Du verwendest einen veralteten Browser. Es ist möglich, dass diese oder andere Websites nicht korrekt angezeigt werden. Du solltest ein Upgrade durchführen oder einen alternativen Browser verwenden.
Jack Dorsey halbiert Block: KI macht über 4.000 Mitarbeiter überflüssig
Der KI-Hype sorgt nicht nur für Engpässe bei Hardware und Speicher und treibt damit vor allem die Preise, sondern lässt auch ganze Unternehmen an den Börsen abstürzen, wie zuletzt IBM oder Duolingo. Dass dabei auch der eine oder andere Job wegfallen würde, war eigentlich nur noch eine Frage der Zeit. Beim Zahlungsdienstleister Block fallen jetzt weltweit über 40 % der Stellen weg und werden durch KI ersetzt. ... weiterlesen
Wenn Du diese Anzeige nicht sehen willst, registriere Dich und/oder logge Dich ein.
Wenn man irgendwann mal merkt, das KI kein Allheilmittel, sondern eine Hilfe ist, dann ist est leider oftmals zu spät.
10% der Mitarbeiter kann man evtl. noch nachvollziegen. Aber bei 40% ??
Was ich nicht verstehe ... wieso sinkt denn der Börsenwert von Unternehmen wie Block, wenn man sich ja, aus Unternehmenssicht, verbessert und Kosten einspart? Das müsste sich doch eher positiv auswirken?
Ansonsten erinnert mich das damals stark an ein Unternehmen, wo ich neben dem Abi gejobbt habe ... Da wurden nach und nach gelernte Fachangestellte gegen Schüler mit 6€/h ersetzt. Ja, wer hätte es gedacht ... das Unternehmen, samt allen Stores deutschlandweit, ging dann irgendwann insolvent. An guten Mitarbeitern sollte man nie sparen. Denn das ist eigentlich der Anfang vom Ende für ein Unternehmen. Sparen sollte man woanders ... Gibt zisch bessere Schrauben an denen man drehen sollte
Hier noch mal der Post an die Mitarbeiter (v. Google übersetzt):
Wir verkleinern @blocks
Hier ist meine Nachricht an die Mitarbeiter.
Heute treffen wir eine der schwierigsten Entscheidungen in unserer Unternehmensgeschichte: Wir reduzieren unsere Belegschaft um fast die Hälfte, von über 10.000 auf knapp 6.000 Mitarbeiter. Das bedeutet, dass über 4.000 von Ihnen gebeten werden, das Unternehmen zu verlassen oder ein Beratungsgespräch zu führen. Ich werde Ihnen offen und ehrlich erklären, was passiert, warum und was das für Sie alle bedeutet.
Zunächst einmal: Wenn Sie zu den Betroffenen gehören, erhalten Sie Ihr Gehalt für 20 Wochen plus eine Woche pro Jahr Betriebszugehörigkeit, Ihre Aktienoptionen bis Ende Mai, sechs Monate Krankenversicherung, Ihre Firmengeräte und 5.000 US-Dollar, die Sie für alles verwenden können, was Ihnen in dieser Übergangsphase hilft (wenn Sie außerhalb der USA arbeiten, erhalten Sie ähnliche Unterstützung, die genauen Details können jedoch je nach lokalen Bestimmungen variieren). Das möchte ich Ihnen als Erstes mitteilen. Alle werden heute benachrichtigt, unabhängig davon, ob Sie gebeten werden zu gehen, in ein Beratungsgespräch zu treten oder im Unternehmen zu bleiben.
Wir treffen diese Entscheidung nicht, weil wir in Schwierigkeiten stecken. Unser Geschäft läuft gut. Der Bruttogewinn wächst stetig, wir betreuen immer mehr Kunden und die Rentabilität verbessert sich. Doch etwas hat sich verändert. Wir sehen bereits, dass die von uns entwickelten und eingesetzten Analysetools in Kombination mit kleineren und flacheren Teams eine neue Arbeitsweise ermöglichen, die die Art und Weise, wie wir ein Unternehmen aufbauen und führen, grundlegend verändert. Und diese Entwicklung beschleunigt sich rasant.
