Streit um Sicherheitsfilter eskaliert: Pentagon droht Anthropic mit Enteignung

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Der Konflikt zwischen dem US-Kriegsministerium und dem KI-Entwickler Anthropic schwelt seit einer Weile, spitzte sich zuletzt aber nochmals deutlich zu. Das Pentagon hat dem Unternehmen nun eine Frist bis Freitag 17:01 Uhr gesetzt, um bestimmte technische Nutzungsbeschränkungen für sein KI-Modell Claude aufzugeben. Hintergrund ist ein Streit darüber, wie die Technologie des Unternehmens in militärischen Zusammenhängen angewendet werden darf.
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Da kann man den von den USA gelebte "Werte-Westen" ohne Maske sehen. Ist ja nicht so, dass man solch ein Verhalten von autoritären Systemen erwarten würde ...
Zeigt nun leider auch sehr offen, wohin die Reise mit "KI" gehen soll und wohl auch wird.


Knackpunkt der Geschichte in Kurzform:
Anthropic has said it is willing to adapt its usage policies for the Pentagon, but not to allow its model to be used for the mass surveillance of Americans or the development of weapons that fire without human involvement.
 
So sieht es halt aus, wenn aus einer Demokratie eine Diktatur wird und die Verwaltung sich über Verträge und Gesetze hinwegsetzt. Die Drohung mit der Einstufung als "Supply-Chain-Risk" ist dabei nur noch ein Beispiel für die Mafiamethoden die die US Regierung inzwischen anwendet, denn damit dürfte auch kein anderer Anbieter der Verträge mit der US Regierung hat, mit Anthropic zusammenarbeiten.

Es ist auf jeden Fall erschreckend zu sehen wie schnell ein Land derart abrutschen kann, wenn es eine Populisten gewählt hat.
 
Keine Ahnung wohin die Reise in Amerika geht, aber ich ahne nichts Gutes in der Zukunft. Selbst wenn Anthropic hinausgeschmissen wird, dann wird sich ein anderer Honk sich anbiedern und deren Wünsche erfüllen. Hier geht es um nationales Interesse und da ist jedes Mittel Recht, auch wenn es mit dem Gesetz kollidiert, was die aktuelle Regierung eh mit Füßen tritt.
 
Keine Ahnung wohin die Reise in Amerika geht, aber ich ahne nichts Gutes in der Zukunft.
Leider geht es mir genauso, aber noch besteht Hoffnung, dass die Gerichte es schaffen zu verhindern, dass die Midterm Wahlen zu Trumps Gunsten gefakt werden, nachdem er mit seinen Zölle selbst vor dem Supreme Court gescheitert ist. Weltweit steht die USA aber zunehmend isoliert da, wirtschaftlich, diplomatisch und auch militärisch. Dies zu reparieren dürfte Generationen dauern und kann erst beginnen, wenn keine Gefahr mehr besteht, dass wieder so ein Populist zum Präsidenten gewählt wird, denn auch wenn er weg ist, so sind die meisten seiner Wähler ja weiterhin da. Neben seine knallharten MAGA Wählern gibt es ja auch noch die Millionen die sich leicht hinters Licht führen lassen und auf große Versprechungen reinfallen, egal wie unrealistisch und teils widersprüchlich diese auch sind. Das sind die die am Tag nach der Wahl gegoogelt haben, was Zölle sind, statt es am Tag vor der Wahl zu machen.
Hier geht es um nationales Interesse
Zumindest um das Interesse derer die aktuell an der Macht sind. KI für Waffen sehe ich weniger als Problem an, dies nutzt die Ukraine auch schon, vor allem bei Drohnen für die letzten Meter zum Ziel um für Störsendern geschützt zu sein. Da steht dann das Ziel schon fest, aber selbst für Angriffe wie den auf die russischen Bomber wäre KI zur Auswahl und Koordination welche Drohne welches Flugzeug zerstört. Da ist ja sicher, dass es kein freundliches Feuer gibt, was in so einem Fall extrem wichtig ist, es muss also klare Kriterien für die potentiellen Ziele geben, die eigene und zivile Verluste verhindern.

