NVIDIA erhöht Preis: Speicherengpass treibt DGX Spark auf 4.800 Euro

Thread Starter
Mitglied seit
06.03.2017
Beiträge
116.072
NVIDIA hat den Verkaufspreis der DGX Spark Founders Edition in dieser Woche deutlich angehoben. Der kompakte KI-Supercomputer kostet auf dem offiziellen NVIDIA-Marktplatz nun 4.699 US-Dollar – statt bislang 3.999 US-Dollar. Das entspricht einem deftigen Aufschlag von 700 US-Dollar oder rund 17,5 %. In Europa ist der Preisanstieg sogar noch drastischer ausgefallen: Hier liegt der Preis direkt bei NVIDIA inzwischen bei 4.800 Euro, was zum Zeitpunkt der Änderung einem Dollar-Gegenwert von über 5.600 US-Dollar entspricht. Wer das Bundle aus zwei DGX Spark inklusive Verbindungskabel bestellen möchte, bezahlt nun 9.449 US-Dollar.
... weiterlesen
 
Wenn Du diese Anzeige nicht sehen willst, registriere Dich und/oder logge Dich ein.
Der einzige Ausweg ist das Endprodukt nicht zu kaufen.
Aber da gibt es ja den KI Hype, der sorgt schon dafür das keinesfalls eintritt.
Sind die Preise abgesprochen/gezinkt?
Denke ich ganz ehrlich nicht, da hier doch viele Unternehmen vor echt tristen Zeiten steht dadurch.
Ist ein Anheizen der Blase dahingehend Schuld? Ja.
 
Ohne Beweise bleibt es eine Behauptung und ist damit nicht mehr als ein Vorwurf. Daher: Nein.
Du brauchst beweise dass die preise zwischen OpenAI und den speicherherstellern verhandelt wurden?

Oder beweise dass aufgrund dieser verhandlung(die auch den verkauf beinhaltet) das angebot sinkt und damit der preis für uns steigt?
Komm schon...
 
Du brauchst beweise dass die preise zwischen OpenAI und den speicherherstellern verhandelt wurden?

Oder beweise dass aufgrund dieser verhandlung(die auch den verkauf beinhaltet) das angebot sinkt und damit der preis für uns steigt?
Komm schon...
Ich lese hier nur Anschuldigungen heraus, nichts Konkretes. Das kann man als anonymer Internet-Kommentator bedenkenlos machen, nicht aber als seriöses Pressemedium. :)
 
Verhandlungen lassen doch keine Angebot sinken.
Preisabsprachen gibt es immer zwischen Kunden und Anbieter, besonders bei den Größenordnungen, das ist Tagesgeschäft.
Was ihr aber eigentlich mit "Preisabsprachen" im Negativen meint, ist wenn sich zwei Anbieter von z.B. Speicherhersteller, darauf verständigen, dass ihre Chips nicht unter Wert X fallen sollten, rein zufällig.

Hier sagt aber ein Kunde (nVidia) ich brauche 100Petabyte an Speicher fürs nächste Jahr und der Anbieter sagt, ist ja nett, ich habe aber nicht soviel. Ich kann dir alles geben, was ich habe, dafür bekomme ich aber nen anderen Preis.
Auf der andere Seite ist nVidia, die einen Bedarf an Technologie generiert haben (und in US.A bauen die gerade KI-Rechenzentren wie Supermärkte) und dementsprechend der Bedarf bei nVidia (als Anbieter) generiert und wer am lautesten schreit, muss auch den höchsten Preis zahlen. So ist das, wenn der Bedarf das Angebot übersteigt.