Ich hatte zwei Möglichkeiten: Entweder die Stellen über Monate oder Jahre hinweg schrittweise zu reduzieren, während sich dieser Wandel vollzieht, oder ehrlich die aktuelle Situation zu benennen und jetzt zu handeln. Ich habe mich für Letzteres entschieden. Wiederholte Stellenstreichungen schaden der Moral, der Konzentration und dem Vertrauen, das Kunden und Aktionäre in unsere Führungskompetenz setzen. Ich ziehe es vor, jetzt eine klare und konsequente Maßnahme zu ergreifen und auf einer Position aufzubauen, an die wir glauben, anstatt einen schleichenden Personalabbau mit dem gleichen Ergebnis zu steuern. Ein kleineres Unternehmen gibt uns außerdem den Freiraum, unser Geschäft auf die richtige Art und Weise und nach unseren eigenen Vorstellungen auszubauen, anstatt ständig auf Marktdruck zu reagieren.
Eine Entscheidung dieser Größenordnung birgt Risiken. Aber Stillstand auch. Wir haben eine umfassende Überprüfung durchgeführt, um die Rollen und Mitarbeiter zu bestimmen, die wir für ein zuverlässiges Wachstum benötigen, und diese Entscheidungen aus verschiedenen Blickwinkeln auf den Prüfstand gestellt. Ich räume ein, dass wir uns bei einigen Entscheidungen geirrt haben könnten, und wir haben Flexibilität eingeplant, um dem Rechnung zu tragen und das Richtige für unsere Kunden zu tun.
Wir werden die Mitarbeiter nicht einfach aus Slack und E-Mails verschwinden lassen und so tun, als wären sie nie da gewesen. Die Kommunikationskanäle bleiben bis Donnerstagabend (Pazifikzeit) geöffnet, damit sich jeder in Ruhe verabschieden und alles mitteilen kann, was er möchte. Ich werde außerdem um 15:35 Uhr (Pazifikzeit) eine Live-Videositzung veranstalten, um mich bei allen zu bedanken. Ich weiß, dass sich diese Art der Verabschiedung vielleicht etwas ungewohnt anfühlt. Mir ist es lieber, dass es sich ungewohnt und menschlich anfühlt als effizient und kühl.
An diejenigen unter Ihnen, die gehen… Ich bin Ihnen dankbar und es tut mir leid, Ihnen das antun zu müssen. Sie haben dieses Unternehmen zu dem gemacht, was es heute ist. Das ist eine Tatsache, die ich immer respektieren werde. Diese Entscheidung spiegelt in keiner Weise Ihre Leistungen wider. Sie werden auch in Zukunft für jedes Unternehmen eine wertvolle Bereicherung sein.
An diejenigen, die bleiben… Ich habe diese Entscheidung getroffen und stehe dazu. Ich bitte Sie, mit mir gemeinsam etwas aufzubauen. Wir werden dieses Unternehmen so gestalten, dass Intelligenz im Mittelpunkt all unseres Handelns steht. Wie wir arbeiten, wie wir entwickeln und wie wir unsere Kunden betreuen. Auch unsere Kunden werden diesen Wandel spüren, und wir werden sie dabei unterstützen: hin zu einer Zukunft, in der sie ihre eigenen Funktionen direkt entwickeln können, basierend auf unseren Fähigkeiten und bereitgestellt über unsere Schnittstellen. Darauf konzentriere ich mich jetzt. Sie erhalten morgen eine Nachricht von mir.
Was ich nicht verstehe ... wieso sinkt denn der Börsenwert von Unternehmen wie Block, wenn man sich ja, aus Unternehmenssicht, verbessert und Kosten einspart? Das müsste sich doch eher positiv auswirken?
Was man nie vergessen sollte, hinter jedem Mitarbeiter steht eine Existenz. das kann für den einen oder anderen auch Existenzbedrohend sein. Für andere widerum nicht.
Solchen Massenentlassungen stehe ich immer sehr kritisch gegenüber. Auch wenn sie für ein Unternehmen nachvollziehbar sind.
Was ich nicht verstehe ... wieso sinkt denn der Börsenwert von Unternehmen wie Block, wenn man sich ja, aus Unternehmenssicht, verbessert und Kosten einspart? Das müsste sich doch eher positiv auswirken?
