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[Kaufberatung] Welche M.2 NVMe PCIe5.0 SSD? SN8100 vs G5 vs 9100 PRO vs T710 vs GM9000

LuxyLux

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Hi, hier noch ein letzter Thread über die finale Entscheidung für den Speicher für meinen neuen PC.
Folgende Optionen habe ich: (alles PCIe 5.0)

(hier Geizhals link für die specs)
Preis​
Größe​
SLC - Cache (bei 2 TB version)​
Testbericht - Temperatur​
Preis​
Bemerkungen​
Western Digital WD_BLACK SN81002 TB623 GBtechpowerup300€nur 2 TB
Kingston FURY Renegade G54 TB639 GBtechpowerup550€teuer
Samsung SSD 9100 PRO4 TB474 GBtechpowerup520€fSync mieß
Crucial T7104 TB368 GBtechpowerup500€warm, SLCC klein
Acer Predator GM90008 TB381 GBtechpowerup750€riegelt bei 75°C ab


Welche ist nun die beste Option?
Spricht etwas gegen/für eine Option?

Die SN8100 scheint die Beste zu sein. Sie wird nicht zu warm und hat sehr gut Leistung. Der Testbericht von techpowerup ist der neueste und führt damit auch all die anderen Speicher mit auf.
Leider ist die 4 TB Version zur Zeit sehr teuer. Ich könnte nur an eine günstige 2 TB Version kommen. 2 TB ist aber sehr wenig.
Die G5 hat auch sehr gute Werte. Sie ist aber zur Zeit die teuerste Option. Letzte Woche gab es sie für 509€. Leider verpasst. Sie wird etwas wärmer als die SN8100. Sie soll laut den Geizhals-Specs sehr viel länger halten als die anderen.
Die 9100 PRO ist ähnlich gut wie die G5, sogar ein bisschen kühler. Bei den fSync - Werten ist sie aber weit abgeschlagen ( Techpowerup link von SN8100, damit alle sichtbar sind). Da hat sie nur 1136 IOPS, 2. von hinten T710 hat 5113 IOPS. Groß Datenbanken werde ich nicht machen aber schnell hintereinander eine Datei updaten kann schon vorkommen. 5 mal schneller wäre da schon ein signifikanter Unterschied.
Die Crucial T710 ist teils die schnellste, auch bei der kompletten Platte beschreiben. Sie ist die günstigste hat aber den kleinsten SLC - Cache und wird recht warm und hat viele layer übereinander.
Acer Predator GM9000 die ist pro TB die günstigste Option. Ihre Werte sind teils auch gar nicht schlecht aber nur, wenn sie nicht zu warm wird. Anders als die anderen Platten regelt sie schon bei 75°C runter. Da wird wohl ein Lüfter notwendig sein. 750€ ist ganz schön viel für eine Platte. Die Version ist auch eine tray-Version ohne Heat-sink und Verpackung (die WD & 9100 ebenso).

Sofern nicht schon ein Kühler dran ist würde ich die Kühler von den Mainboard drauf packen.
4 TB würde mir erst einmal reichen bis in 2-3 Jahren dann hoffentlich die Speicher wieder günstiger sind. Dann werde ich mir eine 2. mit wahrscheinlich 8 TB kaufen.
Die 2 TB könnte ich erst einmal vorübergehend nehmen, bis mal ein besserer Preis für eine 4TB Platte kommt. 300€ für 2 TB sind sehr viel. Diese sind besonders teuer geworden durch die Speicherkriese.
Da hätte ich dann 6TB, was bestimmt für 4+ Jahre reicht. Bis dahin sind die Speicher-Preise hoffentlich wieder runter. Nur passen ja nur 2 M.2 auf das MB. Da müsste die 2 TB WD Black wieder raus. Schade um den teuren Preis.


