Mehr zuschauen statt spielen: Beliebtheit von Let’s Plays und Streams nimmt weiter zu

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Gaming-Livestreams und Let’s Plays haben sich in Deutschland zu einem festen Bestandteil digitaler Unterhaltung entwickelt und erreichen inzwischen ein Millionenpublikum. Rund 23 Millionen Menschen ab 16 Jahren verfolgen laut einer Untersuchung des Verband Game entsprechende Inhalte auf Plattformen wie Twitch oder YouTube, was etwa einem Drittel der Bevölkerung entspricht. Die Formate verbinden dabei klassische Videoinhalte mit interaktiven Elementen und unterscheiden sich damit technisch deutlich von linearen Medienangeboten.
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Ich bin überrascht, dass Let's Plays weiterhin im Gange sind - vor allen Dingen in so zahlreich. Auf YouTube sehe ich davon nichts mehr.
Mit dem Ende von der Sarazar-Ära ist dieses Medium auch für mich zu Ende gegangen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ist halt Geschmackssache. Ich mochte die Dynamik zwischen Sarazar und Gronkh, konnte mit Sarazar selbst aber nie was anfangen.
Hab 2014 Gronkh's ersten Livestream auf Twitch und gesehen und schaue ihn, 12 Jahre später, auch heute noch oft und gern. Eben so schaue ich viele Let's Plays, live auf Twitch, aber auch viel auf YouTube.
 
Hab irgendwie ein Déjà vu. Ist doch schon seit Jahren so.

Und ich kann es mir null erklären. Die Leute sind einfach so unendlich faul, wollen sich nur noch berieseln lassen. Nicht mal mehr selbst zocken wollen sie. Und am schlimmsten ist es wenn die Streamer auch noch ihre Fressen ins Bild halten, wer will das sehen?

Und das "geht doch beides" könnt Ihr gerne stecken lassen. Absolut fragwürdige Entwicklung.

/Random 90s Gamer rant Ende
 
Mit dem Ende von der Sarazar-Ära ist dieses Medium auch für mich zu Ende gegangen.
Die Quatschköpfe konnte ich noch nie ertragen. Zumindest der Teil den ich gucke ist gefühlt wesentlich seriöser geworden.

Und das "geht doch beides" könnt Ihr gerne stecken lassen. Absolut fragwürdige Entwicklung.
Nö, lass ich nicht stecken. :d
Es gibt Spiele, die kann man einfach gucken, andere gehen gar nicht.
Ich hab mir z.B. ein komplettes LP von Soma angeguckt. Ist so überhaupt nicht mein Genre (Rätselzeugs, rein Storydriven, ...) aber die Story hat mich interessiert. Kann man quasi betrachten als hätte ich einen Film geguckt, von dem ich nichtmal wusste, das es eigentlich ein Videospiel ist.
Ich habe Icarus angespielt und das Spiel für schlecht befunden. Endlosgrind, dämliche Spielmechaniken, die mir überhaupt nicht gefallen, etc. Aber zugucken ist, vorallem weil es doch eine gewisse Storyentwicklung über Missionen hinweg gibt, doch ganz unterhaltsam.
Da kommen wir zum für mich wichtigsten Punkt: Ich gucke nur geschnittene LPs, aber keine Livestreams. Jemandem dabei zugucken, wie er 1h lang Steine kloppt um Ressourcen zu sammeln muss ich wirklich nicht.

Ich habe viel Minecraft geguckt, einfach um mir Inspirationen zu holen. Oder auch mal abzugucken, wie was bestimmtes funktioniert.
Ich gucke ab und zu Hell Let Loose Videos, ebenfalls um mir anzugucken, WIE andere spielen. Also nicht einfach nur stumpf beim Spielen zugucken, sondern wie sie sich konkret verhalten.

Was für mich überhaupt nicht als LP geht ist z.b. Rimworld. Super Spiel, da nähert sich meine Spielzeit auch allmählich dem vierstelligem Bereich, aber ich hab noch kein LP gesehen, das nicht nach 5 Minuten langweilig war. Der Spielinhalt und die Sichtweise im Spiel erlaubt imho nicht das unterhaltsam "nur zu gucken".