Ansonsten erinnert mich das damals stark an ein Unternehmen, wo ich neben dem Abi gejobbt habe ... Da wurden nach und nach gelernte Fachangestellte gegen Schüler mit 6€/h ersetzt. Ja, wer hätte es gedacht ... das Unternehmen, samt allen Stores deutschlandweit, ging dann irgendwann insolvent. An guten Mitarbeitern sollte man nie sparen. Denn das ist eigentlich der Anfang vom Ende für ein Unternehmen. Sparen sollte man woanders ... Gibt zisch bessere Schrauben an denen man drehen sollte
Das berühmte Zitat von Robert Bosch lautet: „Ich zahle nicht gute Löhne, weil ich viel Geld habe, sondern ich habe viel Geld, weil ich gute Löhne zahle.“ Es unterstreicht seine Überzeugung, dass faire Bezahlung Motivation, Qualität und somit langfristigen unternehmerischen Erfolg fördert.
Was man nie vergessen sollte, hinter jedem Mitarbeiter steht eine Existenz. das kann für den einen oder anderen auch Existenzbedrohend sein. Für andere widerum nicht.
Solchen Massenentlassungen stehe ich immer sehr kritisch gegenüber. Auch wenn sie für ein Unternehmen nachvollziehbar sind.
Solche Massenentlassungen sind oft unüberlegt und strategisch sau dumm. Die Sau die durchs Dorf getrieben wurde, kehrt nicht mehr zurück...
Es ist für die Bilanz und den kurzfristigen Erfolg super auf dem Papier. Spätestens 1-2 Jahre nach der Aktion rächt sich das, aber wenn du dann als CEO nicht mehr da bist, weil den Vertrag zu ende geht hast du alles richtig gemacht. Getreu dem Trump Motto, schnell die Taschen voll machen bis das Schiff sinkt.
Na helfen sich die "Tech-Bros" beim Blase erhalten?
Wird für das ein oder andere Unternehmen tatsächlich ein böses erwachen geben, wenn sie merken das die KI eben doch als Hilfsmittel gut ist aber keinen vollwertigen Mitarbeiter ersetzen kann.
Und selbst als Hilfsmittel kann es eher Nachteile bringen.
Datenschutzhinweis für Youtube
An dieser Stelle möchten wir Ihnen ein Youtube-Video zeigen. Ihre Daten zu schützen, liegt uns aber am Herzen: Youtube setzt durch das Einbinden und Abspielen Cookies auf ihrem Rechner, mit welchen sie eventuell getracked werden können. Wenn Sie dies zulassen möchten, klicken Sie einfach auf den Play-Button. Das Video wird anschließend geladen und danach abgespielt.
4000 Mitarbeiter auswählen die man gehen lässt, wahrscheinlich auch per KI, ansonsten ist das nicht "mal eben schnell" gemacht.
Funktioniert bestimmt absolut reibungslos... nicht.
Ich war am überlegen nochmal mein Tidal Abo zu erneuern, aber nö. Gibt auch andere Alternativen.
Eine KI kann keinen Menschen ersetzen nur Ergänzen. Wenn jemand voll auf KI wettet, dann hat er auch Erwartungen das die Firma nicht mehr wächst, ansonsten ist KI Wachstumstreiber - Mitarbeiter können etwas mehr Leistung bringen, wenn die KI richtig eingesetzt wird.
Ansonst ist es schwachsinnig.
An guten Mitarbeitern sollte man nie sparen. Denn das ist eigentlich der Anfang vom Ende für ein Unternehmen. Sparen sollte man woanders ... Gibt zisch bessere Schrauben an denen man drehen sollte
Man kann am Management sparen. Niemand brauch zu viele Häuptlinge.
Abseits Personal kann man Reisekosten senken. Muss ja nicht bei jeder Strecke Business class und 5 Sterne sein. In vielen Ländern reicht ein gutes 3-4 Sterne Hotel, selbst für die Häuptlinge.
Man kann auch am Equipment sparen, muss nicht das teuerste MACBOOK sein etc.
Und vieles mehr, wo man einsparen könnte.
Jein, es gibt schon einiges an Konkurenz, plus die recht brauchbaren chinesischen Open Source Modelle. Am problematischten wirds wenn Nvidia noch mehr Geld verlangt. Da ist die Abhängigkeit von einem einzelnen Unternehmen am grössten.
Vielleicht kommt aber für die der Crash wenn man andere technologien entwickelt - schliesslich kommt unser Gehirn auch mit viel weniger Resourcen aus.