Restlichen PC specs:
ASUS ProArt B850 Creator Neo, 9950x mit Endorfy Fortis 5 CPU Kühler, 64GB RAM und RTX 4060 TI GPU ( Geizhals )
 
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Die SN8100 scheint die Beste zu sein.
Ist sie auch und es gibt sie nicht nur als 2TB, sondern auch in 4TB und sogar 8TB. Leider ist sie aber eben auch meist sehr nur für einen sehr hohen Preis zu haben.
Die 9100 PRO ist ähnlich gut wie die G5, sogar ein bisschen kühler. Bei den fSync - Werten ist sie aber weit abgeschlagen
Brauchst Du denn die fSync? Das ist eher was, wenn man darauf eine Datenbank betreibt, aber für den normalen Heimanwender nicht sehr relevant. Preislich ist die Samsung aber oft durchaus attraktiv und es gibt sie auch in 8TB. Auch in deiner Liste ist von den 4TB nur die Crucial T710 günstiger, die aber eben das Problem hat, dass man nicht weiß wie es bzgl. dem Support in Zukunft aussehen wird, nachdem Micron die Tochter Crucial eingestellt hat.
Die 2 TB könnte ich erst einmal vorübergehend nehmen, bis mal ein besserer Preis für eine 4TB Platte kommt. 300€ für 2 TB sind sehr viel. Diese sind besonders teuer geworden durch die Speicherkriese.
Ja und keiner kann heute sagen, wie lange die Speicherkrise noch andauern wird und ob die Preise nicht noch weiter steigen werden. Daher würde ich eher sagen, nimmt 4TB, wenn 2TB auf absehbare Zeit nicht reichen werden und das Geld dafür vorhanden ist, zumal wenn das Board nur 2 M.2 Slots hat. Es ist halt eine schlechte Zeit um sich RAM oder SSDs zu kaufen, aber manchmal muss man eben in den sauren Apfel beißen.
 
Danke für den Beitrag, auch wenn ich noch immer nicht ganz sicher bin, welche ich nehme :)
Mir ist bekannt, dass es unterschiedliche Größen gibt. Die angegebene Größe und ihr Preis sind konkrete Angebote, die ich jetzt wahrnehmen kann.
Also z.B. die SN8100 4TB ist gerade teuer, die 2 TB könnte ich aber (vergleichsweise) günstig bekommen. Die GM9000 ist nicht die Beste aber ich könnte sie recht günstig je TB bekommen.
Brauchst Du denn die fSync?
Datenbanken nicht aber wenn eine Menge von Dateien schnell geschrieben und gelesen werden können von unterschiedlichen Programmen wäre das praktisch.

Also SN8100 zu klein, T710 kein support, GM9000 könnte schief gehen (falls zu warm), 9100 in 98% der Fälle gut -> Renegade G5 kaufen und dann nächste Woche ärgern, wenn sie wieder günstiger ist.
 
Die GM9000 ist nicht die Beste aber ich könnte sie recht günstig je TB bekommen.
Die hat ja auch den SM2508 Controller und der ist schon sehr, sehr gut. Die SN8100 nutzt den auch, aber WD hat den wohl selbst noch mal optimiert und daher ist die SN8100 wohl auch schneller als alle andere SSDs mit diesem Controller.

Datenbanken nicht aber wenn eine Menge von Dateien schnell geschrieben und gelesen werden können von unterschiedlichen Programmen wäre das praktisch.
Dann ist fSync aber egal.

Also SN8100 zu klein
Für den Preis den Du offenbar zu zahlen bereit bist.

T710 kein support
Das ist nicht sicher, aber das Risiko besteht halt.

GM9000 könnte schief gehen (falls zu warm)
Wird die wirklich nennenswert wärmer als andere? Eigentlich sind nur die PCIe 5.0 SSDs mit dem alten Phiseon E26 kritisch, aber im Zweifel macht man halt einen Kühler drauf. Außerdem lasten die meisten Anwendungen die SSD ja gar nicht so lange aus, dass die Temperaturen zum Problem werden.

dann nächste Woche ärgern, wenn sie wieder günstiger ist.
Oder sich freuen, wenn sie teurer geworden ist und man sie noch günstig bekommen hat. Das kann man gerade derzeit noch schlechter vorhersagen als sowieso schon.
 
