Kingston Fury Renegade G5 SSD mit 8 TB im Test: Größer aber auch langsamer

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Auch wenn 8-TB-SSDs in der aktuellen Marktlage extrem teuer geworden sind, schauen wir uns heute Kingstons Fury Renegade G5 mit 8 TB an. Als schnelle PCIe-Gen5-SSD mit DRAM-Cache sowie einer sehr hohen TBW begrüßen wir sie gerne auf unserem Testsystem.
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Du hast dich wahrscheinlich vertippt, da steht 7 TB statt 8 TB im ersten Satz... ;)
 
Danke dir... Interessanter Artikel, auch wenn ich mich mit der Materie quasi so gar nicht beschäftigt hab. Aber klasse, dass das neue HEDT System zum Einsatz gekommen ist, ich finds immer spannend sowas zu sehen. Gerade weil es was anderes als der "normale" Bereich ist.
 
Nie und nimmer würde ich den Preis für 8 TB zahlen wollen. 1 TB ist schon unverschämt im Preis (ich weiß, die Speicherkrise ...). Wer kauft, bestätigt nur die absurden hohen Preise.
 
Hier steht immer noch 7 TB :-)

Screenshot 2026-02-26 130523.jpg
 
Der Newsbot überarbeitet das Posting wahrscheinlich nicht mehr, sobald der Thread einmal erstellt wurde. Vielleicht kann @Andi [HWLUXX] oder ein Forenadmin das sonst auch direkt im Posting bearbeiten.
 
Zum Artikel:
Wer auch hier nochmal auf Leistung verzichten kann..
..fragt sich nur, in welchen realen täglichen Workflow ein Homeuser diese theoretische (Bench)leistung auch wirklich mit einer 8TB Schnäppchenpreis SSD abrufen möchte.
Denke mal, da tut es eine weit günstigere Alternative auch nicht schlechter, notfalls 2x 4TB mit HMB und QLC. 4TB/8TB sind sowieso größtenteils Datengrabstorages, da brauchts keine 4k-Random_Ferraris.
 
Nie und nimmer würde ich den Preis für 8 TB zahlen wollen. 1 TB ist schon unverschämt im Preis (ich weiß, die Speicherkrise ...). Wer kauft, bestätigt nur die absurden hohen Preise.
Gibt aber auch Leute die brauchen halt Speicher... Ich muss mir gerade n NAS aufbauen und bin auch nicht sonderlich happy für insgesamt 24 TB HDD Speicher ca 700 CHF zu zahlen, aber ich muss halt gerade...
 
Für mich nur ein Grund, dass Entwickler wieder mehr darauf achten sollten, dass Spiele nicht größer werden als nötig. So wie bei Helldivers mal eben 85 Prozent weniger Speicher fällig war. Da dürften manche weitere Titel auch Optimierungspotenzial haben. Habe neulich mal wieder versucht ein wenig aufzuräumen und mich gewundert wie viele Titel heute 60, 80 oder gar deutlich über 100 GB "brauchen".
 
Da kannst du dann aber schlecht deinen Datenbestand drauf speichern. ;)

wie viele Titel heute 60, 80 oder gar deutlich über 100 GB "brauchen".
..ist fast schon der Normalzustand neuerer Titel. Meist weil viele Games fast schon mehr Movies sind mit mehr oder weniger nervend langen Zwischensequenzen die GB ohne Ende fressen.
 
Ist so. Wenn ich alleine mal in meiner Steam Bibli schaue, ARK SE plus SoTF über 600GB und da sind nicht einmal alle DLCs dabei:

ARK Survival.png

ARK2 soll laut Epic dann minimum 1TB Storage benötigen, da Texturen usw. an aktuelle Hardware angepasst und DLCs auch mit xxGB dazu kommen.
Bei den anderen Games schaut es auch nicht besser aus:

more Bibli.png

Mein letztes Game bei Steam war Stalker2, hat auch mal ebend installliert 164GB:

stalker2.png

..ja, da brauchts schon alleine ein 4TB Storage für meine Steam Games (mit Verzicht auf ein paar weitere Games aus der Bibli). Die Zeiten wo einem ein 3GB Crysis noch vom Hocker gehauen hat, die sind vorbei.
Aber auch für so etwas reicht eine HMB_Mode SSD satt & schmatzig und ich bin mir ziemlich sicher, dass niemand ingame den Unterschied zwischen einer Lexar NM790 und einer WD SN8100 bemerken dürfte.