Problematischer ist die Massenüberwachung der Bevölkerung. Gerade auch weil die großen Sozialen Medienunternehmen eben in den USA sitzen und KI Systeme daher leicht Zugriff auf die Daten zum Trainieren bekommen kann. Damit kann dies leicht auf ein System von Social Points wie in China hinauslaufen, mit unklaren Kriterien. Gerade bei der aktuellen Regierung fällt es nicht schwer sich vorzustellen, dass da auch die Einstellung zum Orangen und seiner Politik eine Rolle spielen wird um die Opposition zu unterdrücken und z.B. allen die vermutlich nicht im Sinne der Regierung wählen werden, dann z.B. das Wahlrecht zu entziehen oder sie zumindest kurz vor der Wahl von den Wählerlisten zu entfernen. Bis Gerichte dies dann korrigiert haben, ist es zu spät.
 
In welcher Welt waren die Amerikaner nochmal die Guten?
In meiner, ich durfte dank der Amerikaner mein Leben in einer Demokratie verbringen.
Hätten die Amerikaner nach dem 2 WK nicht dafür gesorgt, dass die Kommunisten in West-Deutschland keine Chance hatten, wären meine Großeltern wie mein Großonkel nach Kanada geflohen.
Man flieht nicht vor der roten Seuche (Tito) in ein Land, dass kurz davor steht von den Kommunisten übernommen zu werden.
 
In meiner, ich durfte dank der Amerikaner mein Leben in einer Demokratie verbringen.
Eben, in meiner genauso. Die Amis haben ihren Vorteil daraus gezogen, auch wenn der Orange dies nicht sehen will, aber sie haben uns in Westeuropa eben auch beschützt und wovor sie uns beschützt haben, wäre viel schlimmer gewesen als was die Amis dafür haben wollten. Auch nach dem Fall des Eisernen Vorhangs war es besser unter dem Einfluss der Amis als dem der Russen oder Chinesen zu leben, nur mit dem Orangen ist es nun besser, wenn Europa endlich aufwacht und seine eigenen Muskeln spielen lässt, wirtschaftlich wie auch militärisch, da wir uns eben nicht darauf verlassen können, dass die Amis uns helfen und wie Grönland zeigt, uns im Zweifel auch gegen sie verteidigen können müssen. Kanada können wir da durchaus mit ins Boot holen, denn die hat der Orange auch im Visier und will daraus den 51. Staat der USA machen.
 
Der Mashallplan war Mittel zum Zweck. Wir hatten einfach nur unfassbar viel Glück, dass die Amis uns später als "Werkzeug" sahen, denn die Alternativplanungen gegen uns waren mitunter schlicht weg menschenverachtend und eigentlich zuerst auf der Liste.
Das die Geschichte nach dem Krieg für uns so gut lief war Glück und panische Angst vor der UDSSR. Wäre diese Angst nicht gewesen, hätten sie uns wie Vieh behandelt.

Anders gesagt: Der aufkommende kalte Krieg hat uns den Arsch gerettet.
 
Wäre diese Angst nicht gewesen, hätten sie uns wie Vieh behandelt.
Du meinst wo wie die Sowjets die Deutschen in ihrer Besatzungszone, die Polen und die Bewohner der Baltischen Länder behandelt haben? So hätten sie uns auch gerne behandelt und den Rest Europas, denn wie man in der russischen Propaganda noch heute sehen kann, träumen da manche immer noch davon bis zum Atlantik vorzustoßen und die Portugiesen werden sich damit abfinden müssen von den Russen beherrscht zu werden. Wie die Russen herrschen, kann man in den Besetzten Gebieten der Ukraine mehr als genug erkennen, dazu hätte ich keine Lust und die Amerikanischen Folterkeller in denen sie Deutsche nach dem Krieg wahllos gefoltert haben, wurden bis heute nicht gefunden, weil sie eben nicht existiert haben. Mit so einem Mist haben sie erst in diesem Jahrtausend unter republikanischen Präsidenten angefangen. Das Problem der USA ist diese total verrottete GOP.
 
Hat nur leider nichts mit dem von mir gesagten zu tun. Ich habe keine Vergleiche zu den Sowjets angestellt, darum ging es mir nie und ich habe es auch nicht so mit whataboutism. Ich schrieb lediglich, dass wir mit dem kalten Krieg Glück hatten, weil das die Pläne der Amerikaner zu unseren Gunsten drehte.