Wird definitiv spannend.
Btw. die AI Integration ist inzwischen so wichtig wie das Modell selbst. Kürzlich bei der Arbeit von ChatGPT auf Gemini Enterprise umgestiegen (für die wenigen nicht-coding Aufgaben). Da liegen Welten dazwischen. Nicht in der Antwortqualität sondern in den Features. Google und unsere Abteilung zur Integration hat ganze Arbeit geleistet.
Ich behaupte die KI wird teurer sein, weil nicht berücksichtigt wird wie viele Stunden Menschen eingreifen und nachbessern müssen. Was machst du wenn die KI down ist? Dann ist das so als ob 4k Menschen plötzlich krank wären.
Wird für das ein oder andere Unternehmen tatsächlich ein böses erwachen geben, wenn sie merken das die KI eben doch als Hilfsmittel gut ist aber keinen vollwertigen Mitarbeiter ersetzen kann.
Eben, es haben schon einige Firmen versucht Mitarbeiter durch KI zu ersetzen und mussten wieder zurückrudern, weil es eben nicht funktioniert hat. Man schau sich nur die Entwicklung der Anzahl der Mitarbeiter der Firmen an die groß in KI involviert sind, die geht nicht zurück. Wenn diese nicht selbst machen was sie anderen vorschlagen, sollte dies zu denken geben!
KI erzeugt Mehraufwand, denn man muss kontrollieren, ob das, was die KI da von sich gibt, richtig ist oder ob die sich irgendetwas zusammenfabuliert hat.
KI ist ja nicht gleich KI. Und aktuell muss man auch sagen, KI gibt es nicht.
Es sind immer noch LLMs. Mit entsprechend Programmierung drum herum versucht man die unzulänglichkeiten zu minimieren. Das macht das Ergebnis aber noch nicht Intelligent. Aber ja, beeindruckend sind die Ergebnisse.
Den Stand der Technik den es bisher gibt wird viele Arbeitsplätze kosten. Das ist schlichtweg so. Denn auch wenn viele es nicht hören wollen. "KI" kann einiges an menschlicher Arbeit ersetzen.
Nur mal ein paar Beispiele:
Support: Der "First Level Support" ist praktisch ersetzt. Wo es früher ganze CallCenter voll Supporter gab gibt es jetzt Chatbots. Funktionieren die Perfekt? Nein, ganz sicher nicht. Aber für den First Level Suport reicht es. Hier konnte die Arbeit von vielen Menschen ersetzt werden.
Softwareentwicklung: Der Bereich in dem ich selber tätig bin. Das generieren von Code ist nicht perfekt. Und vermutlich (hoffentlich ) wird es genau wie die Chatbots weiterhin Unzulänglichkeiten haben. Fakt ist aber, es ist ein Tool mit dem ich meine Arbeit deutlich schneller machen kann. In der Softwareentwicklung geht es nicht nur ums Coden. Aber es ist ein nicht unbeachtlicher Teil der Arbeit. Wenn Softwareentwickler dadurch 20% effizienter werden bededeutet das schlichtweg, dass in dem Bereich weniger Softwareentwickler gebraucht werden. "KI" ersetzt hier (noch) nicht den Menschen. Es werden aber weniger für das gleiche Ergebnis gebraucht. Die Frage die bleibt ist, ob die realen Kosten für die "KI" das ganze Wert sind.
Syncronsprecher: Wenn man sich die Modelle wie Qwen3-TTS mal anhört muss man hier ganz klar sagen: Der Job wird sterben. Hürden wie Halluzination gibt es hier nicht. Proof of Concept ist da. Meiner Meinung nach nur eine Frage der Zeit.
Foto-Models: Also Models die Fotoshootings für Modemarken machen. Das Model wird KI generiert. Danch wir der KI gesagt, dass es das Kleid, die Hose, what ever auf das Model projezieren soll. Bei 20 versuchen sind 3 "gut" genug, dass Mediengestallter da was draus machen können. Das Ergebnis ist nicht weniger Fake als das was man bei Zalando, AboutYou und co heute sieht. Wir der Job aussterben? Vermutlich nicht. Aber es werden deutlich weniger gebraucht.