..nur halt in der Brieftasche dann.. :)

_
 
Habe zum Glück eine MX500 mit 4 TB mal günstig bekommen, für 180 Euro. Zwar nur sata aber für Steam reicht mir das. Dennoch: DSL ist bei uns recht langsam, daher bin ich froh, genug Speicher zu haben, um nicht einmal die Woche 100 GB+ für Spiele zu brauchen.
 
Ja, genau für so etwas braucht es ja dann auch die großen Storages. Deine ISP Anbindung ist halt noch weit verbreitet, viele laden über Nacht und sammeln das dann auf großen SSDs - verständlich.
Können nur User mit schneller Anbindung (z.b. Kabel/Glasfaser 1000Mbit und mehr) nicht wirklich nachvollziehen, da 100GB relativ schnell heruntergeladen sind und da werden die mal zwischendurch gedaddelt.
Aber auch dafür brauchts auch nicht wirklich eine SSD wie diese Kingston hier. Da ist selbst Sata Gen3 noch mehr als ausreichend.
 
Bei den Varianten mit 1, 2 und 4 TB steigt der Preis um einen kontinuierlichen Faktor an.
Wer diese 8 TB unbedingt benötigt und sich das leisten kann, derjenige liebäugle besser mit zwei SSDs in jeweils 4 TB.
Wer unbedingt auf die Variante mit 8 TB angeweisen ist, muss einen satten Aufpreis von 400 € in Kauf nehmen; diese entsprechen einen Mehrpreis für 2,5 TB.
 
Die Preise der 8TB-Varianten skalierten ja schon immer eher schlecht im Vergleich zu den 4ern (die ja meistens selbst schon nicht wirklich günstiger waren als die kleineren Modelle, wenn man sie aufs Terabyte umgerechnet hat).
In der aktuellen Lage würde ich mir einen Kauf dann doch eher verkneifen ;-)

Ich bin aber in der glücklichen Situation, eine 4TB-Lexar NM790 damals für 189€ gekauft zu haben. Damit habe ich einmal im Leben den optimalen Zeitpunkt erwischt.

Für die Firma stelle ich gerade Hardware zusammen, da muss man manchmal halt nehmen, was kommt. 960GB Enterprise-SSD (M.2) für 585€ netto. Die waren schon immer ungefähr doppelt so teuer wie Consumer-SSDs, aber das ist langsam echt zu viel. Da dachte man, eine Firewall-Appliance für 8000€ wäre teuer, aber das Ding hat 64GB RAM, da rechnet sich das fast schon ;-)
 
Die Preise der 8TB-Varianten skalierten ja schon immer eher schlecht im Vergleich zu den 4ern

Korrekt. Wer bereit ist, diese 1.650 € zu stemmen, derjenige greife besser in zweimal zu der 4-TB-Variante sowie zuzüglich zu der 2-TB-Variante und habe trotzdem noch einen Preisvorteil von 150 €.
 
Habe mir um den Jahreswechsel herum eine 4TB-SSD mit PCIe 5.0 gekauft, eine Ediloca EN1400 Pro, bevor die Preise durch die Decke gingen. Ähnliche Specs, vor allem gleicher Controller (SM2508). Meine Erfahrung: ohne sich Gedanken über die Kühlung zu machen, kann man so eine SSD nicht sinnvoll betreiben. Bei mir ist da mittlerweile ein Thermalright TR-09 Pro drauf, auf den ich dann nochmal einen kleinen 60mm-Lüfter geschnallt habe.

Vollkommener Irrsinn eigentlich, aber ohne wird das Ding im Idle >65°C heiß!
Und "ohne" heißt hier der gar nicht so kleine Alu-Kühlkörper des Asus-Mainboards.

Und das alles, um dann gefühlt genauso schnell unterwegs zu sein, wie die zuvor genutzte WD_Black SN850X.

Die kritische Temperatur des Controllers ist bei der Ediloca übrigens über Sensor 2 auszulesen. Der 1. und 3. Sensor sind mindestens 10°C kühler und scheinen mir eher die Speicher-ICs zu repräsentieren.
 
