mit in den abgelegenen Schrebergarten nehmen hätten können um daran eine stinknormale Stereoanlage anstecken zu können. Stattdessen haben wir immer mit Autobatterien, Autoradios und Lautsprechern rumgefummelt um dort Musik haben zu können (weil diverse Batteriebetriebenen "Ghettoblaster" haben ja immer schon nach wenigen Stunden schlapp gemacht).
 
Mann, hätten wir das damals (so vor 30, 35 Jahren) gefeiert, wenn wir so ein Akkusystem einfach mit in den abgelegenen Schrebergarten nehmen hätten können um daran eine stinknormale Stereoanlage anstecken zu können. Stattdessen haben wir immer mit Autobatterien, Autoradios und Lautsprechern rumgefummelt um dort Musik haben zu können (weil diverse Batteriebetriebenen "Ghettoblaster" haben ja immer schon nach wenigen Stunden schlapp gemacht).

Hm, selbst vor 35 Jahren hatte bei uns jeder im Garten einen Stromanschluss zum Rasenmähen etc.
 
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Ich will den rolleyes aus den 2000ern, der macht das noch besser.
:rolleyes:
Mann, hätten wir das damals (so vor 30, 35 Jahren) gefeiert, wenn wir so ein Akkusystem einfach mit in den abgelegenen Schrebergarten nehmen hätten können um daran eine stinknormale Stereoanlage anstecken zu können. Stattdessen haben wir immer mit Autobatterien, Autoradios und Lautsprechern rumgefummelt um dort Musik haben zu können (weil diverse Batteriebetriebenen "Ghettoblaster" haben ja immer schon nach wenigen Stunden schlapp gemacht).
Eh geil, irgendwie. Trotzdem... löst halt Probleme, die man vorher nicht hatte, so irgendwie.

Das Zeug ist eh nicht blöd und übel... aber wennst nicht grad Boomer in Bommer-Früh-Rente mit 500k Abfertigung bist, hast eher wenig Zeit sowas zu nutzen...
 
Zuletzt bearbeitet:
Der Hauptanwendungsbereich ist aber sicherlich die mobile Stromversorgung im Camping- oder Heimwerkerbereich – dort, wo kein Verlängerungskabel verfügbar ist.

Klaro, Verlängerungskabel nicht verfügbar aber dann so ein mehrere 100€ teuerer Kasten...
 
Klaro, Verlängerungskabel nicht verfügbar aber dann so ein mehrere 100€ teuerer Kasten...
Den du jahrelang verwenden kannst und an vielen stellen nützlich sein kann. Zum beispiel dort wo du ein verlängerungskabel nur in einen erdhaufen stecken kannst. Für leute die es 1 mal alle 3 jahre brauchen, ist das natürlich nichts. Du kannst aber gerne 230V wechselstrom über 300M kabel jagen, wenn du willst.
 
wenn wir so ein Akkusystem einfach mit in den abgelegenen Schrebergarten nehmen hätten können
Genau so verwenden wir unsere. Vorbesitzer nutzte lange ein Dieselaggregat, aber abgesehen vom Lärm und Dreck war es vor allem nervig, den Diesel hinzubringen, weil man nicht direkt anfahren kann. Jetzt reicht ein Paneel zum Laden, der Akku reicht gefühlt ewig, weil so viel Zeug am Schluss eh nicht benötigt wird.
 
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Naja, er hat schon recht.
Er hat eine anekdotische Evidenz und damit kann man diese auf alle tausende Kleingärten skalieren.
Wie auch bei vielem andere.
Mir schmeckt Rhabarber-Kompott nicht, also schmeckt es niemanden, warum verkauft man das also...

@Botcruscher
Wenn die Geräte so unnötig sind, kannst du dich mal fragen, warum die sich wie geschnitten Brot verkaufen.
Sicherlich werden so einige das kaufen, weil besser haben als brauchen.
Aber nicht wenige nutzen diese schon sehr exzessiv.

Camper sind das eine, aber auch so nen abgelegenes Haus in Schweden ohne Strom wäre mit so nem Gerät schon ganz nett.
Ich nutze sowas, als Camper, schon sehr exzessiv.
Sowohl auf dem Weg, als auch vor Ort.
Mit etwas Ausstattung, ist es das einzige Gerät, was man effektiv mithaben muss.
Man bekommt seinen 230V Strom auch für größere Verbraucher bereitgestellt, kann seine USB-Geräte jedweder Couleur laden und auch mit 12V eine Kühlbox betreiben. Und da alles mit nur einem 230V Anschluss ohne Verteilerparty.