Und es gibt noch viele weitere Jobs bei denen der Stand der Technik den wir aktuell haben eine entsprechenden Impact haben wird. Bei einigen Bereichen geht es schneller, andere werden sich länger dagegen wehren können. Oft wird mangenlnde Digitalisierung einen schnellen Wandel verhindern. Grade auch in der Verwaltung.
Beitrag automatisch zusammengeführt:
Man muss sich auch mal überlegen, was sowas für Deutschland bedeuten würde.
Eine Firma macht gute Gewinne. Wegen KI meint man jetzt aber 40% der Belegschaft entlassen zu können.
Die übrigen 60% werden wohl kaum auf hohe Lohnsteigerungen pochen. Denn jeder könnte der nächste sein.
Die Löhne bleiben also eher nidrig.
Die Gewinne werden dahin wandern wo sowieso schon viel Geld ist. Bei den Chefs und Inhabern/Aktionären.
Für den Staat bedeutet das, dass er DEUTLICH weniger Steuern einnimmt.
Denn es sind Lohnsteuern bei denen der Staat kassiert. (42%)
Nicht Kapitalsteuern (~26%)
Nicht Körperschaftsteuer (~16%) oder Gewerbesteuer ( ~10%) (Jeweils auf den ausgewiesenen Gewinn)
Was die Arbeitnehmer nicht mehr als Lohn erwirtschaften können die auch nicht mehr in die Mehrwertsteuer stecken.
Dem Staat werden also massiv Einnahmen fehlen, wenn das ganze Schule macht.
Support: Der "First Level Support" ist praktisch ersetzt. Wo es früher ganze CallCenter voll Supporter gab gibt es jetzt Chatbots. Funktionieren die Perfekt? Nein, ganz sicher nicht. Aber für den First Level Suport reicht es.
Danach ist man die meisten Kunden dann los, weil die keine Lust mehr haben mit so einem Unternehmen etwas zu tun zu haben. Das ist schon heute bei den Callcentern schlimm genug, mit KI wird es noch unerträglicher.
Es gab einen interessanten Versuch wo zwei Gruppen von Softwareentwicklern gegeneinander getestet wurden. Die eine mit KI Unterstützung und die andere ohne. Die ohne KI waren schneller fertig, die mit KI haben länger gebraucht, aber gedacht sie wären wegen der KI Unterstützung 20% schneller gewesen.
Syncronsprecher: Wenn man sich die Modelle wie Qwen3-TTS mal anhört muss man hier ganz klar sagen: Der Job wird sterben. Hürden wie Halluzination gibt es hier nicht.
Der Sprecher ist ja nur die Stimme, die können die Computer schon so recht gut machen. Aber die eigentliche Arbeit ist das Übersetzen und sich da alleine auf KI zu verlassen, dürfte problematisch sein, denn Sprache ist komplexer als man meint und damit z.B. ein Film nicht unter der Übersetzung leidet, kann man diese nicht automatisieren. So sind z.B. Redewendungen von Land zu Land verschieden und diese einfach Wort für Wort zu übersetzen, ergibt dann in der anderen Sprache keinen Sinn. Bei Dokumentationen muss man wie bei Dokumenten dann doch wieder prüfen, ob alles stimmt und die KI nicht doch halluziniert hat.
Solange die Images besser als dieses Werbebild für einen Kurs für Physiotherapeuten ausfällen:
KI ist eben nicht wirklich intelligent, aber man sollte auch nicht vergessen, dass im englischen intelligence für Intelligenz, aber auch für Informationen steht. Die CIA ist die CIA ist die Central Intelligence Agency, sammelt aber nicht lauter Genies, sondern eben Informationen. Die LLMs (was eben allgemein unter KI verstanden wird) arbeiten auf Basis von Wahrscheinlichkeitsrechnung, extrem komplex, aber eben ohne jegliches Verständnis um was es geht. Es gab mal einen Test wo die KI eine analoge Uhr zu zeichnen, die ich meine 16:40 anzeigen sollte, aber dies hat nicht funktioniert und bei jedem Versuch hat die KI eine Uhr gezeichnet, die eine andere Uhrzeit angezeigt hat, nur nie die richtige. Das LLM war nicht mit einer Uhr trainiert die diese Zeit anzeigt und LLMs können eben selbst die simple Logik wie eine analoge Uhr die Zeit anzeigt, nicht verstehen, weil sie eben gar keine Logik verstehen können, es ist eben nur eine Wahrscheinlichkeitsrechnung.