Aufgrund der angegebenen 8 PB, welche die Haltbarkeit des NAND beim Schreiben darstellen
Nein, die TBW ist nur eine zusätzliche Einschränkung der Garantie, keine garantierte Haltbarkeit der NANDs, da die Garantie eben abläuft wenn die Zeit um ist oder die TBW erreicht sind, je nachdem was zuerst eintritt. 8PB wird kaum jemand innerhalb der 5 Jahre Garantiedauer erreichen, von daher wird der Wert auch gerne mal vom Marketing gemacht, statt den Technikern. Als es wegen Chia damals mal die realistische Gefahr gab, dass viele User ihre TBW auch ausreizen würde, hat zumindest PNY die vorher überdurchschnittlich hohe TBW Angaben über Nacht massiv gesenkt.
Die verwendeten 3D-TLC-NAND sind beschriftet mit FS02T08UCT1-81 und stammen, wenig verwunderlich, von Kingston selbst.
Nein, da Kingston keine NAND (oder DRAMs) herstellt, können sie allenfalls von Kingston gebinnt worden sein. Die haben als ganze Wafer oder vielleicht Restwafer (also solche wo der Hersteller die besserten Die schon entnommen hat) gekauft und machen das Packaging und Binnung selbst bzw. lassen es bei einem Dirttanbieter machen. Damit weiß dann auch nur Kingston nach welchen Qualitätskriterien gebinnt wurde.
Trotz der doppelten Speichermodulmenge spezifiziert Kingston nur eine 0,4 W höhere elektrische Leistungsaufnahme für die Variante mit 8.192 GB.
Dies dürfte bei Mobilmark sein, also einem Benchmark für die Akkulaufzeit von Notebooks, wo die SSD praktisch fast nur Idle ist. Maximal kann sie eben laut der Tabelle darüber 9,5W ziehen und bei echter Last dürfte die tatsächliche Leistungsaufnahme näher an den 9.5W als den 0,4W liegen.
Im Gegensatz zur kleineren Variante muss der Controller die doppelte Anzahl an NAND-Dies verwalten. Dies führt zu einer extrem hohen Parallelität für den Controller und kann zu einer früheren Segmentierung des Pseudo-SLC-Cache führen. Um dem entgegenzuwirken, könnte der Controller bereits noch während der Aktivierung mit teilweisem Entleeren des Cache beginnen, was die immer wiederkehrenden kleinen Einbrüche ebenfalls schlüssig erklären würde.
Keine Ahnung wie das funktionieren sollte, da der Pseudo-SLC Schreibcache ja nur bedeutet, dass eben nur ein Bit in den TLC NANDs beschrieben wird, was schneller und mit weniger Leistungsaufnahme geht. Letzteres sieht man gut daran, dass die Temperatur nach dem Abfall der Schreibrate steigt. Ich vermute eher, dass die Einbrüche daran liegen, dass bei der 8TB eben mehr NAND Dies an einem Channel hängen und sich daher das Umschalten zwischen den Dies eben bemerkbar macht. Erschwerend könnte hinzukommen, dass sie eben nur 4GB DRAM Cache hat und daher ggf. immer wieder mal einen Teil der Verwaltungsdaten in diesen Cache nachladen muss um zu wissen, wo es freie NAND Zellen gibt. An einem Channel kann aber nur entweder gelesen oder schrieben werden, weshalb besonders bei Consumer SSDs die Tranferraten beim gleichzeitigen Lesen und Schreiben ja auch deutlich einbrechen, während Enterprise SSDs Controller mehr Channels haben und dies daher weniger stark ausfällt.
Die Bezeichnung Terabyte-Written gibt an, wieviele abnutzende Schreibzyklen der NAND-Speicher gemäß Spezifikation bieten soll.
Nein, tut es nicht, s.o. und außerdem steht TBW für Total Byte Written.
Der AS SSD Benchmark wurde, wie der Name vermuten lässt, speziell für SSDs entwickelt. Es werden komplett inkompressible Daten verwendet
Leider nicht, denn aufgrund eines Bugs sind zumindest die Tastdaten für die 4K Tests eben nicht komplett unkomprimierbar, sondern nur so zu 70%. Dies kann man selbst testen indem man den Prozess während der 4K Lesend im Task Manager beendet, dann geht man im Ordner AS-SSD-TEST42 die Testdateien und kann diese z.B. bei NTFS einfach mal komprimieren und die Größe mit der Größe auf dem Datenträger vergleichen.