Oh, und wenns nicht rein um die Story geht wie bei Soma, dann gucke ich eigentlich auch nur LPs zu Spielen, die ich auch selbst spiele. Also quasi eigentlich NUR "geht doch beides". :d

Die Diskussion ist aber im Endeffekt so alt wie Bewegtbilder. Der Proll meckert nur "wie man nur so blöd sein kann anderen beim spielen zuzugucken"... während er sich auf dem Sofa mit Chips vollstopft und dabei ein Fußballspiel guckt.
 
konnte mit Sarazar selbst aber nie was anfangen
Hab 2014 Gronkh's ersten Livestream auf Twitch gesehen

Im Gegenzug habe ich zu Gronkh nie einen Bezug gehabt. Was weniger an seiner Person gelegen hat als vielmehr daran, da er das von mir bevorzugte Genre "Shooter" beiw eitem in nicht so intensiv abgeckt hatte wie es beispielsweise der Sarazar tat oder der Hardi von Pet Smith.
Von Gronkh habe ich die Let's Plays zu F.E.A.R. mitverfolgt und das Let's Play Togheter zu Dead Space 3 mit Sarazar.
 
Ich liebe es Let's Plays anzuschauen (Switch, PS, PC). Oft auch deswegen, um einen ersten Eindruck eines Spiels zu gewinnen, bevor ich es tatsächlich kaufe, wenn ich Interesse habe. Gerne auch von Leuten, die es ausführlich durchspielen, testen und kritisch betrachten und wenn es dazu noch witzig ist, umso mehr.

Und tatsächlich gab es auch Momente, wo ich mir gesagt habe, gut, dass ich es nicht gekauft habe. Es gibt auch Spiele, die ich gerne kaufen würde, schon wegen der Grafik, aber aufgrund meiner Grobmotorik, reduzierter Ja/Nein Reflexfähigkeit und Fingerverknotungsgefahr trotzdem keinen Sinn macht es zu kaufen. Dann ist eben die Grafik hübsch anzuschauen und die Story wurde erzählt. Gab es ja auch, dass es Spiele gab, wo die Story oder ein Ende recht bescheiden sind und deswegen das Durchspielen für mich keinen Sinn macht.
 
Es gibt genug professionelle LetsPlayer die ich gerne schaue. Die ihre LetsPlays ernst nehmen, d.h. die Technik passt, sie spielen auch fast alles zu Ende, mehr Entertainment als dummes Rumgeschreie usw.
Das schaue ich gerne, v.a. weil ich die Lust am selbst Spielen immer mehr verloren habe und das ganze trotzdem nicht aufgeben muss. So läuft ziemlich oft nebenbei ein LetsPlay.
Streams etc. sind weniger meine Welt, aber zum Glück gibt es genug, die ihre Streams dann oft noch auf YT teilen, v.a. halt den LetsPlay Teil.

Über die Zeit hab ich meine LetsPlayer gefunden aber auch genug die sich mit dem Thema Homelab beschäftigen oder ganze andere Dinge wie Sportinfluencer oder die, die viel Survival Content machen. Nutze Youtube inzwischen mehr als jede andere Plattform.

Das was früher für mich Giga Games und Giga allgemein war lebt in unterschiedlichen Youtubern weiter. Auch wenn man das nicht direkt vergleichen kann aber so ist es irgendwie.
 
Zuletzt bearbeitet:
Natürlich spiele ich selbst :)

Aber die Let´s Play haben mir schon mehrfach weitergeholfen wenn ich nicht weiter gewußt habe.

Oder aber weil ich vor ner Kaufentscheidung stand und die 10-Minuten-Videos der Gamingmagazine nicht das gezeigt haben was ich übers Spiel wissen wollte.

Von daher bin ich froh das es sowas gibt, meist sogar mit Auswahl.
 
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