Und es ist nicht so, dass nVidia da irgendwas vorgibt. Es ist eine Begrenzung in den Kapazitäten der Fertigung auf unterster Ebene (Silizium).
Alle Hersteller von sonstigem IT-Kram müssen auch ihre Preise anziehen. (Vor)Lieferverträge, die jetzt neu verhandelt werden, rufen absurde Zahlen auf.
Das wird jeder merken. PC (Office+Privat), Smartphone, Spielekonsolen, Server usw. werden alle im Preis steigen. Je mehr Speicher (primär RAM) da drin ist, desto höher ist der relative Anteil.

Uns hat nen Lieferant gesagt, wenn wir in Q1 bestellen, dann können wir davon ausgehen, dass wir die Ware noch 2026 bekommen. (das ist wirklich großzügig, ehemals waren Lieferzeit von 2 Wochen zugesagt)
 
Ich lese hier nur Anschuldigungen heraus, nichts Konkretes. Das kann man als anonymer Internet-Kommentator bedenkenlos machen, nicht aber als seriöses Pressemedium. :)
Wie gesagt, ich denke ich habe mich erklärt, aber ich verstehe deine position.

Hmm, also wenn ich einen beweis wie einen vertrag vorlege, aus dem hervorgeht dass OpenAI und die speicherhersteller ihren preis verhandelt und damit abfesprochen haben, überdenkst du deine position? :fresse:

Ein bisschen spass muss sein, aber alles gut ;)
 
Haja, die Artikel sind halt in Neusprech geschrieben... muss man wohl auch so machen, wenn man eine gmbh in .de hat... aus bekannten Gründen.
 
Ohne Beweise bleibt es eine Behauptung und ist damit nicht mehr als ein Vorwurf. Daher: Nein.
Ich lese hier nur Anschuldigungen heraus, nichts Konkretes. Das kann man als anonymer Internet-Kommentator bedenkenlos machen, nicht aber als seriöses Pressemedium. :)

Preisabsprache oder nicht, Fakt ist doch, dass sich die großen Drei aktuell ihre Ware reichlich vergolden lassen. GamersNexus hat das in einem Video schön auf den Punkt gebracht. Im Übrigen hat die Vergangenheit zur Genüge gezeigt, dass Preisabsprachen gar nicht so unüblich sind, ohne darauf jetzt näher eingehen zu wollen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das schöne ist das der Markt NICHT POSITIV auf die Zahlen von Nvidia reagiert hat. Alles andere ist egal :)
 
Aber ungewollte Preisabsprachen sind doch nicht Absprachen zwischen Hersteller und Kunde sondern zwischen Hersteller A und Hersteller B.

Ich persönlich als Kunde spreche eigentlich alle meine Einkäufe vorher mit dem jeweiligen Verkäufer ab.

Also wenn ich in die Pommesbude gehe, steht da zb Pommes 3€, ich bestelle, bezahle und erhalte auf Wunsch sogar einen Kaufbeleg. Ich oder der Händler können auch den Preis verhandeln und bspw. anbieten 10 Portionen Pommes zu kaufen, aber nicht für 3€ sondern je für 2€. Wenn beide darauf eingehen ist doch alles paletti.

Wenn sich aber alle Pommesbudenbetreiber treffen und absprechen, dass die Pommes in der gesamten Stadt anstelle von ehemals 2-4€ jetzt 5€ kosten ist das nicht erwünscht.

Wenn du also für letzteres Beispiel einen noch nicht veröffentlichten Vertrag aus der it welt ausgräbst, hast du ne news.

Ps: Und dann ist da ja noch die Frage, ob und was der Ketchup kostet.
 
Ohne Beweise bleibt es eine Behauptung und ist damit nicht mehr als ein Vorwurf. Daher: Nein.
Ich lese hier nur Anschuldigungen heraus, nichts Konkretes. Das kann man als anonymer Internet-Kommentator bedenkenlos machen, nicht aber als seriöses Pressemedium. :)

Man muss sich nichts vormachen: Die Speicherriesen haben in früheren Zyklen schmerzhaft gelernt, was Überkapazitäten bedeuten. Jetzt fahren sie diszipliniert. Investitionen werden dosiert, Angebot bleibt kontrolliert. In einem seller-dominated market ist Knappheit kein Betriebsunfall, sondern ein Geschäftsmodell.