Dies hat die Auswirkung, dass bei SSDs mit Datenkompression, also typischerweise bei denen mit Phison Controllern, die 4K Lesend bei AS-SSD höher als die 4K Q1T1 Lesend bei CrystalDiskMark ausfallen, was normalerweise umgekehrt ist, schon weil AS-SSD die Mittelwerte der Wiederholungen anzeigt und CrystalDiskMark die Bestwerte.
Aufgrund der doppelseitigen Bestückung ist die Kühlung noch viel wichtiger geworden, als sie es bei einer Gen-5-SSD sowieso schon ist.
Das galt ja vor allem für die erste Generation mit dem Phison E26 Controller, während eine WD SN8100 keine höhere Leistungsaufnahme als eine SN850X hat und daher auch nicht schwerer zu kühlen ist. Der E26 war mit seiner 12nm Fertigung einfach nur ein auf PCIe 5.0 aufgebohrter E18 und ein 12nm Prozess ist für PCIe 5.0 Consumer SSD Controller zu ineffizient, es muss schon 7nm oder besser sein und die zweite Generation PCIe 5.0 Consumer SSD Controller sind auch alle in entsprechenden Prozessen gefertigt und keine Hitzköpfe mehr.

Die Preise der 8TB-Varianten skalierten ja schon immer eher schlecht im Vergleich zu den 4ern (die ja meistens selbst schon nicht wirklich günstiger waren als die kleineren Modelle, wenn man sie aufs Terabyte umgerechnet hat).
Ja und davor galt dies für die 4TB SSDs, also diese noch die größte Kapazität waren, die man üblicherweise bei Consumer SSDs bekommen konnte (von der 870 QVO 8TB abgesehen) und davor für die 2TB, etc. Die Modelle mit der höchsten Kapazität waren pro TB immer erst deutlich teurer und dann etwas teurer und wenn dann mal 16TB Consumer SSDs kommen, wird es für diese auch gelten und 8TB werden dann irgendwann die Kapazität werden, die pro TB am günstigsten sein werden. Wann dies passieren wird, lässt sich aber gerade in Zeiten der Speicherkrise nicht sagen.
 
Ich bin ja neulich schon zusammengezuckt, als mir der rote Großmarkt eine Werbung anzeigte von einer WD Black SN850 8TB für 1999 EUR... aber hier sind es ja nur 1500 EUR Spottbillig wer hat schon alles eine bestellt?:ROFLMAO::ROFLMAO::ROFLMAO:
 
Nein, die TBW ist nur eine zusätzliche Einschränkung der Garantie, keine garantierte Haltbarkeit der NANDs, da die Garantie eben abläuft wenn die Zeit um ist oder die TBW erreicht sind, je nachdem was zuerst eintritt. 8PB wird kaum jemand innerhalb der 5 Jahre Garantiedauer erreichen, von daher wird der Wert auch gerne mal vom Marketing gemacht, statt den Technikern. Als es wegen Chia damals mal die realistische Gefahr gab, dass viele User ihre TBW auch ausreizen würde, hat zumindest PNY die vorher überdurchschnittlich hohe TBW Angaben über Nacht massiv gesenkt.
mit den TBW hast du natürlich recht, dass es sich hier um einen Wert des Herstellers handelt. Wer ihn am Ende festlegt, weiss nur dieser selbst. Da wir am Ende aber viel Geld bezahlen und möglichst die fünf Jahre ein gutes Produkt haben wollen ohne Ärger bei der RMA, kann man sich schon an den total Bytes written orientieren für die "Produkt-Haltbarkeit".

Dies dürfte bei Mobilmark sein, also einem Benchmark für die Akkulaufzeit von Notebooks, wo die SSD praktisch fast nur Idle ist. Maximal kann sie eben laut der Tabelle darüber 9,5W ziehen und bei echter Last dürfte die tatsächliche Leistungsaufnahme näher an den 9.5W als den 0,4W liegen.
Bei der "um 0,4 Watt höheren Aufnahme", also 7,5W anstelle von 7,1W, gibt Kingston tatsächlich laut Website Werte ermittelt mit Mobilemark an.
Leider nicht, denn aufgrund eines Bugs sind zumindest die Tastdaten für die 4K Tests eben nicht komplett unkomprimierbar, sondern nur so zu 70%. Dies kann man selbst testen indem man den Prozess während der 4K Lesend im Task Manager beendet, dann geht man im Ordner AS-SSD-TEST42 die Testdateien und kann diese z.B. bei NTFS einfach mal komprimieren und die Größe mit der Größe auf dem Datenträger vergleichen.

Dies hat die Auswirkung, dass bei SSDs mit Datenkompression, also typischerweise bei denen mit Phison Controllern, die 4K Lesend bei AS-SSD höher als die 4K Q1T1 Lesend bei CrystalDiskMark ausfallen, was normalerweise umgekehrt ist, schon weil AS-SSD die Mittelwerte der Wiederholungen anzeigt und CrystalDiskMark die Bestwerte.
Das AS SSD über einen solchen Bug verfügt, war mir bisher nicht bekannt. Ich schaue mir das mal an.
 
