Hassrede und Review-Bombing: Spielentwickler kritisieren Kontrollverlust seitens Valve

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Auf der PC-Spieleplattform Steam sehen sich zahlreiche Entwickler nach eigenen Angaben zunehmend mit anhaltenden Problemen bei der Moderation von Inhalten konfrontiert. Entwickler berichten von einer wachsenden Zahl an Hasskommentaren, politisch motivierten Kampagnen und gezieltem Review-Bombing, die auf Produktseiten und in Diskussionsforen sichtbar bleiben. Da Nutzerbewertungen direkt in die algorithmische Sichtbarkeit eines Spiels einfließen, können negative Kampagnen so erhebliche wirtschaftliche Folgen haben.
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Ich wage hier einfach mal die These, dass es vielen Entwicklern um negative Bewertungen ihrer Produkte geht und ihnen der Rest vollkommen egal ist.
 
Cool, gleich mal "No Woke" aboniert.
hehe. werd ich auch machen.

Sorry aber wenn ich "Hasskommentare" lese, weiß ich gleich aus welcher Ecke es kommt. In 99% dieser Fälle sind Entwickler einfach nur getriggert, weil man keine Bock auf "ihr" Spiel hat und sich darüber lustig macht oder kritisiert. Wäre auch mal schön, wenn man sehen könnte, was die Leute so schreiben. Nur weil unter 100 Kommentaren 5 dabei sind, die tatsächlich komplett irre sind, heißt das noch lange nicht das man die anderen 95 am besten auch sperrt. Aber das ist ja generell ein Problem mittlerweile, das man nämlich genau das auch möchte. Und nachdem man ja mittlerweile weiß, das die "Game-Journalisten" jeden Mist in den Himmel loben, der ihrer eigenen Ideologie entspricht, kann man froh sein, das es wirklich unabhängige Quellen gibt, die wenigstens mal halbwegs Kritik an was äußern. Und ja, auch da gibts in meinen Augen manchmal Kritik, wo ich auch sag..."naja also jetzt übertreibst du aber". 😅
 
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Baut Spiele die den Spielern gefallen und alles ist gut.
Und wenn man nur der lauten Minderheit Spiele programmiert, muss man damit leben das es der sonst stillen Mehrheit nicht gefällt.
Haut man diesen dann irgendwelche neumodischen Weltbilder mit Anlauf ins Gesicht, dann schallt es aus dem Wald zurück.
Besonders wenn es alt ein gefleische Reihen betrifft. Beispiel Dragon Age.

Aber es gibt ja auch Beispiele da gab es ganz andere Gründe und die Spieler sind ebenfalls auf die Barrikaden gegangen.
Doom Eternal mit dem nachträglichen Einbau eines merkwürdigen Anticheats der Multiplayer unmöglich machte.
Helldivers II die auf einmal nur noch mit Sony Account spielbar sein sollten und damit PC Spieler in das Eco System zwingen und vielerorts Spieler ganz ausschließen wollten.
Der letzte Siedler Teil der kam und mal eben alles über den Haufen warf...

Da war die Kacke am dampfen, klar ist das nicht angenehm.
 
Ich wage hier einfach mal die These, dass es vielen Entwicklern um negative Bewertungen ihrer Produkte geht

Steht auch im Artikel und noch etwas mehr:bigok:
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Baut Spiele die den Spielern gefallen und alles ist gut.
Und wenn man nur der lauten Minderheit Spiele programmiert, muss man damit leben das es der sonst stillen Mehrheit nicht gefällt.
Haut man diesen dann irgendwelche neumodischen Weltbilder mit Anlauf ins Gesicht, dann schallt es aus dem Wald zurück.
Besonders wenn es alt ein gefleische Reihen betrifft. Beispiel Dragon Age.

Aber es gibt ja auch Beispiele da gab es ganz andere Gründe und die Spieler sind ebenfalls auf die Barrikaden gegangen.
Doom Eternal mit dem nachträglichen Einbau eines merkwürdigen Anticheats der Multiplayer unmöglich machte.
Helldivers II die auf einmal nur noch mit Sony Account spielbar sein sollten und damit PC Spieler in das Eco System zwingen und vielerorts Spieler ganz ausschließen wollten.
Der letzte Siedler Teil der kam und mal eben alles über den Haufen warf...

Da war die Kacke am dampfen, klar ist das nicht angenehm.

Darum geht es nicht!

unzureichend wahrgenommenen Moderation führt dazu, dass politische oder ideologische Konflikte zunehmend auf Produktseiten ausgetragen werden.
 