Und als i-Tüpfechen:

Was derzeit aus Seoul durchsickert, klingt weniger nach Marktmechanik als nach Machtdemonstration. Samsung Electronics und SK hynix sollen für Q2 neue DRAM-Vertragspreise aufgerufen haben, die selbst abgebrühte Einkäufer als „absurd“ bezeichnen. Wer noch an einen zyklischen Ausschlag glaubt, ignoriert die tektonische Verschiebung: Der Markt ist kein Käufermarkt mehr. Er ist fest in der Hand der Anbieter.

130 Prozent Plus sind keine Randnotiz, sondern Systemstress
Laut Berichten aus Korea steht für das erste Halbjahr 2026 ein kumulierter Preisanstieg von bis zu 130 Prozent im Raum.

Quelle: Samsung & SK hynix drehen an der Preisschraube, DRAM wird zum Luxusgut mit Ansage
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich verstehe, dass man die Entscheidung einzelner Unternehmen und die damit verbundenen Auswirkungen auf den Markt kritisch sehen kann, wenn man das möchte. In meiner Berichterstattung zur Speicherkrise habe ich doch selbst schon davon geschrieben, dass "sich die Verhandlungsmacht auf die Produzentenseite verschob[en]" hat.

Das eine ist das faktische Ergebnis, das andere die Ursache. Das Ergebnis kennen wir alle und können es daher schlecht wegdiskutieren. Bei der Ursache ist das anders, denn sie ist komplexer.

Selbst das über meinem Beitrag stehende Posting liefert einfach keine haltbaren Belege, dass der Vorwurf "Preisabsprachen" die Ursache des bekannten Ergebnisses ist. Wer böse mit dem Finger auf andere zeigen und sie zum Schuldigen erklären möchte, der muss das belegen können, um seinen Vorwurf haltbar zu machen.
Es "klingt" nach – "sollen aufgerufen haben" – "Wer noch glaubt..": Das sind alles Aussagen, die ablenken oder bewusst im Konjunktiv gehalten sind, um sich selbst nicht angreifbar zu machen, weil man eine faktische Aussage getroffen haben will, die man aber nicht belegen kann.

Das kann man journalistisch schon so machen (siehe auch meinen gestrigen Beitrag zu Videogamer :d), ist bei solch nüchternen Themen, die rein der Information dienen, aber nicht mein favorisierter Stil. Die Interpretation und Bewertung der Information überlasse ich am liebsten dem Leser, als sie ihm als gegeben vorzukauen (wer sagt, dass ich immer recht habe?) Und dass das durchaus gut funktioniert, zeigen mir hier die Kommentare. :bigok:
 
Wer böse mit dem Finger auf andere zeigen und sie zum Schuldigen erklären möchte, der muss das belegen können, um seinen Vorwurf haltbar zu machen.

Jein, denn die Frage an sich darf man/n sich durchaus stellen. Schließlich sind solche Praktiken mittlerweile gang und gäbe. Oder anders formuliert: Je größer der Einsatz, desto unsauberer die Mittel, ohne das jetzt auf alle übertragen zu wollen. Sich darüber zu echauffieren bringt aber auch wenig, bleibt nur sich damit zu arrangieren, bzw. sein Kaufverhalten entsprechend anzupassen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hardwareluxx setzt keine externen Werbe- und Tracking-Cookies ein. Auf unserer Webseite finden Sie nur noch Cookies nach berechtigtem Interesse (Art. 6 Abs. 1 Satz 1 lit. f DSGVO) oder eigene funktionelle Cookies. Durch die Nutzung unserer Webseite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir diese Cookies setzen. Mehr Informationen und Möglichkeiten zur Einstellung unserer Cookies finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.


Zurück
Oben Unten refresh