Daher habe ich massive Zweifel, dass es jemals klappen wird viele Jobs durch KI zu ersetzen. Man kann auch das Autonome Fahren als Hinweis nehmen, wie gut bzw. schlecht die KI immer noch ist. Daran wird seit mehr als 20 Jahren gearbeitet und viele Firmen haben da viele Milliarden investiert. Auch wenn Tesla gerne bzgl. des Einsatz von FSD bei Unfällen meist lügt, weil das einzige was sein FSD gut kann ist sich kurz vor einem Unfall zu deaktivieren und sie dann behaupten, dass es bei Unfall nicht aktiv war, zeigen die Zahlen aus dem kleinen Experiment in Austin eine 4x so hohe Crashrate wie der durchschnittliche menschliche Fahrer, trotz einem Sicherheitsmonitor im Auto bzw. später im hinterherfahrenden Auto. Selbst Waymo fährt nur in Gebieten auf die die Autos vorher monatelang trainiert wurden und versagt immer dann kläglich, wenn etwas unerwartetes passiert, wie ein Feuerwehr- oder Polizeieinsatz, Bauarbeiten oder zuletzt massive Ampelausfälle als Folge von Stromausfällen.
Die meisten Menschen haben einen Führerschein oder könnten ihn machen, wenn sie wollten, man braucht also nicht besonders intelligent zu sein um dies zu schaffen und danach kann eigentlich jeder menschliche Fahrer auch fehlerfrei dort fahren, wo er vorher noch nie war. Eine Aufgabe an der KI kläglich scheitert und die sie vielleicht nie meistern wird. Aber die jungen Leute wollen heute nicht mehr LKW oder Busfahrer werden, weil man ihnen erzählt hat, diese Berufe würden durch Autonomes Fahren bald überflüssig sein und dies ist dies ist vielleicht die größte Gefahr an der ganzen Hype um KI. Wenn z.B. zu viele junge Leute glauben, dass die KI Softwareentwickler überflüssig machen wird, dann wird keiner mehr lernen wollen wie man Software entwickelt.
KI macht die, die eh schon überdurchschnittlich sind besser, weil sie es in der Regel als Werkzeug kapieren und nutzen.
Es ersetzt halt viele Einstiegsthemen und Sachbearbeitungsthemen. Und da sehe ich das große Problem. Die, die ich in meinem beruflichen Umfeld kenne haben wie ich selbst mit einfachen Aufgaben angefangen und sich so über Jahre hochgearbeitet und kennen jeden Stein.
Wenn du die Chance als junger Mensch nicht mehr hast, wird's schwierig. Prompts schreiben sehe ich nur bedingt als Talent wenn du überhaupt nicht raffst was da passiert.
Außerdem bleibt für mich die Frage der Haftung wenn die KI das erste Mal ne Milliarde bei Big Tech versenkt. Sobald die KI Firmen mit ihren Tools irgendwie zur Mithaftung gezwungen werden, sieht's düster aus
KI macht die, die eh schon überdurchschnittlich sind besser, weil sie es in der Regel als Werkzeug kapieren und nutzen.
Es ersetzt halt viele Einstiegsthemen und Sachbearbeitungsthemen. Und da sehe ich das große Problem. Die, die ich in meinem beruflichen Umfeld kenne haben wie ich selbst mit einfachen Aufgaben angefangen und sich so über Jahre hochgearbeitet und kennen jeden Stein.
Wenn du die Chance als junger Mensch nicht mehr hast, wird's schwierig. Prompts schreiben sehe ich nur bedingt als Talent wenn du überhaupt nicht raffst was da passiert.