FirstAid schrieb:
Darum geht es nicht!

Ich bin mir sehr sicher das bei den mir genannten Spielereihen die Moderation am rotieren war, die Hersteller aber trotzdem gerne am liebsten direkt geschlossen hätten.
Nur weil Hersteller es "Kontrollverlust" nennen, ist es nicht automatisch so das mehr ideologische Konflikte ausgetragen werden weil die Moderation versagt, sondern weil manche Hersteller es entweder drauf anlegen oder den Knall umgangssprachlich nicht gehört haben.
 
Wenn Spiele gut gemacht sind, werden sie auch gut bewertet. Wenn Spiele schlecht sind, werden sie schlecht bewertet. Ein HighGuard war objektiv ein schlechtes und unfertiges Spiel, in einem übersättigten Genre, mit einem AI Slop ArtDesign und 60FPS mit einer RTX 5090 und DLSS. Es wurde zu Concord 2.0 und trotzdem heißt es "Das Game hatte nie eine faire Chance". Keine Selbstreflektion, sondern die bösen Spieler und Content Creator sind schuld.

Warum sollen Spiele nicht negativ bewertet werden dürfen, die dem Spieler ungefragt und ungewollt eine politische Agenda ins Gesicht rotzen? Bei Overwatch waren Spielfiguren queer (Tracer), aber das war subtil in wenigen Voicelines übermittelt, hat dem comicartigen und übertriebenen Design nicht geschadet und war insgesamt ausgeglichen. Bei Mass Effect konnte man immer schon Gay Beziehungen eingehen, aber das hat nur die Spieler betroffen, die aktiv Dialogoptionen dafür ausgewählt haben. Beide Spiele waren insgesamt positiv bewertet.

Bei Spielen wie Concord oder Dragon Age Veilguard dagegen sieht man schon im Trailer, dass eine stumpfe Woke Checkliste abgearbeitet wurde. In Battlefield 5 sind im zweiten Weltkrieg auf europäischen Kontinent plötzlich die Hälfte der Charaktere Frauen und/oder schwarz. "Woke in your face" ab der ersten Sekunde.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich wage hier einfach mal die These, dass es vielen Entwicklern um negative Bewertungen ihrer Produkte geht und ihnen der Rest vollkommen egal ist.
Natürlich geht es darum. Wenn jedoch Bewertungen einfach aus "ideologischen Gründen" getätigt werden, dann ist das System an sich halt nicht mehr tragbar, da es dem eigentlich Ziel widerspricht (Stichwort: Review-Bombing etc.).

Meiner Meinung nach könnte Steam das Problem alleine dadurch entschärfen, dass nur noch die Leute Reviews schreiben dürfen, die das Spiel gekauft haben. Leute die Spiele kaufen und innerhalb von 2h zurückgegeben, nur um ein Review zu schreiben, müsste man dann gesondert filtern oder aufführen. Das ist meines Wissens aktuell ja nicht so. Wenn doch, bitte mich korrigieren.
 
Und wenn man nur der lauten Minderheit Spiele programmiert, muss man damit leben das es der sonst stillen Mehrheit nicht gefällt.
Haut man diesen dann irgendwelche neumodischen Weltbilder mit Anlauf ins Gesicht, dann schallt es aus dem Wald zurück.
Die stille Mehrheit macht kein Reviewbombing, denn dann wäre sie ja nicht still. ;)

Aber es gibt ja auch Beispiele da gab es ganz andere Gründe und die Spieler sind ebenfalls auf die Barrikaden gegangen.
Doom Eternal mit dem nachträglichen Einbau eines merkwürdigen Anticheats der Multiplayer unmöglich machte.
Helldivers II die auf einmal nur noch mit Sony Account spielbar sein sollten und damit PC Spieler in das Eco System zwingen und vielerorts Spieler ganz ausschließen wollten.
Das sind ja wenigstens Kritikpunkte, die sich exakt auf das Spiel beziehen, welches gerade gebombed wird.

Es gibt auch andere Fälle... ich glaube es war Borderlands 3. Da ging irgendwas durch die Presse was 2K Games betraf, aber überhaupt nichts mit dem Spiel Borderlands zu tun hatte. Und weil dann Leute wegen irgendeiner Aktion des Publishers sauer waren, wurde Borderlands in Grund und Boden gebombt. Da gings eben nichtmehr um das Spiel, da gings lediglich darum das die Meute dem Publisher eins rein drücken wollte, egal wie, wo oder womit.

