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EU-Richtlinie: USB-C-Pflicht gilt nun auch für Laptops

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Vielleicht sollte die EU auch mal etwas vorschreiben was die verschiedenen Standards bei USB-C betrifft. z.B farbliche Anschlüsse bei denen sofort erkennbar ist was unterstützt wird. Bei USB-A 3.0 hat es mit der Farbe Blau ja auch einzug gehalten. Leider wurde das nicht weiter verfolgt und alles was danach kam ist blau/rot/lila. Da macht jeder was er will.
 
Das führt aber zu einem ganz großen Problem, nämlich dem mit der maximalen Leistungsaufnahme über USB-C.
 
Das führt aber zu einem ganz großen Problem, nämlich dem mit der maximalen Leistungsaufnahme über USB-C.
Man kann das Problem ganz einfach beheben, indem man vor dem Posten die Meldung liest. :rolleyes2:
 
Naja, jetzt passt zwar der Stecker aber laden tut es trotzdem nicht.. :fresse:
Inwiefern das jetzt genau besser ist...

Neben dem Namensmurks ist auch das PD Zeugs Murks, leider...
 
Das führt aber zu einem ganz großen Problem, nämlich dem mit der maximalen Leistungsaufnahme über USB-C.
Deshalb gibts ja in der Vorschrift direkt wieder Ausnahmen für besonders stromhungrige Geräte. Alles was mehr als 240W verbrät (also diese krassen Gaming Dinger und Workstation Laptops), darf weiterhin mit proprietären Anschlüssen ausgestattet werden.
Aber alles was mit USB-C betrieben werden kann, muss damit ausgestattet sein.
 
Naja, jetzt passt zwar der Stecker aber laden tut es trotzdem nicht.. :fresse:
Wenn man ein USB-PD fähiges Ladegerät hat, klappt das ganze schon sehr gut:
- Ich kann meine beiden Notebooks (Dell/HP) von 2018 oder 2019 mit dem 30W Anker Handyladegerät laden, nur eben etwas langsamer.
- Ich kann meine Handys mit dem 65W Dell Laptopnetzteil schnellladen, ebenso die PD fähige Powerbank.
- Ich kann mit der 45W Powerbank das Notebook laden.

Genauso stellt man sich das doch vor. Nur wenn man Notebook drüber laden will, muss man glaube ich drauf achten, dass das Netzteil auch 20V kann.
Gute und günstige Ladegeräte sind z.B. die SJÖSS von Ikea:
20W = 4€ (allerdings ohne 20V)
65W = 12,99€
45W Dualport = 14,99€
 
Wenn man ein USB-PD fähiges Ladegerät hat, klappt das ganze schon sehr gut:
- Ich kann meine beiden Notebooks (Dell/HP) von 2018 oder 2019 mit dem 30W Anker Handyladegerät laden, nur eben etwas langsamer.
- Ich kann meine Handys mit dem 65W Dell Laptopnetzteil schnellladen, ebenso die PD fähige Powerbank.
- Ich kann mit der 45W Powerbank das Notebook laden.
Aber nur mit dem 65W Notebooknetzteil kannst du das Notebook auch längere Zeit mit voller Leistung (nämlich an der Steckdose) betreiben. Mit dem ganzen anderen Krempel ist das nicht möglich.
Bei noch stromhrungrigeren Modellen ist entsprechend ein noch stärkeres Netzteil nötig. Das muss man im Hinterkopf haben.
Insofern wird es zukünftig zumindest einmal notwendig sein, dass man sich fürs Notebook ein wirklich starkes Netzteil kauft, damit man mit diesem auch auf der sicheren Seite ist, wenn man das Notebook mal wechselt und dieses dann evtl. mehr Saft braucht.
 
Das ist richtig, aber es ist immer noch besser das Notebook mit verminderter Leistung am Netz als gar nicht betreiben zu können.
 
Das Problem des gar nicht betreiben könnens hat sich doch bisher nie ergeben, weil man zu jedem Gerät halt das passende Netzteil bekommen hat. Jetzt mit dieser neuen Verordnung ergibt sich erst diese Problemstellung. Viele Käufer werden nämlich denken, sie könnten das Ding dann mit jedem x-beliebigen USB-C Netzteil betreiben.
Pustekuchen!
 
Du konstruierst Probleme, wo keine sind.
 
Doch, das sind Probleme.
Zu schwache Netzteile werden funktionieren, aber nur zum laden und dann dauert das Laden extrem lange.
Verhält sich das Gerät, das USB PD 3 oder höher unterstützt, normgerecht, so fragt es vorher die Daten des Ladegeräts ab und wenn da keine Info kommt, geht es von 5V/0,5 A aus.
Ansonsten wird die Spannung zwischen Gerät und Netzteil ausgehandelt.
Bei USB PD sind max. 5 A möglich.
Es gibt die Spannungen 5V, 9V, 12V, 15V, 20V, 28V, 36V und 48 V.
Dementsprechend 25W, 45W, 60W, 75W, 100W, 140W, 180W und 240W.