Wird die wirklich nennenswert wärmer als andere?
nicht unbedingt. Aber! ihre maximale Arbeitstemperatur ist auf einen ~10 K geringeren Schwellwert gesetzt. Danach drosselt sie die Bandbreite.
Hier: techpowerup kann man den Temperaturverlauf gut sehen. Dazu im Vergleich die WD: techpowerup

An der Außenseite darf die WD bis zu 17K wärmer werden.

Ok, wenn man die Kurven vergleicht ist sie doch ein ganzes Stück wärmer. Aber auch ihre idle Temperatur ist bei 55°C statt bei 30°C. Komisch. Testsystem scheint das gleiche zu sein.
 
Die WD SN8100 ist eben derzeit die beste Consumer SSD, die haben da bei der Optimierung des Controllers einen wirklich guten Job gemacht. Aber sie ist halt meist auch die teuerste. Wenn Du nicht so viel Geld ausgeben willst, musst Du halt Abstriche machen.
 
Hab auch diverse SSDs am laufen... praktisch zwar kein Unterschied zwischen der langsamsten und der schnellsten zu spüren aber die SN8100 hat heftig gute Messwerte in Crystal Disk Mark.
 
Sorry aber "fsync" - als Systemaufruf - ist für eine M.2 NVMe im normalen Heimgebrauch bei Gaming, Office, Streaming doch völlig Banane.
Lediglich bei professionellen Server- oder Datenbankbetrieb wäre das wohl extrem wichtig.
Insofern ist und bleiben die Samsung 9100 Pro und die SN8100 das Maß der Dinge.
Letztere hat allerdings Probleme beim Lesen von großen Datenmengen - da brechen generell die aktuellen WD/Sandisk Teile am Ende immer ein.
Ich bleibe daher privat bei Samsung 9100 Pro
 
Letztere hat allerdings Probleme beim Lesen von großen Datenmengen - da brechen generell die aktuellen WD/Sandisk Teile am Ende immer ein.
Was meinst Du da ganz genau? Wie kann ich diese "Schwäche" bei mir nachstellen bzw. messen?
 
ist hier von User "Capthowdy" beschrieben - getestet hattt er damals die SN850 und weitere M.2.
Betrifft aber auch die späteren WD/Sandisk M.2 wie etwa die SN8100
siehe seine Antworten in obigem Beitrag
"Capthowdy" in #8
"Capthowdy" in #18
"Capthowdy" in #26
 
Zuletzt bearbeitet:
hier von User "Capthowdy" beschrieben - getestet hattt er damals die SN850 und weitere M.2.
Ach, das - das ist ein bekanntes Problem von den 850/850X, was zwar selten auftrat - übrigens, die von ihm erwähnten, Kingston KC3000/Fury Renegade/Seagate FC5300 waren auch betroffen und müssten auf neueste FW upgedatet werden - ist also ein nicht gerade seltenes Problem und betrifft ALLE Hersteller, deren Refresh-Algorthytmen für die jeweilige NAND-Generation nicht agressiv genug arbeiten.
Und nochmal - ja, betraf/betrifft SN850X, aber NICHT SN8100, warum? -> weil die bisherigen SanDisk-Controller-WDs BIS ZUR SN850/X allesamt WD/SanDisk-SSDs waren (ähnliche Probleme fingen schon mit den guten alten SATA-SSDs an, wie WD Blue 3D und SanDisk Ultra 3D! Hier, hier oder auch hier und ALLGEMEIN DAZU Hier!) und die neue SN8100 eher eine SM2508-SSD ist, JA, mit den sog. WD-FW-Optimierungen, aber trotzdem ist das eine Silicon-Motion-SSD!
Und NEIN, das ist nicht "Probleme beim Lesen von großen Datenmengen" , sondern eher Probleme beim Lesen von ALTEN Daten. Wie groß die Dateien sind - ist hier herzlich egal. Technische Bezeichnung: Beeinträchtigungen der long-time Data-Retention durch Read-Disturbance, weil die Read-Distub-Compensation Algorithmen nicht aggressiv genug arbeiten.
Betrifft aber auch die späteren WD/Sandisk M.2 wie etwa die SN8100
Das ist aber was ganz neues. Da hätte ich gerne zuerst Beweise gesehen. Meine SSD ist zumindest nicht betroffen. Ansonsten ist das nichts weiter wie ein grundloses Schlechtreden.:hmm:
siehe seine Antworten in obigem Beitrag
Ja, die alte SN850/SN850X ist offensichtlich (zumindest in einigen Fällen) leicht bis mittelschwer betroffen. Was konkretes zur SN8100 kann ich in dem Thread aber nicht finden.
 
