Offensive Cyberoperationen: Bundesregierung plant den Paradigmenwechsel

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Die Bundesregierung bereitet eine grundlegende Neuausrichtung ihrer Cybersicherheitsstrategie vor. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt kündigte an, künftig auch offensive Maßnahmen gegen Cyberangriffe zu ermöglichen, einschließlich Operationen gegen Infrastruktur im Ausland. Damit würde Deutschland seine bislang überwiegend defensive Haltung im digitalen Raum aufgeben und die Befugnisse von Sicherheitsbehörden und Nachrichtendiensten deutlich ausweiten.
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Fragt sich, wen die nun angreifen wollen, wo die "staatlichen Angriffe" anderer auf deutsche IT praktisch nie auf konkrete Staaten als Urheber zurückverfolgt werden konnten. Da ist immer viel von "könnten, sollten, möglicherweise, paßt zu, wie aus Geheimdienstkreisen verlautet..." die Rede
Sicherheitsexperten weisen darauf hin, dass Deutschland dabei an internationale und verfassungsrechtliche Vorgaben gebunden bleibt.
Als ob die bisher eine Rolle gespielt hätten....
 
Dafür gibt es bereits mittel, es nennt sich bombenangriff. Zerstöre das scamcenter oder die stastliche einrichtung und alle dsrin, dann herrscht ruhe. Darauf wird es doch hinauslaufen
 
In China/Russland/usw:

- Mitarbeiter: Chef, Deutschland versucht unsere Server anzugreifen
- Chef: Woher weist Du, das es Deutschland ist die uns angreifen?
- Mitarbeiter: Der Angriff erfolgt über ein Faxgerät.....
 
Wer sich im Detail mit den Auslassungen dazu befasst, kommt um die Feststellung nicht herum, dass wenn das so durchgeht, die Regierung (als Weisungsbefugte Instanz) den Inlandsgeheimgdienst unbemerkt, (da die Kontrollinstanz ebenfalls die Regierung ist) gegenüber jeder Opposition einsetzen kann. Beispiele wären dann, Zugriff auf Konten in socialmedia und gezieltes Verfassen von Beiträgen, die aber nicht vom Inhaber des Accounts stammen, um so eine Legitimierung der offiziellen verfolgung herbei zu führen.

Diskredditierungs- und Diffamierungskampagnen gehören ja ohnehin zu den Aufgaben in der Art aufgestellter Geheimdienste.

Aus gutem Grund haben die Alliierten nach dem Krieg in den damaligen Polizeigesetzen gegenüber Deutschland, eben diese Installation eines Inlandsdienstes untersagt!
Lasst euch mal nicht blenden von dem als legitim und redlich wirkendem drumherum bei diesem Vorstoß!

Bei dem Vorhaben ist dem Mißbrauch nicht nur Tür und Tor geöffnet, man kann fast unterstellen, dass dies der Zweck dahinter ist.... Das Gewand "....im Ausland.... gegen Angriffe von außen...." täuscht eher schlecht als recht über den Rest hinweg! Es steht klar drin, dass die Befugnisse im Inland ebenso eingesetzt werden!
 
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In China/Russland/usw:

- Mitarbeiter: Chef, Deutschland versucht unsere Server anzugreifen
- Chef: Woher weist Du, das es Deutschland ist die uns angreifen?
- Mitarbeiter: Der Angriff erfolgt über ein Faxgerät.....
Ja, ein hübscher Witz. Tatsächlich werden so aber auch Argumente gegen "die bösen Russen" fabriziert. Ich erinnere mich an einen Fall eines Cyber-Angriffes vor Jahren, der deswegen "Moskau" angelastet wurde, weil irgendwo in den Code-Zeilen eine E-Mail-Adresse "versteckt" gewesen sei, die auf "yandex.com" endete. Yandex ist das russische Pendant zu Google. Suchmaschine, Email-Provider. Eine .com-Adresse bekommt man da aber nur zugeteilt, wenn man vom Ausland her (IP) über die englischsprachige Seite kommt. Sonst nur "yandex.ru".

Also entweder konnten diese "Russen" kein Russisch, oder....

Wir dürfen nicht vergessen, eine der Hauptaufgaben eines jeden Geheimdienstes ist die gezielte DESinformation von Medien, Politikern und Bürgern. Vor allem über das eigene Tun und das des auserkorenen Gegners. Reinen Wein schenken die (wenn überhaupt) nur den eigenen Regierungen ein, denen sie korrekte Informationen beschaffen sollen, damit diese dann darauf beruhend (hoffentlich) korrekte Entscheidungen treffen können. Und davon landet in der Regel nichts in der Zeitung. Jegliche Meldung also, die mit "wie aus Geheimdienstkreisen verlautet" beginnt, ist also per se als unwahr einzustufen.
 
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Wann gibts die Umbenennung zum Kriegsminister? Ich wüsste da auch schon eine ausreichend kompentente und gendergerechte Besetzung, eine jumge Dame, die in der Vergangenheit schon durch ihre Kompetenz geglänzt hat. :fresse:
 
Wann gibts die Umbenennung zum Kriegsminister? Ich wüsste da auch schon eine ausreichend kompentente und gendergerechte Besetzung, eine jumge Dame, die in der Vergangenheit schon durch ihre Kompetenz geglänzt hat. :fresse:
Achso...ah die ist für noch größeres bestimmt. Die kann nicht. Aber ich hätte noch eine im Angebot. Die soll so richtig "Courage" haben und ist auch bestens in die Rüstungsindustrie vernetzt...gut, einziger Wermutstropfen ist, das die einer Partei angehört, die eigentlich nicht mehr existent ist...Zumindest nicht mehr im BT. Aber das kann man ja ändern. Kann die Partei ja wechseln.
 
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