Allgemein stört mich oft die Motiviation der Teilnehmer an Reviewbombing. Da springen dann auch Leute auf den Hypetrain auf und schreiben negative Bewertungen, die das Spiel nichtmal haben oder sogar nichtmal kennen. Teilweise sieht man das sogar am Inhalt den Bewertungen. Da steht dann überhaupt nichts zum Spiel drin sondern nur "yeah, bomb it". :rolleyes2:
Ein Bekannter von mir kam auch schonmal irgendwann auf mich zu: "Haste auch schon ein negatives Review für XY geschrieben, da gehts gerade voll ab".... Öhm? Warum sollte ich? Ich hab das Spiel nicht (er übrigens auch nicht), mich interessiert das Spiel nichtmal, ich weiß nichtmal um was es da gerade geht. Wieso sollte ich da jetzt urplötzlich bei so nem Quatsch mitmachen?
 
Die stille Mehrheit macht kein Reviewbombing, denn dann wäre sie ja nicht still. ;)


Das sind ja wenigstens Kritikpunkte, die sich exakt auf das Spiel beziehen, welches gerade gebombed wird.

Es gibt auch andere Fälle... ich glaube es war Borderlands 3. Da ging irgendwas durch die Presse was 2K Games betraf, aber überhaupt nichts mit dem Spiel Borderlands zu tun hatte. Und weil dann Leute wegen irgendeiner Aktion des Publishers sauer waren, wurde Borderlands in Grund und Boden gebombt. Da gings eben nichtmehr um das Spiel, da gings lediglich darum das die Meute dem Publisher eins rein drücken wollte, egal wie, wo oder womit.

Allgemein stört mich oft die Motiviation der Teilnehmer an Reviewbombing. Da springen dann auch Leute auf den Hypetrain auf und schreiben negative Bewertungen, die das Spiel nichtmal haben oder sogar nichtmal kennen. Teilweise sieht man das sogar am Inhalt den Bewertungen. Da steht dann überhaupt nichts zum Spiel drin sondern nur "yeah, bomb it". :rolleyes2:
Ein Bekannter von mir kam auch schonmal irgendwann auf mich zu: "Haste auch schon ein negatives Review für XY geschrieben, da gehts gerade voll ab".... Öhm? Warum sollte ich? Ich hab das Spiel nicht (er übrigens auch nicht), mich interessiert das Spiel nichtmal, ich weiß nichtmal um was es da gerade geht. Wieso sollte ich da jetzt urplötzlich bei so nem Quatsch mitmachen?
ok also das man ne Review auf Steam schreiben kann, obwohl man das Game nicht mal in der Bibliothek also gekauft hat, ist doch fragwürdig und sollte geändert werden.
 
#wemderschuhpasst
Meiner Meinung nach könnte Steam das Problem alleine dadurch entschärfen, dass nur noch die Leute Reviews schreiben dürfen, die das Spiel gekauft haben. Leute die Spiele kaufen und innerhalb von 2h zurückgegeben, nur um ein Review zu schreiben, müsste man dann gesondert filtern oder aufführen. Das ist meines Wissens aktuell ja nicht so. Wenn doch, bitte mich korrigieren.
Eben. Es könnte so einfach sein. Leider ist die Tendenz - und das lassen Einige gern ungesehen- dass es sogar arme Seelen ohne Lebensfreude aber mit viel Geltungsbedürfnis gibt, die Spiele nur kaufen um ihre beschränkte Denkweise irgendwie in die Welt rotzen zu können und die Games dann direkt refunden. Im Prinzip gäbe es ja genug Games um die Spiele, um die die nicht in das eigene Weltbild passen zu umfahren...

Cool, gleich mal "No Woke" aboniert.
Wow, das hast Du ganz, ganz toll gemacht! *tap tap tap*

Dragon Age Veilguard dagegen
...weil sich eine der 7 Hauptfiguren über die Spielzeit hinweg in so eine Richtung entwickelt? Man muss die Figur nicht Mal spielen...🤦‍♂️hab sie auch nur soweit gespielt bis ich deren Story durch hatte. Ich fand das Spiel alles in Allem mega - vor Allem Emmrich mit seiner Lich-Werdung 🤪- da es sogar eine deutsche Synchro hat sogar besser als das Brett BG3.
 