Und NEIN, das ist nicht "Probleme beim Lesen von großen Datenmengen" , sondern eher Probleme beim Lesen von ALTEN Daten.
Eben und dies Problem haben im Prinzip alle SSDs mit TLC NAND. Es fiel nicht zufällig zuerst bei den Samsung 840 und 840 EVO auf, die die ersten SSDs mit TLC auf dem Markt waren, die nennenswerte Stückzahlen erreicht haben. Damals war dies ein Skandal, weil es als FW Bug angesehen wurde. Aber ist es einer?

Die Ursache ist die LDPC Fehlerkorrektur die bei TLC NAND nötig ist, wenn die schnellere BCH ECC nicht mehr in der Lage ist die Lesefehler, die bei NAND mit der Zeit immer auftreten, zu korrigieren. Bei nur 2 Bit pro Zelle (MLC) war LDPC noch nicht nötig, da man nur 4 verschiedene Ladungszustände pro Zelle unterscheiden musste, was weniger Fehler erzeugt hat, weshalb die BCH hier ausgereicht hat und weshalb SSDs mit SLC oder TLC NAND auch nicht betroffen sind, sondern nur solche mit TLC und QLC NAND. Die LDPC ist halt viel aufwendiger und damit langsamer, schafft es aber eigentlich immer die Daten trotzdem korrekt zu lesen, weshalb die Leute sich ja auch nur über die langsame Lesegeschwindigkeit und kaum je über Datenverlust bei alten Daten beschweren. Die LDPC zu verwenden, ist also definitiv kein Bug der FW, sondern ein notwendiges Feature um TLC NAND überhaupt verwenden zu können und die ist langsam, weil die Zellen dabei mehrfach mit unterschiedlichen Referenzspannungen ausgelesen werden.

Der einzige Weg die Verwendung der LDPC ECC und damit die langsamen Leseraten zu vermeiden, ist ein Refresh der Daten, also das der Controller diese intern kopiert und die alten Daten löscht, da ein Refresh im eigentlichen Sinne, also die Daten vor Ort aufzufrischen, technisch nicht möglich ist. Dieses interne Kopieren verbraucht aber P/E Zyklen, verschleißt also die NANDs ohne das der User Daten auf die SSD schreibt. Optimal wäre es, wenn der Controller erkennt, dass bestimmte Inhalte kurz vor der Grenze sind, wo BGH gerade noch als Fehlerkorrektur reicht und dann den Refresh macht, aber dies ist schwer umzusetzen, vor allem wenn die Daten eben nicht oft gelesen werden. Soll der Controller im Idle regelmäßig den ganzen Inhalt der SSD lesen nur um zu sehen welche Daten er refreshen muss? Die damit entstehenden Idle Leistungsaufnahme würde keine haben wollen, schon gar nicht in Notebooks. Bleibt die SSD lange stromlos, so wären aber auch der beste Algorithmus hilflos, da dann Daten die beim letzten Einschalten noch refresht wurden, beim nächsten Einschalten nach langer Zeit schon wieder einen Refresh nötig hätten und damit nur langsam gelesen werden können.

Am Ende bleibt der Kompromiss zwischen, die Daten zu oft zu refreshen und damit die NANDs unnötig schnell zu verschleißen oder zu selten, womit der User dann immer wieder diese langsame Lesegeschwindigkeit erleben muss, was eben bei SSDs die lange stromlos waren, sowieso unvermeidbar ist. Ich habe mal meine SN850X mit File Bench von CB User Blublah gebencht, der Defender meckert das der den Publisher nicht kennt, aber ich hatte damit nie Probleme und lasse das Programm trotzdem laufen, mit einer Mindestgröße von 8MB statt dem Default von 1MB) und konnte keine Probleme feststellen. Meine haben aber alle auch die aktuelle FW drauf.
 
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