Da wir am Ende aber viel Geld bezahlen und möglichst die fünf Jahre ein gutes Produkt haben wollen ohne Ärger bei der RMA, kann man sich schon an den total Bytes written orientieren für die "Produkt-Haltbarkeit".
Wobei es sich aber nur lohnt die SSD mit der höheren TBW Angabe zu kaufen, wenn man innerhalb der Garantiedauer die TBW der anderen mit einer geringeren Angaben, wirklich überschreiten würde. Ein Hersteller kann auch einfach eine viel höhere TBW Angabe machen als die SSD realistisch schaffen wird, was viele Leute dazu veranlassen wird, sie deswegen zu kaufen. Da nur ganz wenige Kunden die SSD innerhalb der Garantiedauer kaputtschreiben werden und sie bei einem Ausfall nach dem Ende der Garantiedauer sowieso in die Röhre schauen, ist das Risiko deswegen mehr Garantiefälle zu haben so minimal, dass es sich am Ende immer noch lohnen dürfte.

Dies hat PNY ganz offenbar gemacht, denn auch die S.M.A.R.T. Werte einiger ihrer SSDs haben auch gezeigt, dass den NANDs die Spezifizierten P/E Zyklen lange vor dem Erreichen der TBW ausgegangen wären. Mit Chia haben sie dann kalte Füße bekommen, die TBW Angaben über Nacht gesenkt und damit dann zugegeben, dass die vorherigen Werte nicht realistisch waren. Da Chia offenbar kein Thema mehr ist, kann sich dies aber jederzeit wiederholen und deshalb ist es eben nicht sinnvoll der TBW Angabe zu viel Wert beizumessen.

Das AS SSD über einen solchen Bug verfügt, war mir bisher nicht bekannt. Ich schaue mir das mal an.
Mache das. Ich habe extra die Komprimierfunktion von NTFS gewählt, weil diese dem am nächste kommen dürfte, was die Controller leisten können. Mit 7z und Ultra bekommt man die Testdatei noch viel weiter komprimiert, aber die Resourcen für so eine aufwendige Kompression hat kein Consumer SSD Controller, sondern eben eher was MS schon vor Jahrzehnte bei NTFS integriert hat. Aber wie gesagt ist der Bug immerhin hilfreich um eine Datenkompression erkennen zu können, denn während es früher durchaus nicht ungewöhnlich war, dass z.B. bei CrystalDiskMark auch mit 0-Fill gebencht wurde, ist dies heute leider praktisch nirgends mehr der Fall.

Es gibt übrigens noch zwei weitere Bugs bei AS-SSD. Einmal stimmt die Anzeige der Zugriffszeit lesend nicht, da hier einfach zufällig über den ganzen Adressraum gelesen wird, ohne zu beachten ob dort gültige Daten stehen. Ist dies der Fall, müssen die Daten aus dem NAND gelesen werden, aber wenn nicht, dann braucht und kann der Controller ja keine Daten aus dem NAND lesen und liefert normalerweise einfach nur Nullen zurück, was natürlich viel schneller ist. Daher steigt die angezeigt Zugriffszeit lesend je voller die SSD ist und für einen echten Wert müsste sie komplett gefüllt sein. Die verwendete Messmethode hat bei HDDs funktioniert, aber bei SSDs funktioniert sie eben wegen der Mappingtabelle nicht korrekt. Der andere Bug war vor allem bei SATA SSDs zuweilen sichtbar, wenn dort die 4k_64 Lesend weit über dem lagen, was die Schnittstelle erlaubt. Da wurde also offenbar gecacht, was Windows ja von sich aus macht, aber normalerweise sollte AS-SSD diese Caches umgehen. Bei einigen Systemen scheint dies nicht geklappt zu haben.
 
Rückblickend hätte ich mehr von den 8tb SN850x kaufen sollen... immerhin hab ich überhaupt was gekauft. :d
 
Rückblickend hätte ich mehr von den 8tb SN850x kaufen sollen... immerhin hab ich überhaupt was gekauft. :d
Naja, kommt halt auf die persönlichen Ansprüche an. Wenn man eine etwas grössere Datenbank vorhalten muss,
nicht jeder möchte Dokumente Online bearbeiten.
 
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