Außerdem bleibt für mich die Frage der Haftung wenn die KI das erste Mal ne Milliarde bei Big Tech versenkt. Sobald die KI Firmen mit ihren Tools irgendwie zur Mithaftung gezwungen werden, sieht's düster aus
Ja KI trifft ja aber eigenständig Entscheidungen wie sonst kein Tool zuvor. Deshalb bin ich da schon gespannt wie das Gerichte entscheiden. Die Diskussion gibt's ja auch schon beim autonomen Fahren
Und genau deshalb kann man Menschen schwer durch KI ersetzen, da man sie braucht um die Ergebnisse der KI zu überwachen, schon der Haftung wegen und dann ist schnell die Frage wie viel Arbeitszeit die KI wirklich einspart. Wie schon geschrieben haben die Softwareentwickler im Test geglaubt sie wären Dank der KI 20% schneller, waren aber in der Realität langsamer als die Vergleichsgruppe die keine KI genutzt hat. Die Frage ist dann wohl eher, wie ehrlich Mitarbeiter sein dürfen, oder ob die Geschäftsleitung sie zwingt KI zu nutzen und diese positiv zu bewerten um dann gegenüber Investoren angeben zu können wie fortschrittlich und erfolgreich sie Dank KI sind. Das haben wir ja ganz ähnlich vor ein paar Jahren schon mal mit der Blockchain gesehen, wo plötzlich auch alle eine Nutzung für die Blockchain gesucht haben um mit der Zeit zu gehen. Die Blockchain sollte ja auch alles revolutionieren, besser und billiger machen.
Und genau deshalb kann man Menschen schwer durch KI ersetzen, da man sie braucht um die Ergebnisse der KI zu überwachen, schon der Haftung wegen und dann ist schnell die Frage wie viel Arbeitszeit die KI wirklich einspart. Wie schon geschrieben haben die Softwareentwickler im Test geglaubt sie wären Dank der KI 20% schneller, waren aber in der Realität langsamer als die Vergleichsgruppe die keine KI genutzt hat. Die Frage ist dann wohl eher, wie ehrlich Mitarbeiter sein dürfen, oder ob die Geschäftsleitung sie zwingt KI zu nutzen und diese positiv zu bewerten um dann gegenüber Investoren angeben zu können wie fortschrittlich und erfolgreich sie Dank KI sind. Das haben wir ja ganz ähnlich vor ein paar Jahren schon mal mit der Blockchain gesehen, wo plötzlich auch alle eine Nutzung für die Blockchain gesucht haben um mit der Zeit zu gehen. Die Blockchain sollte ja auch alles revolutionieren, besser und billiger machen.
Die Mitarbeiter haben dort exakt was gemacht? IT, Kundenservice, Beratung? Ansonsten sehe ich die Drohung, dass unsere Kunden den Wandel spüren werden auch ganz aktiv bei der zukünftigen Unternehmensentwicklung.
Komisch nur, dass so viele die Hype um die Blockchain schon vergessen zu haben scheinen und sich nun auf die Hype um KI stürzen. Von der Hype um die Blockchain ist am Ende was geblieben? Außer eine Menge verschwendeter Kohle von Investoren und staatlichen Subventionen nicht viel mehr als eine Menge Karteileichen, wie die ganzen NFTs und unzählige Coins und Tokens. Genutzt wird die Blockchain weiterhin vor allem von Bitcoin und Etherium, wie schon vor der Hype, wo sind die digitalen Grundbücher und all die anderen Anwendungen von denen während der Hype die Rede war?
Mal schauen was in ein paar Jahren von den LLMs übrig sein wird. KI ist für bestimmte, vor allem sehr begrenzte Anwendungen ja durchaus sinnvoll, dafür wurde sie aber schon vor der ganzen Hype genutzt. Machine Learning ist ja nichts neues, es gab vor Jahrzehnten mal ein Projekt der NATO um Panzer auf Bildern zu erkennen und da wurde der Fehler gemacht, dass die Bilder mit versteckten Panzern bei Sonnenschein gemacht wurden, die ohne bei bedecktem Himmel. Man war anfangs begeistert, dass die Erkennung scheinbar gut funktioniert hat, bis man dann gemerkt hat, dass das System nur erkennen konnte, ob der Himmel bedeckt war oder die Sonne scheint, aber eben nicht, ob irgendwo ein getarnter Panzer auf dem Bild war. Heute funktioniert Bilderkennung besser, dies ist eine der Anwendungen für KI, aber die kann da eben auch nur erkennen, worauf sie trainiert wurde.
Das erinnert mich an eine Jahrzehnte alte Geschichte von einem Einbrecher, der immer nackt eingebrochen ist. Als er dann mal gefasst und gefragt wurde, wieso er nackt einbricht, hat er dies damit erklärt, dass die Wachhunde dadurch nicht absprechen. Die werden ja mit bekleideten Leuten trainiert und haben den nackten Einbrecher daher ignoriert. Das Thema war danach wohl auch in einigen Krimis aufgegriffen worden.