Bei der Aussage lasse ich mich jetzt aber doch hinreißen auf die Seitenstraße einzubiegen:
Mit so einem Mist haben sie erst in diesem Jahrtausend unter republikanischen Präsidenten angefangen.
Das ist Unsinn und ich denke, dass du das auch weist. Beispiele: MKULTRA, Tuskegee-Syphilis-Studie, Operation Sea-Spray, Willowbrook Hepatitis Experiment und viele weitere.
Beide Seiten glänz(t)en in der Vergangenheit und Gegenwart mit extrem menschenverachtenden Dingen. Wer da heute schlimmer ist, ist mir vollkommen egal - mir ging es nicht um eine Wertung oder ein stumpf (dummes) schwarz/weiß Denken.

Mein jetziges Problem ist, dass so ein Abdriften versucht meine neutrale, historische Aussage zum Marshallplan in eine politische Ecke zu stellen. Das die USA im Zuge des Marshallplans enorm viel für Deutschland bzw Europa taten, ist unbestrittener Fakt.
Daher nochmal: Mir ging es nie um Wertung, nie um "der eine ist besser als der andere" - nur darum, dass wir Glück hatten, weil die zwei damaligen Weltmächte auf Kollisionskurs gingen. Wäre dem nicht so gewesen, hätten die USA uns wie Vieh behandelt.

Sehr gute Dokureihe über den kalten Krieg:
 
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Das die Geschichte nach dem Krieg für uns so gut lief war Glück und panische Angst vor der UDSSR. Wäre diese Angst nicht gewesen, hätten sie uns wie Vieh behandelt.
So siehts aus.
Ich für mich verabscheue jede Art von Gewalt. Egal ob es von Russen, Ammis oder wem auch immer ausgeht. Aber über USA als als die "Demokratie " schlecht hin zu bezeichnen ist ein Wagnis.

Die verfolgen immer nur eigene Ziele. Da wurden auch unbequeme Leute entsorgt, Wahlen manipuliert usw. Und nicht nur in eigenen Land.

Im Zweiten Weltkrieg sind die eingestiegen nur aus Angst das Stalin bis nach Spanien durchmarschiert. Das war Kalkül und keine nächster Liebe. Geholfen haben die Europa ohne jede Frage, wiederum auch ein fast beendeten Krieg mit 2 Atomtests an Menschen abgeschlossen. Da müsste die Japanische Zivilbevölkerung herhalten. Und die Geschichte hat uns gezeigt. Immer wenn es den Ammis schlecht geht wird irgendwo ein Wiederrechliches Krieg losgetreten. Natürlich in Namen der "Freiheit und Demokratie". Siehe Vietnam (Verlore), Korea (Verloren bzw. Pattsituation), Der erste Golfkrieg wo die Waffen auf beiden Seiten geliefert haben, 2 Golfkrieg "natürlich nicht wegen Rohstoffen" aber und vergessen wir nicht den 3 Golfkrieg (Atomprogram der es nie gab) der eigentlich noch heute präsent ist und schadet Europa für Gott weiß wie lange.
Wo die gesehen haben das die mehr ausgeben wie einnehmen und es nichts mehr zu holen ist, haben die sich verpisst. Genau so wie die ganze Meute der Nato. Natürlich wir Bezahlen dafür.

Die super Demokratie hat eine ganze Region total de - stabilisiert mit folgen die nicht absehbar sind. Nicht zu vergessen aktuell Venezuela. Wiedermal Demokratie vorgeschoben das die billig an Rohstoffe dran kommen.
Was in der Zukunft im Iran oder passiert ist noch offen. Womöglich wird es wieder an Sinnlosigkeit nicht zu übertreffen werden.
Wir wurden erzogen das die Russen - Chinesen und allgemein Kommunismus das böse ist.
Sieht man fast jedes Wochenende auf ZDF- Info. Wenn kein anti China oder Nordkorea Doku läuft gibt es Dolfo und seine Kumpels oder Antirussen Fernseher.

Habe noch nie richtig gesehen das was Anti-USA gezeigt hätten. Meistens auch KKK Dokument usw. Und wenn was kritisches kommt wird eh am ende Freiheit, Gerechtigkeit Demokratie usw. vorgeschoben.

Und das sitzt so tief und fest das viele ausblenden was die "Guten " da treiben.

Man muss die Westlichen Scheuklappen abnehmen und besser zuschauen.
Was wir nie erfahren werden wieviele Zivil opfer die mit der Nato verursacht haben in Namen der Demokratie.

Und wie es oben in Artikel steht. Wenn du nicht unsere Meinung bist wirds du kurz gesagt "Enteignet". So viel zu der Demokratie. Ich kenne so ein Verhalten eigentlich von den "Bösen"
 
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