Zuletzt bearbeitet:
Prinzipiell hätte ich ja nichts gegen eine Interessensgruppe, die Spiele listet, die "Woke" sind oder auch nicht. Wenn daraus aber Leute losrennen und das Spiel bewerten, ohne es gespielt zu haben, ist grundsätzlich etwas falsch (mit den Menschen). Bewerten kann ich ein Spiel ohnehin nicht, wenn ich es nicht gekauft habe. Refunds sind da ein fieser Mechanismus, die wahrscheinlich zu dem Problem beitragen. Andererseits sehe ich hier auch Potenzial, die Bewertungen von Leuten, die zu viel refunden, dann ausgeblendet werden oder nur den Freunden gezeigt werden und nicht in die allgemeine Bewertung einfließen.
Der Einsatz eines LLM zur Klassifikation wäre auch denkbar. Schmeiß eventuell noch weitere Fakten über den User rein und dann kann man hoffentlich schon mal kurze Bewertungen mit 10 Minuten Spielzeit rausfiltern.

Ich verstehe, dass es nicht ganz einfach ist, die Reviews sauber zu halten und es sind auch schon ein paar Dinge in-place. Wenn man die Leute weiterhin auf der Plattform haben will, weil sie Geld bringen, müssen wohl die Maßnahmen verschärft werden, wie erkannt wird, dass Leute ein Spiel nur aus ihren Prinzipien und Wertvorstellungen bewerten. Weil effektiv kann das niemals eine gute Bewertung sein.
 
Wie immer gehts nur ums liebe Geld, ist aber bei jeder Plattform so.
 
...weil sich eine der 7 Hauptfiguren über die Spielzeit hinweg in so eine Richtung entwickelt?
Auch wenn ich dieses ganze "Woke"-Thema lächerlich und geistig rückständig finde, muss ich leider sagen, dass die Präsentation in dem Spiel einfach nur dumm und plump war.

Ich habe kein Problem, dass der Charakter mit seinen Eigenschaften im Spiel ist, ich habe jedoch ein Problem mit der Art und Weise wie es präsentiert wird. Man kann es natürlich und organisch machen, so wie man es im realen Leben vermutlich auch die meiste Zeit erleben würde, oder man kann es so machen wie im Spiel.

Diesen Kritikpunkt lasse ich bei dem Spiel stehen, jedoch nicht, dass der Charakter diese Eigenschaft besitzt. Solche Art von Kritik äußere ich übrigens bei jedem Medium, wo man - berechtigterweise - auf mehr Diversität setzt (oder es eben nicht tut, siehe folgende Erklärung). Wenn jetzt aber plötzlich der komplette Cast einer unterbesetzten Gruppe entspricht, dann hat das für mich wieder diesen Holzhammer-Vibe und ist genau so wenig divers, als wenn es überall weiße, westliche, heterosexuelle Männer wären.

Das Ziel, welches DA hatte war gut, der Weg wie sie da hin kommen wollten, jedoch schlecht. Meiner Meinung nach.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja ja, wenn einem Kritik nicht in den Kram passt, drückt man ihr heutzutage einfach den Stempel "Hassrede" auf und schon legitimiert dies das eigene Zensurverlangen.

Diese Spieleentwickler sind einfach nur erbärmlich.
Wer wirklich gute spiele macht, der findet auch Spieler. Wer es nicht tut, findet kaum welche. So einfach ist das.
 
Aus der Quelle:
Some games have been targeted by Steam curators. Ethan, the developer of Coven, a first-person action-horror set in the 1600s, says he has been targeted by “CharlieTweetsDetected”, a curator devoted to recommending games based solely on whether their developers are perceived to have correctly mourned the assassination of rightwing activist Charlie Kirk.
Das Spiel hat wenige Rezensionen und ich habe exakt eine negative Rezension gefunden, wo der Vorwurf vom Kurator erwähnt wird. Um es mal zu illustrieren Dieser Typ hat sie geschrieben. Viele sind "ordentlich", die meisten wohl eher weniger hilfreich. Sein Coven Review enthält nichts inhaltliches zum Spiel und bekommt 115x helpful, 67x funny und einen Haufen Communitypreise.
So sieht entweder ein lustiger Insider aus oder Dogpiling, wie es hier kritisiert wird.
 
Ich kaufe ein Spiel, spiele es, stelle fest, dass es Schxxx ist oder irgendwas, was suggeriert wurde nicht eingehalten, gebe es also zurück und schreibe eine entsprechende Wertung.

Das soll dann nicht mehr stattfinden? Interessant!
 
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