Softwareentwicklung: Der Bereich in dem ich selber tätig bin. Das generieren von Code ist nicht perfekt. Und vermutlich (hoffentlich ) wird es genau wie die Chatbots weiterhin Unzulänglichkeiten haben. Fakt ist aber, es ist ein Tool mit dem ich meine Arbeit deutlich schneller machen kann. In der Softwareentwicklung geht es nicht nur ums Coden. Aber es ist ein nicht unbeachtlicher Teil der Arbeit. Wenn Softwareentwickler dadurch 20% effizienter werden bededeutet das schlichtweg, dass in dem Bereich weniger Softwareentwickler gebraucht werden. "KI" ersetzt hier (noch) nicht den Menschen. Es werden aber weniger für das gleiche Ergebnis gebraucht. Die Frage die bleibt ist, ob die realen Kosten für die "KI" das ganze Wert sind.
Tja. Scheint aber wohl nicht ganz so zu stimmen, mit dem "schneller".
Datenschutzhinweis für Youtube
An dieser Stelle möchten wir Ihnen ein Youtube-Video zeigen. Ihre Daten zu schützen, liegt uns aber am Herzen: Youtube setzt durch das Einbinden und Abspielen Cookies auf ihrem Rechner, mit welchen sie eventuell getracked werden können. Wenn Sie dies zulassen möchten, klicken Sie einfach auf den Play-Button. Das Video wird anschließend geladen und danach abgespielt.
Youtube Videos ab jetzt direkt anzeigen
Datenschutzhinweis für Youtube
An dieser Stelle möchten wir Ihnen ein Youtube-Video zeigen. Ihre Daten zu schützen, liegt uns aber am Herzen: Youtube setzt durch das Einbinden und Abspielen Cookies auf ihrem Rechner, mit welchen sie eventuell getracked werden können. Wenn Sie dies zulassen möchten, klicken Sie einfach auf den Play-Button. Das Video wird anschließend geladen und danach abgespielt.
Wie gut das Programmieren mit KI und/oder durch KI funktioniert, sieht man jeden Monat bei den Updates für Windows 11.
Bei fast jedem Update muss Microsoft da diverse Fehler flicken.
Die Microsoft Programmierer und auch alle anderen Mitarbeiter sind verpflichtet, KI zu nutzen.
Und es wird auch geschaut, wieviel KI man nutzt.
Wer bei Microsoft keine KI oder zu wenig KI nutzt, wird gefeuert!
KI erzeugt zwar lauffähigen Code, aber das ist sog. Spaghetticode: Aufgebläht und ineffizent.
Das sieht man auch gut an den Programmgrößen und dem Ressourcenbedarf z.B. von Microsoft Office.
Welche Features hat denn ein aktuelles Office 2024 tatsächlich mehr als ein Office 2000?
Nicht sehr viele!
Hauptunterschied ist die GUI.
Aber Office 2024 hat einen sehr deutlich größeren Ressourcenbedarf als Office 2000.
Und was KI im First Level Support angeht:
Der ist sehr Benutzerunfreundlich.
Jeder, den ich kenne, regt sich massiv auf, wenn er so eine KI am Telefon hat und oft vorgefertigte Antworten präsentiert bekommt, die das geschilderte Problem aber gar nicht erfassen.
Auch bei Callcentern war und ist das ein Ärgernis und man braucht ewig, bis man zu einem Supportmitarbeiter durch kommt, der versteht, worum es geht und der einem auch helfen kann.
Was das autonome Fahren angeht:
Aktuell gibt es das noch nicht, aber es gibt schon Überlegungen, wie man das rechtlich regelt, wenn ein Fahrzeug einen Unfall baut.
Derzeit ist geplant, wenn das Fahrzeug 100% autonom fährt und das Auto dann einen Unfall verursacht, das dann der Fahrzeughersteller haftet.
Derzeit haftet der Fahrer, denn der muss jederzeit eingreifen können und ist gesetzlich sogar dazu verpflichtet, genauso aufmerksam zu sein als wenn er selbst fährt.
Beim autonomen Fahren sind aber Fahrzeuge denkbar, die gar keine Bedienelemente mehr für einen Fahrer haben, also weder Lenkrad noch Gas- und Bremspedal etc. Und da gibt es keinen Fahrer und es kann auch niemand eingreifen.