Man kann also davon ausgehen, das ein 60W-Netzteil nur max. 12 Volt liefert.
 
Wenn man ein USB-PD fähiges Ladegerät hat, klappt das ganze schon sehr gut:
- Ich kann meine beiden Notebooks (Dell/HP) von 2018 oder 2019 mit dem 30W Anker Handyladegerät laden, nur eben etwas langsamer.
- Ich kann meine Handys mit dem 65W Dell Laptopnetzteil schnellladen, ebenso die PD fähige Powerbank.
- Ich kann mit der 45W Powerbank das Notebook laden.

Genauso stellt man sich das doch vor. Nur wenn man Notebook drüber laden will, muss man glaube ich drauf achten, dass das Netzteil auch 20V kann.
Gute und günstige Ladegeräte sind z.B. die SJÖSS von Ikea:
20W = 4€ (allerdings ohne 20V)
65W = 12,99€
45W Dualport = 14,99€
Schön, ich hab mein Thinkpad Yoga aufs Anker Ding gesteckt, kam gleich mal der Fehler zu schwach blabla, nicht vernünftig geladen, die Leistung vom Anker hätte aber ausreichen müssen. Bei den Smartphones läufts.

Für mich (als nicht Technikfremden) ist das PD Zeug einfach undurchsichtig.
Kann mir nicht vorstellen, dass die "Normalos" das besser verstehen als ich. :fresse:

Zugegeben, ich hab mich damit nicht intensiv beschäftigt...
 
Doch, das sind Probleme.
Zu schwache Netzteile werden funktionieren, aber nur zum laden und dann dauert das Laden extrem lange.
Also mein Legion 5 läuft auch mit dem 80W Netzteil, statt dem 240W Netzteil. Die GPU geht dann nur nicht auf Vollgas, also genauso wie wenn man den Akku direkt nutzt.
Entsprechend kann man mit einem Netzteil auch "zuschießen". Also selbst wenn die Netzteilleistung nicht ausreicht um den Laptop zu betreiben, verlängert ein angeschlossenes Netzteil trotzdem die (Akku)Laufzeit.

Es gibt die Spannungen 5V, 9V, 12V, 15V, 20V, 28V, 36V und 48 V.
Dementsprechend 25W, 45W, 60W, 75W, 100W, 140W, 180W und 240W.

Man kann also davon ausgehen, das ein 60W-Netzteil nur max. 12 Volt liefert.
Und wo genau steht, das ein Netzteil nicht mit 24V und 2,5A auf 60W kommen darf?

Ich vermute eher, bei Laptops wieder an der Ladeelektronik gespart wird und sie deshalb mindestens 24V brauchen um ihr 19,2V-Akkusystem (6S) laden zu können, also nur ein Stepdown-Wandler verbaut ist). Weswegen die meisten Laptops aktuell auch 19V Netzteile haben.

Das geht jedenfalls alles, man muss die Geräte nur entsprechend konstruieren.

Der größte Unterschied ist übrigens, das diese USB-Lader eigentlich Lader sind, keine Netzteile. Die sind auf Konstantstrom ausgelegt, die können gar nicht so schnell regeln, wie der schnell schwankende Strombedarf eines PC-Systems halt nunmal ist. Selbst ein Raspberry PI 3/4/5 hat da an einem "normalem" Handyladegerät oft schon Probleme (und drosselt deswegen die Leistung), selbst wenn das Ladegerät mit 25W mehr als das doppelte hat, was der Pi überhaupt verbrauchen kann.

Man wird also auch mit USB-C passende Ladegeräte brauchen und kann eben nicht erwarten, das jedes Handyladegerät auch einen Laptop bedienen kann. Aber dadurch das es USB-C ist, sind die Netzteile dann zumindest austauschbar, statt wie bisher, das das Lenovo-Ladegeräte nicht an einen HP-Laptop passt, schlicht und einfach schon, weil es einfach nur einen anderen Stecker hat, selbst wenn es die elektrischen Anforderungen erfüllen würde.

Desweiteren steht ja in der Meldung, die ausser mir hier anscheinend niemand gelesen hat, das man weiterhin proprietäre Anschlüsse und Netzteile verwenden darf, nur der Laptop muss halt AUCH über USB-C versorgt werden können.
Mein Legion5 darf also weiterhin seinen eigenen Anschluss mit eigenem Netzteil haben, es muss aber halt auch über den USB-C-Anschluss betreib- und aufladbar sein.
 
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