Die muss man nicht zwingend ständig hin- und hertragen. Einfach hingestellt und ab geht es.
Und nicht jeder Camper (also Person) fährt mit einem Wohnmobil rum, da tut es auch nen Kombi mit Zelt.
Und auch nicht jedes Wohnmobil hat/braucht nen Stromausbau. Gibt es freilich immer nett vorausgestattet, dennoch hat man in der Grundausstattung nur 230V. Für alles andere braucht man dann wieder Geräte.
Es gibt nicht wenige, die sich dann anstelle eines riesigen Stromausbaus einfach ein bisschen Verdrahtung und ne Powerstation gönnen. Bei der Größe nimmste die dann auch einfach raus, wenn z.B. Winter ist, das ist für die Akkus auch nicht verkehrt.

Für den Jakobsweg ist das natürlich nichts. Außer man steht auf nen solides Rucksackgewicht.

@Lachgasschaufler
Der deutsche Standardgarten hat 50m², mit englischem Rasen und netten Blümchen. Alle andere sind Großgrundbesitzer und die haben natürlich das nötige Kleingeld um ein ordentliches Stromsystem auf 2 Hektar zu installieren, neben einer soliden Bewässerungsanlage.
 
Zuletzt bearbeitet:
Klaro, Verlängerungskabel nicht verfügbar aber dann so ein mehrere 100€ teuerer Kasten...
Schonmal 1km Verlängerungskabel gekauft und auch benutzt? :rolleyes2:

Wenn ihr Stadtkinder keine Ahnung habt, weil ihr es noch nie erlebt habt, das im Umkreis von 50m keine Steckdose vorhanden ist, dann...
 
Die Frage nach der Zielgruppe impliziert nicht gleichzeitig die Behauptung von unnötig. Der Markt der Energiespeicher ist von Powerbanks bis zur eierlegen Wollmilchsau für BHKW unendlich voll. Der Eisatzzweck Wohnmobil ist für mich absolut legitim und das Argument Mobilität im Winter für exakt den Speicher passt auch. Da fehlt mir dann aber im Test schon mal der Aufbau mit angeschlossenen Modulen. Was mir dann aber wirklich fehlt ist die Möglichkeit einer Integration ins Hausnetz. Das erhöht nämlich den Nutzwert neben ein paar Ausflügen enorm und spart dann wirklich über das ganze Jahr Geld. 3kwh sind schließlich kein Pappenstiel und die 6000 Ladezyklen bekommt sonst nur der Dauercamper annähernd voll.

Da ist übrigens auch noch ein kleiner Fehler drin: 12 bis 60 B.
 
Bei dem Preis und Gewicht Lifestyle. Mich hat der Mangel an Bildern von lächelnden Campern, die den Speicher ins Nirgendwo schleppen, irritiert. Ein Handwerker ist inzwischen eher mit Akkugeräten oder gleich dem Notstromer unterwegs. USB C ist zwar schön aber die Zielgruppe mit solchen Anforderungen (mehr als eine Powerbank) dürfte stark überschaubar sein.
Bleibt der dicke Markt mit allem was heute als Balkonkraftwerk durchgeht. Da dürfen es heute gerne 4 bis 5 kw peak sein. Die Akkumodule werden nach Wunsch gestapelt. Von Notstrom bis AC Laden bringen die inzwischen alles mit und das dann doch günstiger (auf Kosten der Mobilität). Für den Normalo dank der Kosteneinsparungen vielleicht sinnvoller als so ein Speicher.

Servus, USB-C ist immer mehr auf dem Vormarsch für alle möglichen Geräte. Ich bin froh den an meiner Ecoflow zu haben, um ohne AC Verluste meine Soundboks und Smartphone zu laden. Ich nutze diese Powerstations für Festivals und für ne Kühlbox im Auto. In beiden Fällen mit Solarladen, für diesen Zweck finde ich sie perfekt.
 
Schonmal 1km Verlängerungskabel gekauft und auch benutzt? :rolleyes2:

Wenn ihr Stadtkinder keine Ahnung habt, weil ihr es noch nie erlebt habt, das im Umkreis von 50m keine Steckdose vorhanden ist, dann...
Bleibt mal ganz cool...

erstenst bin ich kein Stadtkind und kommen vermutlich deshalb (auch wegen Improvisationstalent) ohne kürzlich erlangte bzw auf den Markt gekommene neue technische gadgets aus und zweitens bezog sich das rein auf den Text des Artikels. Das Argument dort klang irgendwie herbei konstruiert.
 
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